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Youtube Music: Google sagt Spotify in der Schweiz den Kampf an

Google hat genug von der schwedischen Konkurrenz aus dem Hause Spotify: Youtube Music ist neu auch in der Schweiz erhältlich. Ein Blick auf den neuen Service und ein Vergleich mit dem Platzhirsch Spotify.

Eine Pressemitteilung informiert darüber, dass Youtube Music (Android und Apple iOS) neu in der Schweiz erhältlich ist. Damit ist klar, dass der amerikanische Suchgigant dem schwedischen Musikgiganten Spotify den Kampf ansagt.

Zeit, die App etwas genauer anzusehen. Vor allem auch aus dem Grund, dass du jetzt drei Monate lang gratis Youtube Music Premium bekommst. So quasi um dich anzufixen.

Das Gratis-Abo will deine Kreditkarte

Das erste Hindernis bei Youtube Music Premium kommt in der Sekunde, in der du das Premium-Probeabo lösen willst. Denn bereits dort verlangt die App nach deiner Kreditkarte, bucht aber nichts ab. Das heisst, dass du deinem Account bereits eine Kreditkarte hinterlegst, aber die bleibt vorerst als Datensatz in deinem Account liegen.

In drei Monaten dann wird dir dann monatlich 12.90 CHF belastet, denn so teuer ist das Abo für das Premium-Angebot. Spotify kostet übrigens 12.95 CHF pro Monat. Eine Premium-Musik-App ist ein Luxus, den ich mir gönne, bin aktuell einigermassen glücklicher Spotify-Nutzer, denn ich will meine Musik auch lokal speichern können und Werbung nervt mich praktisch in jeder Form. Das ist mir einige Fränkli wert.

Da ich zum aktuellen Zeitpunkt keine Lust habe, dauerhaft Youtube Music Premium User zu bleiben, habe ich mir mal einen Reminder auf den 1. Februar 2019 gesetzt um die Mitgliedschaft dann wieder zu kündigen. Vielleicht bleibe ich ja bei Youtube Music, aber ich will da nicht reinfallen. Wenn du also neugierig bist, wie ich, dann mach dir doch einen Reminder in den Kalender.

Die ersten Schritte: Sieht aus wie Youtube

Jetzt, da ich der Abofalle entkommen bin, kann ich mit dem Premium-Musikgenuss beginnen. Die App selbst sieht vertraut aus, wie Youtube halt so aussieht. Aber anstelle der neuesten Videos, die ich ansehen könnte – natürlich von Computern für mich zusammengestellt – sehe ich generische Playlists. Diese, so hoffe ich, werden sich auf meinen Musikgeschmack anpassen, denn mit «Energetic Pop Wake-Up» oder «Today's Happy Pop» bin ich echt nicht zu begeistern. Aufwachen ist nicht so meins und als zynischer alter Journalist kann mich Happy Pop mal.

Der Hauptbildschirm unter Youtube Music

Da fällt mir einer der grössten User Interface Sünden auf. Wenn ich einen Song oder Künstler suchen muss, dann muss ich oben auf die Lupe klicken.

Die Suche ist oben am Bildschirm

Damit verstösst die App gegen eine der Usability-Richtlinien, an die sich Google selbst in anderen Apps hält. Insbesondere Google Tasks fällt da positiv auf, denn dort sind alle Bedienelemente im unteren Drittel des Bildschirms untergebracht. Denn wenn du dein Smartphone bequem in den Händen hältst, dann kommst du mit dem Daumen deiner haltenden Hand locker im unteren Drittel an Bedienelemente heran. Im mittleren Drittel geht das knapp noch, aber wenn du oben greifen willst, dann musst du umgreifen. Bei einer Musik-App ist das noch nerviger als in einer Checklisten-App.

Interaktionsmöglichkeiten im Kontext der App sind in Grün gehalten, im roten Bereich sollte tunlichst nichts sein

Denn sobald du umgegriffen und die Lupe gedrückt hast, musst du wieder umgreifen um zu tippen. Super nervig.

