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FotografieHintergrund 3589

One Perfect Shot: Wie ich für ein Foto meine ganze Wohnung umgestellt habe

Ein Schnappschuss für einen Artikel. Das war mein Ziel. Stunden später habe ich meine Wohnung umgestellt und experimentiere ohne jede Ahnung mit Lichtverhältnissen rum, von denen ich keine Ahnung habe. Aber das Resultat kann sich sehen lassen. Der One Perfect Shot ist gelungen.

Es ist Montagabend um 21 Uhr. Ich denk mir so «Mach schnell Schnappschüsse vom Bartöl und gut ist». Drei Stunden später habe ich meine Wohnung umgestellt und experimentiere mit Einstellungen an meiner Kamera rum, von denen ich vorher höchstens mal gehört habe.

Ich bin kein Fotograf. Ich schreibe. Klar, ich kann okay gute Schnappschüsse machen, aber ich bin wennschon dennschon Pressefotograf, mache Bilder in natürlicher Umgebung, in oft nicht replizierbaren Situationen. An einer Kamera habe ich selten längere Belichtungszeiten als eine Hundertstelsekunde, ISO-Werte sind so «macht heller oder nicht» und die Blende macht auch irgendwas.

Doch dann und wann wieder packt mich die Ambition. Meist ist die Idee so «Wäre noch cool, wenn...». So geschehen bei einem Artikel über Bartöl drüben auf Galaxus.

Ich benutze im Alltag eine Sony a7s ii. Tolles Gerät. Ich habe wenig bis keine Ahnung von Kameras. Die meisten Bilder in meiner Karriere habe ich mit einer Canon EOS 20D geschossen. Die lag so in der Redaktion des St. Galler Tagblatt rum. Die a7s ii dürfte rein chronologisch der 20D bald den Rang der Most Used Camera ablaufen.

  • Alpha a7S II Body (12.40MP, 5FPS, WLAN)
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Sony Alpha a7S II Body (12.40MP, 5FPS, WLAN)
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Jetzt also Bartöl.

Eine Frage der Perspektive und des Objektivs

Mein erster Versuch

Das war mein erster Versuch. Eher bescheiden. Mir sind die Fläschchen zu klein, das Holz des Tisches wirkt mir zu platt und irgendwie fehlt dem Bild jede Emotion. Klar, für einen Artikel würde das Bild funktionieren, aber mir passt es nicht.

Spätestens hier hätte ich wissen müssen, dass ich wenig Schlaf bekommen werde.

Ich überlege mir, wie ich den Shot besser machen könnte. Ich habe anno dazumal gelernt, dass Dinge mächtiger und imposanter aussehen, wenn du sie von unten ablichtest. Sie wirken kleiner und unbedeutender von oben nach unten fotografiert.

Anstelle des üblichen 24-70mm-Objektivs, mit dem ich grundsätzlich alles fotografiere und filme, montiere ich ein Weitwinkel-Objektiv.

  • FE 24-70mm f/2.8 GM, Full Frame E-Mount
  • FE 24-70mm f/2.8 GM, Full Frame E-Mount
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Sony FE 12-24mm f 4.0 G

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Ein Weitwinkelobjektiv nimmt mehr Umgebung auf, bläht das Bild in der Mitte auf, verzerrt aber aufgrund der Krümmung der Linse die Bildränder. Laut meiner Vermutung genau das Richtige, um eine kleine Flasche imposant darzustellen.

Mit viel Photoshop kommt das heraus.

Mein zweiter Versuch

Ich sende das Bild einer biomedizinischen Analytikerin, die mich gefragt hat, was ich spätabends noch so tue. Sie ist es, die mich dann um den Schlaf bringt. Mit einer Bemerkung.

«Schade, dass die Flasche nur oben leuchtet», schreibt die ahnunglose Laborratte kurz nach Ende ihrer Schicht im Labor.

Tja.

Challenge accepted.

Ich habe keine Ahnung von Licht. Ich habe keinerlei Beleuchtungszeug zu Hause. Softboxen oder sowas habe ich alles nicht, und selbst wenn ich genau wüsste, was eine Softbox ist und tut, dann könnte ich sie nicht benutzen. Noch nicht. Denn «Schade, dass die Flasche nur oben leuchtet» hat irgendeinen Schalter in meinem Kopf umgelegt.

