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Notebooks + TabletsReview 14

Black is beautiful: Acer TravelMate X3

Schlicht und funktional kommt das TravelMate X3410-M-59HE aus der X3-Serie von Acer daher. In seinem Innern werkelt ein i5-Prozessor der achten Generation. Ausserdem ist es mit seinen 14 Zoll wie gemacht für den Geschäftigen, der auch beim Reisen nicht zu viel mit sich rumschleppen möchte.

Auf dieses Gerät freue ich mich insbesondere wegen dem schnörkellosen Design. Hier ist bis auf die Acer-Schriftzüge und zwei silbrige Scharniere alles in mattem Schwarz gehalten. Auffällig am Äusseren ist nur das an ein MacBook Pro erinnernde, besonders grosse Touchpad sowie die vielen Anschlüsse, welche ein auf Office und Mobilität ausgelegtes Notebook auch mit sich bringen sollte.

  • TravelMate X3410-M-59HE (14", Full HD, Intel Core i5-8250U, 8GB, SSD)
  • TravelMate X3410-M-59HE (14", Full HD, Intel Core i5-8250U, 8GB, SSD)
  • TravelMate X3410-M-59HE (14", Full HD, Intel Core i5-8250U, 8GB, SSD)
CHF 959.–
Acer TravelMate X3410-M-59HE (14", Full HD, Intel Core i5-8250U, 8GB, SSD)
Robustes und ausdauerndes Business-Notebook

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Die technischen Daten:

  • Intel Core i5-8250U
  • Integrierter Grafikprozessor: Intel UHD Graphics 620
  • 8 GB RAM (SO-DIMM, DDR4-2666, 1 x 8 GB Adata AO1P26KC8T1-BPXS)
  • 256 GB SSD (Micron MTFDDAV256TBN, M.2 2280, SATA 3.0)
  • SD-Slot
  • 14” Full-HD-IPS-Display (entspiegelt)
  • Lautsprecher, Mikrofon und Frontkamera (720p-Videoauflösung)
  • Li-Ionen-Akku mit 48 Wh
  • Militärstandard MIL-STD 810G
  • Windows 10 Pro

Design und Anschlüsse

Es muss nicht immer Aluminium oder Magnesium sein. Doch ein bisschen davon darf nicht fehlen. So ist das Chassis das TravelMate X3, bis auf die Unterseite, mit eloxiertem Aluminium beschichtet. Hätte ich raten müssen, wäre mir das nicht aufgefallen. Lege ich die Hand auf das Notebook und vergleiche es mit dem rumliegenden Asus ZenBook 14, welches in einem kompletten Aluminium-Body steckt, merkt man schon nur an der Temperatur des Materials, dass Acer hier vorwiegend Kunststoff verbaut hat. Dennoch fühlt sich das TravelMate gut an und wirkt robust.

Nur der Acer-Schriftzug bricht das matt-schwarze Design.

Das matt-schwarze Gehäuse misst in der Länge 23.8 cm, ist 32.8 cm breit und 2 cm hoch. Mit 1.59 kg ist es zwar kein besonders leichtes 14-Zoll-Notebook, doch noch immer handlich genug für Unterwegs.

Zwei Service-Klappen geben schnellen Zugang zu M.2-SSD, RAM und einem freien Platz für ein 2.5-Zoll-Laufwerk.

Betrachtest du die Unterseite des Notebooks, findest du Dinge, die sonst fast kein Gerät mehr mit sich bringt. Viele Kreuzschlitzschrauben und zwei Abdeckungen respektive Service-Klappen. Die M.2-SSD und der RAM befinden sich unter einer dieser Abdeckungen – ein Wechseln oder Aufrüsten ist somit innert wenigen Minuten erledigt. Ausserdem findest du unter der zweiten Abdeckung (im oberen Bild unten links zu sehen) freien Platz für eine 2.5-Zoll-SSD oder -HDD.

Kensington-Schloss, LAN-Port, VGA-Anschluss, HDMI-Anschluss, USB 3.0 Typ-A, USB 3.0 Typ-C
SD-Slot, Klinkenanschluss, 2 x USB 3.0 Typ-A, Netzanschluss

In Sachen Anschlüsse bekommst du einen guten Mix aus alt und neu. Auf der linken Seite findest du nebst Kensington-Schloss auch einen LAN-Port, VGA- und HDMI-Anschluss, einmal USB 3.0 Typ-A und einmal USB 3.0 Typ-C. Auf der rechten Seite sind ein SD-Slot, ein Klinkenanschluss, zwei weitere USB 3.0 Typ-A sowie der Netzanschluss angebracht.

