Pentax KP Body

24.32 Mpx, APS-C / DX
82%
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Artikel 6082762

Schon die Form mit dem Prismensucher erinnert an eine traditionelle Spiegelreflexkamera, während die geringen Abmessungen eher eine Kamera ohne Spiegel und Prisma vermuten lassen. Darunter verbirgt sich...

Die wichtigsten Spezifikationen auf einen Blick

Verschlusszeit
30 - 1/6000 s
Serienaufnahme Bilder/s
7 FPS

82%

Durchschnittliche Bewertung 82%

Anzahl Testberichte 4

75%

Foto Magazin Einzeltest

Testergebnis 3 von 5 Sterne - Gut i

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Ausgabe 13/2020 - Die Pentax KP ist aufgrund der gelungenen Mischung aus Retro-Design und moderner Technik eine ganz besondere Spiegelreflexkamera. Etwas dürftig aus aktueller Sicht sind lediglich die Funktionen zur Videoaufnahme - wer darauf keinen besonderen Wert legt, kann bei der KP zugreifen. Praktisch für ungewöhnliche Aufnahmeperspektiven ist das Klapp-Display und über das eingebaute Wi-Fi kommuniziert die KP mit Smart-Geräten. 

87%

dkamera.de Einzeltest

Testergebnis 86,95% - gut i

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Kauftipp
Bildqualitäts-Tipp

Ausgabe 08/2017 - Die KP (Praxis) von Pentax ist eine Spiegelreflexkamera der gehobenen Klasse, die bei vielen für Fotografen wichtigen Kriterien gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Bildqualität bewegt sich für ein Modell mit APS-C-Sensor in der Spitzengruppe, der 24 Megapixel auflösende CMOS-Sensor liefert detailreiche Aufnahmen.

Das Bildrauschen hat die Kamera sehr gut im Griff, erst bei sehr hohen ISO-Stufen fällt es störend aus. Bis ISO 1.600 kann man fast ohne Abstriche fotografieren, bis ISO 6.400 sind noch recht akzeptable Aufnahmen möglich. Wer besonders hochauflösende Bilder benötigt, wählt – sofern sich das Motiv nicht bewegt – die Pixel-Shift-Aufnahme. Diese sorgt für noch deutlich detailreichere Aufnahmen.

Zu gefallen weiß bei der Pentax KP (Produktbilder) auch das hochwertige und natürlich abgedichtete Kameragehäuse. Es lässt sich mit verschiedenen Griffen an die eigenen Wünsche anpassen, das stellt aktuell ein Alleinstellungsmerkmal in der Klasse der Systemkameras dar. Für Einstellungen verfügt die Pentax KP über diverse Tasten und Einstellräder, letztere heben die DSLR wie die Griffe von der Masse ab. Derart viele Parameter sind nur bei wenigen anderen Modellen über Wählräder zu erreichen. Das freut vor allem Fotografen, die möglichst viele Optionen schnell verändern wollen.

Der optische Pentaprismensucher der DSLR zeigt 100 Prozent des Bildfeldes an, seine Vergrößerung (0,63-fach) kann sich ebenso sehen lassen. Das Display punktet mit einer schwenkbaren Lagerung, großen Einblickwinkeln und einer scharfen Wiedergabe.

Die Pentax KP (Technik) besitzt jedoch auch verschiedene Schwachstellen: Die Serienbildrate mit höchster Geschwindigkeit fällt bei Fotos im RAW-Format (sowie JPEG+RAW) zu kurz aus, gerade einmal zehn Aufnahmen sind in Folge möglich. Des Weiteren arbeitet der Autofokus im Liveviewmodus langsam und ist mit einer Fokussierungszeit von 0,69 Sekunden nur für statische Motive zu gebrauchen. Wer mit dem Phasen-AF scharfstellt, also den optischen Sucher verwendet, kann dagegen deutlich schneller fokussieren (0,29 Sekunden).

