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SD-Karten-Guide: Hilfe im Standard-Dschungel

SD-Karten findest du in Geräten wie Kameras und Smartphones. Über die Jahre sind einige SD-Standards hinzugekommen, die für Verwirrung sorgen. Wie haben sich die entwickelt und worauf solltest du für deine Ansprüche beim Kauf achten?

SD-Karten sind etwas emotionsloses. Zumindest solange sie funktionieren. Deshalb habe ich alles andere als Freudensprünge gemacht, als wir im Team entschlossen haben, einen SD-Kartenratgeber zu machen. Ich weiss nicht genau, was ich am Vorabend zu mir genommen habe, aber ich habe mich dazu bereit erklärt. Mist. Das habe ich jetzt davon, dass ich nicht nein sagen kann.

Woher kommt die SD-Karte eigentlich?

Okay, da ich das Thema tatsächlich sehr trocken finde, peppe ich es mit etwas Geschichte auf. Wenn mir in der 6. Klasse jemand gesagt hätte, dass ich mal behaupten würde, mit Geschichte etwas interessanter zu machen, ich hätte ihn ausgelacht. Falls du lediglich Infos zu den Hieroglyphen auf den Karten suchst oder wissen willst, welche Karte sich für welchen Zweck eignet, überspringst du diesen Teil am besten . Weiter unten findest du Tabellen und eine Kaufberatung.

Die Anfänge

Die Secure-Digital-Karte wurde 1999 von Panasonic, Toshiba und Sandisk entwickelt. Die Technologie basiert auf der von Sandisk und Siemens zwei Jahre früher herausgegebenen Multi Media Card (MMC). Das «Secure» in SD bezieht sich übrigens auf die Möglichkeit, verschlüsselte Mediendateien abzuspeichern. Dieses Feature wird heute aber kaum mehr genutzt. Seit 2005 gibt es neben den SD-Karten noch die Micro-SD-Karten. Die sind einiges kleiner und werden vor allem in Smartphones verwendet. Auch eine Mini-SD-Karte gab es mal. Die ist heute aber mangels Verwendung und der Konkurrenz der Micro-SD-Karte ausgestorben.

Grössenvergleich einer SD- un Micro-SD-Karte.

SD-Karten haben Flash-Speicher verbaut. Dieser zeichnet sich durch seine Nicht-Flüchtigkeit und Wiederverwendbarkeit aus. Entwickelt wurde er in den frühen 1980er Jahren von Toshiba. Bis zu zehn Jahre können Daten auf Flash-Speicher gesichert werden, ohne ihn an eine Stromquelle zu schliessen. Hinzu kommt, dass sie extrem langlebig sind. Aktuelle SD-Karten erlauben 1000 bis 3000 Schreibzyklen. Falls du mehr über Flash-Speicher erfahren möchtest, empfehle ich dir meinen Artikel zur Funktionsweise der SSD, die auch auf Flash-Speicher basiert.

Eine komplexe Angelegenheit: <strong>So funktioniert eine SSD</strong>
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Ein neuer Standard

Jetzt aber weiter mit der Geschichte der SD. Die ersten SD-Karten hatten eine Speicherkapazität von 8 MB und das Filesystem FAT16. Die Kapazitäten wurden in der Folge kontinuierlich erhöht. Bei 2 GB und SD-Standard 1.1 war dann Schluss. Die SD-Association – ja, die gibt’s tatsächlich – kündigte 2006 den neuen Standard SDHC oder 2.0 an. Das «HC» steht für «High Capacity». Unter diesem Standard sind bis zu 32 GB grosse SD-Karten möglich.

Um das Ganze noch etwas mehr zu verkomplizieren, wurden Leistungsklassen eingeführt. Mit ihnen wird die minimale sequenzielle Schreibgeschwindigkeit angegeben. Die Zahlen der vier Leistungsklassen – Class 2, Class 4, Class 6 und Class 10 – entsprechen den MB/s Schreibgeschwindigkeiten. Dateien müssen demnach auf Karten mit der Bezeichnung Class 6 mit mindestens 6 MB/s geschrieben werden. Neu war auch, dass diese Karten üblicherweise mit FAT32-Dateisystem verkauft wurden/werden. Auf den Karten erkennst du die Leistungsklasse durch die Zahl in einem C.

Nach diesen Beschriftungen musst du Ausschau halten, um die Leistungsklasse zu erfahren.