Ich mache mal einen Proof of Concept. Keine Ahnung, ob Fotografen das auch machen. Aber bevor ich ewig viel Zeit auf etwas verschwende, schau ich mal, ob meine Idee in der Praxis überhaupt durchführbar ist.

  • Phone (5.70", 64GB, 12MP, Black)
  • Phone (5.70", 64GB, 12MP, Black)
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Razer Phone (5.70", 64GB, 12MP, Black)
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Ich schnappe mir mein aktuelles Handy, das Razer Phone, halte es hinter die Flasche.

Ja, das geht

Die Situation eskaliert

Mein Proof of Concept kommt so gut raus, dass ich meine, ich sei da etwas auf der Spur. Gut. Also, ich muss etwas haben, das klein und lichtstark ist. Denn ich will den Hintergrund nicht versauen oder ewig lange Photoshoppen müssen.

Aber ohne Studiolichter und so wird das schwierig. Vor allem auch darum, weil um 22 Uhr an einem Montagabend niemand mehr wach ist, der mir Studiolichter besorgen könnte. Daher eskaliert das bei mir recht schnell. Ich suche eine Taschenlampe, finde aber auch keine. Ich bin mir ohnehin nicht sicher, ob ich überhaupt eine besitze. Früher hatte ich mal eine hellblaue kleine MagLite. Die habe ich aber schon seit Jahren nicht mehr gesehen.

Ich erinnere mich an einen Schnappschuss, den ich im vergangenen Jahr in den Ferien gemacht habe. Ich habe eine Kollegin vor einen Wasserfall in Island gestellt und sie so abgelichtet, dass andere Touristen hinter ihr verschwunden sind. Das Resultat: Die Perspektive ist so verzerrt, dass es so aussieht, als ob sie alleine vor einem der meistbesuchten Wasserfällen Islands steht.

Geht das hier auch?

Weil wenn ja, dann könnte ich meine Lampe hinter dem Tisch so positioniern, das sie hinter dem Fläschchen verschwindet, wenn ich die Kamera richtig ausrichte. Mittlerweile habe ich einem befreundeten Fotografen per WhatsApp von meiner Idee erzählt und erwähnt, dass das die improvisierteste Lösung aller Zeiten wird.

«Genau so ist es richtig. Improvisieren ist alles. So lernt man die Arbeit mit der Kamera am besten», schreibt er zurück während ich die Lampe vom Schlafzimmer ins Esszimmer befördere.

Es werde Licht

Vor einiger Zeit habe ich in meiner Wohnung alle Lichter auf Philips Hue Smart Lights umgestellt. Aktuell bin ich bei Tag 38 seit ich zum letzten Mal einen Lichtschalter gedrückt habe.

Für das Bild – wir sind hier schon lange über den Status «Schnappschuss» hinaus – suche ich mir die hellsten Voreinstellungen, bei Philips «Scenes» genannt. Die Scene «Energize» sieht vielversprechend aus. Die Spots an der Decke und die Stehlampe aus dem Schlafzimmer werden grell und ich fotografiere drauf los.

Die Flasche leuchtet zwar hell, aber das Etikett verschwindet

Das sieht schon mal nicht übel aus. Das Problem aber ist, dass mir das Etikett zu dunkel vorkommt. Ich muss also eine Lösung finden.

  • ISO rauf? Nein
  • Blende zu? Nein
  • Belichtungszeit rauf? Jein. Bringt so einen gewissen Erfolg, aber reicht nicht aus

Ich mach mal Pause und trinke etwas. Es ist 23 Uhr. Von Müdigkeit keine Spur. Die Analytikerin ging schlafen, der Fotograf wohl auch. Ich bin auf mich alleine gestellt.

Smart Lights to the Rescue

Ich vermute, dass mein Problem im Licht liegt. Weil die Kamera und das Objektiv leisten eigentlich ganz gute Dienste. Der ISO-Wert bei 320 ist ganz okay, das Bild wird nicht zu körnig, aber ich meine nicht, zu viele Details zu verlieren.

Ich weiss wenig über Kameras, aber viel über die Lichter in meiner Wohnung. Und irgendwo habe ich mal die Theorie von warmem und kaltem Licht aufgeschnappt. Also stelle ich die Lampen auf ein etwas wärmeres Licht – also mit leicht mehr gelb und rot drin – und dimme es etwas.

Voilà!

