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Warum sich teures Foto-Equipment lohnt

Nach dem Foto einer Flasche Bartöl habe ich viele Ratschläge erhalten, wie ich dazu lernen kann. Ich rate auch Dinge an all jene, die ambitionierter fotografieren wollen: Kauft teuer.

Leute, ich muss sagen: Ich bin überrascht. Da mach ich ein paar unbeholfene Versuche in Richtung Foto einer Flasche Bartöl und ihr kommt mir alle zur Hilfe. «One Perfect Shot» wird wohl eine Miniserie werden, denn es gibt einiges, was ich ausprobieren will.

Danke!

<strong>One Perfect Shot</strong>: Wie ich für ein Foto meine ganze Wohnung umgestellt habe
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One Perfect Shot: Wie ich für ein Foto meine ganze Wohnung umgestellt habe

Eine Frage aber taucht immer mal wieder auf: Wieso habe ich so teures Equipment, wenn ich – wie ich selbst gern und offen zugebe – nur Schnappschüsse wirklich gut kann?

Ganz schön teures Equipment, für jemand der eigentlich "keine Ahnung" von Fotografie hat, und es nur für "Schnappschüsse" braucht…
N0obinator

Bei meinem Photo Equipment halte ich es ähnlich wie bei allem anderen, das ich technologisch ernst nehme, sei das Smartphone, Festplatte oder sonstwas. Ich will an meinem Equipment wachsen können – nicht andersrum.

Daher setze ich den Kontrapunkt zum Artikel von David Lee, in dem er nur zum Notwendigsten rät.

Worauf es in der <strong>Fotografie wirklich ankommt</strong>
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Worauf es in der Fotografie wirklich ankommt

Wofür ich die Kamera wirklich brauche

Bevor ich hier gross Meinungsmache betreibe, will ich kurz meinen Job und mein Leben in Bildern umreissen. Denn «Schnappschüsse» beschreibt nicht ganz alles, was ich mit einer Kamera anstelle.

  • Alpha a7S II Body (12.40MP, 5FPS, WLAN)
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  • FE 24-70mm f/2.8 GM, Full Frame E-Mount
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Mein Equipment ist nicht günstig. Aber ich habe auch andere Ansprüche an eine Kamera. Im Rahmen eines langfristigen Projekts will ich filmen lernen. Im Selbststudium. Das ist hart. Denn offiziell habe ich während meiner Ausbildung zum Zeitungsjournalisten folgendes gelernt:

  • Niemals Köpfe und Füsse abschneiden
  • Nie mit Blitz fotografieren
  • Dein Motiv hat das Licht oder die Sonne im Gesicht

Damit bin ich jahrelang gut gefahren, denn Zeitungen brauchen selten Videos. Bis ich an der IFA 2017 auf einmal hinter der Filmkamera von Videoproduzentin Stephanie Tresch stehen muss. Denn für Sonys neues Smartphone wird sie dreidimensional gescannt.

<strong>Sony XZ1 und Sony XZ1 Compact</strong>: Das Smartphone wird zum 3D-Scanner
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Sony XZ1 und Sony XZ1 Compact: Das Smartphone wird zum 3D-Scanner

Im Laufe der Messe stellt sich heraus, dass ich öfter hinter der Kamera stehe. Denn der Wechsel vor/hinter der Kamera funktioniert zu gut, als dass ich und Stephanie darauf verzichten wollen.

Seither filme ich selbst und mache mich mit der Kamera der Videoproduzenten vertraut, der Sony a7s ii mit einem 24-70mm Objektiv.

Eins hat sich im Laufe meines Selbststudiums bestätigt: Wenn du ambitioniert bist, dann lohnt sich die Anschaffung von teurem Equipment.

Du kannst an der Technologie wachsen

Die Kamera wie auch das Objektiv sind Overkill für jemanden mit meinen Fähigkeiten. Noch. Denn mit dem aktuellen Setup kann ich am Equipment wachsen und nicht das Equipment an mir. Das ist ein grosser Unterschied in Punkto Lernkurve.

