Hintergrund

Steht Xbox am Abgrund oder vor dem Wendepunkt?

Der Xbox-Führungswechsel sorgt für gemischte Gefühle. Einige sind hoffnungsvoll, andere sehen die Xbox endgültig von der Klippe springen. Die Zukunft ist trotz offiziell angekündigter neuer Hybrid-Konsole ungewiss. Klar ist, wann das Ansehen zu bröckeln begann.

Phil Spencer geht in den Ruhestand. Nach fast 40 Jahren bei Microsoft und 12 Jahren als Xbox-, respektive Microsoft-Gaming-Chef, hängt eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Branche ihren Job an den Nagel. Auch seine direkte Unterstellte und bisherige Xbox-Chefin Sarah Bond tritt zurück. Nur Matt Booty, der Dritte im ehemaligen Xbox-Führungsbunde, bleibt. Er wird zum Content-Chef befördert.

Die neue Leiterin der gesamten Microsoft-Gaming-Sparte heisst Asha Sharma. Die 37-Jährige hat nach eigenen Angaben bisher wenig mit Gaming am Hut. Bis vor wenigen Tagen leitete sie Microsofts KI-Division. Bei Xbox-Fans schrillen die Alarmglocken.

Phil Spencer (links) und Matt Booty mit der neuen Xbox-Chefin Asha Sharma.
Phil Spencer (links) und Matt Booty mit der neuen Xbox-Chefin Asha Sharma.
Quelle: Microsoft

Xbox-Mitgründer Seamus Blackley ist überzeugt, dass Sharma geholt wurde, um die Xbox sanft zu verabschieden. Die frischgebackene Chefin hat in der Zwischenzeit allerdings überraschend die nächste Konsolengeneration angekündigt. Sie wird unter dem Namen Project Helix entwickelt und soll eine Hybrid-Konsole werden, die Xbox- und PC-Games abspielt.

Die Zukunft der Xbox bleibt auch damit ungewiss. Der Abwärstrend begann schon vor langer Zeit. Vor 13 Jahren, um genau zu sein, und zwar nicht von Phil Spencer, sondern dem damaligen Xbox-Chef Don Mattrick.

Die Xbox, die alles vereinen sollte

«Xbox, geh nach Hause.» Mit diesem Satz befahl Don Mattrick schon vor vielen Jahren, dass die Xbox einpacken soll. An der Xbox-One-Enthüllung auf dem Microsoft-Campus in Redmond 2013 präsentierte er, respektive sein Team, eine neue Sprachsteuerung für die Konsole. Mit dem Eingang erwähnten Befehl, wechselte man auf den Homescreen. Möglich machte es der neue Kinect-Sensor, der Stimme und Bewegungen erkennen konnte. Was der Sensor nicht lesen konnte, waren die vielen Gesichter, die sich an dieser Präsentation fragten, warum so viel von TV-Funktionen und so wenig über Games gesprochen wurde.

Mit dem Nachfolger für die äusserst erfolgreiche Xbox 360, die sich weltweit 84 Millionen Mal verkaufte, schlug Microsoft einen neuen Weg ein. Wie die Vorgängerin, die in vielen Bereichen Pionierleistungen vollbrachte, sollte auch die Xbox One zukunftsweisend sein. «Das All-in-One-System, in dem alles zusammenkommt: Spiele, Filme, Musik, Internet und jetzt auch Skype und Live-TV – der einzige Ort, an dem du im Mittelpunkt deiner Unterhaltung stehst».

Mattrick zeigte stolz die vielen neuen Funktionen der dritten Xbox-Generation. Etwas hatten sie gemeinsam: Sie benötigten eine Internetverbindung. Nicht optional, sie war Pflicht. Microsoft ging sogar einen Schritt weiter. Auch physische Games waren nach dem Kauf an deinen Account gebunden. Spiele tauschen? Fehlanzeige. Willkommen in der Zukunft. Der Aufschrei aus der Gaming-Community war bis nach Redmond hörbar. Doch Mattrick hatte auch für die kritischen Stimmen eine Antwort: «Kauf dir eine Xbox 360».