Damit bin ich am Ende meines kleinen Experiments angekommen. Es ist kurz nach Mitternacht. Der Kamera-Akku macht langsam schlapp, ich mag auch nicht mehr. Es bleibt mir also nur, dir das finale Setup der ganzen Geschichte zu verraten.

Licht und Anordnung

Für das Bild habe ich im Wesentlichen zwei Lampen gebraucht. Die Spots an der Decke und die Stehlampe aus dem Schlafzimmer mit Philips Hue Smart Lights. Die Kamera steht auf einem Videostativ, das ich gerade noch hatte.

  • Hue White Ambiance Erweiterung Duo (GU10, 250lm, 5.50W)
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  • Hue White & Color Ambiance Erweiterung (E27, 806lm, 10W)
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Das Befree Live basiert auf dem bewährten Befree Reisestativ, bietet aber einen neu entwickelten Live Fluid-Videokopf – genau richtig für Videografen.
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Mit der Stehlampe habe ich die Flasche von hinten beleuchtet, mit der Deckenlampe etwas Licht von oben auf das Setup geworfen. Dadurch, dass die Flasche näher bei der Kamera ist als die Lampe, kann ich die Lampe komplett verstecken.

Das war einst mein Esszimmer

Die Kamera habe ich mit einem Weitwinkel-Objektiv versehen, was Dinge allgemein grösser erscheinen lässt – aber nur, wenn du nahe am Objekt dran bist – und folgende Einstellungen verwendet:

  • Modus: M wie manuell
  • Blende: F 4.0
  • Lichtempfindlichkeit: ISO 320
  • Belichtungszeit: 1/8, also eine Achtelsekunde
  • Brennweite: 24mm

Abschliessend kann ich dir eine Empfehlung abgeben. Bleib ambitioniert. Versuch was Neues, was anderes. Etwas, das du noch nie getan oder probiert hast. Auch wenn du dann wenig schläfst, ich bereue gar nichts. Klar, drei Viertel der Zeit hatte ich keine Ahnung, was ich gerade mache und wie das alles überhaupt funktionieren soll, aber es hat sich gelohnt.

Wenn du auch eine Geschichte von deinem One Perfect Shot hast, dann schreib sie doch bitte in die Kommentare. Weil vielleicht inspirieren wir den einen oder anderen Hobbyfotografen, mal etwas Neues zu probieren.

So. Fertig. Viel Spass beim Fotografieren.

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Dominik Bärlocher

  • Senior Editor
Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

35 Kommentare

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User David Lee

Ein gutes Foto braucht halt Zeit, selbst wenn man ungefähr weiss, was man tut. Ungeduld ist einer der Hauptgründe, weshalb viele meiner Bilder echt schlecht sind.

24.01.2018
User richard.bauer

Hallo Dominik
Super dein Artikel. Ich fotografiere mit einer Canon 7dmII meistens in den Ferien und entsprechend Landschaft und Menschen. Aber bei 6 Wochen Ferien und ein paar Wochenenden ist das dann auch nicht viel mehr.
Daher vielen Dank für die Idee, Alltagsartikel in einem anderen Licht darzustellen.
Rico

24.01.2018
User Dominik Bärlocher

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass sich das total lohnt. Ich habe mir nie wirklich Gedanken über Licht und alles gemacht. Und wollte das auch gar nicht. Das ist so in der Situation passiert.

24.01.2018
User Glenmoran0

Der wichtigste Grundsatz in der Fotografie: Licht ist alles - und vor allem entscheidend über die Aussagekraft eines Bildes. In der Table- oder Foodfotografie gilt dieser Grundsatz sowieso!

24.01.2018
Antworten
User phpascal

Interessanter Artikel. Ich frage mich, ob du Lightpainting schon versucht hast? Dabei hat man einen abgedunkelten Raum und stellt die Belichtungszeit auf 30s. Anschliessend leuchtest du z. B. mit einer Taschenlampe das zu fotografierende Objekt punktuell aus. Mit Gegenlicht ergeben sich so noch interessante Effekte. Vor allem, wenn du einen Laserpointer zur Hand hast.