Weitere Standards und neue Klassifikationen

Knapp drei Jahre später waren 32 GB bereits nicht mehr genug. Die SD-Association kündigte 2009 den SDXC-Standard oder auch Version 3.0 an. «XC» steht für eXtended Capacity. Mit ihm sollen Karten bis zu 2 TB im exFAT Filesystem möglich sein. Das exFAT Filesystem wurde nötig, weil mit FAT32 nur Dateien bis 4 GB Grösse erstellt werden können. Sandisk zeigte 2016 einen Prototypen mit 1 TB Speicher. Diese Karte kannst du aber bis heute noch nicht kaufen. Du meinst, 1 Terabyte sei viel? Das sind Peanuts zum neuesten Standard, den das SD-Konsortium in diesem Jahr vorgestellt hat. Mit SDUC sollen künftig bis zu 128 Terabyte auf eine SD-Karte passen. «UC»? Das Konsortium lässt weiter seine schier grenzenlose Fantasie walten und bezeichnet den neuen Standard als «Secure Digital Ultra Capacity».

Bei solch immensen Speicherkapazitäten muss auch der BUS mitmachen. Deshalb kündigte mein lieblings Konsortium zeitgleich mit dem SDUC-Standard auch SD Express an. Damit sollen Daten mit bis zu 985 MB/s übertragen werden.

Jetzt habe ich aus lauter 128-TB-Euphorie einige Klassifikationen übersprungen. Zurück ins Jahr 2009. Mit dem SDXC-Standard wurden die UHS-Geschwindigkeitsklassen eingeführt. Die Bezeichnung ist auf das BUS Interface zurückzuführen. Bei UHS-I beträgt die minimale Schreibgeschwindigkeit 10 MB/s bei UHS-II 20 MB/s und bei UHS-III 30 MB/s. Auf den Karten wird die UHS-Geschwindigkeitsklasse mit einem U unter einer entsprechenden Zahl darin angegeben. Deshalb liest du auch häufig die Bezeichnungen U1, U2 und U3.

Dieses Beschriftung sagt dir, dass die Karte der UHS-Geschwindigkeitsklasse III entspricht.

Theoretisch liegt mit den UHS-Geschwindigkeitsklassen eine höhere Transferrate drin als die minimale Schreibgeschwindigkeit. Bei UHS-1 liegen die BUS-Geschwindigkeiten zwischen 50 MB/s und 104 MB/s. UHS-II liefert Geschwindigkeiten zwischen 156 und 312 MB/s. Mit UHS-III sollten zwischen 312 und 624 MB/s drin liegen.

Damit das Ganze noch komplizierter wird, hat sich das intergalaktische Konsortium wütender Hausfrauen, äh Entschuldigung, das SD-Konsortium, dazu entschieden, Video-Geschwindigkeitsklassen einzuführen. Diese werden auf den Karten mit einem V und der entsprechenden Zahl für die minimale sequenzielle Schreibgeschwindigkeit aufgeführt. Bei den Video-Geschwindigkeitsklassen V6 und V10 entsprechen die Schreibgeschwindigkeiten den Leistungsklassen C6 und C10. Im Weiteren gibt es noch die Geschwindigkeitsklassen V30, V60 und V90.

Eine Karte mit dieser Beschriftung garantiert eine minimale sequenzielle Schreibgeschwindigkeit von 60 MB/s.

Als genügen die Angaben des Konsortiums nicht bereits, hat Sandisk auf ihren neueren Karten das A-Rating eingeführt. Mein Tipp: Einfach ignorieren und auf die bekannten C-, U- oder V-Klassifikationen achten.

Auf einigen Karten findest du zudem ein Angabe zu MB/s. Diese bezieht sich auf die maximale Lesegeschwindigkeit. Es ist aber Vorsicht geboten: die meisten Karten können diese Geschwindigkeit nicht über einen längeren Zeitraum einhalten.

Jetzt aber ganz einfach: Das bedeuten die Hieroglyphen auf den SD-Karten

SDXC, C6, U3, V30 waaasss? Das Gedruckte auf den SD-Karten kann für Verwirrung sorgen. In folgender Tabelle erfährst du mehr zu den SD-Standards und Klassen die diese unterstützen.

In dieser Tabelle findest du die minimale sequenzielle Schreibrate und die entsprechende Klassen. In der hintersten Spalte siehst du zudem, für welche Bildauflösung beim Filmen du welche Klasse wählen solltest.

Welche Karte brauche ich jetzt für was?

Karten mit den Bezeichnungen C10, U1 oder V10 reichen problemlos fürs Filmen von Videos in 1080p. Fürs Filmen von 2160p-Videos empfiehlt sich eine U3, V30 oder eine mit noch höherer Klassifizierung. Alles unter C10 solltest du nur als Speichererweiterung für dein Smartphone in Betracht ziehen. Aber auch dort wäre es besser, mindestens auf eine C10 Karte zu setzen. Insbesondere, wenn du deine Smartphone-Videos auf die SD-Karte speichern möchtest. Beim Fotografieren hängt es vom Verwendungszweck ab. Machst du beispielsweise Sportfotografie willst du eine schnelle Karte. Unter U3 würde ich in diesem Fall nicht gehen.