Display: Etwas heller dürfte es sein

Das verbaute 14”-IPS-Display mit Full-HD-Auflösung hat einen guten Kontrastwert, beim Ansehen von Fotos wirken die Farben kräftig und beim Filmeschauen überzeugt ein guter Schwarzwert sowie die Blickwinkelstabilität. Jedoch müssen in Sachen Helligkeit und Farbraumabdeckung Abstriche gemacht werden. So kommt das Panel gemäss notebookcheck.com auf einen Helligkeitswert von lediglich 218 cd/m². Damit eignet sich das Display nicht fürs Arbeiten im Freien. Und mit einer sRGB-Farbraumabdeckung von nur 63 Prozent ist es auch fürs grafische Arbeiten eher suboptimal.

Tastatur und grosses Touchpad

Acer hat dem Notebook eine Chiclet-Tastatur spendiert. Diese kommt mit gängigem Schweizer-Tastaturlayout daher – das heisst ohne verkürzte Enter-Taste, wie es beispielsweise bei jüngeren Asus- oder MSI-Notebooks der Fall ist. Der Tastenhub beträgt 1.3 mm und beim Tippen fühlst du einen klaren Auslösepunkt. Das Tippgefühl ist angenehm. Im Gegensatz zur Konkurrenz hat diese Tastatur lediglich eine einstufige Beleuchtung. Einziges Manko ist für mich der fehlende Zahlenblock, welcher für Office-Anwender wichtig ist.

Das Touchpad ist mit 12.7 x 8.4 cm wirklich gross.

Ein Eyecatcher ist das 12.7 x 8.4 cm grosse Touchpad. Dieses besteht aus Kunststoff, über welches deine Finger geschmeidig gleiten. Ich merke von der Funktionalität keinen Unterschied zu Touchpads mit Glas-Oberfläche. Benutzt du die Clickpad-Funktion, fühlst du einen angenehmen, nicht zu weichen und eher leisen Druckpunkt. Das Touchpad reagiert auch auf schnelles Wischen problemlos und exakt.

Mittelmässiger Notebook-Sound

Die Lautsprecher sind unter dem Chassis vorne links und rechts angebracht. Im Gegensatz zu anderen Notebooks, welche die Lautsprecher an dieser Position haben, vibriert die Handballenauflage beim TravelMate nicht übermässig stark. Du kannst den Sound aber dennoch an den Händen fühlen, sobald du die Lautstärke auf über 50 Prozent aufdrehst. Klanglich finde ich die Mitten und Höhen in Ordnung. Allerdings ist, wie für unterdimensionierte Lautsprecher üblich, nur wenig Bass vorhanden und der Sound klingt allgemein etwas dumpf.

Akkuleistung

Acer spricht bei der Laufzeit des verbauten 48 Wh Li-Ionen-Akku von bis zu 14 Stunden. Allerdings sind Herstellerangaben zur Laufzeit immer eine schwammige Angelegenheit. Um herauszufinden, was der Akku wirklich taugt, fahre ich einen Streaming- sowie Stresstest.

Youtube-Dauerstreaming: Was bringt der Akku in Realität?

Beim Dauerstreaming mit Youtube stelle ich die Helligkeit des Displays auf die mittlere Stufe. Der automatische Shutdown kommt nach 9 Stunden und 15 Minuten. Das ist ein sehr guter Wert. Ähnlich gut wie beim HP Spectre X360, welches beim Dauerstreaming 8 Stunden und 47 Minuten erreicht und vergangenes Jahr im Vergleich zu vier weiteren Ultrabooks den ersten Platz in Sachen Akkuleistung einheimste.

Stresstest mit HeavyLoad und Furmark

Um sämtliche Hardware an die Grenzen zu bringen, lasse ich den Stresstest HeavyLoad sowie FurMark mit höchster Bildschirmhelligkeit gleichzeitig laufen. Der Akku macht nach genau 2 Stunden schlapp, was eine gute Leistung widerspiegelt. Ziehe ich erneut den Vergleich zu den fünf getesteten Ultrabooks, holte das Acer Spin 5 mit 1 Stunde und 58 Minuten damals den Stresstest-Sieg.

Ein Wort zur Lärmemission: Beim Arbeiten ist das Notebook nicht zu hören. Unter Volllast messe ich von der Sitzposition aus rund 46 Dezibel. Direkt hinter dem Notebook sind's 53. Gemessen habe ich mit einem Huawei-Smartphone.

