Fujifilm X70

16.30 Mpx, APS-C / DX
86%
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Artikel 5678780

Klein, leicht und eine echte Augenweide. Die neue Premium-Kompaktkamera Fujifilm X70 überzeugt aber nicht nur durch ihr attraktives Äusseres, sondern auch durch ihre imponierenden Leistungsdaten...

Die wichtigsten Spezifikationen auf einen Blick

Serienaufnahme Bilder/s
8 FPS

86%

Durchschnittliche Bewertung 86%

Anzahl Testberichte 4

89%

dkamera.de Einzeltest

Testergebnis 89,62% - gut i

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Ausgabe 08/2016 - Die FujiFilm X70 (Praxis) ist eine kompakte Kamera, die dank ihres Bildsensors in APS-C-Größe eine Bildqualität auf dem Niveau von guten Systemkameras erreicht. Bis ISO 3.200 sind Störungen bei den Aufnahmen kaum zu sehen, selbst beim Einsatz von ISO 6.400 lassen sich die Bilder für kleinere Ausdrucke noch gut verwenden. Grundsätzlich überzeugt die Kamera mit ihrem solide verarbeiteten Metallgehäuse, das durch einen kleinen Griff auf der Vorderseite und eine Daumenablage auf der Rückseite komfortabel und sicher in der Hand liegt. Tasten und Wählräder sind für die kompakten Gehäuseabmessungen zahlreich vorhanden, viele davon kann man sogar frei mit Funktionen belegen. Da die X70 nicht viel Platz bietet, mussten einige Bedienelemente allerdings klein ausfallen. Dies ist einem hohen Bedienkomfort natürlich nicht zuträglich. Insgesamt gesehen weiß die Bedienung wegen der vielen Tasten und Einstellräder sowie der zahlreichen Optionen im Menü dennoch zu gefallen.

Die Arbeitsgeschwindigkeit der FujiFilm X70 ist hoch. Serienaufnahmen speichert die Kompaktkamera mit bis zu acht Bildern pro Sekunde, der Autofokus stellt Schnappschuss-tauglich scharf und der Einschaltvorgang dauert keine Sekunde. Bei der Ausdauer lässt die X70 dagegen Federn. Mit maximal 14 JPEG- und nur sieben RAW-Bildern in Serie ist die Kamera für längere Serienaufnahmen nicht geeignet. Der Hybrid-AF erlaubt viele Einstellungsmöglichkeiten, der hybride Verschluss sehr kurze Belichtungszeiten bis zu 1/32.000 Sekunde. Letztere ermöglicht der elektronische Verschluss, der mechanische ist bei Offenblende mit minimal 1/1.000 Sekunde für viele Situationen zu langsam. Fraglos punkten kann die FujiFilm X70 (Produktbilder) mit ihrem nach oben und unten schwenkbaren LCD. Bei jenem müssen außerdem die hohe Auflösung, die großen Einblickwinkel und die Touchoberfläche gelobt werden.

Bei der Videoaufnahme überzeugen lediglich die maximal möglichen 60 Vollbilder pro Sekunde in Full-HD-Auflösung, die manuellen Belichtungsoptionen und der Mikrofoneingang. Die Bildqualität ist leider nur ausreichend, der Autofokus führt die Schärfe nicht zielsicher nach, und mangels optischen Bildstabilisators sind Videos aus der Hand stetig leicht verwackelt.

Das Objektiv ist ebenso nicht frei von Schwächen. Die Lichtstärke der 28mm-Festbrennweite (KB) ist mit F2,8 gut, die Abbildungsleistung könnte jedoch besser sein. Dies gilt vor allem wegen der nicht optimalen Schärfe außerhalb des Bildzentrums. Ein kritisches Niveau wird zwar nur an der Naheinstellgrenze erreicht, von einer Festbrennweite darf man jedoch ? auch wegen der bekannten hohen optischen Leistung der meisten Fujinon-Objektive ? mehr erwarten.

Am Ende des Testberichts können wir zusammenfassen: Die FujiFilm X70 (Beispielaufnahmen) vereint allerlei Features von Systemkameras und fällt trotzdem sehr kompakt aus. Wer eine kleine Kamera besitzen möchte, die auch bei schlechteren Lichtverhältnissen sehr gute Aufnahmen ermöglicht, liegt hier richtig.
 

