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FotografieInspiration 1950

Vom Serverraum zum Videostudio: Die Geschichte unseres Videodepartments

Das neue Videostudio steht. Professionelle Lampen, weisser Hintergrund und Soundisolierung sorgen für schönes Bild und schönen Ton. Das war nicht immer so. Der Weg zum Studio war lang und steinig. Wie's dazu kam, erzähle ich euch hier und jetzt.

«It’s a wrap», rufe ich Dominik Bärlocher, Senior Editor, zu.

«Cool», antwortet er.

Er will gerade aufstehen, da unterbreche ich ihn:

«Kannst du noch die Deckenkamera ausschalten und die SD-Karte entfernen, bitte?»

Er stellt sich auf seinen Hocker und tut, worum ich ihn gebeten habe. Danach stampft er ums Pult herum und schaltet das Deckenlicht für mich ein. Eingespielt. Nicht lange hat es gedauert und wir haben Routine bekommen. Er wartet an der Tür auf mich.

Ich ziehe die Kopfhörer aus, schalte die Kamera ab, entnehme die Speicherkarte und rolle das Stativ zurück an die Ladestation der Kamera. Ich dreh mich nochmals um, um zu schauen, ob wir ein Chaos hinterlassen haben. Nein. Alles okay so. Auf dem Lichtmischpult knipse ich die Lichter aus.

Ich erinnere mich: Vor zwei Jahren war das mit viel mehr Aufwand, Mühe und Ärger verbunden.

Wie schnell wir jetzt so ein digitec-Video abdrehen können. Ich kann es immer noch nicht fassen. Lange war der Weg hierher. Einfach Kamera einschalten und drehen, das war mir lange nicht vorstellbar.

Ich geh auf den wartenden Dominik zu.

«Los. Gehen wir.»

Die Tür fällt ins Schloss.

Ein kleiner Rückblick.

Eine Liebesgeschichte

Zweieinhalb Jahre zuvor: Mein Rücken schmerzt, meine Hände tun weh, ich schleppe einen riesigen Koffer hinter mir her. Ich muss ein jämmerliches Bild abgeben. 1.63 gross, ein Koffer etwa halb so hoch wie ich und ich bin überzeugt: mindestens doppelt so schwer. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich einen roten Kopf habe. Sehr sexy. Im Koffer aber ist mein Equipment. Kameras, Lichter, Objektive, Stative und ganz viele Akkus sowie assortierter Kabelsalat.

Heute ist ein wichtiger Tag für mich. Mein erster Tag bei der Digitec Galaxus AG. Ich schüttle viele Hände. In so einem grossen Marketingteam habe ich noch nie gearbeitet. All diese Leute erwarten von mir, dass ich Videos für sie mache. Ich gebe mich mutig. Aber innerlich bin ich zusammengekauert und habe Angst. Ich bin nervös. Denn keiner hat mir so recht gesagt, was ich als Video Bloggerin bei digitec erreichen soll, wie ich das anstellen soll und was am Ende von mir erwartet wird.

Videos wollen sie. Was für Videos? Unboxings. «Und so». Einen genauen Auftrag habe ich nicht. Kameras auch nicht. Bewusst. Denn so kann das Videodepartment organisch wachsen. Wie es das Unternehmen in seinen frühen Jahren getan hat.

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Lange ist es her, dass ich mit meinem eigenen Kit gearbeitet habe. Ich habe meine alte Panasonic Lumix GH3 dabei, die hatte ich mir anno 2013 gekauft. Jetzt, 2015, ist sie etwas veraltet, aber trotzdem ein geschätztes Instrument – meine erste Systemkamera. Eine etwas ältere Canon 7D ist auch Teil des Teams – old but gold. Aber das macht meinen Koffer noch lange nicht so schwer. Schwer macht ihn alles zusammen. Zwei grosse LED-Leuchten, drei Leuchtstative, ein Einbein-, ein Dreibeinstativ, ein Kamera-Rig und so viele Akkus und Batterien wie möglich für mein Rode VideoMic Pro R Mikrofon machen das Gesamtgewicht aus. Da ich nicht weiss, auf was ich mich da eingelassen habe, habe ich mal sicher genug mitgenommen.