Wenn ich jetzt mit einer günstigen Kamera und einem beliebigen Objektiv angefangen hätte zu fotografieren und zu filmen, dann wäre ich irgendwann an die Grenzen der Technologie gestossen. Dann wäre ich am Punkt angekommen, wo der Gedanke «sobald ich ein besseres Objektiv habe, kann ich das auch» aufkommen würde. Sparen, warten, Motivationsverlust. Mist.

Belichtung auf dem falschen Körperteil und Ausschnitt falsch? Alles meine Schuld

Mit dem Overkill-Setup aber habe ich dieses Problem nicht. Wenn ein Bild schlecht herauskommt, oder ein Video irgendwie Müll wird, ist das nicht die Schuld der Technologie. Denn mit dem selben Setup machen Stephanie und ihr Kollege Manuel Wenk superschöne Videos. Ich weiss also, dass es machbar sein muss. Die Frage ist nur wie.

Sprich: Jeder Fehler im Bild ist auf meine eigene Inkompetenz zurückzuführen und nicht auf Mängel in der Technologie.

Wenn ich also ein Bild oder Video verhaue, dann kann ich googeln oder fragen, wo der Fehler liegt. Ist die Blende falsch eingestellt? Die ISO? Die Belichtungszeit? Warum ist das so? Wie spielen die Settings zusammen?

Die Frage, ob ich das richtige, technologische Equipment habe oder ob das Objektiv für diesen Use Case gemacht ist, stellt sich gar nicht.

Im Selbststudium ist das unheimlich wertvoll.

Full Auto: Retter in der Not und Lehrer

Apropos Selbststudium. Eine wichtige Entdeckung ist der Full-Auto-Modus. Den Profis, die das hier lesen, läuft es jetzt eiskalt den Rücken hinunter. So teures Equipment und dann Full Auto?

Für ambitionierte Anfänger aber ist der Full-Auto-Modus – also automatische Schärfe und Bildeinstellung – ein Segen. Ich nutze den Modus noch bis heute, wenn ich ein Bild nicht gut hinkriege. Aber ich weigere mich, daraus nichts zu lernen.

Ich fotografiere in der Regel auf M wie manuell

In der Regel fotografiere ich im manuellen Modus und habe zur Hilfe das Peaking eingestellt, wo mir im Sucher angezeigt wird, was auf dem Foto scharf sein wird.

Wenn ich ein Bild auf Full Auto schiesse, dann schaue ich mir nachher die EXIF-Daten des Bildes an. Dort stehen die Einstellungen, die die Kamera gewählt hat. Meist macht die a7s ii das ganz gut und nur selten hat sie einen Anfall von Inkompetenz.

Der selbe Shot im Full Auto Mode

Die EXIF-Daten kannst du am besten auf dem PC einsehen. Einfach Rechtsklick auf das fertige Bild und dann Eigenschaften. Dort siehst du im Tab «Details», was die Kamera sich gedacht hat. Merk dir das und beim nächsten Mal hast du wertvolles Wissen in deinem Arsenal.

«Aber ich bin gar kein Talent...»

Wenn ich die Erfahrung mit dem Wachsen an der Technologie und dem Full-Auto-Modus als Aushilfe nicht gemacht hätte, dann wäre ich jetzt immer noch unsicher. Ich bin gar kein Talent, wenn es um Fotos und Videos geht. Da kommt mir ein Hobby, eine Leidenschaft, zur Hilfe: Das Gewichtheben. Klar, ich habe ein gewisses Talent dazu. Mit meinem Körperbau, auch wenn ich schlanker wäre, wäre ich immer noch nicht zum Läufer prädestiniert. Aber Talent endet irgendwann. Laut meinem Strongman Coach war das vor dem Beginn der vergangenen Saison. Ich habe da gelernt, dass der Talentierteste immer vom härter Arbeitenden überflügelt wird.

Dazu hat mir auch Strongman Laurence Shahlaei wichtige Worte mitgegeben, egal, was ich gerade lerne.