Spotify hat hier die Nase definitiv vorn, denn ihre Suche ist unten untergebracht. Aber wenn du auf die Lupe klickst, dann kommt neu so ein komischer Bildschirm, der dir irgendwelchen Quark empfehlen will. Bis vor einem Update aber konntest du doppelt auf die Lupe klicken und dann hat sich die Tastatur deines Phones aktiviert und du konntest direkt lostippen. Neu muss ich oben ins Suchfeld tippen, um die Tastatur und das Suchfeld zu aktivieren.

Spotify hat seinen Suchbildschirm vor Kurzem kaputt gemacht

Vom Angebot her, soweit ich das mit meinem Musikgeschmack sehe, unterscheiden sich die beiden Streaming Services auf den ersten Blick nicht gross. Sogar relativ unbekannte und obskure Bands wie die chinesische Punkband The Noname oder der indische Rapper und Aktivist Raoul Kerr sind mit ihren Alben vertreten. Schön, aber ich sehe nicht so recht, weshalb ich jetzt Spotify links liegen lassen und zu Youtube Music wechseln soll.

Es klingt in den Ohren

Ich drücke auf «Play», Raoul Kerrs «Ballad of the Warrior Poet» erklingt. Qualität ist okay, ich meine aber, dass das irgendwie dumpf klingt. Ein Blick in die Settings der App zeigt: Da kann ich mehr rausholen und die Musikqualität sowohl bei mobilem Datenverbrauch wie auch WLAN-Anbindung auf «Always High» stellen.

Der Settings Screen beisst sich visuell mit dem Rest der App

Die Einstellungen der App aber beissen sich visuell stark mit dem Rest der App, die standardmässig in einem angenehmen Schwarzton daherkommt. Nicht Amoled-Schwarz, denn das würde tatsächlich im Kontext von Screen-Technologien Sinn ergeben. Aber das geht bei Googles Night Modes offensichtlich durch's Band nicht. Unter «Advanced» kannst du «Stats for Nerds» aktivieren. Was die Funktion tut, ist mir aber nicht klar. Visuell macht das keinen Unterschied in der App und ich bin weder nerdiger noch mehr verstatistikt.

Dann klicke ich mal auf den Song, um den «Currently Playing»-Bildschirm zu finden.

Der «Currently Playing»-Bildschirm wirkt desolat und hat kaum Funktionen

Auch hier hat Spotify die Nase vorn. Wenn ich bei den Schweden auf dem Album-Cover in eine Richtung wische, dann kommt das nächste Lied oder das vorherige Lied. Bei Youtube Music wird einfach der Bildschirm an den unteren Bildschirmrand minimiert und ich gelange zum vorherigen Bildschirm zurück. Wenn ich das Lied wechseln will, dann muss ich unten die Pfeiltasten verwenden. Das ist zwar wieder konsistent mit der Anordnung der Bedienelemente einer gut gemachten App, aber generell nicht wirklich intuitiv.

Noch verwirrender ist der Full-Screen-Modus. Was macht der eigentlich?

Dieser Bildschirm ergibt keinen Sinn

Auf dem Bildschirm passiert nichts, ausser dass da das Cover gross ist und die Bedienelemente sich ausblenden. Aha.

Apropos Bedienelemente: Das Dreipunktemenü neben jedem Song ist ziemlich clever. Anfangs wirken die zwei Optionen «Play Next» und «Add to Queue» identisch, doch sie sind eigentlich extrem nützlich.

Zwei Optionen klingen identisch, sind aber extrem sinnvoll

Die Erklärung für die zwei Funktionen:

  • Play Next schiebt das Lied an den Anfang der Playlist, die gerade läuft
  • Add to Queue schiebt das Lied ans Ende der Playlist

Da scheint Google echt an die Nutzer gedacht zu haben. Gratulation.

Der Suchgigant zeigt, wie Suche geht

Wo Youtube Music auch punktet, ist der Vorgang des Suchens, also der Zeitraum, in dem du etwas ins Suchfeld eintippst. Denn Spotify hat eine eher wirre Suche, die dann und wann wieder die merkwürdigsten Dinge ausspuckt. Youtube Music aber kann sich auf das Suchwissen Googles verlassen.

Der Suchbildschirm gefällt gut

Vor allem gefällt mir, dass da keine Live-Suche ist, die während dem Tippen bereits Resultate anzeigt. Denn diese straft jeden Tippfehler ab. Bei Youtube Music ist das weit weniger hektisch und weit intuitiver.

