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AMD aktualisiert mit «Ryzen AI 400» seine Notebook‑Chips

Martin Jud
6.1.2026

Zur CES 2026 zeigt AMD die neue Serie «Ryzen AI 400». Die Chips bleiben bei Zen‑5‑Kernen, Radeon‑Grafik und XDNA‑NPUs, erhöhen aber CPU‑Takt, Speicherbandbreite und NPU‑Leistung.

AMD positioniert «Ryzen AI 400» als nächste Generation seiner Notebook‑Plattform. Technisch baut die Serie auf der bisherigen «Ryzen AI 300»-Architektur auf, bietet aber höhere Taktraten, mehr Speicherbandbreite und eine stärkere NPU. Die Chips bringen bis zu 12 CPU‑Kerne, Radeon‑800M‑Grafik auf Basis von RDNA 3.5 und eine XDNA‑2‑NPU mit bis zu 60 TOPS. AMD adressiert damit Ultrabooks, klassische Consumer‑Notebooks, Business‑Geräte und kompakte Mini‑Desktops.

CPU: Zen 5 mit Feintuning

Die CPU‑Architektur bleibt unverändert bei Zen 5 und Zen 5c. AMD erhöht bei einzelnen Modellen die CPU‑Taktraten und optimiert die Energieverwaltung, was je nach Ausführung spürbare Zugewinne bringt. Die maximale Konfiguration bleibt bei 12 Kernen und 24 Threads. Einige Modelle rücken leistungsmässig innerhalb der Serie nach oben oder unten. Insgesamt handelt es sich um ein klassisches Refresh innerhalb derselben Architektur.

GPU: Radeon 800M bleibt eine Stärke

Die integrierte Grafik basiert weiterhin auf RDNA 3.5 und firmiert nun als Radeon‑800M‑Serie. Je nach Modell stehen bis zu 16 Compute Units und Taktraten von bis zu 3,1 GHz zur Verfügung. In Kombination mit schnellerem Speicher – bei den Topmodellen bis DDR5‑8533 – soll das für spürbare Verbesserungen in GPU‑lastigen Anwendungen sorgen. AMDs integrierte GPUs lagen traditionell vor vielen Intel‑iGPUs und klar vor Qualcomms Adreno‑Lösungen. Mit Ryzen AI 400 dürfte sich an dieser grundsätzlichen Positionierung wenig ändern.

NPU: bis zu 60 TOPS zwischen Intel und Qualcomm

Die grösste Veränderung betrifft die NPU. AMD setzt auf XDNA 2 und hebt das Maximum von zuvor 50 TOPS (Ryzen AI 300) auf nun bis zu 60 TOPS an. Damit positioniert sich AMD zwischen Intel (50 TOPS) und Qualcomm (80 TOPS). Für Copilot‑Plus‑Funktionen und lokale KI‑Modelle reicht die Leistung problemlos aus. Wobei auch CPU und GPU KI‑Berechnungen übernehmen können – wenn von der Software unterstützt. Allerdings sind sie je nach Szenario weniger effizient als über die NPU.


Erste Ryzen-AI-400-Notebooks sollen im Januar 2026 erscheinen.

Titelbild: AMD

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Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.


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