Ich bin aufgeregt.

Nach einer Woche bekomme ich sogar eine Art Studio. In Wirklichkeit ist der Raum ein Serverraum und die Wand ist schmutzig weiss und passt so zwar nicht ins Corporate Design. Aber es ist alles, was ich habe. Mein Studio teile ich mit Server Racks, Tischen, Stühlen und der Rumpelkammer des Produktmanagements. Die Server summen, das Kühlwasser der Server plätschert immer mal wieder dazwischen – eine wunderschöne Geräuschkulisse. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass man sich daran gewöhnt, aber dem ist leider nicht so. Noch schlimmer: Sound Editing wird extrem schwierig und langwierig.

Ich mach mal. Einfach mal ausprobieren. Irgendwann habe ich eine Canon 5D Mark II auf dem Pult. Cool. Immerhin, die kenne ich aus meiner Studienzeit. Auf der Kamera habe ich das Video-Handwerk gelernt. Ein vertrauter alter Freund. Aber ja, ein alter halt.

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Ich möchte eine neue Kamera. Weil es ist so: Ich habe mich verliebt. Und zwar unsterblich. Die Sony a7s ii, eine Systemkamera, hat es mir schwer angetan. Diese Kamera brauche ich. Jetzt. Sofort. Sie ist klein, lichtstark, leicht, leistungsfähig und nimmt in so ziemlich jedem gängigen Videoformat auf.

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Und überhaupt: Was ist mit Licht und so? Und das Studio? Das wollten wir ja auch mal noch bauen, oder nicht?

Vieles ist kompliziert und dauert seine Zeit. Aber ich bin glücklich. Ich liebe diesen Ort. Ich spüre den Drive und die Energie von oben, weil er irgendwie auf die Mitarbeiter abfärbt und so entsteht eine ganz andere Dynamik als anderenorts.

Juhuu! Neues Kit

Sechs Monate dauert es, aber dann bekomme ich die a7s ii – meine heissersehnte Kamera. Ein Schritt in die richtige Richtung.

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Zwei Monate nach der Sony a7s ii gibt es sogar noch eine Sony a6500, die ich mir in der Zwischenzeit auch privat geholt habe. Eine kleine Kamera, aber ganz stark. Ein bisschen wie ich – klein, aber oho.

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Die Kameras habe ich, Licht nutze ich aber immer noch mein privates. Ich bekomme einen Tipp aus unserem Fototeam: für den Anfang reichen drei günstige Softboxlichter. Die kosten nicht so viel, dann haben wir dann mehr Budget, wenn es darangeht, mein Studio zu bauen.

Okay. Deal. Damit kann ich leben.

Der Alltag mit der Serverkühlung

Die Routine bleibt vorerst noch aus. Einen grossen Umbruch gibt es, als Dominik Bärlocher, mittlerweile Senior Editor, bei uns anfängt. Obwohl er mich zu Anfang mega nervt – dieser Mensch kann einfach nicht die Klappe halten – merken wir schnell, dass wir trotzdem ein gutes Team abgeben. Dominik ist gar nicht so schlimm und nervt nur noch wenig. Mein Job hinter der Kamera ist um Längen lustiger geworden, seit er hier ist.

Dominik zum ersten Mal vor der Kamera.

Dominik macht das ganz gut vor der Kamera und stört sich nicht, wenn ich ihn unterbreche, weil er wieder einmal zu sehr abgeschweift ist und er nochmals von vorne anfangen muss. Er entwickelt schnell eine grosse Leidenschaft für das Vloggen, filmt mittlerweile sogar selbst. Er plappert ja auch sonst ununterbrochen, warum also nicht gleich auch noch die Kamera draufhalten? Passt.