Dann gelangst du, vielleicht, auf den Hauptbildschirm deines gesuchten Künstlers. Dort wird dann klar, weshalb da ein Vollbildmodus ist und weshalb die App Youtube Music heisst. Du kannst in der Liste der Werke des Künstlers Musikvideos aussuchen und diese dann ansehen.

Auf der Profilseite eines jeden Künstlers werden auch die Musikvideos gelistet

Das kann Spotify nicht. Wenn du auf Musikvideos stehst, dann ist die Wahl für dich wohl klar: Youtube Music. Aber wenn du wie ich während der Arbeit Musik hörst oder im Bus den Hügel hoch nach der Arbeit, dann ist das kein zwingender Grund zum Wechsel für dich. Dennoch, das Feature gefällt mir.

Das Video bietet dir an, zum Nur-Ton-Modus zu wechseln

Wenn du dein Smartphone im Portrait-Modus hältst, dann siehst du einen Bildschirm, der das Video abspielt und dir auch noch die vom Song Screen bekannten Kontrollen gibt. Wenn du dein Phone in den Landscape-Modus drehst, dann kommt der Vollbildschirm zum Glänzen.

Jetzt ergibt der Vollbildschirm Sinn

Der Unterschied zum normalen Youtube Youtube verschwimmt hier. Du kannst zwar nur Musikvideos ansehen, aber nicht andere Videos wie sagen wir mal einen Filmtrailer oder ein Video Essay, aber das ist okay, wenn du einfach nur Musik willst.

Wird Google zu fragmentiert?

Beim weiteren herumspielen mit der App vermisse ich vor allem eines: Podcasts. Die sind in der App Google Podcasts (Android und keine bekannte Version für Apple iOS) untergebracht. Damit sind Videos, die nicht Musikvideos sind, nicht in der Youtube-App und Podcasts auch nicht. Sondern einfach nur Musik. Und Hörspiele auch.

Ich verstehe, weshalb sich Google für diesen Weg entschieden hat, finde aber doch, dass ich irgendwie keinen Bedarf an zwei Apps für Audio und zwei für Video habe. Drei, wenn du NewPipe zählen willst. Und Google Play Music. Irgendwie soll das auch noch reinpassen, aber die App soll bald in Youtube Music integriert werden.

<strong>NewPipe</strong>: Das bessere YouTube für Android
SmartphoneHintergrund

NewPipe: Das bessere YouTube für Android

Die grosse Konkurrenz Spotify beweist dass zwei User Interfaces einen Platz in einer App haben können. Denn Podcasts werden dort anders dargestellt als Songs und Alben. Das geht schon.

Zur App gibt es natürlich eine Browser app unter music.youtube.com. Das Interface ist spartanisch und spiegelt die Funktionen der App wider. Also gross etwas entdecken wirst du hier nicht.

Die Youtube Music Browser App...
...bietet nichts, das die App nicht bietet

Ein kleines Ding zum Schluss, das Spotify weit weniger nervig macht als Youtube Music. Natürlich kannst du im Pulldown Menu oben am Screen in der Notification Area ein Widget haben. Wenn du unter Spotify fertig Musik gehört hast, dann kannst du das Widget einfach zur Seite wischen. Bei Youtube Music ist das Ding extrem nervig und du kannst das Teil nur loswerden, indem du in der App die Musik abstellst und dann die App in den Hintergrund schickst.

Dieses Widget wirst du fast nicht mehr los

Am Ende bleibt eine App, die so viel richtig macht, wie sie falsch macht. Vor allem leidet die einfache Nutzbarkeit bei Youtube Music und immer mal wieder kommst du an einen Prozess, der mehrere Klicks und/oder Wischbewegungen benötigt. Dies, obwohl die Konkurrenz das Problem schon lange wesentlich einfacher gelöst hat. Die Videofunktion ist zwar nett, aber in meinem Alltag nicht gerade etwas, das ich oft brauche.

Sollst du von Spotify her wechseln? Nein. Irgendwie bringt das nichts. Spotify hat nach wie vor die Nase vorn trotz des um 60 Rappen pro Jahr höheren Preises, denn vom Angebot der Songs her unterscheiden sich die zwei Services nicht wirklich. Ausser dass nur Spotify Podcasts hat, und nur Youtube Music Musikvideos.