CPU und Grafikprozessor

Der 64-Bit Quad-Core-x86-Mikroprozessor Intel Core i5-8250U wurde Mitte 2017 eingeführt. Er basiert auf einer verbesserten Version der Kaby-Lake-Mikroarchitektur und wird mit der erweiterten zweiten Generation des 14-nm+-Prozesses hergestellt. Er arbeitet mit einer Taktrate von 1.6 GHz und hat eine TDP von 15 W. Der Turbo-Boost beträgt bis zu 3.4 GHz.

Auf dem Chip steckt auch Intels UHD Graphics 620, welche mit 300 MHz läuft und eine maximale dynamische Frequenz von 1.15 GHz aufweist.

Performance

Um die Performance zu testen benutze ich Cinebench R15 und Geekbench 4.

Cinebench R15

Mit Cinebench R15 von Maxon kannst du testen, wie sich dein PC beim Rendern von Cinema 4D-Inhalten schlägt. Der Benchmark ist auf Floating Point Performance fokussiert. Prozessoren mit mehr Cores werden hier immer ein besseres Resultat liefern. Falls du Prozessoren mit Cinebench R15 vergleichen möchtest, geht das nur, wenn beide Prozessoren über gleich viele Threads verfügen.

So schlägt sich das TravelMate X3410-M-59HE:

Interessant hierbei ist, dass das Surface Pro 6 von Microsoft mit exakt gleichem Prozessor mehr Leistung bringt. Die hier erreichten 41.66 fps stehen 52.11 fps bei Microsoft gegenüber. Und der hier erreichte CPU-Score von 543 wird von Microsoft mit 610 Punkten überflügelt.

Geekbench 4

Bei Geekbench 4 handelt es sich um einen plattformübergreifenden Benchmark. Er läuft auf Windows, MacOS, Linux, Android und iOS. Bei der Version 4 des CPU-Benchmarks widerspiegelt der Basiswert von 4000 Punkten die Leistung eines Intel Core i7-6600U, der mit 2.60 GHz getaktet ist. Nebst simulierten realen Szenarien, mit welchen die CPU getestet wird (Single-core und Multi-core), kann Geekbench auch die GPU-Leistung in Bereichen der Bildverarbeitung und dem maschinellen Sehen ermitteln. Du kannst dank dem Geekbench-Browser auch die Resultate mit anderen Systemen vergleichen.

Geekbench-Resultate des TravelMate:

Falls du dir die Benchmark-Resultate im Detail ansehen möchtest:

Fazit

Da ich oft mit der Adobe Suite arbeite, würde ich mir persönlich kein Notebook mehr kaufen, das nur 8 GB RAM bietet. Doch punktet Acer bei diesem Produkt mit einem Gehäuse, das ein Aufrüsten in Windeseile ermöglicht. Auch eine zusätzliche HDD kann durch Entfernen einer einzigen Kreuzschlitzschraube eingebaut werden. Sowas suchst du bei den meisten Konkurrenzprodukten vergebens. Sehr gut gefällt mir die Schlichtheit des Designs, die vielen Anschlüsse und dass das Notebook gemäss Acer überaus robust sein soll – nicht zuletzt dank Militärstandard MIL-STD 810G.

Nicht perfekt ist das Display, welches etwas heller sein dürfte und für grafisches Arbeiten zu wenig Farbraumabdeckung bietet. Schaust du Filme oder Fotos, gefallen aber die Farben und insbesondere der Schwarzwert. Wie die Benchmarks aufzeigen, holt Acer leider nicht alles aus dem verbauten Prozessor, denn das selbe Modell bringt in anderen Geräten (Microsoft Surface Pro 6) mehr Leistung.

Alles in allem ist das TravelMate ein durchdachtes, mobiles Office-Notebook mit langer Akkulaufzeit und gutem Preis-Leistungsverhältnis. Falls du dir überlegst, dieses zu kaufen, solltest du davor noch einen Blick auf das ZenBook 14 von Asus werfen. Da bekommst du für einen Aufpreis von rund 300 Franken ein 14-Zoll-Display im 13-Zoll-Gehäuse sowie etwas mehr Leistung dank dedizierter Grafikkarte.

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Martin Jud, Zürich

  • Editor
Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.

1 Kommentar

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User TROLZOR

Meiner Meinung nach ist der nicht sehr schön...

08.01.2019