Deutlich besser aufgenommen wurde Sonys Reaktion auf Microsofts Online-Zwang.

Als wären der Unterhaltungsfokus, die Sprachsteuerung und der Online-Zwang nicht befremdlich genug, kostete die Konsole zum Launch 500 US-Dollar. Das waren 100 Dollar mehr als für Sonys Playstation 4, die zeitgleich auf den Markt kam. Die PS4 war erst noch schneller. Das machte sie in den folgenden Jahren zur führenden Entwicklungsplattform. Folglich waren Spiele für die PS4 besser optimiert und mehr Review-Codes gingen für Sonys Plattform raus. Das wiederum sorgte für bessere Werbung.

Erst im kommenden Jahr löste Microsoft den Kinect-Sensor aus dem Xbox-One-Bundle und glich den Kaufpreis der PS4 an. Hauptverantwortlich für diese Entscheidung war der neue Xbox-Chef und Mattrick-Nachfolger Phil Spencer. Der Schaden war aber längst angerichtet. Vieles deutet darauf hin, dass sich die Xbox bis heute nicht von diesem Rückschlag erholt hat. Und das, obwohl sie mit der Xbox 360 acht Jahre zuvor trotz desaströsem Hardware-Fehler an der Konkurrenz vorbeigezogen war.

Die goldene Xbox-360-Ära

Bevor Microsoft 2002 die Xbox vorstellte, wurde das Entwicklungsteam intern wie extern belächelt. Was verstehe der Windows- und Office-Konzern schon von Game-Konsolen? Dank solider Hardware und mit «Halo» als Killerapp schlechthin übernahm Microsoft Segas freigewordenen Platz an der Konsolenspitze neben Sony und Nintendo.

Microsoft entwickelte das Xbox-Konzept rigoros weiter und stellte 2005 die Xbox 360 vor. Mit dem Namen wollte das Unternehmen unter anderem vermeiden, gegenüber der kommenden Playstation 3 minderwertig dazustehen. Während man beim Laufwerk mit HD-DVD aufs falsche Pferd setzte und sich mit dem «Red Ring of Death» ein kostspieliger Hardware-Fehler eingeschlichen hatte, legte Microsoft bei der Software einige bedeutende Grundsteine.

Dank des Online-Services Xbox Live konnten Spielerinnen und Spieler online mit- und gegeneinander zocken, sowie Filme, Musik und Games kaufen. Xbox Live Arcade war zudem eine Goldgrube für Indie-Kulthits wie «Fez», «Super Meat Boy» und «Castle Crashers». Nirgends sonst gab es dieses einzigartige Spielangebot. Hinzu kamen Achievements, die du für bestimmte Leistungen in Spielen erhieltst.

In den USA setzte sich die Xbox 360 deutlich von der PS3 ab, die ein Jahr später erschien. Vom Mega-Erfolg der PS2 geblendet, leistete sich Sony schmerzhafte Fehltritte mit der Folgegeneration. Allen voran der Preis.

Die Bekanntgabe an der E3 2006 war das Gegenteil eines «Mic Drop»-Moments. 500 respektive 600 US-Dollar für das Modell mit mehr Speicher waren schwer zu verdauen. Hinzu kam die zugrunde liegende Technik, mit der Studios besonders zu Beginn zu kämpfen hatten. Auch bei der Software hinkte Sony Microsoft hinterher. Achievements wurden erst 2008 eingeführt und galten nur für einen Teil der Spiele. Es dauerte Jahre, bis der Rückstand auf die Xbox 360 wieder gutgemacht werden konnte – zumindest global. In den USA blieb die Xbox 360 die unangefochtene Spitzenreiterin – hinter der Nintendo Wii wohlgemerkt, die 2006 erschien.

