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Mimimi: 20 Jahre Ärger mit Netzbetreibern

Achtung, dieses Mimimi ist ein Mimimimimimi, also recht lang. Aber es beschreibt auch eine Leidensgeschichte, die 20 Jahre umfasst. Leiden mit Mobilfunk- und Internetanbietern.

Meinen ersten WTF-Moment bezüglich Telcos habe ich Ende der 90er-Jahre. Als junger Student suche ich einen Teilzeitjob und bewerbe mich auf eine Anzeige der nicht mehr existierenden Firma diAx. Nach mehreren Wochen kommt die Antwort: Der dafür zuständige Heini sei grad im Militär, und sein Stellvertreter sei auch irgendwo, wo der Pfeffer wächst und überhaupt sei alles gerade ein bisschen schwierig und sie würden sich wieder melden. Es meldet sich aber niemand mehr, und ich weiss nicht, bei wem ich nachfragen muss, denn unterschrieben ist die Antwort mit meinem eigenen Namen.

Als ich 2002 Cablecom-Kunde werde, ist das administrative Chaos des Unternehmens bereits legendär. Ein Jahr später melde ich einen Umzug, und es passiert – natürlich – nichts. Nach längerem Herumtelefonieren stellt sich heraus, dass ein Cablecom-Mitarbeiter die Post eigenhändig in meinen vor-vorherigen Briefkasten geworfen hat, auf dem längst nicht mehr mein Name steht. Warum er das gemacht habe, will ich wissen. Antwort: Weil die Post die Briefe nicht mehr zustellt. Aaaaaaaaargh!

Dabei ist dieser Umzug noch vergleichsweise harmlos, weil ich ausnahmsweise nicht den Anbieter wechseln muss. Normalerweise pendle ich alle zwei Jahre zwischen Cablecom und Swisscom. Mal sind die TV-Anschlüsse der Wohnung nicht digitalfähig, mal ist per Telefonkabel kein Breitband-Internet möglich. Das Geschwätz von «mehr Wettbewerb» entlockt mir ein müdes Lächeln – ich muss das nehmen, was grad funktioniert. Nichtsdestotrotz werde ich ständig mit Werbung per Post, E-Mail, Telefon und an der Haustür belästigt – Werbung für Dinge, die ich gar nicht nutzen kann.

Ich bin natürlich kein Einzelfall. 2014 wird eine Arbeitskollegin von einer ganzen Armada von aufdringlichen, als Techniker getarnten Undercover-Verkäufern heimgesucht und macht den fatalen Fehler, den ersten davon nicht gleich wieder aus der Wohnung zu werfen. Das für Aussenstehende durchaus amüsante Drama ist hier festgehalten.

Unvergessen bleibt auch der an die Öffentlichkeit gelangte Geschäftsbrief an die Cablecom, der mit den Worten «Sie scheissen mich langsam an» beginnt. Er spricht den Menschen aus der Seele.

Nach diesem PR-Fiasko werden Support und Kundenfreundlichkeit beim Kabelanbieter zwar besser, aber besser heisst noch lange nicht gut. Im Kontakt mit unseren lieben Telcos haben wir uns längst an endlose Warteschlaufen am Telefon gewöhnt, bis dann irgendwann mal ein Support-Mitarbeiter abnimmt, der aber auch nur auf die häufigsten Probleme eine Antwort weiss. Ich lerne: solange es läuft, nie das Abo wechseln.

Wehe dir, wenn du zum Spezialfall wirst

Was dir blüht, wenn du mal ein etwas spezielleres Problem hast, erfahre ich ausgerechnet bei der Swisscom, deren Support als vorbildlich gilt. Ich teste im April 2014 das brandneue Swisscom TV 2.0. Dazu muss natürlich bei mir zu Hause das passende Abo freigeschaltet werden. Dieses Abo ist etwa doppelt so teuer wie mein bestehendes, und ich mache von Beginn an klar, dass ich nach dem Test wieder zurück zu meinem alten will. Aber alle meine Fragen, wie lange der Testzeitraum genau dauere und was danach genau zu tun sei, bleiben unbeantwortet. Rechnungen und Mahnungen zu meinem Test-Abo hingegen flattern pünktlich rein. Nach meinem etwa 30. Mail an die Swisscom versucht man plötzlich, mein Luxusabo abzuschalten und entschuldigt sich noch, dass man es nicht früher abschalten könne.