Alles in allem kosten SD-Karten heute nicht mehr sehr viel, auch die mit den höheren Klassifikationen nicht. Wenn du die paar Franken mehr pro Karte entbehren kannst, empfehle ich dir immer mindestens C10, U3 und V30 klassifizierte Karten zu kaufen – auch fürs Smartphone.

Bei der Speicherkapazität kommt es darauf an, für was du die SD-Karte verwendest. Wenn du filmst, brauchst du im Normalfall mehr Speicherkapazität als beim Fotografieren. Das ist aber nicht pauschal so. Fotografierst du beispielsweise an einem Eishockeyspiel, bist du ständig am Serienbilder schiessen. Und die kannst du erst in einer Pause oder nach dem Match sichten. Fotografierst du in RAW brauchst du noch mehr Speicher. Viel Speicherplatz ist in diesem Fall also Pflicht. Doch wie viel ist viel?

Schaue ich mir die Dateien auf meiner Kamera an, sind die JPEG-Bilder nie gleich gross. Mit 20 Megapixeln aufgenommen, reichen sie von 3 MB bis über 12 MB. Ich kann also nicht wirklich sagen, wie gross eine JPEG-Datei durchschnittlich ist. Damit ich dir aber trotzdem einen Anhaltspunkt geben kann, nehme ich 7 MB als Durchschnittswert. Auf einer 32 GB-Karte hätten somit rund 4500 Bilder Platz. Bei RAW-Bildern sähe es ganz anders aus. Die Dateien sind immer gleich gross. Bei mir ist ein RAW-Bild 23.8 MB. Damit fänden noch rund 1344 Bilder auf einer 32 GB Karte Platz. Speicherst du beide Formate, sind’s noch 1038 Bilder.

Beim Beispiel des Sportfotografen am Eishockeyspiel sind 32 GB eher knapp bemessen, wenn er in RAW fotografiert. Hier wäre mehr Speicherplatz wünschenswert, um auf der sicheren Seite zu sein.

Du siehst, es lässt sich nicht pauschal sagen, wie viel Speicherplatz du wirklich brauchst. Je nach Kamera und gewählter Auflösung unterscheiden sich die Dateigrössen. Dann kommt es auch noch darauf an, wie häufig du deine Dateien überträgst. Persönlich würde ich für meine Kamera nichts mehr unter 32 GB kaufen. Da ich auch regelmässig mit meinem Apparat filme, verwende ich eine 128 GB Karte. Was ich dir bei der Wahl mitgeben kann, ist eine Fotoweisheit, die meiner 128 GB Karte entgegensteht: «Lieber viele kleine Karten, als eine grosse. So verlierst du im Ernstfall nur wenige anstelle aller Bilder.» Ich liebe die Gefahr und bleibe deshalb bei den 128 GB 😉

Bei den Videos ist das Ganze etwas einfacher. Filmst du in Full HD, würde ich keine Karte unter 64 GB kaufen. Machst du Videos in 2160p, würde ich dir eine 128 GB Karte empfehlen. Selbstverständlich tut es auch eine grössere. Filmst du in noch höherer Auflösung, müsstest du mindestens eine 256-GB-Karte verwenden.

Noch einfacher gestaltet es sich beim Smartphone. Glücklicherweise ist der integrierte Speicherplatz heute grosszügig bemessen. Wenn du tickst wie ich, wählst du bereits beim Kauf das Modell, das von dir aus gesehen genügend Speicherplatz hat. Dann kaufst du dir einfach noch eine Micro-SD-Karte in derselben Grösse dazu.

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User

Kevin Hofer, Zürich

  • Editor
Technologie und Gesellschaft faszinieren mich. Die beiden zu kombinieren und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten ist meine Leidenschaft.

12 Kommentare

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User Nils8107

Guter Artikel. Fast unvorstellbar wie viele 1 und 0 auf einem so kleinen chip gespeichert werden können.

29.11.2018
User philm

Die "0" brauchen ja keinen Platz, oder? ;)

30.11.2018
User Janis1010

Ein Lehrer hat das mal so erklärt:
Es sind ganz viele Schalter, welche entweder auf 1 oder 0 stehen. Wenn also ein Schalter auf 0 steht, ist dieser belegt und braucht somit auch Platz. Die ganzen Informationen, wo z.B eine Datei liegt, werden jeweils am Anfang einer Partition gespeichert.

Irgendwie zu kompliziert um das anständiger zu erklären ^^

30.11.2018
Antworten
User pviviani

zu erwähnen wären vielleicht noch die XQD-Karten, die bei den neuen Nikon Kameras Z6 und Z7 Verwendung finden. Nikon hat auf einen zweiten Kartenschacht verzichtet und anstelle dessen auch auf mechanisch viel sichere XQD-Karten gesetzt. Einige Informationen etwa im Link: cameracreativ.de/faq/nikon-...