  • Sehr kurze Einschaltzeit (0,76 Sek.) und Wartezeit bis zum ersten Bild (0,85 Sek.)
  • Acht Fn-Tasten lassen sich individualisieren
  • Voll- und Halbautomatiken sowie manueller Belichtungsmodus vorhanden
  • Full-HD-Videoaufnahme mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde (1080p60)
  • Kompatibel zur 256GB Lexar Professional 600x Speed (UHS-I, Class 10) SDXC Speicherkarte
  • Zur Lexar Professional SDHC 2.000x (300MB/Sek) UHS-II Class 10 128GB Karte kompatibel
  • Hervorragende Bildqualität bis ISO 1.600 (für eine Kompaktkamera)
  • Vergleichsweise sehr gute Bildqualität auch im hohen ISO-Bereich (über ISO 1.600)
  • Sehr gut verarbeitetes solides Kameragehäuse aus Metall
  • Das Gehäuse liegt gut und sicher in der Hand
  • Die Kamera ist für ein Modell mit APS-C-Sensor klein
  • Sehr hohe Bildrate (im Labor: 8,0 Bilder/Sek.), aber siehe Contra Länge der Aufnahmeserie
  • Schneller und treffsicherer AF (Fokussierung inkl. Auslöseverzögerung nur 0,24 Sek.)
  • Hochauflösendes schwenk-LCD (3,0 Zoll, 1,04 Millionen Subpixel) mit großen Einblickwinkeln
  • Sehr präzises kapazitives Touchscreen
  • Sehr viele Einstellungsmöglichkeiten im Menü
  • Quickmenü mit den wichtigsten Optionen vorhanden
  • Manueller Fokus mit Peaking-Unterstützung und Displaylupe möglich
  • Kürzeste Verschlusszeit 1/32.000 Sekunde (aber nur mit dem elektronischen Verschluss)
  • Cropmodi für 35mm und 50mm KB-Brennweite vorhanden
  • Aufnahme im RAW-Bildformat möglich (ebenso natürlich JPEG+RAW)
  • Zubehörschuh für ein Blitzgerät oder einen Aufstecksucher (optisch) vorhanden
  • Mikrofoneingang für eine externes Mikrofon (2,5mm) vorhanden
  • Manuelle Belichtung bei Videos möglich
  • WLAN-Modul zur kabellosen Datenübertragung und Fernsteuerung vorhanden (NFC fehlt aber)
  • Kompatibel zu allen von uns getesteten Speicherkarten bis 256GB Kapazität
  • Die Kamera besitzt nur eine Festbrennweite (mit 28mm ist man aber etwas flexibler)
  • Die Belichtungszeit ist mit dem mechanischen Verschluss bei Offenblende zu lang (1/1.000 Sek.)
  • Kein optischer Bildstabilisator vorhanden
  • Die Abbildungsleistung des Objektivs müsste besser ausfallen
  • Die Länge der Aufnahmeserie ist mit sieben RAW-Bildern in Folge zu kurz
  • Die Bildqualität der Videos ist kaum mehr zeitgemäß
79%

Stiftung Warentest Einzeltest

Testergebnis 2,2 - gut i

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Ausgabe 07/2016 - Gute kleine hochwertige Kompaktkamera mit großem Bildwandler, Festbrennweite, manuellen Funktionen und Netzwerkfunktion. Besonders gut im Sehtest. Sehr guter Monitor zum Klappen, schnelle Kamera, grundlegende Handgriffe funktionieren einfach, für eine hochwertige Kamera relativ flach, viele Extras und Funktionen. 

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digitalkamera.de Einzeltest

Testergebnis ohne Note

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Ausgabe 03/2016 - In der Summe ihrer Eigenschaften weiß die Fujifilm X70 vor allem als Fotoapparat zu überzeugen. Sie ist schnell, kompakt und hochwertig verarbeitet. Sie eignet sich auch gut als Reisekamera für das kleine Gepäck, zumal sie sich mit dem Smartphone-Ladegerät per USB aufladen lässt. Die Bedienung spricht vor allem ambitionierte Fotografen an und lässt fast keine Funktion vermissen. Die vielen Tasten und Einstellringe erlauben eine sehr direkte Bedienung, der klappbare Touchscreen bietet die nötige Flexibilität bei der Aufnahmeperspektive. Einzig einen Sucher wird mancher Fotograf vermissen. Videografen hingegen kommen aufgrund der unglücklich platzierten Videoaufnahmetaste sowie des fehlenden Bildstabilisators nicht so recht auf ihre Kosten. Die Bildqualität der Fujifilm X70 weiß zu gefallen. Am ehesten könnte man die etwas niedrige Eingangsdynamik kritisieren, die Bilder selbst weisen aber einen recht natürlichen, nicht zu knackigen, aber gefälligen Charakter auf. Vor allem bis ISO 400 ist die Bildqualität hervorragend und bis ISO 1.600 sehr gut, ISO 3.200 bietet ebenfalls noch gute Bildqualitätsreserven. 

  • Edel verarbeitetes, für eine APS-C-Kamera sehr kompaktes Gehäuse
  • Schneller Autofokus und sehr kurze Auslöseverzögerung
  • Dank Zentralverschluss nahezu lautlose Auslösung
  • Sehr gute Bildqualität bis ISO 1.600
  • Relativ geringer Dynamikumfang
  • Kein Bildstabilisator (besonders bei Videos ärgerlich)
  • Keine Arretierungen in A-Stellung für den Blendenring und das Belichtungszeitenrad
  • Ungünstig erreichbarer Videoaufnahmeknopf

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