Keine Entschuldigung erhalte ich dafür, dass bei mir eine Woche lang weder Telefon, Internet noch Fernsehen funktioniert – einfach nur deshalb, weil jemand bei der Swisscom das falsche Datum in die Erfassungsmaske eingetragen hat. Inzwischen ist Juni und die Fussball-WM hat begonnen. Ausserdem arbeite ich temporär gerade nur von Zuhause und bin auf eine funktionierende Internetleitung dringend angewiesen.

Die können einem schon den letzten Nerv rauben (Symbolbild).

Was in den folgenden Tagen passiert, ist sehr kompliziert und kaum im Detail zu beschreiben. Ich verbringe meine Zeit hauptsächlich mit dem Swisscom-Support, ich erhalte nochmal die Settop-Box für den TV, die ich schon habe, das Telefon funktioniert weiterhin nicht. Ich bekomme einen Mikrofilter, der das Problem beheben soll, es aber nicht tut. Mal heisst es, ich könne meinen Router weiterhin verwenden, dann wieder nicht, dann heisst es, ein Techniker müsse vorbeikommen. Der kommt, schneidet die alte Telefonleitung durch, erzählt ein bisschen Quatsch und geht wieder.

Jedenfalls können die Swisscom-Supporter mein Problem nur dadurch lösen, dass sie einen von Grund auf neuen Kundenaccount für mich eröffnen. Nun erhalte ich sämtliche Hardware nochmals (muss ich natürlich wieder zurückschicken), alle Einstellungen sind weg (SRF1 auf Sender 342, Rechnungen werden wieder per Papier gesendet), und mit dem alten Account kann ich mich weiterhin einloggen. Ein Riesenpuff. Ich kann – warum auch immer – nicht mehr auf E-Rechnung zurück.

Die Papierrechnungen erhalte ich immer erst wenige Tage vor Ablauf der Zahlungsfrist. Entweder verschickt Swisscom die Rechnungen als C-Post oder sie werden schlicht nicht am Rechnungsdatum verschickt. Die Zahlungsfrist ist dementsprechend verkürzt, und die Mahnung mit einer Strafgebühr von 20 Franken geht dann im Gegensatz zur Rechnung sofort raus. Seltsame Geschäftspraktiken.

Einmal bin ich am Telefon drauf und dran auszuflippen – und werde sofort an eine andere Stelle weiterverbunden, wo sich eine überaus freundliche Dame extrem verständnisvoll zeigt. Auch bei einer negativen Äusserung auf Twitter dauert es keine 10 Minuten, bis sich der Support bei mir meldet. Merke: Immer möglichst unfreundlich sein, dann wirst du freundlich behandelt.

Gelb-Rot für Orange, Pfefferspray für Salt

Bei den Mobilfunkanbietern herrscht das gleiche Chaos wie bei den Festnetzanbietern. Seit über 20 Jahren. Den gröbsten Katastrophen kann ich lange Zeit durch Prepaid-Angebote entgehen. Aber eben nur den gröbsten. Zum Beispiel führt Orange in den Nullerjahren ein neues, viel günstigeres Prepaid-Angebot ein – natürlich ohne die bestehenden Kunden darüber zu informieren. Warum auch, wenn man weiterhin zum alten Tarif abkassieren kann. Alle Betreiber locken Neukunden durch «Willkommensgeschenke» an, Kundentreue wird bestraft, zum Beispiel mit lächerlichen «Aufschaltgebühren». Intransparenz gehört zum Geschäftsmodell: Die Preismodelle sind absichtlich so kompliziert, dass kein Mensch durchblickt und es praktisch unmöglich ist, die Anbieter und ihre Abos direkt miteinander zu vergleichen. Gespräche über Handy-Abos füllen ganze Abende, obwohl das Thema todlangweilig ist.

