
Googles nächster Laptop-Versuch: Das sind die ersten Googlebooks
Google gibt die Notebooks nicht auf. Mit mehr KI und einer besseren Smartphone-Anbindung sollen die Googlebooks erfolgreicher als die Chromebooks werden.
Google hat Chrome OS weiterentwickelt. Als Googlebook OS verbindet es Android-Smartphones besser mit dem Notebook. Außerdem stehen dir mehr KI-Tools hilfreich zur Seite. Die ersten fünf Notebooks mit dem neuen Betriebssystem stammen von Acer, Asus, Dell, HP sowie Lenovo – und sind nicht gerade günstig.

Quelle: Acer

Quelle: Asus

Quelle: Dell

Quelle: HP

Quelle: Lenovo
Überblick: Das zeichnet die Googlebooks aus
Bevor es um die Hardware geht, ein kurzer Rückblick darauf, was Googlebook OS auszeichnet. Oder anders gesagt: Das sind die größten sichtbaren Veränderungen gegenüber Chrome OS.
Zusammenspiel mit Android-Smartphones:
- «Weiter auf»: Auf dem Notebook genau da weitermachen, wo man auf dem Smartphone aufgehört hat.
- «Schnellzugriff»: Vom Googlebook die Dateien auf dem Smartphone durchsuchen.
- «Meine Apps streamen»: Apps vom Smartphone auf dem Googlebook sehen und benutzen.

Quelle: Google
KI-Tools:
- «Magischer Pointer»: Den Cursor wackeln, um Gemini aufzurufen. Danach kann ich mit dem Cursor auf ein Objekt auf dem Bildschirm zeigen, das die KI untersuchen soll.
- «Klartext»: Soll gesprochene Gedanken in gut strukturierte Texte verwandeln.
- «Eigenes Widget erstellen»: In Alltagssprache beschreiben, was ein Widget machen soll, und die KI versucht, es für den Desktop zu erstellen. Zuerst nur auf Englisch und nur in den USA, Kanada, dem Vereinigten Königreich und Australien.
Außerdem lassen sich auf den Googlebooks, wie schon unter Chrome OS, Android-Apps installieren. Google kündigt an, Googlebook OS «bis zu zehn Jahre lang mit regelmäßigen Feature Drops und Updates» zu versorgen.
Die Hardware im Überblick
Zur gemeinsamen Ausstattung der Googlebooks gehört eine Lichtleiste, die den Akkustand anzeigt. Zudem lässt sie erkennen, dass das Notebook geladen wird. Mit der G-Taste rufst du – wie mit der Copilot-Taste unter Windows – Gemini als KI-Assistent auf. Für die Sicherheit deiner Daten soll jeweils der verbaute Titan-C-Chip sorgen.
Die wichtigsten Eckdaten der fünf Googlebooks im Überblick:
Die Hersteller sind unterschiedlich auskunftsfreudig, wodurch noch einige Lücken in der Übersicht bestehen.
Als Besonderheiten fallen auf:
- Das XPS Googlebook von Dell ist das einzige Modell ohne OLED-Display und hat den kleinsten Bildschirm.
- Das Acer Googlebook ist das einzige Gerät mit einem 360-Grad-Scharnier.
- Das Lenovo Googlebook hat den größten Touchscreen.
- Das Googlebook von Asus ist am leichtesten.
- Das HP Googlebook mit dem Snapdragon-Prozessor hat die längste Akkulaufzeit.

Preis und Verfügbarkeit
Die Hersteller fangen langsam an, Vorbestellungen anzunehmen. Der Verkauf der Geräte soll aber erst am 5. Oktober starten. Damit du die KI-Tools voll ausnutzen kannst, legt Google 12 Monate Google AI Pro im Wert von 263,88 Euro jedem Gerät virtuell bei.
Die bisher bekannten unverbindlichen Preisempfehlungen starten bei 1199 Euro und reichen bis 1399 Euro. Für die Schweiz habe ich noch keine Preise in Franken gesehen. Das XPS Googlebook von Dell scheint derzeit nicht für Europa vorgesehen zu sein.
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
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