So. Fertig. Ich hör mal etwas mehr Musik.

User

Dominik Bärlocher, Zürich

  • Senior Editor
Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

33 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen.

User boergu

Wenn ich das richtig verstehe kritisierst du hier grösstenteils das User-Interface? Das eigentlich wichtige an den Apps macht Youtube besser, wenn ich das hier richtig verstehe? Die Suchfunktion und den grösseren Umfang an Musik(wurde hier nicht erwähnt) sind meiner Meinung nach die entscheidenden Faktoren und da ist Google vorn. Ein User-Interface kann man relativ fix mit wenig Aufwand korrigieren. Und da die App neu ist, wird dies Googel wohl(hoffentlich) bald tun. Aber das eigentlich wichtige, was eine solche App haben soll macht demnach Youtube besser? Ich habe mir noch nicht wirklich ein Urteil bilden können, habe sie ja erst seit 2 Tagen….

Was ich aus der bisherigen Erfahrung jedoch sagen kann ist, dass Youtube im wichtigsten Teil sich selbst gar voraus ist. Ich hatte nicht mal bei Google Music, geschweige denn bei Spotify, so schnell so gute Musik im Ohr. Es wusste wahnsinnig schnell was ich gerne höre und hat mir genau die richtigen Stücke gespielt.

15.11.2018
User Dominik Bärlocher

Für abschliessende Urteile ist es definitiv zu früh. Ich meine, ich arbeite jetzt auch erst seit plusminus 24 Stunden mit der App. Aber das UI und die Basisfunktionen sind so das, was mir recht ins Auge gestochen sind.

Geschwindigkeitsmässig ist mir aber nichts aufgefallen. Bei mir sind Spotify und YMusic genau gleich schnell. Oder wenn nicht, dann nur unwesentlich langsamer. Was hast du für ein Abo? Und ihr, Rest der Kommentarspalte, was ist bei euch schneller?

15.11.2018
User boergu

Mittlerweile konnte ich mir ein Bild machen und muss meine Meinung revidieren. Ich bin vorerst zurück zu Google Music. Für ein bestehenden Kunden von Google sind ja beide Abos in einem und ich kann jederzeit wieder zurückwechseln.
Vorweg: Nach wie vor sind die bereits niedergeschriebenen Punkte richtig. Die Suchfunktion ist genial. Der Algorithmus für den Musikstil ist fast perfekt und die Auswahl an Musik ist riesig, vor allem von unbekannte Künstlern hat es viel mehr Lieder als anderswo.
Es gibt aber eben auch einige Nachteile die mich zur Umkehr bewegt haben.
Das UI ist wirklich alles andere als ausgereift. Es hakt an allen Ecken und Enden.
Die Verknüpfung zu Google Home ist noch nahezu inexistent. Heisst für mich, zuhause auf den Boxen kann ich nur Google Musik Playlists via Sprachsteuerung starten (ich weiss, das ist ein Luxusproblem, aber ich hab die Dinger nur deshalb). Da ich auch viel am PC beim arbeiten Musik höre, wurde ich ein weiteres Mal enttäusch. Youtube Musik läuft eben über Youtube und das ist nicht so komfortabel und mit Fokus auf Musik wie Googel Music.

Vorerst bin ich wieder zurück, aber die App hat jedenfalls ein riesen potential und sobald sich das Ganze im Hinblick auf Anbindung und UI verbessert hat werde ich wechseln.

20.11.2018
Antworten
User Nebucatnetzer

Ich schaue mal wie sich die Sache entwickelt. Ein erster 15min. Test hat mich nicht vom Hocker gehauen.
Es wäre jedoch schön wenn die Vorschläge mal besser werden Weded Spotify noch Play Music funktionieren da sonderlich gut. Allerdings ist Black Metal etc. halt auch nicht so ein verbreitertes Genre.
Das geht etwa bei Bandcamp wesentlich besser.
Wenn sie Play Music und YouTube Music kombinieren muss einfach umbedingt die Funktion erhalten bleiben die eigene Musik hochzuladen.
Überdies cool das ihr/du Belzebubs hörst :).

15.11.2018
User blackgecko

Genau! ;-) Aber so wie wir Google kennen wird beides noch Jahrelang koexistieren!

