
Nikon D7200 24-70mm f/2.8G ED Kit

Nikon D7200 24-70mm f/2.8G ED Kit
Ich bin von der D5300 (Montagsgerät) auf die D7200 umgestiegen. Der erste Eindruck beim Auspacken war: "Wow!! Sooo wertig!" Die D5300 ist auch keine schlechte Kamera, aber nimmt man die D7200 in Vergleich, fällt doch nochmal ein Unterschied in der Verarbeitung auf. Und in der Bildqualität, vor allem in lichtschwachen Situationen. Die D5300 zeigte schon Bildrauschen ab ISO 800 (wie gesagt, ich hatte ein Montagsgerät in mehrerer Hinsicht und Nikon tauschte bereits den Sensor aus deswegen), die D7200 dagegen erst ab ca. ISO 6400.
Das Schulterdisplay spart eine Menge Strom, es ist mit einer Batterieladung fast die doppelte Anzahl Bilder möglich. Die zwei SD-Karten-Slots erweisen sich als sehr praktisch, wenn man z.B. auf einer Karte nur RAW-Format aufnehmen will und auf der anderen JPG. So kann man später schneller aussortieren, was man weiterverwenden und ggf. nachbearbeiten will. Es ist aber auch möglich, Slot 2 in Ergänzung zu Slot 1 zu nutzen oder dort eine 1:1 Sicherung der Aufnahmen von karte 1 abzuspeichern.
Die Doppelbelegung der Tasten am Kamerabody hab ich erst skeptisch betrachtet, aber schon nach kurzem Einsatz hat man das System raus und weiss, was wo hinterlegt ist. Heute finde ich es einfach nur praktisch, schnell was über ein, zwei Knöpfe einstellen zu können, statt jedes Mal mühsam durchs Menü zu hangeln.
Das Kit mit dem Nikkor 18-105mm habe ich gewählt, da man hier für einen Aufpreis von gerade mal 40.- CHF (verglichen mit dem Body alleine) ein vernünftiges Immer-drauf-Objektiv von ordentlicher Qualität bekommt. Es ersetzt mein bisheriges Sigma 18-250mm.
Einziger Kritikpunkt, wenn man so will und unbedingt etwas sucht: der fehlende GPS-Empfänger. Den hatte die D5300 schon fest integriert an Bord und ich weiss nicht, warum der bei dem nächstgrösseren Modell wieder fehlt. Vermisst hab ich ihn bisher aber noch nicht.