Das Admin-Chaos bei Orange gipfelt 2014 darin, dass zahlreiche Kunden monatelang keine Rechnungen mehr erhalten. Schön, nichts mehr bezahlen zu müssen, nicht wahr? Leider zu früh gefreut, die Rechnungen kommen irgendwann doch noch – und sind fehlerhaft. Mir als Prepaid-Kunde kann das egal sein. Aber ich erhalte auf der Website keinerlei Informationen über meine Handynutzung, ich habe keinen Schimmer, was bei mir warum abgebucht wird.

Zu Orange bin ich ja eh nur gekommen, weil ich jemandem ein Handy mit SIM-Lock abkaufte – auch so eine Kundengängelei. Aber zur Konkurrenz wechseln bringt nichts, weil es überall der gleiche Mist ist. Also bleibe ich dem Anbieter auch unter dem neuen Namen Salt treu. Mittlerweile habe ich ein Smartphone, und für die regelmässige Internetnutzung (WhatsApp) ist das Prepaid-Modell von Salt unbrauchbar. Ich lasse mich durch eine Aktion telefonisch zu einem Abo überreden. Den Vertrag schliesse ich auch telefonisch ab, ich erhalte den Hinweis, der Betrag auf dem Vertrag sei dann nicht korrekt, aber das könne ich ignorieren. Salt verrechnet aber vom ersten Monat an das Doppelte des ausgemachten Betrags, der mündlich vereinbarte Rabatt war im Vertrag ja nicht vermerkt. Salt weigert sich nicht nur, den Rabatt zu gewähren, sondern auch, das Abo rückgängig zu machen, da ich ja bereits angefangen habe, es zu benutzen.

Während ich diesen Artikel abschliesse, schickt mir Salt per SMS eine Werbung für ein neues Abo.

Nun wechsle ich doch noch. Also nicht das Abo, sondern den Anbieter. Nicht dass ich mir davon eine Besserung verspreche, mehr aus Prinzip. Im April 2019 endet mein Knebelvertrag und eine 16-jährige Kundenbeziehung. In diesem Sinne: Tschö.

User

David Lee, Zürich

  • Teamleader Thor
Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

65 Kommentare

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Es gelten die Community-Bedingungen.

User daccurda

Ich bin bei einem kleinen Anbieter in Zürich. 1 Gbit, Fixe IP, habe mehrere Webserver zuhause und mache 7-8 TB Traffic / Monat. Kümmert niemanden. Ist auch eine sehr sehr kleine Firma. Wenn ich den Support anrufe, gehen immer die gleichen Mitarbeiter dran und mit den Jahren kennt man sich.

16.08.2018
User Anonymous

Naja, das Bronze SLA von init7 sagt "5 Werktage" oder ähnliches. Bin mittlerweile nicht mehr bei denen zum Glück.

16.08.2018
User daccurda

Init7 habe ich noch nicht ausprobiert, aber ist deren Ausrichtung nicht auch eher Preis/Leistung? Sieht zumindest von der Website her so aus

16.08.2018
User Anonymous

Ich bin seit Jahren Init7 Privat-Kunde und hatte bis jetzt noch nie Probleme. Betreibe 2 Server zu Hause und habe einen Traffic von an die 15GB Pro Monat. Musik und Filme schauen über meinen eigenen Server aus meiner eigenen Datenbank (Originale vorhanden). Bis jetzt haben sie immer vor den 5 Tagen reagiert. Bei allen anderen heisst es zwar kürzer aber das ist nur der Erst-Kontakt. Danach dauerts meistens länger. Businesskunden werden auch bei Init7 sicher schneller dran kommen.

20.08.2018
User daccurda

Meinst du GB oder TB? Bei 15 GB darf sich kein Anbieter beschweren, da gibt es ja sogar Mobilfunkverträge mit mehr Traffic :D

20.08.2018
Antworten
User Method90

Wäre ein Hotspot übers Handy keine temporäre Lösung für dein Internet Problem gewesen? Dann hättest du wenigstens arbeiten können... Zitat: "Immer möglichst unfreundlich sein, dann wirst du freundlich behandelt." - Im Gegenteil, der Mitarbeiter an der Hotline versucht dich so schnell als möglich loszuwerden, kommt unter Druck und macht Fehler.

16.08.2018
User MakeAppsNotWar

Da gibts viele Sachen...
Schlechter Empfang zu Hause
Limitiertes Abo.
Server/NAS etc. die Dauer Leitung benötigen.
Langsamer etc etc etc

16.08.2018
User Anonymous

Doch doch das stimmt leider, kann ich aus Erfahrung bestätigen.