Wir sind gerade an einem langen Dreh mit Remo Pascale, damals verantwortlich für Laptops, dran. Dominik macht hierbei redaktionellen Support für Remo und ich bin wie immer hinter den Kameras. Dominik achtet auf das Gesagte, ich auf das Bild. Die Resultate können sich den Umständen entsprechend sehen lassen.

Mitten im Satz wird Remo, der gerade die neuen Windows Laptops-Aushängeschilder vorstellen möchte, unterbrochen. Die Tür zum Serverraum-Studio geht auf und David N’Doye, Departmental Operations Specialist, kommt hereingeplatzt. Er und sein Team müssen jetzt etwa ein halbes Dutzend Tische aus dem Raum tragen. Normal. Immer routinierter werden wir, es gibt Unboxings, Reviews, Interviews mit der Geschäftsleitung und Dominik und ich dürfen erstmals gemeinsam an eine Messe: Adrenalin pur.

Dieses Video ist am MWC 2017 entstanden.

Yes. Endlich ein Studio. Aber wo?

Nicht nur uns geht der Platz aus. Der Standort in Zürich platzt aus allen Nähten. Im Zuge des Umzugs und des Umbaus kommt der Beschluss der Chefetage: Wir bekommen ein Studio.

Cool!

Und wo?

Das weiss leider keiner. Dem Architekten wird die Aufgabe gegeben, mich samt Kameras irgendwo unterzubringen. Ich bin gespannt.

Nach dem ersten Planungsmeeting bin ich ernüchtert. In eine Box von 3.5 auf 4.5 Meter will man mich und mein künftiges Team stecken. Denn kurz vor dem Studio ist mir bestätigt worden, dass ich nicht mehr die einzige hinter der Kamera sein werde. Das Videodepartment hat sich bewiesen. Ich bekomme Verstärkung. Endlich.

Mein Gescribbel an dem Meeting.

Aber die Box geht gar nicht. Nicht mit mir.

Als Martin Walthert, Marketingchef, realisiert, dass das zu klein wird, suchen wir aktiv nach einem Raum für unser Studio rund um unseren Standort. In unserem zweiten Gebäude in der Stadt Zürich, dem Com.West schauen wir uns den Keller und andere Räume an.

Irgendwie nicht. Nein.

Entweder ist es zu klein und würde zu viel Arbeit heissen, um es studiotauglich zu machen, oder irgendwas Anderes stimmt nicht damit.

Zwischenzeitlich habe ich einen Tipp von Sandro Hostettler, Digital Marketing Manager, bekommen. Er kennt ein Beratungsunternehmen, das sich auf Produktionstechnik und mediale Produktionsumgebungen spezialisiert hat.

Mein erstes Meeting mit Andrin Egger, Gründer und Inhaber der Firma 42.am, findet im Winter 2016 statt. Andrin verzieht keine Miene, als er unser erbärmliches Studio sieht. Das muss man ihm lassen. Er geht sogar einen Schritt weiter und zeigt mir auf, was wir aus dem Serverraum alles machen könnten, wenn wir die Server und das Gerümpel aus dem Raum schaffen.

Einige Monate, Meetings und ein paar graue Haare später, bin ich langsam am Verzweifeln. Es gibt kein Studio. Ich bin überzeugt, dass ich weiterhin zwischen Tischen und Bänken meine Aufnahmen machen muss. Frau Tresch reicht's! Ich kündige!

Gerade, als es wirklich anfängt zu bröckeln bei mir, kommt im März 2017 die rettende Idee. Im Keller wird Platz frei geräumt. Warum nicht da? Das sind knapp 7.5 auf 5 Meter. Wow.

Ja, warum eigentlich nicht?

Keller sind ganz gute Studios. Sie haben keine Fenster und damit kein störendes Tageslicht. Dann sind da noch die fetten Wände, die guten Schallschutz bieten und kühl ist es auch noch. Aber unseren Keller müssen wir noch umbauen, weil hässliche Betonwände will keiner sehen. Und ich will die auch nicht filmen.