I don't care if you think that you're the best. I don't care if everyone tells you that you're the best. The best can be outworked. The best can be unseated. Consistent, relentless, constant hard work give opportunity to reach the top… and something even greater: The ability to overcome your fears, obstacles and doubt.
Laurence Shahlaei

Übersetzung: Es interessiert mich nicht, ob du meinst, dass du der beste bist. Es interessiert mich nicht, ob dir jeder sagt, dass du der beste bist. Die besten können durch Arbeit geschlagen werden. Die besten können vom Thron gestossen werden. Konsistente, unnachgiebige, konstante harte Arbeit geben dir die Möglichkeit, nach oben zu kommen… und etwas noch viel wichtigeres: Die Fähigkeit, deine Ängste, Hindernisse und Zweifel zu besiegen.

Diese zugegebenermassen etwas platten Weisheiten des Athleten nehme ich mir zu Herzen. Er hat recht. Mit jedem Foto, das ich schiesse, lerne ich etwas dazu. Mit jedem Möbel, das ich verrücke, um besseres Licht hinzukriegen, verstehe ich mehr. Vielleicht geht es noch eine Weile, bis ich anständig gut fotografieren kann oder ohne den Rat von Stephanie und Manuel die besten Einstellungen für ein Video hinkriege. Aber der Fehler liegt bei mir, nicht der Technologie.

Ich bleibe dran und wünsche dir dasselbe. Wenn du ambitioniert fotografieren oder filmen willst, dann lohnt sich die Anschaffung einer teuren Kamera und eines guten Objektivs.

Und wenn dann alles nicht hinhaut, kannst du dein Equipment immer noch wieder verkaufen. Kameras und Objektive haben die nervige Angewohnheit, mit Alter nicht wesentlich günstiger zu werden.

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Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

64 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen

User Philipp Rüegg

Und wie viel hast du für die Ausrüstung bezahlt Dominik? Ah stimmt, gehört ja der Firma ;)

08.02.2018
User christoph

Teure Ausrüstung zu kaufen lohnt sich dann auch in erster Linie für Digitec.

09.02.2018
Antworten
User MakeAppsNotWar

Finde ich persönlich ne billige Ausrede.
Ein guter Fotograf bekommt auch mir einer 200$ Kamera ein gutes Bild hin. An der Kamera scheitert das heute kaum mehr...

Lieber in gutes zubehör investierem

08.02.2018
User Anonymous

Linsen... Stative, Licht, und Knowhow.
Lieber mehr in Linsen investieren ^^

09.02.2018
User Anonymous

Linsen gabs zum Essen heute ;-)
Gute Objektive sind jedoch definitiv eine gute Investition!!

12.02.2018
User valentinweitz

linsen bitte, wie erwähnt, essen oder sauber gefasst als objektiv kaufen... weiss doch jeder ; )

01.03.2018
Antworten
User agro0

Man merkt doch stark, dass der Artikel von einem Anfänger geschrieben wurde, der noch nicht recht weiss, was bei der Fotografie relevant ist. Wie Vernon Trent mal schön gesagt hat: "Amateurs worry about equipment, professionals worry about money, masters worry about light..."

08.02.2018
User urs.wuergler

An was genau machen Sie fest, dass Herr Bärlocher "nicht weiss, was bei der Fotografie relevant ist"? Dürfen Feststellungen erst nach 5000h in 'in the wild' formuliert werden?
Kritisieren würde ich eher den Spezifikations-Wahn, der neuerdings wieder Urständ feiert. Ich habe schon mit allen möglichen Kameras fotografiert, wobei es bei den bestens Shots kaum auf das Equipment ankam (in der Regel kam natürlich eine flotte Festbrennweite zum Einsatz).

08.02.2018
User toenu1970

spezifikationen sind das testosteron der männlichen gadgets, design ist das oestrogen der weiblichen gadgets... es geht nur noch um marketing & verkauf und nicht um leidenschaft & faszination... schade eigentlich...
ein bild soll eine geschichte erzählen und nicht mit welchem equipment es gemacht wurde.

11.02.2018
Antworten
User moritzküng

Der Schreibende macht den Eindruck, dass für ihn auch die billigste Systemkamera/DSLR reichen würde. Mit der kann man genau so viel lernen und es wird so gut wie nie an der Technik scheitern, dass das BIld nicht gut ist. Er will einfach das teuerste... Wie ein Gaming-PC für Office...