Geld soll es richten

2013 wendete sich das Blatt wieder. Sony gab sich reumütig und besann sich auf seine Stärken. Die PS4 überzeugte mit Preis, Design und Software. Die Xbox One derweil stolperte bei der Namensgebung. Mit der aktuellen Generation der Xbox Series X/S konnte Microsoft diesen Fehler zwar nicht ausbessern, dafür stimmte der Rest des Konzepts. In einem Interview vor zwei Jahren gab Phil Spencer zu, dass die Zeit für eine erneute Wendung zu spät sei. Die digitale Transformation begann mit der Xbox-One- und PS3-Generation. Spielerinnen und Spieler hätten ihre Bibliotheken aufgebaut und würden sich nur noch schwer davon trennen.

Microsoft liess dennoch nichts unversucht, um Sony doch noch das Wasser abzugraben. Unter Phil Spencer wurden Rekordsummen ausgegeben, um neue Studios zu akquirieren. Bethesda, Playground Games, Obsidian, Double Fine und das fast 70 Milliarden US-Dollar teure Sahnehäubchen: Activision Blizzard King.

Genützt hat es nichts. Die Xbox Series steht bei 34 Millionen verkauften Einheiten. Mit 86 Millionen befindet sich die PS5 in ganz anderen Sphären. Dass trotz unzähliger neuer Studios erst im letzten Jahr eine namhafte Zahl grösserer Xbox-Spiele erschien, dürfte entscheidend dazu beigetragen haben. Genauso wie die komplette Abwesenheit eines exklusiven Launch-Titels. Geplant war «Halo Infinite», das aber erst 2021 erschien. Auch andere grosse Projekte wie Bethesdas «Starfield» brachten nicht den gewünschten Erfolg.

«Starfield» entwickelte sich nicht zum gewünschten Megaerfolg.
«Starfield» entwickelte sich nicht zum gewünschten Megaerfolg.
Quelle: Bethesda

Nicht alle Misserfolge lassen sich auf die Xbox One zurückführen. In seinen 12 Jahren als Xbox-Chef, respektive später Chef von Microsoft Gaming, hatte Spencer viele Gelegenheiten, das Ruder rumzureissen. Wie viele seiner Entscheidungen von weiter oben diktiert wurden, weiss man nicht. Zu den positiven Leistungen gehört sicherlich die Abwärtskompatibilität der Xbox Series. Die reicht von der Xbox One bis zur allerersten Xbox zurück – inklusive Upscaling und HDR. Durchmischter sahen Xbox-Fans die «Play Anywhere»-Initiative. Seit 2016 kannst du Xbox-Games kaufen und auch am PC und anderen kompatiblen Plattformen spielen. Die PC-Community freute es: Denn damit einher ging auch, dass praktisch alle neuen Xbox-exklusiven Games für Windows erschienen. Gleichzeitig wurde damit die Xbox-Marke langsam verwässert.

Das Netflix fürs Gaming

Bedeutender war die Einführung des Game Pass. Ein logischer Schritt für ein Unternehmen, das in den vergangenen zehn Jahren immer stärker von einmaligen Verkäufen auf konstante Einnahmen durch Dienste und Abos umsattelte. Da passte ein Netflix-artiges Game-Abo perfekt ins Konzept.

2017 präsentierte Microsoft den Game Pass. Darin enthalten war eine kuratierte Auswahl an Spielen. 2018 erschien mit «Sea of Thieves» das erste offizielle Microsoft-Game, das gleichzeitig im Game Pass und im Handel herauskam. Das Abo entwickelte sich zum feuchten Gamer-Traum. Immer mehr spannende Spiele fanden den Weg in den Game Pass. Gerade in den ersten Jahren war das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar und hob die Xbox deutlich von der Konkurrenz ab.

«Sea of Thieves» war das erste Xbox-Spiel, das parallel im Game Pass und im stationären Handel erschien.
«Sea of Thieves» war das erste Xbox-Spiel, das parallel im Game Pass und im stationären Handel erschien.
Quelle: Rare

Finanziell ist das Netflix-Konzept für Microsoft bis heute nicht aufgegangen. Die Preise für die mittlerweile verwirrenden Abo-Versionen sind massiv gestiegen. Das angestrebte Wachstum wurde nie erreicht. Microsofts Ziel war es, 100 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten anzulocken. Davon ist man weit entfernt. Bereits die ersten Meilensteine wurden verfehlt, wie Dokumente aus den Gerichtsverhandlungen während der Activision-Blizzard-King-Übernahme zeigen. 2022 sollten es 35 Millionen Abos sein und 2025 50 Millionen. Stand heute sind es 34 Millionen, Tendenz rückläufig.