22.11.2018
Antworten
User drive_five

Also ich habe seit Anfang 2018 "Google Music" abonniert und zahle via Swisscom Pay ohne Kreditkarte. YT Music scheint darin enhalten zu sein. Ich habe mich angemeldet und bin sofort Premium User. :-)

16.11.2018
User Rogel2134

Warte man kann beim Gratis benutzen die Musik nicht im Sperrbildschirm hören... Ziemlich traurig :/

15.11.2018
User LukeHell

Für mich würde es Sinn ergeben, aber momentan nur im "Youtube Premium" Abo. Praktisch gleicher Preis und dafür noch Videos schauen ohne Werbung und auch Musik die nicht in der YT Music App ist. Und das auch die Musik Playlist in der Youtube App weiterläuft ohne das der Bildschirm an ist/ die App im Vordergrund ist. Das einzige was mich davon abhält, sind die fehlenden kleinen Künstler (ich habe ein paar Bands in Spotify gegengeprüft).

15.11.2018
User joshuabeny1999

Also YouTube Premium ohne Musik für 3-5 CHF würde ich abschliessen. Werbefrei YT, Background Play und die Originals sind die einzigen Funktionen die ich nützlich und toll finde.

15.11.2018
User jan.widmer.ch

Ich weiss nicht, ob das besonders legal ist, jedoch kann man z.B. ein Abo in den Philippinen lösen (hab ich natürlich nicht gemacht ;D ) was deutlich günstiger ist, als eins in der Schweiz. Mit dem Family-Packet bezahlt man ca. 10 CHF für 5 Accounts (also 2 CHF / Account) Wie gesagt, ob es wirklich "legal" ist, weiss ich nicht.

P.S.
Geht bei Netflix ebenso. (Wurde mir zugezwitschert, mache ich natürlich nicht)

TIPP: Evtl. VPN nötig

16.11.2018
User dodo77

Bei Netflix empfehle ich Kanada oder Kolumbien als Vertragsland. Dort ist Netflix am günstigsten. Jedoch sind die Film Captions auf deren Landessprachen. In Kanada zahlt mal für das grösste Packet 10-11 CHF. (Nicht dass ich das getestet habe ;-))

17.11.2018
Antworten
User olifaessler

Da man auch YouTube Premium abschliessen kann, wo YT Music drin enthalten ist, könnte da durchaus was draus werden. YouTube werbefrei ist schon ein gutes Argument (für mich). Ob die YouTube Originals sich lohnen wird man sehen. Drei Monate gratis ist ein guter Deal, kann mir gut vorstellen, dass ich dann vom Apple Music zu YouTube Music wechsle. Ich traue Google eher zu, dass sie mir gute Vorschläge und schlaue Playlists machen kann, etwas woran es bei Apple immer noch ein bisschen happert.

16.11.2018
User dodosworld

Wenn es nur um ein Werbefreies Youtube geht und Musik hören bei abgestelltem Display gibt es auch einige alternative Youtube Clients die das können (die Datenmenge spielt für mich keine Rolle)
Somit ist Youtube Music für mich uninteressant

16.11.2018
User michiheimgartner

welche Clients wären denn das? Für mich ist YT Premium wichtig, weil ich die Werbung hasse :D

16.11.2018
User drsufall

Youtube Vanced

16.11.2018
User ShirosAcid

@Michiheimgartner Du kannst dir alle gängigen Adblocker herunterladen sowohl bei Chrome, wie Firefox oder einen Browser mit vor Installiertem Adblocker wie "Brave"

16.11.2018
Antworten
User JiSiN

Entli... wart scho sitem Mai druff.
Google isch immer so super langsam mit neue Dienst in CH.