30.11.2018
User ComboKurt

Leider steht im Artikel nichts zu den Schreib-/Lesezyklen bzw. zur Lebensdauer. Wie oft kann ich so eine Karte beschreiben? Gibt es hier auch verschiedene Typen?

30.11.2018
User Kevin Hofer

Hi ComboKurt
Merci für deinen Kommentar. Zitat im Text:
«Hinzu kommt, dass sie extrem langlebig sind. Aktuelle SD-Karten erlauben 1000 bis 3000 Schreibzyklen. Falls du mehr über Flash-Speicher erfahren möchtest, empfehle ich dir meinen Artikel zur Funktionsweise der SSD, die auch auf Flash-Speicher basiert.»

Bei den SD-Karten kommt es stark darauf an, welche Art von NAND-Speicher verbaut ist. Meistens sind entweder MLC oder TLC verbaut, das weisen die Hersteller aber nicht explizit aus. Es gibt auch SLC Karten, die den Vorteil haben, dass sie schneller sind, aber dafür weniger Speicherkapazitäten bieten. Bei MLC geben die Hersteller 3000 Schreibzyklen als Anhaltspunkt an und bei TLC 1000 Schreibzyklen. Du kannst davon ausgehen, dass bei höherer Speicherkapazität die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass TLC verbaut ist. 1000 Schreibzyklen klingen nach wenig, aber auch SD-Karten haben mittlerweile Controller integriert, die fürs Wear-Leveling sorgen. Auf compuram.de/blog/die-lebens... findest du aber eine Formel mit der du die Lebensdauer deiner SD berechnen kannst. Obwohl die genannte Formel für SSDs ist, kannst du sie auch mit etwas Vorbehalt auf SD-Karten übertragen. Wenn ich die Formel auf meine 128 GB SD-Karte übertrage, erhalte ich eine Lebensdauer von über 25 Jahren. Und mit 1500 GB Daten pro Jahr, die ich auf die SD-Karte schreibe, habe ich hochgegriffen.

30.11.2018
Antworten
User Mr.Shin-Chan

64GB 300MB/s Lexar SD-Karte gekauft für 114.-. Jetzt gibt's 32GB für den gleichen Preis oder 128GB für knapp 300.-
Mehr gibt's nicht zu sagen, lasst das auf euch mal einwirken.

29.11.2018
User JiSiN

@Shinchan
Du hast uns max Geschwindigkeiten angegeben... Interessanter ist eigentlich die min Geschwindigkeit. Daher auch die ganzen Zertifikate/Labels.
Class 10 (min 10MByte/s) das selbe für V10.
Jede UHS-III muss ein min von 30MByte/s erfüllen.
V90 wäre ziemlich interessant da min 90MByte/s :)

29.11.2018
User JiSiN

Sorry mit UHS-III wollte ich eigentlich UHS U3 (Geschwindigkeits-Klasse) sagen/schreiben.
UHS-I bis III ist die Bezeichnung für den BUS-Interface und nicht die Geschwindigkeits-Klasse.

29.11.2018
User Mr.Shin-Chan

legitreviews.com/lexar-prof...

Einige CrystalDiskMark Ergebnisse :-)

29.11.2018
User JiSiN

Nice, die Max Geschwindigkeiten sind Top Notch! kein Thema.

Jedoch haben die Karten entweder im Labor beim min Speed-Test nach Capture Protocol of SD v5.0 (von der SD-Association) nicht die nötigen Werte erzielt, um die V90 oder gar die V60 Klassifizierung zubekommen.
Oder die Lexar Speicherkarte wurde vor 2016 hergestellt.
Die V Speed-Klassifizierung gibt es "erst" seit afangs 2016.

<<Zitat aus dem Dokument>>
One of the basic attributes of the NAND chips used in SD
storage is that memory access is asymmetric in a couple
of ways:

• An operation that writes data takes longer than an
operation that reads the same amount of data

• Relatively small writes (e.g., 4 KB) are easy, but re-writing
the same small write may require a much larger write
(e.g., 4 MB), which may take longer than expected to
complete

The Video Speed Class protocol provides a solution to this
re-writing characteristic and supports consistent write
performance that minimizes wear.
This consistent performance is a natural fit to the recording requirements
for video. Video Speed Class was designed to support
current and upcoming extensions of video resolution and quality for 4K, 8K, 3D, HDR,
360 degree and high-speed recording.

*Source: sdcard.org/downloads/pls/la...

30.11.2018
User Mr.Shin-Chan

Ist ja auch für in die GH5 (4k Recording) und der Serienbildermodus macht auch nicht schlapp.. ging mir eher um die Preispolitik, da die preise um 100% einfach gestiegen sind

30.11.2018
Antworten