24.01.2018
User Dominik Bärlocher

Habe ich noch nicht, aber da kommen mir Ideen. Der Gedanke, den ich jetzt habe fühlt sich arg nach "Hold my Beer" an. :)

25.01.2018
Antworten
User Screwface

Mir ist bewusst, dass ich mir mit diesem Kommi keine Freunde mache, aber bei der ganzen (teils) berechtigten "Lobhudelei" muss ich einfach anmerken, dass die Ausleuchtung in diesem Fall und insbesondere bezogen auf das Equipment nur die halbe Miete ist. Du ballerst mit ner Bazooka auf eine Fliege! ;) Die Lichtqualität ist hier eher mein Hauptkritikpunkt.

26.01.2018
User Screwface

Daher würde ich einfach mal vorschlagen, dieses "Experiment" mal bei schönem Wetter draussen, mit der Sonne als einzige Lichtquelle zu wiederholen. Die harten Schatten kann man nach Bedarf mit weissem, etwas lichtdurchlässigen Papier relativ einfach entschärfen, wobei ich gerade in der Produktfotografie harte Schatten den Weichen vorziehe.

26.01.2018
User Screwface

Kritikpunkt 2 wäre dann die zu geringe Schärfentiefe. Abblenden Junge... immer wieder abblenden! Du kannst einen Stack aus 2 Fotos machen: 1x das Fläschchen mit reichlich Schärfentiefe und dann nochmals den Hintergrund mit schön weichem Unschärfeverlauf und sexy Bokeh. :)

26.01.2018
User Dominik Bärlocher

Was? Wie "keine Freunde"? Ich finde deine Ratschläge gut. Das mit der Sonne geb ich mir mal bei geeignetem Wetter. Wahrscheinlich dann aber mit Flasche Bier. Danke für die Tipps!

26.01.2018
User Anonymous

So ein Produktshot draussen? Trollst du?

26.01.2018
User Screwface

@Anonymus - Es geht mir um die Lichtqualität und die ist bei Sonnenlicht erstklassig und kostet nichts! Meine Produkte fotografiere ich auf einem entsprechenden Aufnahmetisch, mit einer geeigneten Blitzanlage!
@Dominik - Freut mich, dass du meine Kritik und Vorschläge positiv aufgenommen hast. Viel Spass und *prost* :)

26.01.2018
Antworten
User Philipp4321

"Anstelle des üblichen 24-70mm-Objektivs, mit dem ich grundsätzlich alles fotografiere und filme, montiere ich ein Weitwinkel-Objektiv." ... Belichtungszeit: 1/8, also eine Achtelsekunde Brennweite: 24mm
Dann hätte das 24-70 ja gereicht :D

26.01.2018
User jt313

Sehr gelungenes Experiment, gratulation! Wobei ich Tränen in den Augen habe, wenn ich den Abschnitt mit "okay gute Schnappschüsse" lese und danach dein Equip mit der a7sII und den G-Master Linsen :D bei deinen gezeigten Ambitionen wurden es aber Tränen der Freude ;-)

24.01.2018
User Dominik Bärlocher

Danke! Ich versuche ja immer, gute Bilder für meine Artikel zu machen. Aber das hier war das erste Mal in einer gefühlten Ewigkeit, dass ich mal mit Licht und Winkel und allem herumexperimentiert habe. Also, bewusst. Sonst fehlt mir auch oft die Zeit, das zu tun. Aber ich freu mich, dass ich Leuten eine Freude machen kann mit meinem wirren Fotografieren. :)

24.01.2018
Antworten
User N0obinator

ganz schön Teures equipment, für jemand der eigentlich " keine Ahnung" von Fotografie hat, und es nur für "Schnappschüsse" braucht...

02.02.2018
User hansjxepec

So muss das. Ich habe mal um ein Objektiv zu verkaufen, Bilder davon gemacht. Das artete auch in eine abendfüllende Aktion mit Beleuchtung, Möbelrücken und Ähnlichem aus! Hat sich aber gelohnt. Hab das Teil gut verkauft und bin jetzt noch ein wenig stolz auf die Bilder! :-)

25.01.2018
User Anonymous

Cooler Bericht. Habe diesen zwar bloss überflogen, werde mir diesen aber noch näher zu Gemüte führen.

Gerne mehr solche berichte. Als ambitionierter Hobbyfotograf kann man immer wieder etwas lernen.

25.01.2018
User mc_si

Klasse Artikel! Vor allem merkt man Dir die Freude dabei an und jeder sieht, dass gute Shots selten einfach geknipst werden, sondern sich (mit Bedacht) entwickeln.
Neben guter Belichtung und zahlreichen Einstellungen finde ich folgendes wichtig:
den Bildausschnitt.

