Review

Streetfotografie mit dem iPhone SE – «Nid ganz eifach aber chunt guet»

Thomas Kunz
Zürich, am 16.09.2020
Cutter Armin, Video Producer Manuel und ich als Fotograf wollen alles aus dem iPhone SE kitzeln. Uns interessiert, was das günstigste Smartphone von Apple mit nur einer Kamera kann. Im ersten Teil dieser mehrteiligen Serie habe ich in Biel Streetfotografie gemacht.

Für 429 Franken gibt’s ein iPhone SE. Im Vergleich zu den Top-Modellen sehr wenig Geld für ein Apfel-Smartphone. Dabei scheint der Hersteller aus Cupertino vor allem bei der Kamera zu sparen: Statt drei, wie die Top-Modelle, ziert die Rückseite des SE nur eine Kamera. Armin, Manuel und ich schauen uns das Gerät genauer an und haben Spass damit. Das Beste daran: Du entscheidest, was wir mit dem Smartphone tun sollen.

 Street Fotografie mit dem iPhone SE

Am 22. August habe ich über Instagram gefragt, was ich als Fotograf mit dem iPhone SE anstellen soll. Ihr konntet euch im Voting für Porträt- oder Streetfotografie entscheiden. Letztere hat das Rennen gemacht. Danke fürs Abstimmen. 74 Prozent von euch haben sich für Streetfotografie entschieden. Das Video dazu findest du oben.

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Fazit

Es war nicht ganz einfach. In den zwei Stunden, die ich in Biel unterwegs war, sind ein paar schöne Bilder entstanden. Aber das wirklich tiefgründige und überraschende Streetfoto ist mir nicht gelungen. Ich startete mit der Apple Kamera App. Die App ist gut für Schnappschüsse. Für Feineinstellungen ist sie aber nicht geeignet. Man hat lediglich die Möglichkeit über einen Belichtungsregler heller oder dunkler einzustellen. Was aber genau mit Verschlusszeit und ISO passiert, weiss ich nicht. Zudem konnte ich keine RAW-Fotos aufnehmen. Beim iPhone 11 Pro ist die App gleich schwach und alles andere als Pro.

Die Kamera-App von Apple.
Die Kamera-App von Apple.
Die Adobe Lightroom-App bietet deutlich mehr Funktionen.
Die Adobe Lightroom-App bietet deutlich mehr Funktionen.

Als Ergänzung lade ich mir die Adobe Lightroom-App herunter. Dazu erstelle ich ein Adobe Konto, die App ist aber Grundsätzlich Gratis. Sie hat einen Aufnahme- und Bildbearbeitungsmodus. Ich mag die App. Sie bietet auch in der kostenlosen Variante sehr viele und für mich genügende Funktionen. Gegen Bezahlung kannst du weitere Bearbeitungsfunktionen freischalten.

In Biel war es an diesem Nachmittag leicht bewölkt. Ich hätte mich mehr über hartes Sonnenlicht gefreut. Kulturell hat Biel viel zu bieten und dank dem ortskundigen Kevin hatten wir auch schnell spannende Orte gefunden.

Im Anschluss findest du ein paar unbearbeitete Fotos. Nächste Woche bearbeite ich die Bilder im Studio. Dann kannst du abstimmen, welches der bearbeiteten Fotos wir in Gross ausdrucken sollen.

So geht es weiter

Folge mir als Autor, um die Bearbeitung und die Abstimmung nicht zu verpassen. Danach werden wir noch mit Videoproducer Manuel ein Fahrrad-Action-Video mit dem SE filmen. Und zum Schluss wird Cutter Armin das 4K-Material auf dem iPhone SE schneiden.

 Erste unbearbeitete Fotos

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Thomas Kunz
Thomas Kunz
Photographer, Zürich
Als Fotograf, Mensch und Papa erzähle ich Geschichten so nahe am Leben wie möglich. Mit all ihren Ecken, Emotionen und Einzigartigkeiten.

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