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Dieses Gaming-Notebook vergrößert sein Display von 16 auf 24 Zoll
von Jan Johannsen

Ein Jahr nachdem Dell sich von XPS verabschiedet hat, holt der Hersteller die Notebook-Marke zurück und schreibt sie ab sofort auch auf den Deckel der Laptops.
Auf der CES 2025 verabschiedete Dell seine zahlreichen Marken zugunsten angeblich übersichtlicher Namenskategorien. Doch Dell, Dell Pro und Dell Pro Max mit jeweils drei Untersegmenten scheinen nicht gut angekommen zu sein. Auf der CES 2026 verkündete der Hersteller jetzt die Rückkehr von XPS als Marke für seine Premium-Laptops.
Mit der Rückkehr des Namens stellt Dell auch zwei neue Notebooks vor: das XPS 14 und das XPS 16. Bei ihnen befindet sich der XPS-Schriftzug prominent auf dem Deckel – und nicht mehr das Dell-Logo wie in der Vergangenheit.

Das Unibody-Gehäuse der XPS-Notebooks ist aus Aluminium und jeweils 14,6 Millimeter dick. Dell setzt auf Intel-Chips der neuen dritten Core-Ultra-Generation inklusive integrierter Intel-Grafikchips mit zwölf Xe-Kernen. Damit soll sich die Grafikleistung gegenüber den Vorgängern um 50 Prozent erhöhen und die KI bis 78 Prozent schneller werden. Der Arbeitsspeicher reicht von 16 bis 64 Gigabyte und die SSDs sind 512 Gigabyte bis 4 Terabyte groß.
Besonders stolz ist Dell auf die neuen Batteriezellen mit einer höheren Energiedichte (900 ED). Das bedeutet, die 70 Wattstunden benötigen weniger Volumen als bei älteren Batterien. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit 27 Stunden bei Videostreaming und über 40 Stunden bei lokaler Videowiedergabe an.

Beide Notebooks gibt es entweder mit LCD-Bildschirm und 2K-Auflösung oder 3,2K-OLED-Display inklusive Touch-Option. Das XPS 14 bringt 1,38 Kilogramm auf die Waage. Beim XPS 16 sind es 1,7 Kilogramm. Die OLED-Versionen sind jeweils noch geringfügig leichter.
Zur Ausstattung gehört eine 8-Megapixel-Webcam, die eine 4K-Auflösung schafft. Bei den Anschlüssen gibt es dreimal Thunderbolt 4 (USB Type-C), die alle DisplayPort 2.1 und Power Delivery unterstützen. Der 3,5-Millimeter-Audioanschluss bleibt die einzige nicht USB-C-Verbindung.

Das XPS 14 und 16 bietet Dell mit Windows 11 Home oder Pro an. Im Laufe des Jahres soll es das XPS 14 auch mit vorinstalliertem Ubuntu 24.04 LTS geben.
XPS 14 und 16 sollen nicht alleine bleiben. Dell will weitere XPS-Geräte auf den Markt bringen und den Markennamen wohl nicht nur für Notebooks verwenden. Die Neuauflage des XPS 13 als dünnstes und leichtestes XPS-Notebook hat der Hersteller schon öffentlich erwähnt. Es soll zudem das günstigste Gerät der Serie werden. Weitere Details zu ihm folgen im Laufe des Jahres 2026.
In den USA bietet Dell bereits erste Konfigurationen des XPS 14 und XPS 16 an. Hierzulande kannst du voraussichtlich im Februar mit den ersten Geräten rechnen. Wenn es soweit ist, findest du die bei uns verfügbaren Geräte hier – und bis dahin die älteren XPS-Modelle.

Die Rückkehr von Dell ist nicht die einzige Namensänderung im Portfolio von Dell. Auf einem aktuellen Schaubild gestaltet es sich übersichtlicher als noch vor einem Jahr und «Pro Max» wurde ebenfalls durch eine alte Marke ersetzt.

Für Privatkunden gibt es damit Dell-Geräte und die höherwertigen XPS-Geräte. Alienware bleibt Dells Marke für Gaming. Für Firmenkunden gibt es weiterhin Dell Pro und, falls mehr Leistung nötig ist, kehrt mit Dell Pro Precision die nächste Marke zurück, die vor zwölf Monaten eingestellt wurde.
Anmerkung (07. Januar): In den Kommentaren darf gerne über die Specs der Notebooks oder die Markenstrategie von Dell diskutiert werden; entfernt werden dagegen Beschimpfungen, Beleidigungen und ähnliches.
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
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