15.11.2018
User Anonymous

hat jemand auch folgenden bug: der wiedergabeverlauf wird immerwieder pausiert. (youtube music und auf youtube)

16.11.2018
User bender83

Youtube Music soll ja Google Play Music ablösen. Man spricht ja davon, dass irgendwann 2019 Google Play Music abgeschaltet wird. Ich habe ein Play Music Abo und kann darum nun auch YT Music nutzen. Die App ist übersichtlich, schnell und die Suche sehr zuverlässig. Leider war es das auch für den Moment. mir kommt es so vor als ob man die App bewusst früh auf den Markt wirft, um die User als Tester zu nutzen. Leider ist das heute normal. Für mich jedenfalls muss noch viel passieren bevor ich wechsle:
- Google Play Music Playlists sind (noch) nicht in YT Music verfügbar. Keinen Bock die Sammlung neu aufzubauen und ob die Tools von div. Seiten dies bereits können, weiss ich nicht.
- Keine Integration in Sonos (und vermutlich auch anderen Streaming-Lautsprechern)
- Noch keine Android-Auto Integration.

Solange diese drei Punkte nicht funktionieren, ist YT Music für mich völlig uninteressant.

16.11.2018
User LoXeras.com

Ich finde die Oflline Playlist erwähnenswert. die kann man von 20-100 Songs frei definieren.
YT Music lädt dann immer deine gewünschte anzahl an Songs herunter die deinen Vorlieben entsprechen.

die Playlist wird immer wider aktualisiert und songs werden angepasst, so hast du immer aktuelle songs verfügbar wenn das Internet mal weg ist.

16.11.2018
User ShirosAcid

Es gibt bei Spotify "Dein mix der woche" oder auch diverse "Mixtapes" anhand deiner Interessen. Die mixtapes kann man allerdings nicht einfach so Herunterladen

16.11.2018
Antworten
User Anonymous

Und Tidal wird nicht mal erwähnt? Seit 5 Monaten von Spotify auf Tidal gewechselt und habe es noch keine Sekunde bereut.
Google Musik habe ich noch nicht ausprobiert!

18.11.2018
User madejackson

Google bringts mal wieder nicht hin, ein konstistentes Nutzererlebnis abzuliefern...

Play Music wird seit Release nur noch gewartet und nicht mehr verbessert, zwei Jahre Später kommt die Ablösemeldung durch YT Music und siehe da... YT Music kann kein Android Auto, was ich regelmässig nutze mit meinem Play Music Abo -.-

Ebenso kann man die Daten von Play Music, wie z.B. Playlisten nicht übertragen. Meine Familie ist natürlich sehr froh darüber, weil ich Sie nicht kürzlich überredet habe, auf das Family-Abo und Play Music zu wechseln /s. Jetzt müssen Sie schon wieder etwas neues kennenlernen und müssen alle Playlisten zum dritten Mal erstellen.

Google löst damit ein Produkt, dass nie richtig durchstartete, ab mit einem halbfertigen Produkt, dass IMHO genauso wenig durchstarten wird. Spotify ist einfach zu etabliert. Dies hat Google in Vergangenheit mit WhatsApp (Hangouts, Allo), Netflix (Play Films&TV) und Facebook (Google+) bewiesen.

Wenn ich mir das UI anschaue, das mittlerweile zum verwechseln ähnlich ist mit Spotify, machen Sie diesen Wechsel nur, um Spotify damit Nutzer abzugraben.

YT Music ist von der Design-Sprache her alles andere als Google-CI bzw. Material Design. Dafür hat es viel zu viel schwarz und viel zu wenig weiss und auch zu wenig Farben.

19.11.2018
User tobias.ebneter

Habe von Google Music Family zu Youtube Music Premium gewechselt, Musikangebot scheint gleich. Nur an welche die ein Sonos System ihr eigen nennen haben noch Pech. Der Dienst ist im Sonos App noch nicht verfügbar. Und Sonos lässt sich mit einer definitiven Zusage extrem Zeit!

16.11.2018
User michiheimgartner

Interesse an einem Youtube Premium Family Account?

16.11.2018
Antworten
User lavoltaner

Premium ftw! :) War zuerst schon begeistert das mein gerootetes Oneplus 5 mit "Gratis-Werbefreiem Youtube" (Youtube Vanced Black - Magisk Modul) die Youtube-Premium-Lizenz auf mein iPhone überträgt, bis ich geschnallt habe, dass es doch an meiner Google Play Music-Subscription liegt, die ich seit Jahren habe und gerne zahle. Jetzt müsste das richtige Youtube noch werbefrei laufen und dann wäre ich ultra glücklich! ;-)
Youtube Music selbst, überzeugt mich sehr, da vor allem Alben welche in anderen Diensten nicht angeboten sind auch verfügbar sind. Bsp: Behind the Front von BEP( noch vor Fergies zeiten ) habe ich nicht auf Google Play Music, nicht auf Tidal und auch nicht auf Apple Music gefunden - auf YT Music gibt es dank YT eine Playlist, welche ich jetzt endlich ohne ständige Unterbrüche aufgrund vom Appwechsel hören kann!

