Meine fünf Tipps für bessere Ferienfotos.
Meine fünf Tipps für bessere Ferienfotos.
Geniesse deine Ferien. Auch mal ohne Kamera.
Geniesse deine Ferien. Auch mal ohne Kamera.
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Klasse Ferienfotos. Mit 5 Tipps zum Ziel.

Lilian Dach
Zürich, am 26.05.2017
Du willst dieses Jahr mit grossartigen Ferienfotos nach Hause kommen? Hier findest du fünf einfache Tipps für Fotos, die überraschen. Halte deine Ferien fest.

Vorweg: Geniesse deine Ferien

Geniesse die Aussicht und den Augenblick. Unbedingt auch ohne deine Kamera. Wenn du versuchst, alles festzuhalten, was dir vor die Linse kommt, verpasst du das schönste: Den Augenblick. * Nicht alles festhalten, was dir vor die Kamera rennt. Spart dir später Zeit beim Auswählen der Fotos. * Planen. Speichere Orte mit googlemaps und suche nach Photospots. * Inspiration. Suche auf Instagram und YouTube nach deinem Ferienort. Wetten, du willst gleich hin?

Tipp 1: Nicht in die Mitte

Bilder wirken langweilig, wenn dein Motiv oder der Horizont in der Mitte ist. Wie du das vermeidest? Ganz einfach. Stell dir vor, dein Bild ist durch drei Linien in drei Bereiche aufgeteilt. * Bild in drei Bereiche aufteilen. * Platziere dein Motiv im rechten oder linken Drittel. Oder auch direkt auf einer der Linien.

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Wäre die Palme in der Mitte vom Bild, würde es langweilig wirken.

Beim Horizont gibt's noch einen weiteren Tipp. Je nachdem, ob für dein Bild Land, Wasser oder Himmel besonders im Fokus stehen sollen, solltest du den Horizont platzieren. * Land und Wasser sind am wichtigsten? Der Horizont gehört ins obere Drittel von deinem Bild. * Der Himmel soll das zentrale Element sein? Packe den Horizont ins untere Drittel.

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Die grüne Landschaft war mir wichtiger als das Meer. Deshalb habe ich den Horizont ins obere Drittel platziert.

Ich habe das Thema Bildaufbau absichtlich stark vereinfacht, damit du es möglichst unkompliziert und schnell anwenden kannst. Du willst mehr wissen? Google am besten Bildkomposition oder Goldener Schnitt.

Tipp 2: Details und Perspektive

Nimm dir Zeit. Wähle dein Motiv sorgfältig aus. Achte auf die Umgebung, das Licht und auf Details. Bewege dich. Die besten Fotos entstehen durch ungewöhnliche Blickwinkel fernab der üblichen Touristenpfade. * Kleine Details einfangen. Den Gecko, die Schmetterlinge oder den Strohhalm im Drink. * Mach ein Flatlay mit allem, was du am Strand dabei hast. * Setze dich auf den Boden und fotografiere dein Motiv aus diesem Winkel. * Geh weiter weg. Oder näher ran. Benutze den Makromodus deiner Kamera.

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Details festhalten. Ein farbenfroher Drink mit Eiswürfeln gibt immer ein gutes Motiv.
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Ein von der Sonne angestrahltes Palmenblatt in all seinen Details. Da will man doch gleich drunterliegen, oder?
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Näher rangehen reicht schon in kleinen Schritten. Der Stein wird so viel beeindruckender, als er eigentlich ist.
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Spiegelungen im Wasser. Von oben fotografiert, gelingt ein neuer Blickwinkel.

Nicht nur die Perspektive macht deine Fotos interessant, auch die Kamera. Hast du dir schon überlegt, eine Sofortbildkamera wie die Fujifilm Instax Mini 9 (Sofortbildkamera) oder einen mobilen Drucker wie den HP Sprocket Pocketprinter (Thermodirekt, Farbe) in die Ferien mitzunehmen? Du musst dich auf wenige Motive festlegen, hast ein vorgegebenes Bildformat und wirst so ganz anders ans Fotografieren rangehen.