25.01.2018
User l.mont

Underexposed, next time you might want to experiment more with the shutter speed :)

27.01.2018
User Dominik Bärlocher

Alright, I'll try. So I should set it to "longer", yes? Because something tells me I'm not done with photographing little bottles of oil. Or beer bottles. Because why not.

29.01.2018
User l.mont

indeed, especially with a "product" such as this, always be mindful of the exposure of the "main element" of the picture. In this case you surely want to showcase the bottle and the sticker it has on the front, for this reason you want for the cool sticker to be correctly exposed. a simple trick would be to check if the white in the tag is also bright and white in the picture, if it's dark it's time to have a longer exposure or opening up the Fstop(but it seem already wide open) or increase ISO

30.01.2018
Antworten
User gftdesign

1/5) es ist tatsächlich so, dass «kreatives Ausprobieren» zu guten Resultaten führen wird/kann - es gibt kein wirklich allgemein gültiges Standard-Setup. Ich bin auch hin und wieder in der Situation, Produktfotos zu machen (übrigens auch mit einer Alpha 7).

31.01.2018
User gftdesign

2/5) meist habe ich wenig Zeit und Platz, und ich suchte nach einer schnellen kompakten (und günstigen) Lösung. Aktuell verwende ich 2 Manfrotto «Lumimuse» LED-Leuchten (8 LED’s, 4 Helligkeitsstufen) die ich auf Pixi Mini-Stative vom gleichen Hersteller geschraubt habe

31.01.2018
User gftdesign

3/5) das ist übrigens keine Werbung - ich arbeite nicht für Manfrotto, habe aber bei meiner Suche nix Vergleichbares gefunden. Die Leuchten sind sehr hochwertig und kompakt (damit ich sie auch im Foto-Rucksack mitnehmen kann), die Akkus halten extrem lange, auch die Stative brauchen keinen Platz.

31.01.2018
User gftdesign

4/5) dafür ist dieses «System» superflexibel platzierbar und in alle Richtungen positionierbar. Oft setze ich eine Leuchte als «Backlight» ein, um harte Schattenwürfe zu reduzieren. Und ja, obwohl irgendwie unbeliebt: es lohnt sich, sich mit den Möglichkeiten des …

31.01.2018
User gftdesign

5/5) … Blitzgerätes als zusätzliche Lichtquelle auseinanderzusetzen! Ich arbeite meist mit niedriger Helligkeitsstufe und kann indirekt (via Decke, mit vorgehängtem Diffusor) mehr weiches Licht in die Szene bringen, was gerade bei Glas für schöne Glanzeffekte sorgt!

31.01.2018
User Lukastheonly

Ehrlich gesagt, mir gefällt das kalte Licht auf der Etikette gar nicht. Irgend wie gefällt mir der "proof of concept" fast besser als das finale Bild. Denn die Schatten sind viel intensiver und ziehen zwei Linien welche direkt auf das Objekt verlaufen.

09.02.2018
User Paul k.

Nur die gut beleuchtete Flasche auszuschneiden wäre ja zu aufwendig gewesen ;) Toller Artikel!

24.01.2018
User Dominik Bärlocher

Ist mir während meiner ganzen Foto-Session gar nicht in den Sinn gekommen. Ausserdem wäre das etwas Betrug am Experiment, nicht?

25.01.2018
User A_B_C_D

@Paul K. gibt schon genug gephotoshopde Bilder auf der Welt, da muss es auch mal ein paar echt dabei sein :D PS: Nicht mal die Möbelkatalog Bilder sind echt.

25.01.2018
Antworten
User Anonymous

Spitze!

25.01.2018
User Softloader

Hallo Digitec,

ziemlich schwach dass ihr den "Legal, Illegal? Scheissegal" Artikel nun doch entfernt habt. Hat Euch ein Partner nun zuletzt dazu gezwungen oder hatte eine Medienstelle vor einen Artikel zu schreiben?

27.01.2018
User Anonymous

Boh, stimmt, weg ist er. Irgendwie der Community (die man ja sooooo schätzt..) nicht fair. Ich habe mich konstruktiv (echt!) an der Diskussion beteiligt. Meine Kommentar sind jetzt auch weg. Ein Kommentar dazu wäre ja schon ganz nett....

02.02.2018
User fabian_sigrist

Ist wieder online seit heute.

29.08.2018
Antworten