
News & Trends
Honor Magic V6: dünnes und robustes Falt-Smartphone vorgestellt
von Jan Johannsen

Ein dünnes Smartphone als Basis und magnetisch haftendes Zubehör: Der chinesische Hersteller Tecno zeigt ein Konzept mit einer vergessenen Technologie.
2016 sorgte Motorola mit dem Moto Z und den Moto Mods für Aufsehen. An das bis heute dünnste Smartphone ließ sich Zubehör wie eine Kamera oder ein Akku anbringen. Durchgesetzt hat sich das Konzept jedoch nicht. Tecno belebt es beim Mobile World Congress (MWC) wieder.
Das Konzept nennt sich «Modular Magnetic Interconnection Technology». Das Smartphone ist mit 4,9 Millimetern sogar noch dünner als das Moto Z mit 5,2 Millimetern. Da es das Modell von Tecno bislang nicht zu kaufen gibt, darf sich Motorola weiterhin mit dem Titel des dünnsten Smartphones schmücken.

Am Messestand beim MWC präsentiert Tecno zwei Varianten des Magnet-Smartphones: eine mit vier Magneten auf der Rückseite und eine mit zwei.

Bei der Variante mit vier Magneten lassen sich bis zu zwei unterschiedliche Erweiterungen gleichzeitig anbringen. Die Powerbanks verfügen ihrerseits über Magnete und lassen sich theoretisch unendlich stapeln. Mit mehr als zwei wird es aber schwer und unhandlich.

Beim Konzept-Smartphone mit zwei Magneten verfügen auch die übrigen Module über Magnete auf der Außenseite. So lässt sich zum Beispiel nicht nur ein Mikrofon an dem externen Akku anbringen, sondern an diesem auch noch ein Windschutz.

Bei der Telefoto-Linse mit großem Objektiv bleibt kein Platz für weiteres Zubehör. Aber wie alle anderen Erweiterungen am Stand ist sie kein Mockup, sondern funktioniert.

Die Magnete sind gleichzeitig Schnittstellen für die Strom- und Datenübertragung. Einige Module kommunizieren zusätzlich via WLAN mit dem Smartphone. Sie lassen sich, wie zum Beispiel der Lautsprecher, auch unabhängig vom Smartphone benutzen.

Zur Zeit gibt es keine genauen technischen Daten zum Gerät – und keine Aussage darüber, ob oder wann daraus Realität wird.

Rein optischer Natur ist dagegen ein anderes Konzept, das Tecno an seinem Stand zeigt. Im Gehäuse des Pova Neon befindet sich ein Gas. Eine hohe Spannung konvertiert es zu Plasma und erzeugt so Blitze im Smartphone. Das sieht cool aus. In diesem frühen Entwicklungsstadium ist noch nebensächlich, wie bruchfest der Gasbehälter ist oder wie sich die Blitzerzeugung auf die Akkulaufzeit auswirkt.
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
Alle anzeigen
News & Trends
von Jan Johannsen

News & Trends
von Michelle Brändle

News & Trends
von Michelle Brändle