Tipp 3: Früh am Morgen

Klar, in den Ferien willst du ausschlafen. Aber glaub mir, es lohnt sich, auch mal früh aufzustehen. Nach deinem frühen Fotoabenteuer gönnst du dir einen ordentlichen Kaffee und ein Nickerchen am Strand. * Das Licht ist plötzlich ganz anders. * Die Strassen sind oft noch menschenleer. * Fang den Alltag ein. Zum Beispiel den Fischer, der seinen Fang gerade an Land bringt. * Kein grosses Gedränge bei Touristenattraktionen. Zeit für schönere Fotos.

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Für schöne Fotos früh aufzustehen lohnt sich nicht nur auf Safari.
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Mindestens einmal früh aufstehen, um den Sonnenaufgang einzufangen. Es lohnt sich.

Tipp 4: Erzähle eine Geschichte

Werde zum Geschichtenerzähler. In den Ferien entstehen die schönsten Geschichten. Halte sie fest. Hier ein paar Ideen, um mit deinen Fotos eine Geschichte erzählen zu können. Im Prinzip geht es bei allen Fotos ums Geschichtenerzählen. Frag dich mal selbst, warum du ein Foto gut findest: Es spricht dich an, es hält einen Moment fest und im Endeffekt erzählt es immer eine Geschichte, die uns in den Bann zieht. * Ins Flugzeug einsteigen. Ein Foto pro Tag, was alles zusammenfasst. Ein Foto von der Heimreise. * Mach eine Fotoserie. Fotografiere jeden Tag den Ausblick aus deinem Zimmer. Oder dein Essen. Oder... * Halte einen Tag in all seinen Details fest. Inklusive den Momenten, die schief gelaufen sind. * Fotografiere auch mal lustige Motive. * Mach ein Travel-Diary. Geht auch für Instagram. Mein Travel Diary von Hong Kong. * Fotografiere den Boden, die Türen, die Pflanzen. Mach daraus eine Serie.

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Auch die Aussicht aus deinem Hotelzimmer erzählt eine Geschichte:Wie ist das Wetter, gibts Kreuzfahrtschiffe...
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Jeden Tag ein Eis? Auch das kann eine schöne Geschichte werden und sieht erst noch zum Anbeissen aus.

Tipp 5: Das richtige Gear

Danach: Ausdrucken und Fotoalbum machen

Nach deinen Ferien kommt die grosse Aufgabe, deine Ferienfotos auch zu nutzen. Dafür solltest du sie möglichst bald nach deinen Ferien aussortieren. Hier behältst du nur die guten Fotos und löschst den Rest gnadenlos. Du wirst auch dann noch genügend Fotos übrig haben, glaub mir. Ein wenig nachbearbeiten. Nachbearbeiten lohnt sich immer. Das kannst du ganz aufwändig machen oder sehr schnell. Ich habe einen Mac. Wenn ich keine Lust auf eine professionelle Software wie Adobe Lightroom 6 (1x, Windows, Mac OS X, DE) oder Adobe Photoshop CC habe, nutze ich die Funktionen in der Vorschau. Hier kannst du unter «Werkzeuge» und «Farbkorrektur» einfach auf «automatisch anpassen» klicken und schon sieht dein Foto nochmal besser aus. Es gibt natürlich auch unzählige Gratis-Software, hier nutze ich aber keine und kann dir somit keine besonders empfehlen. Wenn du ein wenig Geld investieren möchtest, um mehr Funktionen zu haben, kann ich dir neben Lightroom auch die abgespeckte Photoshop-Version empfehlen Adobe Photoshop Elements 15 (1x, Windows, Mac OS X, DE). Ausdrucken. Drucke sie im Polaroidformat aus. Dann kannst du sie in ein Fotoalbum kleben, aufhängen oder an den Kühlschrank pinnen. Am einfachsten druckst du deine Fotos mit einem mobilen Drucker, wie zum Beispiel dem HP Sprocket Pocketprinter (Thermodirekt, Farbe) oder dem Fujifilm Instax Share SP-2 Silver (WLAN, Thermodirekt, Farbe) aus. Du willst deine Fotos lieber im üblichen Format ausdrucken? Hier gehts zu unseren Fotodruckern.

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Lilian Dach
Lilian Dach
Category Development Manager, Zürich
Fotografie begeistert mich und Shoppen ist meine grosse Leidenschaft. Passend dazu bin ich neu in der Category Baby + Toys und erweitere täglich mein Wissen: «Es ist nur eine Phase», Doppelmilchpumpen sind effizienter (ui), kann man Umstandsmode auch un-schwanger tragen und es ist alles irgendwie so herzig :)

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