16.08.2018
Antworten
User Anonymous

Ich mache es mittlerweile so, dass ich alle 2-3 Jahre ein Mitteklasse-Handy für 300-400.- kaufe und ein No-Frills Angebot mit 0-60 Tagen Kündigungsfrist habe (Salt oder Yallo mit Rabatt, Wingo oder Sunrise Prepaid alles zw 30-50.- für Unlimitiert alles und manchmal noch plus EU Volumen/Minuten).

16.08.2018
User Anonymous

Was Kunden von Swisscom & co. aufgeschwatzt wird, ist ein Skandal; keiner kann auch nur einen Bruchteil der tatsächlich bezahlten Leistung nutzen. Und bereits 80/20Mbit/s reichen den meisten "normalen Benutzern".
Mehr als 100Mbit/s sind über alte CU-Leitungen gar (noch) nicht zu kriegen !!!

16.08.2018
User Qwertz

Oh doch, so eine Kupfer-Leitung fasst bis zu 10 Gbit/s... man braucht einfach ein entsprechendes Modem und ein einen entsprechend ausgerüsteten Verteilerkasten. Ausserdem muss man Fernsehen über IPTV (Swisscom TV) empfangen, eigentlich wäre alles bereit, der Standard heisst DOCSIS 3.1.

Aber ja, du hast recht, wer alle seine Geräte über einen zentralen WLAN-Router anschliesst, braucht nicht mehr als 100Mbit/s

16.08.2018
User Schläpfi

DOCSIS 3.1 ist eine Kabelspezifikation und hat demnach gar nichts mit der Swisscom zu tun. Da wären die Cablecom oder lokale Kabelanbieter in der Pflicht.
Swisscom arbeitet mit G.Fast über die (Kupfer)-Telefonleitung. Da sind theoretisch bis zu einem Gbit/s möglich. Aber der Verteilkasten darf nicht weit weg stehen ;-). Wie da der aktuelle Stand der Ausbaudinge ist, weiss ich jedoch nicht. Die Modems von Swisscom und Sunrise würden den Standard bereits unterstützen.

17.08.2018
User Anonymous

Ich denke "der Kanal" gehört immer noch Swisscom (ex. Tel.), Cablecom (ex. TV) oder dem EWZ (ex. Strom); daran hat sich nicht's geändert. D.h. nur diese 3 Firmen haben (in der CH) das Durchleitungsrecht & sind somit die einzigen, die "Kabel" zu uns überhaupt liefern können. Es scheint jedoch, dass Swisscom die alten CU-Kabel nun gar nicht mehr durch Glas (FTTH) ersetzen möchte, da dies auf dem Lande offenbar zu viel kostet. Darum wurde beim Kunde in Zürich "der Kanal der EWZ" für (FTTH) genutzt.

17.08.2018
User Anonymous

@Qwertz Klärung: Wenn Du von den "Kupfer-Leitungen mit fast 10Gbit/s" sprichst, meinst Du dann wirklich die bestehenden 2-Draht CU-Leitung (der Hauszuführung!) oder doch eher die internen CU-Kabel, für die schnellen xGbit-Ethernet-Verbindungen ??? -
Ich spreche von den 2-Draht-Verbindungen (der Hauszuführung!) die eben wirklich lahmt und die (schon seit 20 Jahren) endlich mal durch FTTH (Fibre) ersetzt werden müsste. ;)

17.08.2018
User Qwertz

Koaxialkabel. Das Kabel, über das man Kabelfernsehen empfängt. Und über das auch mein Internetanschluss läuft.

Und Swisscom TV ist nur ein Beispiel für IPTV, das dadurch nötig wird, dass das ganze Frequenzspektrum des Kabels fürs Internet verwendet wird und somit kein Platz für die TV-Kanäle mehr bleibt.

17.08.2018
Antworten
User jeevanandk

Hmm ich war schon etwa bei jedem grösseren und einigen kleinen Provider Kunde, hatte aber nie solch grobe Probleme. Mal ein Ausfall in einem Jahr oder eine zu hohe Rechnung und die Eigenwerbung, welche ich dann jedes Mal zum Anlass nahm den Support zu kontaktieren, so fällt das schon auf.