Längst wurde Kritik laut, dass der Game Pass Spiele entwerte. Statt den Vollpreis für ein Produkt zu zahlen, probiert man es «gratis» kurz aus und springt zum nächsten. Selbst die Inklusion von «Call of Duty» konnte keine dauerhaften Nutzer gewinnen. Daten des Marktforschungsinstituts Antenna zeigen, dass grössere Spiele nur für kurzfristige Aboabschlüsse sorgen.

Selbst die grössten Games sorgen nur temporär für neue Abo-Abschlüsse.
Selbst die grössten Games sorgen nur temporär für neue Abo-Abschlüsse.
Quelle: Antenna

Der Game Pass hat sich vom Heilsbringer zum Untergangspropheten entwickelt. Eine zielführende Strategie ist nicht ersichtlich und vom Versprechen, dass alle Spiele der Microsoft-Studios enthalten sein werden, kann man nicht mehr abweichen. Andererseits hat die Xbox-Führung oft genug bewiesen, wie schnell eine Kehrtwende vollzogen wird.

Multiplattform statt Exklusivität

Nach der erfolgreichen Übernahme von Activision Blizzard King im Jahr 2024 nahm der Druck durch Microsoft-CEO Satya Nadella zu. Eine der ersten und möglicherweise gravierendsten Massnahmen war die Entscheidung, Xbox-exklusive Spiele auf der Playstation und der Switch zu veröffentlichen. Die ersten vier Titel waren «Sea of Thieves», «Hi-Fi Rush», «Grounded» und «Pentiment». Damit waren die Schleusentore geöffnet. Während Spencer einst sagte, dass «Halo» nicht zur Playstation passe, ist mittlerweile bekannt, dass der Master Chief demnächst auch auf Sonys Konsole Aliens jagen wird.

Als wäre das nicht genug für das blutende Xbox-Fan-Herz, streute die letztjährige Xbox-Kampagne zusätzlich Salz in die Wunde. Unter dem Motto «This is an Xbox» wurden verschiedene Geräte wie Laptops, Handhelds und Smartphones als Xbox angepriesen. Dank Cloud-Gaming, den parallelen Veröffentlichungen auf dem PC und der ausgebauten Xbox-Android-App sind Xbox-Games auf vielen Geräten spielbar. Zyniker bemerkten zu Recht: «Wenn alles eine Xbox ist, ist nichts eine Xbox».

Die Kampagne «This is an Xbox» stiess intern wie extern auf wenig positive Resonanz.
Die Kampagne «This is an Xbox» stiess intern wie extern auf wenig positive Resonanz.
Quelle: Microsoft

Die Verkaufszahlen der Xbox-Series sind dann auch seit zwei Jahren rückläufig. Die Sparte Inhalte und Dienste generierten nach der Übernahme von Activision Blizzard King zunächst mehr Gewinne. Im vierten Quartal 2025 lagen sie wieder hinter denen des Vorjahrs und im Q1 2026 scheint es im gleichen Stil weiterzugehen. Auch das gross angepriesene Cloud-Gaming konnte nie abheben. Eine klare Strategie für die Xbox ist schon lange nicht mehr ersichtlich.

Die Xbox-Sparte hat in den vergangenen Jahren primär mit einem Mittel für Gewinne gesorgt: Massenentlassungen. Tausende Mitarbeitende wurden auf die Strasse gesetzt, renommierte Studios wie Arkane Austin und Tango Gameworks geschlossen.

Möglicherweise konnte Spencer sein eigenes Mantra, dass man auf die Community höre und es irgendwann besser werde, selbst nicht mehr hören. Im vergangenen Herbst gab er intern seinen Wunsch nach einem Rücktritt bekannt. Den kommunizierte Microsoft offiziell am 20. Februar.

Zurück zu den Wurzeln oder alles mit KI?