08.02.2018
User xazax

Meine Meinung: Zuerst das Handwerk und die Hintergründe verstehen und danach an der Technik wachsen. Schön wenn man zu Beginn eine teure Kamera hat, aber die vielen Einstellmöglichkeiten können auch von der Essenz ablenken. Ich finde Davids Artikel trifft den Nagel auf den Kopf.

08.02.2018
User amigafreak

Ich glaube nicht, dass es Sinn macht sich erstmal für 5000CHF Equipment zu kaufen und dann schauen wie man damit klar kommt. Gerade in der Fotografie ist das Unsinn. Klar, man muss auch nicht das günstige kaufen, aber es gibt genügend gutes Equipment im mittleren Preissegment wo man deutlich unter 2000CHF bleibt für Body und gute Linse.

08.02.2018
User amigafreak

Ausserdem findet man erst später heraus, was für einen überhaupt wichtig ist. Denn Landschaftsfotografie braucht anderes Equipment als Wildlife (Body und Linse). Hat man lieber Spass an Makrofotografie oder Streetfotografie? Unter Umständen kann sogar ein kompletter Systemwechsel nötig sein, wenn man das rausgefunden hat. Dann hat man trotz guten Wiederverkaufswert schnell ein paar tausend Franken verloren. Aber vielleicht zahlt Digitec so gut, dass einem das nichts ausmacht? ;)

08.02.2018
User Marky Mark

@Amigafreak: Wärs als Einsteiger mit einigem theoretischen Wissen falsch, gleich mit einer D750 und einem 24-120mm und einem 50mm einzusteigen? Wäre nicht deutlich unter 2000.- aber doch unter 2500.-. Was mich "schleift" ist der Gedanke, dass bald eine spiegellose kommt die dann viel besser, kleiner, leichter ist ... Was denkst du dazu?

10.02.2018
User amigafreak

@Marky Mark: Also die D750 ist Zweifelsohne eine gute Kamera. Allerding halte ich sie für den Einstieg etwas überpowert. bei dem Objektiv meinst du sicherlich das Kit-Objektiv. Mit einer 4er Blende ist das Ding allerdings nicht besonders Lichtstark. Das heisst, ohne Stativ wirst du Schwierigkeiten bekommen scharfe Bilder zu machen. Du kannst am Anfang auch erstmal mit Crop Sensor beginnen. Der Vorteil ist einfach, dass du beim rumprobieren mit Objektiven keine Kredite aufnehmen musst. Objektive für APS-C sind um einiges günstiger. Ich kann die D5600 empfehlen. Den Body bekommt man hier schon für 629CHF. Sie bietet nahezu die identischen Einstellmöglichkeiten wie die Vollformatkameras. Unterschiede findest du im sensorbedingten stärkeren rauschen bei hohen ISOs, weniger Fokuspunkte und im kleineren erfassten Ausschnitt. Je nachdem könnte auch Fokusgeschwindigkeit für dich eine Rolle spielen. Dann kommst du aber zur Zeit kaum an der D500 oder D850 vorbei. Ausser du gehst komplett auf die spiegellosen Anbieter.

10.02.2018
User amigafreak

Als Objektiv kannst du natürlich am Anfang auf die Kits setzen. Wenn du allerdings schon weisst, dass du Landschaft fotografieren willst, dann kannst du dir das Sigma 18-35 mit 1.8er Blende anschauen. Hier bekommst du für 717CHF was wirklich gutes und machst damit definitiv bessere Bilder als mit dem Kit Objektiv der D750. Das 50er Festbrennweiten-Objektiv ist immer eine gute Wahl und gehört eigentlich in jede Fototasche. Zumal es ziemlich günstig ist. Den Rest deines Geldes solltest du lieber in ein kleines mobiles Stativ investieren. Ein Gorillapod für unterwegs hat sich bei mir als sehr praktikabel erwiesen.

Wenn du jetzt schon unsicher bist, ob du nicht auf die spiegellosen setzen willst, würde ich dir definitiv von der Investition in die D750 abraten. Vollformat ist super, keine Frage. Aber es macht nicht automatisch bessere Bilder.