16.08.2018
User RealMajor

juhuu ich würde denn aber liebend gerne applaudieren wenn dir ein irgendein inkompetenter 2 min vor feierabend MA das kundenkonto suspendiert o.ä. ;-) nur weil du nie massive probs mit deinem telco anbieter hattest heisst noch lange nicht dass auch solche nie auftreten können.... ich würde beten an deiner stelle XD 2 monate ohne fon und inet sicher lustig und die rechnungen kommen trotzdem und gehen sogar ins inkasso beu nichtbezahlung obwohl nachweislich gar keine leistung erbracht wurde =P sagst du da auch einfach nur pech gehabt XD lmao

16.08.2018
User jeevanandk

@RealMajor Unglaublich, was bist du auf Kravall gebürstet? Nur weil ich A sage, meine ich doch nicht B sei komplett ausgeschlossen, war halt einfach meine positive Erfahrung, aber wenn ich mir erlauben darf, nur deinem Kommentar nach zu urteilen, kann ich mir schon einiges erklären.

16.08.2018
User RealMajor

Neee gar nicht aber ich finde das argument... ich hatte noch nie solche "probleme" nicht valid ist ;-) denn so was sagt man auch nur solange bis man betroffen ist ;-) und ich kann dir ein lied davon singen was einem so alles passiert ohne eigene schuld wenn die fehler passieren... wie gesagt habe länger bei einem sehr grossen Telco provider gearbeitet, kollegen bei der konkurenz und man kennt sich halt ;-) wie gesagt auf "mimimimi" finde die antwort nicht passend... würdest du das kennen hättest du wohl eher zum sehr grossen glück hatte ich solche probs nie geschrieben

16.08.2018
User RealMajor

auch hier thx 4 the downvotes '^ ^ nomnomnom... ich würde mal den sarkasmus detektor checken ;-) IMHO offensichtlich genug und auch ironisch auch da es halt doch genügend der wahrheit entspricht... ach ja übrigens "arbeit macht frei" =P gruss an fumo fumetto XD lol duck und wesch

16.08.2018
User jeevanandk

Ok, ich kenne auch viele Kollegen und Freunde die ebenfalls, zum grossen Glück, bisher selten solche Probleme hatten und wenn dann konnten sie es in einem weteren Anlauf klären. Wenn das systematisch wäre, dann kann ich mir kaum vorstellen, dass sie so viele Kunden halten können. Was nicht heisst, das ich es in Abrede stelle, doch auf ein von mir nicht nachvollziehbares "Mimimi" antworte ich immer mit "Hmm", das hätte Verwunderung signalisieren sollen und nicht das er was falsch macht.

16.08.2018
Antworten
User Anonymous

"Merke: Immer möglichst unfreundlich sein, dann wirst du freundlich behandelt."
Bei solchen Aussagen wundert es mich nicht, dass du solche Probleme hast!
Allgemein gilt: "Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus."

18.08.2018
User _saem_

I can feel with you. UPC kann man rauchen.

16.08.2018
User Screwface

Ich bin seit Anbeginn UPC(Cablecom)-Kunde und hatte bis jetzt nie Probleme. Das Glück der Dummen? Wem sollen die Leute glauben? Meistens ist es aber so, dass diejenigen mit Problemen, diese am lautesten kundtun, wie der Artikel hier eindrücklich beweist. Nichts für ungut und weiterhin viel Spass beim "mimimi-en". ;-)

16.08.2018
User Anonymous

Du bist jetzt halt einer der wenigen die keine Problem hatten mit UPC. Ich kenne zig andere die welche hatten. Mich eingeschlossen. Nur schon der Fakt, dass die Internet-Geschwindigkeit nur BEST EFFORT ist. Wohooo am Abend wenn jeder ins Internet geht, merkt man das dann ziemlich gut.

20.08.2018
Antworten
User Schaerbi

Mein Beileid. Ich erlebe seit 4 Monaten das gleiche mit Onyx (Stromanbieter). Man könnte meinen es sei ein Bundesbetrieb.