Der Identitätsverlust, den die Xbox-Marke seit der Xbox One erlebt hat, dürfte kaum wieder gutzumachen sein. Aber genau das scheint die Aufgabe der neuen Chefin Asha Sharma. Eine grosse Herausforderung: Die Zahl der Gamerinnen und Gamer stagniert und steigende Gewinne lassen sich nur erzielen, indem mehr aus der bestehenden Community gepresst wird.

Statt regelmässig neue Games zu kaufen, gibt sich ein wachsender Teil damit zufrieden, die immer gleichen Titel zu spielen. Viele davon sind Free-to-Play wie «Roblox», das von 2016 bis 2023 sogar Konsolen-exklusiv auf der Xbox verfügbar war. Laut aktuellen Zahlen sind die zehn meistgespielten Titel fast durchgehend zehn Jahre und älter. Selbst Microsofts eierlegende Wollmilchsau «Call of Duty» musste sich im letzten Jahr von «Battlefield» geschlagen geben. Der jährliche Bestseller verkauft sich zwar immer noch millionenfach, blieb aber weit hinter den Erwartungen zurück.

Auch wenn «echte» Gamer Free-to-Play-Titel wie «Roblox» nur angewidert ansehen, locken sie ein Millionen-Publikum an, auch auf der Xbox.
Auch wenn «echte» Gamer Free-to-Play-Titel wie «Roblox» nur angewidert ansehen, locken sie ein Millionen-Publikum an, auch auf der Xbox.
Quelle: Roblox

In ihren ersten Auftritten gibt sich Sharma zuversichtlich. Sie macht keinen Hehl daraus, dass sie anders als Phil Spencer keine Gamerin sei. «Ich bin entschlossen, zur Xbox zurückzukehren, und das beginnt mit der Konsole, das beginnt mit der Hardware». Sharma, davor unter anderem bei einem Shopping-Versandhändler, einer Versicherung und Meta tätig, ist erst seit einigen Jahren bei Microsoft. Von 2011 bis 2013 war sie bereits einmal bei Windows und Xbox angestellt.

Vor der Übernahme des Xbox-Zepters leitete sie zwei Jahre lang Microsofts Core-AI-Team. «Seelenlosen KI-Müll» soll es unter ihrer Führung aber nicht geben. Auch eine Rückkehr zu Xbox-exklusiven Games schliesst Sharma nicht aus, wie sie in einem Interview mit Windows Central erklärte: «Im Moment muss ich, ganz offen gesagt, noch viel lernen. Über das Warum dieser Entscheidungen, worauf wir optimiert haben und was die Daten über die aktuelle Xbox-Strategie aussagen. Ich betrachte den Langzeitwert und nicht nur, was in der Vergangenheit passiert ist, oder kurzfristige Effizienzsteigerungen und solche Dinge. Der Plan ist der Plan, bis er nicht mehr der Plan ist.»

Allzu viel Konkretes lässt sich Sharma nicht entlocken. Kurz nach Amtsantritt ist das auch nicht verwunderlich. Die Zukunft der Xbox bleibt ungewiss. Klar ist, dass sich die Marke an einem Scheideweg befindet. Kehrt sie zurück zu alter Grösse mit bedeutsamen, exklusiven Spielen, die nicht gleichzeitig auf der Playstation und der Switch spielbar sind? Mit einer Konsole, die technisch überzeugt und trotzdem die Masse anspricht? Oder geht Xbox den gleichen Weg wie die früheren Konsolengiganten Atari und Sega und steht bald nur noch für Games und Publisher? Wir werden es sehen. Nicht heute und nicht morgen, aber spätestens beim Launch der nächsten Xbox – oder wenn sie eingestellt wird.

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Als Kind durfte ich keine Konsolen haben. Erst mit dem 486er-Familien-PC eröffnete sich mir die magische Welt der Games. Entsprechend stark überkompensiere ich heute. Nur der Mangel an Zeit und Geld hält mich davon ab, jedes Spiel auszuprobieren, das es gibt und mein Regal mit seltenen Retro-Konsolen zu schmücken. 


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