Zum Schluss noch die kleine Kalkulation:
D5600 Body: 629CHF
Sigma 18-35 f/1.8: 717CHF
Nikon 50 f/1.8: 219CHF
Gorillapod: 141CHF

Gesamt: 1706CHF
Dann hast du noch 500CHF übrig für sonstiges Zubehör wie Speicherkarten (die bei deiner D750 noch oben drauf kämen) oder sogar ein einfaches Teleobjektiv. Mit der Ausstattung bist du aber technisch in der Lage bessere Bilder zu machen als mit dem D750 Kit.

10.02.2018
User amigafreak

Vielleicht noch etwas zum Thema spiegellos. Spiegellos ist nicht gleich besser. Auch die derzeitigen Modelle haben in der Bildqualität gewisse Einschränkungen. Nicht umsonst ist eine klassische Spiegelreflex derzeit der Platzhirsch in der Bildqualität, die D850 von Nikon. Und auch ein geringes Gewicht des Bodies wird nach meiner Erfahrung überbewertet. Das Hauptgewicht hat meist das Objektiv und bei einem schweren Objektiv ist man froh, wenn der Body auch ein gewisses Gegengewicht und Grösse hat um die Kamera besser zu halten. Sonst liegt er komplette Schwerpunkt auf der Linse. Das ist nicht unbedingt vorteilhaft in der Handhabung und auch was das Stativ angeht. Aber wenn man Stundenlang durch eine Stadt läuft und nur Festbrennweite drauf hat, dann ist man natürlich auch über einen leichten Body froh. Wobei die D5600 da jetzt auch nicht besonders schwer ist.

10.02.2018
Antworten
User stimpy13

Ich störe mich etwas am Titel, denn gutes Equipment muss nicht teuer sein. Für knapp Fr. 1'250.- erhält man neu bei euch eine Nikon D7200 und ein Sigma 17-50 2.8. Ich führe mit dieser Kombination auch Aufträge aus und kann diese im Vergleich zu Voll- oder Mittelformat-Usern meist günstiger anbieten.

08.02.2018
User sweesan.p

Dieser Moment, wenn man die gleiche Equipments hat. :D Ich kann deine Meinung nur zustimmen. Selbst als Anfänger habe ich mich für Nikon D7200 und Sigma 17-50mm entschieden, was für mich eigentlich fast zu teure Equipments gehört. Nicht jede Person verdient das gleiche und somit hat jeder seinen eigenen Limit, wann es zu teuer ist. Für manche ist Fr. 1'000.- teuer, für die anderen Fr. 3'000 usw..

Freundliche Grüsse
Sweesan :)

08.02.2018
User stimpy13

Cool, ein Equipment-Gschpänli =D. Bei mir hat es allerdings ein Weilchen gedauert - habe mit einer D5000 und Kitobjektiven gestartet, dann mit dem Tamron 18-270 gemerkt, dass es keine eierlegenden Wollmilchsäue gibt, habe dann mit der D5200 das Sigma zugelegt und bin nun bei der D7200 gelandet =). Bezüglich Preis-Leistung habe ich seit dem ersten Sigma (bis auf die Ausnahme der sehr günstigen Festbrennweiten 50mm und 35mm 1.8) nie mehr Nikon-Objektive gekauft und bin bisher sehr zufrieden.

09.02.2018
User compidigi

Zudem spielt auch das Unternehmen eine Rolle: Was nützt mir eine Kamrea von einem Software-Anbieter? Der macht zwar den Hype mit, aber ist schnell wieder weg. Also keine Reparatur oder Ergänzungen. Und riesige Kiste (wie oft gesehen) heisst nicht, dass die Person auch gute Bilder macht. Im Gegenteil: Mit einer richtig kleinen, auch billligen (nicht schlechten) Kamera Bilder zu schiessen, ist doch eine interessante Herausforderung. Das macht Spass, kostet aber Zeit.