Die Hoffnung hat einen Namen: Manuel Wenk

Im Frühling 2017 bekomme ich dann auch endlich Verstärkung und es ist endlich ein Team und nicht mehr nur ein Solo-Akt. Manuel Wenk, Video Producer, bezieht das Pult neben meinem. Überzeugt hat er mich mit seinem Video, in dem er die Sony RX100 IV mit 250fps ausprobiert hat.

Cool. Nachdem ich das gesehen habe, freue ich mich sehr auf Manuel.

Gerne nehme ich Manuel, meinen neuen Partner in Crime, in das Studioprojekt auf. Wir überlegen uns, was wollen wir in dem Studio alles umsetzen? Wir entscheiden uns für Kameras, wir überlegen uns neue Formate und Möglichkeiten, die ein richtiges Studio mit sich bringen würde.

Meine Traumversion von einer Galaxus-Studiolandschaft.

Wir tüfteln herum und ich gestalte eine Studiolandschaft für Galaxus. Wir erledigen das alles ohne Support oder Auftrag. Ein kleines Geheimprojekt.

Das Galaxus-Studio wird es vorläufig nicht geben, aber ansonsten ist die Schlacht gewonnen. Und jetzt, wo der Weg frei, verlasse ich das Schlachtfeld und lasse Manuel, als Tech-Nerd, wüten. Er hat mehr technisches Know-How und interessiert sich noch viel mehr für die technische Seite unseres Jobs als ich. Ich weiss, dass es gut kommen wird. Wenn nicht sogar sehr gut.

Ran an die Wurst

Gemeinsam mit Andrin macht Manuel sich an die detaillierte Planung. Sie erstellen Skizzen, sprechen sich mit der Geschäftsleitung ab, erstellen ein Budget und Equipment-Listen, fordern Offerten von Schreinern, Malern und Lichttechnikern an und installieren während eineinhalb Tagen das ganze Equipment.

Manuel hat hier eine Skizze erstellt, wie wir das Studio aufbauen wollen.

Da wir nicht auf kahlen Betonwänden drehen können, aber gleichzeitig noch mit der Problematik konfrontiert werden, dass wir unser Studio in einem Schutzraum bauen, sind wir gezwungen, gewisse Regeln zu beachten. Innerhalb von 24 Stunden müssen wir den Raum theoretisch ausräumen können. Also müssen Wände aufgezogen werden, die Balken tragen, die wiederum eine Kamera und sechs Lichter und Kabelsalat tragen. Ein Raum in einem Raum, quasi.

Wir arbeiten mit einem Schreiner, der uns die Wände fürs Studio baut. Da wir keine hässlichen Schatten im Bild haben möchten, brauchen wir abgerundete Ecken.

Zwischen Holz und Spänen entsteht der weisse digitec-Hintergrund.

Während die Schreiner am Werkeln sind, bestellt Manuel Kameras, Akkus, ein Mischpult, Stative, Licht und Stromkabel.

So viel Wind um fast nichts – so schnell geht der Aufbau.

Zwei volle Tage arbeiten der Schreiner und sein Team. Sie setzen Wände zusammen, fixieren Balken und kitten die einzelnen Wandteile mit den abgerundeten Ecken zusammen. Danach ist der Maler dran. Einen Tag dauert es für ihn, die Wände weiss zu streichen.

Das Studio steht, fehlt ihm nur noch die Seele.

Während wir auf die Bestellliste von Manuel warten, arbeite ich schon mal in der neuen Umgebung, auch wenn noch kein Licht vorhanden ist. Es ist noch nicht gut, aber der Ton ist sauber, kein Rauschen und keine anderen unschönen Störgeräusche im Hintergrund. So soll es sein.

Der Ton ist so viel besser.