16.08.2018
User YasoKuhl86

Bei mir hat bisher immer alles reibungslos geklappt, jeder Wechsel, egal zu welchem Anbieter (Glück gehabt). Aber jetzt warte ich seit 3.5 Monaten, dass Salt das Kaputte Fiber Modem, welches sie mir geschickt haben ersetzen. Und vom Support, gibts kein Support (hängen sogar einfach auf).

16.08.2018
User Anonymous

Habe ich mit Orange/Salt Prepay die gleichen Probleme gehabt. Wird dann halt noch getoppt durch die Unfähigkeit der Mitarbeiter an der Hotline und im Laden. Habe mir zum Glück kein Abo von den unerwünschten Werbeanrufen aufschwatzen lassen.

17.08.2018
User amigafreak

Hmm...war mehrere Jahre Salt-Kunde und hatte eigentlich nie Probleme. Habe zuletzt zu Sunrise gewechselt, einfach weil sie da einen 50% Rabatt auf den grössten Tarif im Angebot hatten (auf Lebenszeit). Aber ich habe auch eine Grundregel, ich schliesse nie etwas per Telefon ab!

17.08.2018
User fabianscherrer

Mein letztes SMS von Salt beginnt mit:

"Sehr geehrter Herr Scgeehrter Herrer"

Sowas kann man einfach nicht ernst nehmen..

17.09.2018
User Anonymous

Was ich niemals vergessen werde ist der kriminelle Kundendienst von Swisscom. Habe eine Bestellung damals doppelt erhalten und darauf eine Mail, dass ich eine dieser Gegenstände zurück bringen soll. Ich brachte es in eine Swisscom Filiale und erhielt keine Quittung.

16.08.2018
User Anonymous

(gewissermassen mein Fehler, da ich es erst Zuhause bemerkte). Als ich zurück ging (20min später) behauptete der Typ er hätte mich nie bedient. Die Kameras wollte Swisscom nicht überprüfen... "Datenschutz"...

16.08.2018
Antworten
User 27eleven

Der Beitrag ist genial. Dennoch...Ich arbeitete 6 Jahre bei einem Kabelnetzanbieter und ein Jahr beim grössten Telcoanbieter. Wenn man die Technik versteht und weiss wie der Support arbeitet, dann geht's einfacher. Hier einen Tipp: Schaut nur auf die Leistung, denn der Support ist Glückssache.

17.08.2018
User joshuabeny1999

Sind dies einzelfälle? Ich bin mit Salt zufrieden. Ich hatte bis jetzt meist rabatt auf mein Abo und hatte mehrere Jahre 3GB Internet für 15 CHF. Letzte Woche konnte ich auch problemlos auf ein Unlimitiertes Plus Swiss für 30CHF umsteigen. Es funktioniert. Auch eine Boosterbox für Zuhause haben wir.

17.08.2018
User joshuabeny1999

Bei den Festnetzanbietern haben wir UPC ehemals Cablecom. Wir bekamen auch oft Treuerabatte. Swisscom ist für uns tod. Die Swisscomleitung ist kaputt seit Jahrzenten Tod und Swisscom wollte diese nie reparieren. Dies nenne ich tollen Kundenservice.....

17.08.2018
Antworten
User DonnandoMinestrone

Bin auch bei Salt. Damals habe ich ein spezial Angebot...alles unlimitiert 4G (nutze bis 100gb im monat) und 250 mb/1h Ausland. Habe CHF 39.00 bezahltim Monat. Nach zwei Jahren nutzung konnte ich das selbe für 44.00/ 2 Jahre verlängern. Ich denke man kann bei jedem Anbieter Glück oder Unglück haben.

17.08.2018
User Anonymous

In Zürich (FTTH-Anschl.) hat GGA Maur einer meiner Kunden überzeugt. Tel. + TV & Internet funktioniert perfekt und der Internet-Speed wurde vor zwei Wochen (ohne Mehrkosten!) auf die 5-fache Geschwindigkeit angehoben. Sie haben nun 100/100Mbit/s und betreiben sogar einen eigenen Web-Server damit.