Die Videofunktion der Pentax KP (Beispielaufnahmen) lässt viele Wünsche offen: Die Kamera speichert Videos maximal in Full-HD-Auflösung mit 30 Vollbildern pro Sekunde. Diesbezüglich leisten andere Kameras deutlich mehr. Die Bildqualität überzeugt zudem nicht. Ein weiteres Manko ist die nicht vorhandene kontinuierliche Fokussierung. Wer scharfstellen möchte, muss jedes Mal die AF-Taste betätigen. Auch dann weiß die Kamera aber nicht zu gefallen, denn der Autofokus stellt langsam und mit einem starken Pumpen scharf.

Dass die Kamera bei Videos die manuelle Belichtung unterstützt und sogar einen Anschluss für ein externes Mikrofon zu bieten hat, spielt angesichts der erwähnten Nachteile praktisch keine Rolle mehr. Unterm Strich gilt daher: Für Videos eignet sich die Pentax KP kaum. Fotografen, die an einer Kamera klassische Werte (Bildqualität der Fotos, optischer Sucher, viele Tasten, robustes Gehäuse, …) schätzen, bekommen mit der Spiegelreflexkamera jedoch ein solides Gesamtpaket.
 

  • Die Kamera liegt sehr gut in der Hand
  • Der Handgriff ist austauschbar
  • Hohe Bildrate (im Labor: 7,2 Bilder/Sek.), aber siehe Contra
  • Voll- und Halbautomatiken sowie manueller Belichtungsmodus vorhanden
  • Sehr gute Bildqualität für eine Digitalkamera mit APS-C-Sensor
  • Sehr gute Bildqualität bis ISO 1.600 und akzeptable bis ISO 6.400
  • Abgedichtetes Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung
  • Großer und heller optischer Pentaprismensucher
  • Schwenkbares 3,0 Zoll großes Display mit hoher Auflösung (921.000 Subpixel)
  • Recht schneller Autofokus beim Blick durch den Sucher (0,37 Sek. inklusive Auslöseverzögerung)
  • Kürzeste Belichtungszeit 1/6.000 Sek. mit mechanischem Verschluss
  • Kürzeste Belichtungszeit 1/24.000 Sek. mit elektronischem Verschluss
  • Im Kameragehäuse integrierter optischer Bildstabilisator
  • Direkter Zugriff über Tasten und Wahlräder auf sehr viele Optionen
  • Quickmenü mit den wichtigsten Optionen vorhanden
  • Mehrere Tasten und Einstellräder lassen sich individualisieren
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten im Kameramenü vorhanden
  • Fünf Userprogramme vorhanden
  • Pixel-Shift-Aufnahme für detailreichere Bilder
  • Intervallaufnahme möglich
  • Aufnahmen im RAW-Bildformat möglich (ebenso natürlich JPEG+RAW)
  • WLAN für kabellose Fernsteuerung und Datenübertragung vorhanden (NFC fehlt aber)
  • Zubehörschuh für ein Blitzgerät vorhanden
  • Anschluss für ein externes Mikrofon vorhanden (3,5mm)
  • Mit zehn Bildern in Folge bei RAW- und acht bei JPEG+RAW zu kurze Aufnahmeserie
  • Langsamer Autofokus im Liveview- und Videomodus
  • Kein kontinuierlicher Autofokus im Videomodus
  • Videoaufnahme nur in Full-HD mit 30 Vollbildern pro Sekunde möglich (1080p30)
  • Nicht überzeugende Bildqualität der Videos
85%

CHIP Online Einzeltest

Testergebnis 84,7% - gut i

Ausgabe 03/2017 - Die Pentax KP schlägt im Test vor allem mit umfangreicher Ausstattung auf. Optischer 100-Prozent-Sucher, Klappdisplay, integrierter Bildstabilisator, Spritzwasserschutz und vieles mehr füllen die wertige DSLR. Auch die Bildqualität überzeugt mit hoher Detailwiedergabe und niedrigem Bildrauschen. Die kurze Serienaufnahme, der träge Autofokus im Live-View-Modus sowie der rudimentär ausgestattete Videomodus trüben allerdings den Gesamteindruck. 

  • Viele Extras
  • Integrierter Bildstabilisator
  • Gute Bildqualität
  • Robustes Magnesiumgehäuse
  • Austauschbare Griffwölbung
  • Kurze Serienaufnahme
  • Rudimentärer Videomodus
  • Träger Autofokus in Live-View

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