12.02.2018
Antworten
User antoniusmaximus

Dominik, mutig, dich als Technik affiner Schreiberling mit dem Fotografen David zu messen. Motivation braucht es, denn der Frust kommt sicher, wenn der erfasste Sturzfug des Milan nicht scharf ist. Der Preis als Motivation, das kann ich nicht nachvollziehen. Meine 300 Zeichen sind alle. Gruss Toni

08.02.2018
User carcharoth

Irgendwie liest sich der ganze Artikel wie ein langgezogenes "Deine Kamera macht so tolle Bilder" - Ein Satz für den dich jeder professionelle Fotograf mit dem nächstbesten Gegenstand erschlägt.

09.02.2018
User Misch_86

Ich empfehle meinen Schülern immer eine alte "prosumer" DSLR gebraucht zu kaufen (Canon 60D, oder D7000) und dazu ein 50/1.8
Da sind 400.- weg und man kann sich kreativ austoben, hat eine solide AF Abdeckung, Bedienelemente am body, etc.

Sie können ja bei digitec die Speicherkarte kaufen...

09.02.2018
User Captcha

Du wirst als Anfänger auch eine günstigere Kamera, oder zB. eine gebrauchte D700 nicht ausreizen können. Damit lernst du genau soviel und hast Spass. Und wenn nicht, so hast du kein Vermögen verbraucht. Ich würde eher eine gebrauchte empfehlen und zwei gute Objektive und ein Lernbuch dazu kaufen.

08.02.2018
User Gott

Nicht Teuer ist wichtig, sondern, dass man das kauft was man braucht. Eine bessere, teurere Ausrüstung macht den gleichen Scheiss, nur in besserer Qualität. Also lernen und heraus finden was man machen möchte geht definitiv auch unter 5000.- Fr. :-)

08.02.2018
User Lukastheonly

Dieser Artikel ist wirklich kompletter Unsinn. Heute machen ambitionierte, neue Fotografen top Fotos mit Equipment unter 1500.- Ich finde es desweiteren interessant, dass ein Digitec Angestellter, welcher offensichtlich keine Ahnung von Fotografie hat, dazu aufruft teures Equipment zu kaufen.

09.02.2018
User DifferentRob

Das liegt unter anderem daran, dass das Equipment unter CHF 1500 mittlerweile technologisch sehr viel bietet. Selbst eine Crop-Kamera wie eine Sony a6300/6500 wird einem Einsteiger sehr viel Reserven bieten, bis er die Basics der Fotografie und der digitalen Entwicklung der Bilder verinnerlicht hat.
Der Vorteil von Anfang an Fullframe und damit eher teuer zu kaufen, liegt darin, dass man hinterher nicht zweimal kauft. Aber das ist ein Prinzip in der Elektronik, wer billig kauft, kauft zweimal!

09.02.2018
User El_geko

oder kauft zwei mal teuer weil er merkt er braucht anderes

10.02.2018
User schillinger

"Nie mit Blitz fotografieren" LOL

11.02.2018
Antworten
User Cannaprn

Würde gerne noch Kreativität kaufen Dominik. Ach ja das habt ihr leider noch nicht im Angebot;)

08.02.2018
User david.schmidt

Endlich jemand der die gleiche Meinung hat. Was auch wichtig ist, Objektive zu testen und seine Favoriten zu finden. Vielleicht könnte Digitec einmal so etwas in der Richtung Equipmentverleih anbieten. 🤔

08.02.2018
User Anonymous

Es ergibt IMHO keinen Sinn, im Alltag den Modus "M" zu verwenden. Der (Semi-)Profi wählt im Modus einfach "A" die Blende vor und die Kamera ermittelt die Belichtung. Ist doch viel einfacher so. Belichtungsabweichungen lassen sich per EV-Korrektur oder anderem Messmodus (z.B. Spot) beheben.

09.02.2018
User elbassisto

Gemäss obigen Video würde ich als nächstes die Anschaffung eines günstigen Video Lichtes empfehlen. Ach ja, wäre es möglich ein günstiges Videolicht anzbieten?

08.02.2018
User IoDo85

Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch. Aber ich habe jetzt mehr Spass an meinen schlechten Bildern. :D​​

09.02.2018
User two1wheels

Ungefähr das habe ich auch gedacht, nachdem ich den ersten Abstatz gelesen habe. Den Rest des Artikels habe ich mir dann erspart.