Zwei Wochen nachdem das Studio steht, rollt auch langsam das Equipment ein. Sobald alles da ist, planen Manuel und Andrin einen Aufbautag ein. Morgens gehen sie noch Krimskrams kaufen, halt alles, was man so braucht: Schrauben, Haken für die Kabelführung und ganz viele Steckerleisten.

Warum denn so viele davon?

«Wir wollen möglichst unabhängig sein und überall etwas einstecken können, wenn wir es brauchen.» Ah, okay, das ergibt Sinn.

Jetzt geht's also ran an die Wurst.

Mehr so aus Pflichtgefühl frage ich: «Braucht ihr meine Hilfe bei der Installation?»

Manuel schaut sogar so aus, als ob er eine Sekunde überlegt. Ich ahne schon Böses, aber er schüttelt den Kopf. «Nein, danke alles gut. Kriegen wir hin!»

Sehr gut. Ich freue mich. Ich sehe Manuel an, wie er sich freut, das Ganze aufzubauen. Und ich sehe da schon sehr viel Verbesserung beim Happiness-Barometer im Videoteam.

Am nächsten Tag drehe ich als Erste ein Video in der neuen Umgebung. Aber es ist noch nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Es hat zu wenig Licht. Ich will doppelt so viel Helligkeit und das Gesicht vor der Kamera ist zu flach: es braucht Licht von oben.

Ton ist gut. Hintergrund ist gut. Fehlt nur noch Licht.

Andrin, Manuel und unser Fotograf Thomas Kunz verschanzen sich nochmals im Studio. Thomas ist Experte auf dem Gebiet der Beleuchtung und hilft beim Feinschliff der Lichtsetzung tatkräftig mit. Ich komme zwischenzeitlich mal runter, beobachte die Jungs und gebe mein Urteil über ihr neues Lichtkonzept ab. Wow. Nicht wow. Geil sogar. Die Wand ist ausgeleuchtet, die Person vor der Kamera auch. Licht von oben vorhanden. Was wollen wir mehr?

Betrittst du das Studio, fällt dir erst der Tisch für unsere Unboxings und Reviews ins Auge. Links davon ist der Tisch von Thomas mit Softboxen und Stativen. Aber nun haben wir den Luxus, dass wir für weitere Szenarien und Ideen Platz haben. Was da noch kommt, ist momentan offen. Vorstellbar sind Livestreams oder Studio-Situationen mit mehreren Personen.

Unser Studio

Unsere Ausrüstung

Wir arbeiten mit Sony Systemkameras. Manuel und ich haben privat auch je eine Sony. Wir mögen die Kameras: Sie sind lichtstark und verhältnismässig leicht und günstig. Wie Timelord-Technologie ist Sony aussen klein und innen ganz gross.

Aussen klein, innen gross!

Nebst einer fixen Sony a6500, die von der Decke hängt, befindet sich eine a7s ii mit einer 24-70mm f/2.8 Linse fix auf einem Stativ. Ein ausgedienter PC-Bildschirm zeigt uns immer das Bild der Deckenkamera, damit wir sehen, dass das Produkt auf dem Tisch auch immer schön in der Mitte zu liegen kommt. Ein zweites fahrbares Stativ statten wir, wenn nötig, mit einer bewegten Kamera und einem Zoom-Objektiv aus.

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Zurück im Jetzt des Jahres 2018. Ich sitze an meinem Pult, schnappe mir das Plüscheinhorn, Horny, auf meinem Tisch, setze meine Brille auf und der Schnitt kann beginnen. Denn so schön die Erinnerungen auch sind, morgen oder übermorgen willst du ein Video aus unserem Studio sehen. Genau das ist mein Job.

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Die Welt in 25 Bildern pro Sekunde. Als Journalistin erzähle ich, weil die Welt ist voller Geschichten, die erzählt werden wollen. Ob national oder international, alles was ich dafür brauche, ist Mikrofon und Kamera.

