Ein Polfilter intensiviert Farben und vermeidet unerwünschte Spiegelungen.
Ein Polfilter intensiviert Farben und vermeidet unerwünschte Spiegelungen.

Ein Filter lohnt sich. Finde heraus, warum

Matthias Widmer
Zürich, am 27.07.2017
Wenn du dich mit der Fotografie beschäftigst, wirst du früher oder später auf folgendes Thema stossen: Filter! Es gibt viele verschiedene Filtertypen, mit denen sich teils coole Effekte hervorzaubern lassen. Finde hier den passenden Filter.

Wie benütze ich Filter und was machen sie

Filter setzt du vorne aufs Objektiv auf. So schützt du dein Objektiv ganz nebenbei noch zusätzlich. Wichtig: Das angegebene Mass fürs Filtergewinde muss mit deinem Objektiv übereinstimmen. Je nachdem, welchen Filter du verwendest, werden unerwünschte Spiegelungen vermieden oder verstärkt, Farben intensiviert oder professionelle Langzeitbelichtungen überhaupt erst möglich.

Polfilter

Der wichtigste Filter in der Fotografie. Ein Polfilter vermeidet unerwünschtes Reflektieren auf glatten Oberflächen wie Glas oder Wasser. Zusätzlich werden Farben und Kontraste deutlich intensiver. Vor allem beim Fotografieren von blauem Himmel oder grünen Pflanzen sieht man den Effekt deutlich. Damit der Himmel auf deinen Ferienfotos noch blauer wird, Farben intensiver sind und Spiegelungen nur dort vorkommen, wo sie sollen, musst du also einen Polarisationsfilter einpacken.

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Ohne und mit Polfilter – Quelle: www.photographyblogger.net

ND-Filter

Ein ND-Filter verringert die einfallende Lichtmenge. Eingesetzt werden sie besonders oft für Langzeitbelichtungen oder um bei offener Blende im Sonnenlicht zu fotografieren. Auch in der Videographie werden sie oft benützt, um, ähnlich wie bei der Langzeitbelichtung, auch bei starkem Sonnenlicht die richtige Belichtungszeit einstellen zu können. ND-Filter ist eine Abkürzung für Neutraldichtefilter, oft auch Graufilter genannt. Es gibt verschiedene Dichtestufen, die Einfluss auf die Belichtungszeit haben. Zum Beispiel verlängert der ND1000-Filter die Belichtungszeit um zehn volle Blendestufen.

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Links mit und rechts ohne ND-Filter.

Quelle: Matthias Widmer

Hast du dich auch schon über die unterschiedlichen Bezeichnungen und Namen der Filter gewundert? In dieser Tabelle bekommst du einen Überblick. Hoya benennt die Filter mit dem Verlängerungsfaktor der Verschlusszeit. Die meisten anderen Filtermarken verwenden dagegen die Neutraldichte, genannt ND oder NDx, in der Bezeichnung. Die Tabelle zeigt auch, um wie viel sich die Verschlusszeit verlängert, wie hoch die Lichtdurchlässigkeit des jeweiligen Filters ist und welche Auswirkungen es auf die Blendestufen hat.

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Vergleichstabelle ND-Filter.

UV- / Schutzfilter

Der Filter von Sigma wurde mit einem speziellen Verfahren gehärtet. Dadurch bietet eine sehr hohe Qualität und schützt dein Objektiv. Hier ist besonders wichtig, dass du auf gute Qualität achtest, damit du das volle Potential aus deiner Linse rausholen kannst.

Heutzutage verwendet man UV-Filter nur noch um das Objektiv zu schützen. Früher hat UV-Streulicht bei Farbfilmen zu einem Blaustich geführt, was besonders bei Berg- und Meer-Motiven auffällig war. Objektive von modernen Digitalkameras filtern das UV-Licht bereits ausreichend, sodass es nicht mehr zu dem Blaueffekt kommt. Trotzdem machen Schutzfilter vor allem in staubigen Umgebungen und zum Schutz der Frontlinse Sinn.

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Matthias Widmer
Matthias Widmer
Category Development Manager, Zürich

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