11.02.2018
Antworten
User valentin3217e

Vor allem Sony! Nimm mal bitte eine Stoppuhr und miss, wie lange du hast(ohne zugewiesene Makrotaste) nur mal in ein Bild zu zoomen! Die Menuführung ist der letzte Rotz! Als Videokamera ok, aber nicht als Fotokamera!

08.02.2018
User Anonymous

Yapp die Menuführung ist lächerlich. Aber die Du schon erwähnt hast.. "Makrotaste".
Wenn man sie etwas länger benutzt, weiss man schnell wo man suchen muss.. und.. bei so vielen Custombuttons die du programmieren kannst wirst du das schlechte Menu nur noch selten benutzen.
Muss immer wieder schmunzeln wie die Leute hier deswegen immer rumjammern. Habe die A7R II seit einem Jahr und bin zufrieden. Alle wichtigen Funktionen die ich brauche sind mit einem Knopf zu erreichen.

09.02.2018
User Anonymous

Die Kamera ist auch nichts für Anfänger die nicht wissen was sie machen oder brauchen. dazu hast Du nochmals 2 Custom Einstellungen im Rad wo man selber ALLES abspeichern kann. Wenn man die Kamera nicht einstellen kann dann scheitert es kaum an der Kamera. Und ins Bild zoomen geht mit einer Taste. Die Handbücher sind übrigens nicht als Deko gedackt oder für mehr Gewicht.

09.02.2018
User Captcha

Es ist auch frustrierend. Das Menu wird der Kamera nicht gerecht. Die Anordnung und Organisation der Funktionen ist total unlogisch und inkonsequent. Gewisse Funktionen die eigentlich zusammengehören sind quer über das Menu verteilt. Ein User der eine Kamera kauft, sollte doch von Anfang an ein benutzerfreundliches Menu haben, ohne gleich alles zu customizen. Ich hoffe sehr Sony macht in Zukunft ein besseres Menu Design. Vielleicht brauchen die mal einen neuen UI/UX Designer.

09.02.2018
User valentin3217e

Für 300.- mehr bekommt man eine d850 mit 3x mehr Pixel, besseren Dynamikumfang und einem anständigen Menu und auch Tonnen von Makrotasten! und die Knöpfe sind für nachtfotografie sogar beleuchtet. sogar das menurad, damit man sieht, ob man zeitauslöser hat, und nicht immer mit der taschenlampe nachsehen muss. ich mache eine lehre als fotofachmann und habe auf einer kartoffel gelernt zu fotografieren(d300) welche etwas weniger gute bilder macht als eine sony heute, jedoch ist diese kamera um die 8 jahre alt. weshalb preist ihr eine apsolut benutzerunfreundliche kamera als instrument zum dran wachsen an(an GALAXUS)? einem amateur verleidet eine kamera, wenn er für jeden rotz im menu zehn jahre benötigt. Ich verstehe ja, dass Digitec Sony pushen, gerade wegen der Grauimporte von Sonybildschirmen vor etwas längerer zeit. erwarte auch keine stellungsnahme aber Ihr hattet ja den denkzettel von sony bekommen;)

09.02.2018
Antworten
User dbaechli

Um richtig fotografieren zu lernen, braucht es mindestens eine Leica. Besser wäre es noch, zum Beispiel mit Kollodium-Nassplatten anzufangen. Und dann ab in die Dunkelkammer. Danach sollte man Licht eigentlich lesen und beurteilen können.

Und für Video eine RED, oder ARRI.

%-o *g*

09.02.2018
User HupiHuper

LOL. Die Kommentare sind teilw. echt putzig hier. Alle streiten über Equipm., Marken oder wollen mit 200$ Cams bessere Bilder machen als mit teuren, etc --> Soll doch jeder kaufen wofür er Lust und Budget hat!

Quatsch ist aber: Nie Köpfe abschneiden, nie blitzen, immer Licht oder Sonne im Gesicht

12.02.2018
User siRtobey1

Der grösste Störfaktor in dieser Kolumne ist für mich dieser: Dominik impliziert hier, dass man um handwerklich und künstlerisch zu wachsen teures Gear braucht. Aber Möglichkeiten sind nicht immer befreiend, und sich ab und an technisch einzugrenzen fördert mMn die Kreativität mehr als mehr Pixel.