16.08.2018
User Anonymous

Ein Kunde hat für sein iPhone-Abo von Swisscom zu Salt.ch gewechselt; er bezahlt nun Monat für Monat einen Bruchteil (30-50%) der Abo-Gebühren und ist (im Zug, in der Stadt und auch auf dem Land) offenbar zufrieden damit. Er sagt, er hätte beim Empfang noch keinen Unterschied bemerkt; im Gegenteil!

16.08.2018
User -Spooky-

tl;dr?

16.08.2018
User m.windu

nope

17.08.2018
Antworten
User JTR.ch

Seit ich bei iway bin vermisse ich weder Cablecom (ganz früher) noch Swisscom. Meiner Erfahrung nach: je grösser der Anbieter, je schlechter ist er.

16.08.2018
User Anonymous

Ist meistens so genau, weil er es über die Masse kompensieren kann. Darum sind sie ja so bedacht, dass 80-90% zufrieden sind und rest ist dann quasi egal. :-)

20.08.2018
Antworten
User Anonymous

Kleiner TIP: Geht/Fragt auch mal eure LOKALEN Internet-Anbieter!
2 Beispiele: Die "GGA Maur" macht in Zürich (auf den EWZ FTTH-Anschlüssen) und green.ch macht auf dem Land (z.B. auch im Aargau) ganz vernünftige Angebote mit guten Tarifen; plus der Support ist mir noch nie negativ aufgefallen. ;)

16.08.2018
User Anonymous

Da kann ich mich nur anschliessen.
Ich habe Quickline in Aargau und funktioniert tiptop. Schneller lokaler Service, hatte noch nie Probleme und die Antworten kamen immer ein paar Stunden.

17.08.2018
Antworten
User debär

Digitec arbeitet auch mit Swisscom,Salt und UPC. Ist schon fast kontraproduktiv was du hier schreibst. Zudem ist es deine persönliche Erfahrung, was nicht unbedingt bei jedem so sein muss? 🤔 Schon fast rufschädingend...
Gruss Farid

16.08.2018
User RealMajor

naja also wenn die wahrheit schreiben rufschädigend ist denn willkommen in der "schönen neuen Welt" =P ich kann nur bestätigen was der autor von sich gibt, war ungf im besagten zeitraum bei einem sehr grossen Telco Provider beschäftigt und das "puff" dass die damals fast überall hatten war real und die erbosten und geschädigten kunden auch ;-) und das waren bei weitem keine einzelfälle wie das die so gerne behaupten '^ ^

16.08.2018
User RealMajor

Ahhhh thx 4 the downvote.... nomnomnom hadnt something 4 breakfast =D ich weiss schon warum ich hier meistens nix mehr schreibe hier... toxic bünzlig und narrow minded wäre passend zum grossen nicht schreibender mehrheit in dieser ach so tollen "community" eeehm schafherde hier =P

16.08.2018
User debär

Hallo RealMajor
Ich habe dir ein UpVote gegeben 😎 Besser? Mich würde vielmehr die Antwort des Autors interessieren.

16.08.2018
User RealMajor

=D hehe merci Debär... ja stimmt... prinzipiell finde ich es aber gut dass er unvoreingenommen und aus eigener erfahrung schreibt... egal ob digitec produkte von denen vertreibt... und für digitec machts ja auch keinen unterschied wenn alle so ihre schwachen momente haben... irgendwo her muss ja das internet herkommen ^ ^

16.08.2018
User m.windu

yep, nicht nerven RealMajor.. du kriegst auch Upvotes ;)

17.08.2018
Antworten
User platinumx

Absolut lächerlich und unglaubwürdig dieser Artikel. Über die grossen Telcos motzen aber selber für einen der wahrscheinlich grössten Partner arbeiten? Zudem könnte man wohl ähnliches über Digitec schreiben (hat man auch schon, Stichwort Garantie). Also bitte mal den Ball flach halten...

16.08.2018
User Anonymous

Jopp, werde an den Artikel denken wenn am Black Friday wieder alle Handys mit Abo zum halben Preis zu haben sind.

16.08.2018
User Anonymous

ach ja der doofe Black Friday, wo ich nicht bekommen habe, was ich wollte weil Digitecs Server flach lagen. Und nachdem sie wieder oben waren, war alles was ich wollte weg. Dabei weiss man, dass es einen Run auf solche Dinge gibt.

20.08.2018
Antworten