19 Kommentare

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User Sandro Hostettler

Stephie! Beim Lesen des Beitrags bin ich gleich ein wenig in der Vergangenheit versunken. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Möchte dir auf diesem Weg gleich mal noch gratulieren! Du hast unter schwierigsten Bedingungen etwas auf die Beine gestellt, was sich definitiv zeigen lassen kann! Weiter so :)

22.03.2018
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User Stephanie Tresch

Da weissi gar ned was säge usser: :-* und danke für dini Unterstützig uf dem Wäg! :)

23.03.2018
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User Delta

Top Beitrag. Hat mir sehr gut gefallen und ist sehr interessant.

22.03.2018
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User Stephanie Tresch

Hi Delta, vielen Dank! :)

23.03.2018
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User roqueriz0r

Bärlocher sollte nen anderen Makeup Artist bekommen, oder sich Mineralpuder auf die Birne schmieren.

;-) Die Produkte sollten glowen und nicht die Birne xD

22.03.2018
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User martinleeg

Was jeder noch wissen sollte, der mit einer Fotokamera filmt: Gemäss EU Richtlinie (und damit sind auch die in der Schweiz erhältlichen Kameras betroffen) muss eine Fotokamera sich von einer Videokamera unterscheiden. Somit stoppen alle nach exakt 30min aufzeichnungsdauer automatisch.

23.03.2018
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User rwilhelm

Und? Wer macht schon eine Aufnahme, die ohne Schnitt 30min dauert?

23.03.2018
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User martinleeg

Wir wollten mit Lichtstarken Kameras ein Bühnenauftritt unseres hiesigen Turnverein aufnehmen. Die Kamera war an der Decke montiert. Leider waren nur 30min von 3h im Kasten. -> enttäuschte Kindergesichter

23.03.2018
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User Anonymous

Yupp.. ist eigentlich recht bekannt. ^^

23.03.2018
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User gm5star

Selberschuld wenn niemand prüft was gefilmt wird:-) Aber bei Digitec dürfte das ja kein Problem sein, da Sie ja nicht einfach eine Kamera links liegend laufen lassen und jemanden so filmen.

23.03.2018
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User Anonymous

So etwas sollte man halt im vorraus bedenken. Auch akkus oder speicherplatz ist nicht endlos.

23.03.2018
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User SPARTAN 117

läuft bei Digitec! Völlig verdient, weiter so!

22.03.2018
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User Stephanie Tresch

Hi SPARTAN 117, danke dir! ;)

23.03.2018
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User phaupt

Mega spannend - so ein Blick hinter die Kulissen.
Und wie immer auch interessant und unterhaltsam geschrieben :)

23.03.2018
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User Cannaprn

Was kostet so ein Studio und wie teuer sind die laufenden Betriebskosten? Würde auch gern sowas haben:)

24.03.2018
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User MrDraxs

Wenn man das Budget einfach hat, ca. 5-6'000.- wenn man gute Qualität haben will (Ohne Kamera und Objektiv etc. mit bist du schnell bei 12'000.-+). Wenn du auf das Budget achten musst, kannst du dir so ein Studio mit maximal 500.- aufbauen. Leider gibts hier in der Schweiz keine "günstigen" Studio lights. Dafür würde ich dir empfehlen bei den Deutschen freunden vorbei zu schauen ;). Da bekommst Studio lights für nen Weggli und Brötli (Bin selber Prof. Filmer)

27.03.2018
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User MrDraxs

Die Monatlichen Kosten hängen sehr davon ab ob du LED lights nimmst (sehr teuer!) Oder "normale" Studiolampen (Günstig, teuer im Unterhalt). Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen :D.

27.03.2018
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User MrDraxs

@Stepahnie Spannendes Konzept auf jedenfall. Habt ihr mittlerweile auch Frontbeleuchtungen? Die Schatten welche von Oben beleuchtet, generiert werden, sieht man extrem im Bild. Ich würde euch sogenannte Falcon Eyes Flexible empfehlen. Habe diese selber im Einsatz und sind wirklich absolute bombe! :)

27.03.2018
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