19.02.2018
User gm5star

Sorry aber ein guter Fotograf macht auch mit einer Midrangeausrüstung top Fotos. Denn in der Bildqualität selber, unter guten Verhältnissen, hat sich in den letzten ca. 3-5 Jahren gerade im Highendbereich (zb Nikon D8xx und Canon 5D Mark xx) nicht soviel gemacht, abgesehen von Lichtstärke.

20.02.2018
User contact

1.Fotoapparat nicht so wichtig er muss Dir liegen!
Investiere besser in Objektive!!
Kein Blitzen und Sonne im Gesicht???? Sorry das ist Blödsinn, die schönsten Fotos gibt es mit Sonne im Rücken und nit einem Highspeed Flash und kurzer Verachlusszeit.
Das ist nich gut recherchiert.

20.02.2018
User contact

2. man sollte als Anfänger auch nicht gleich so viel ausgeben bis man mal überhaupt weiss was man will, Lanschaften, Portraits, Makro usw, was macht es Sinn da zuerst gleich 1000nde auszugeben. Wichtig wie gesagt sind die Objektive und Du als Mensch. Danke ansonsten für die Tips wobei nochmals Sonne im Gesicht und ohne Blitz frage mich schon wo man sowas lernt, willst Du Dich steigern als Fotograf dann solltest Du Dich mal reinlesen ins Highspeed Flashing und freistellen.

20.02.2018
User contact

Gebe auch gerne kostenlose Tips für Anfänger oder Interesse für Highspeed Flashing kurze Frage auf contact@fotoprime.ch
Grüsse Karl

20.02.2018
Antworten
User haller46

“I am sure the next step will be the electronic image, and I hope I shall live to see it. I trust that the creative eye will continue to function, whatever technological innovations may develop.” – Ansel Adams, der Altmeister der Landschaftsfotografie. Dieses Zitat bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Die Headline "Warum sich teures Foto-Equipment lohnt" dürfte damit obsolet sein....

25.02.2018
User trialgod

Das 24-70 würde ich nicht mehr empfehlen, sofern man die 2.8er Blende nicht unbedingt braucht. Das neue 24-105 ist das bessere Paket zu einem deutlich niedrigeren Preis. Persönlich werkelt bei mir jetzt das 16-35 2.8 GM und das 24-105 an einer RII.

08.02.2018
User urs.wuergler

Schmunzel. Der 2.8er Kult bleibt uns vermutlich noch ein Weilchen erhalten. Wenn ich schon eine a7s ii habe, darf es durchaus auch F4 sein. Soweit erinnerlich hat sich Sony damit ganz gut durchgesetzt. Ausnahmen: Nasenhärchen-Fotografie und Dockarbeiter, die gerne Kilos stemmen.
Richtig spassig wird es im Video-Modus, wenn ich bei Vollformat richtig heftig abblenden muss, damit ..... neben dem Mikrofonständer auch der Chor scharf abgebildet wird.

08.02.2018
Antworten
User compidigi

Aber generell: Die Wutbotschaften sind irgendwie auch ein soziales Phänomen hier. Leute, entspannt euch.

12.02.2018
User manveru0

Uhhh, bei so vielen Kennern der Materie wär doch ein Fotowettbewerb von Digitec eine tolle Sache! Gewinnen gäbs dann Fotoequipment von Digitec?

12.02.2018
User severin.gamper

All die beleidigten möchtegern Profifotografen hier, unfassbar. Ich finde deine Argumentation absolut schlüssig und wenn du gewillt bis, ein Risiko einzugehen und so viel Geld in etwas zu investieren, was dir möglicherweise bald wieder verleidet, dann go for it!

13.02.2018
User leutwyler

In meinen Anfängen als Fotograf und Videoproduzent arbeitete ich mit billigen Equipment. Inhaltlich sind mir bald sehr gute Bilder gelungen. Leider waren es technische Limiten, die eine professionelle Nutzung verhinderten: Randunschärfen, Bildrauschen, zu geringer Dichteumfang. Verdammt ärgerlich!

20.02.2018