16.11.2018
User BARDi

Hallo zusammen.

Für mich kommt YT Music auch erst dann in Frage, sobald es für mein Sonos HomeSystem verfügbarist.!
Testen werde ich es aber auch in den nächsten Tagen da ich ein Google Music Abo besitze.

Bin gespannt😋👍

16.11.2018
User sunstar7

Was mir bisher noch nicht klar wurde ist die Quelle der Lieder. Woher kommen die? Hat Youtube Music eine separate Library, oder werden einfach Videos, welche bereits normal auf Youtube anschaubar sind (von offiziellen Quellen) neu in einer Spotify-ähnlichen App verpackt? Wenn das der Fall sein sollte, wie sieht es aus mit der Audioqualität? Ich kenn dutzende Videos (z.B von offiziellen Quellen wie Vevo), welche keine annähernd brauchbare Qualität offerieren; zumindest nicht für den verlangten Preis. Besonders betroffen sind ältere Lieder. Bei Spotify bezahle ich für ungefähr eine konstante Soundqualität.

18.11.2018
User Anonymous

"Bis vor einem Update aber konntest du doppelt auf die Lupe klicken und dann hat sich die Tastatur deines Phones aktiviert und du konntest direkt lostippen." Gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin. Everyday man. Wie ich es hasse.

18.11.2018
User Nexxt

Interessanter Vergleich muss ich sagen, auch wie du das Interface analysierst, da fallen einem Dinge auf die mich unterbewusst manchmal echt angurken und jetzt weiss ich auch wieso. Aber was ich bisschen schade finde ist warum du nur auf Spotify eingehst und TIDAL oder Apple Music da aussen vor bleibt. Fairer Weise muss ich nämlich sagen, dass alle Funktionen wie Musikvideos oder add to Queue bei TIDAL schon eingebaut sind. Der wow-Faktor hält sich bei mir deswegen wirklich in Grenzen. Bin mitlerweile auch an dem Punkt, wo ich mich irgendwie immer freue Dienste welche nicht von Google sind zu benutzen. Werde deswegen um Youtube Music echt einen Bogen machen solange es geht :)

18.11.2018
User Elvetós

Ich mische mich auch mal hier ein. :)

Ich nutze schon seit Jahren Google Play Music. (ca. 1.Jahr als Familiy Acc.)

Preis:
Als jetzt YT Music & Premium in die Schweiz gekommen sind. Habe ich logischerweise das Abo auf Premium upgraded. (6 Acc für ~24.- , only YT Music ~18.-) Somit ist YT Premium 6.- pro Person pro Monat.
Was sich extrem lohnt.

UI:
Also ich muss sagen mit YT Music hat Google alles richtig gemacht. Ja es gibt kleine Macken, aber jede App hat die. Natürlich ist dies auch Geschmackssache und ich muss sagen Spotify gefällt mir nicht. Jedoch muss ich sagen, man findet sich schnell zu recht und kann schnell das beste aus YT Music herausholen.

Musik Angebot:
Viel, viel grösser als bei Spotify oder sogar Google Play Music. Dies liegt daran, dass man erstens Musikvideos Streamen kann ohne deren Video, also nur deren Audiodatei. Und zweitens hat man auch Zugriff auf Musikvideos von Youtubekünstler. Als beispiel nehme ich hier mal Blaze Audio. Ich kann somit desen Eminem mit Linkin Park Mixes als ganz normale Musik hören ohne dessen Video und ohne auf Youtube selber zu gehen.

Dies macht meiner Meinung nach YT Music viel Wertvoller für Konsumenten als Spotify und co.

19.11.2018
User michiheimgartner

Hättest du noch einen Member-Platz in der Family frei?

19.11.2018
Antworten
User hockeymaster

Ich nutzr Spotify oft über meinen AV Receiver und das kann Ich bei Youtube nicht. Also nix für mich.

20.11.2018