Dolby Atmos und warum es die nächste Kino-Revolution ist

Dolby Atmos und warum es die nächste Kino-Revolution ist

Luca Fontana
Zürich, am 05.02.2018
Dolby Surround kennst du vielleicht. Aber was ist mit Dolby Atmos? Ein Erklärungsversuch, anhand des Beispiels einer der spannendsten und revolutionärsten Verfolgungsjagden der Kinogeschichte.

Die Energiezellen der TIE-Fighter – tödliche Sternjäger der imperialen Flotte aus «Star Wars» – kreischen, als sie mit einem ohrenbetäubenden Lärm die Verfolgung aufnehmen. Der Millenium Falke weicht jedem Schuss gekonnt aus, die Laserstrahlen verfehlen den modifizierten Frachter nur um Haaresbreite. Mit einem irrwitzigen Manöver umkurvt der Falke die Asteroiden. Die äusseren Hüllen ächzen protestierend, als sie gegen unbeschreibliche Kräfte antreten, die das Schiff auseinander zu reissen drohen.

«Sie fliegen doch nicht etwa direkt in das Asteroidenfeld», fragt Leia Organa verzweifelt.

«Sie wären verrückt, wenn sie uns da rein folgen würden», entgegnet Han Solo, der furchtlose Schmuggler. In diesem Moment zweifelt er selber daran, ob er wirklich so furchtlos ist.

Die Verfolgungsjagd, die wegen ihren revolutionären Computer-Effekten und cleveren Dialogen in die Kinogeschichte eingehen wird, nimmt ihren Lauf...

Natürlich erzähle ich dir nichts Neues, wenn ich dir sage, dass ein brummender Bass und zwei bis fünf Boxen, die sich wie eine Klangkuppel um dich herum anordnen, Pflicht sind, um dich mitten im Wahnwitz einer Verfolgungsjagd durch ein Asteroidenfeld zu wähnen. Und ginge es nach mir, gehörte da auch noch so 3D-Effekt mit viel Popcorn und jede Menge Bock auf «piew, piew, piew!» dazu.

Aber da hat jeder so seine eigene Meinung.

Steht *3D im Heimkino** vor dem **Aus**?
placeholder

placeholder

Sound wie im Kino

Im Kino kriegst du Popcorn, «piew, piew» und Bombast schon lange. Jedenfalls soundtechnisch. Dafür verantwortlich ist «Dolby Surround», eine Technologie für Raumklang. Dolby Surround wurde vom Audiospezialisten Dolby entwickelt. Seit Jahren dominiert die Tonfirma die Kinolandschaft mit ihrem digitalen Standard «Dolby Digital». Das bekannteste Konkurrenz-Format ist DTS (Digital Theater Systems), doch ist es die Firma aus Kalifornien, die in den letzten Jahren die grössten Fortschritte im Bereich der digitalen Mehrkanal-Tonformate erzielt hat.

Der Name verrät es schon: Dolby Surround sorgt dafür, dass du jeden Ton genau dort hörst, wo der Regisseur oder Tonmeister ihn dich glauben lassen will. Wie etwa der Wasserfall aus Apocalypto, der tosend über dich hinabstürzt und dich unwillkürlich nachschauen lässt, ob du nass geworden bist.

Wasserfall ab 0:27 Minuten.

Oder ein Laserstrahl, der dich nur knapp verfehlt und krachend in die Wohnwand hinter dir einschlägt: «piew, piew!»

Okay, jetzt werde ich albern. Aber du verstehst, was ich meine.

Seit 2012 findet eine kleine Revolution statt. Immer mehr Kinos rüsten auf, und zwar auf «Dolby Atmos». Auch diese Technologie läuft darauf hinaus, dass du dich soundtechnisch mitten im Geschehen fühlst, weil das Sound-Gewitter um dich herum stattfindet – all around you, sozusagen.

Mit Kopfhörer kommt's richtig surround-ig rüber.

Dolby Atmos geht aber einen Schritt weiter:

  • Der Anzahl Lautsprecher sind praktisch keine Grenzen gesetzt, ein «echter» Klangraum entsteht
  • Erstmals kommt der Ton auch von oben, was ein völlig neues Klangerlebnis ermöglicht
  • Der Ton besteht aus zwei Hauptelementen: Basisklänge und dynamische Audio-Objekte
  • Dynamische Audio-Objekte bewegen sich ganz präzise durch den Klangraum

Zu kryptisch? Okay, alles der Reihe nach.

Dolby und der digitale Standard Dolby Surround

«Never tell me the odds!» – Han Solo
«Never tell me the odds!» – Han Solo

… die Verfolgungsjagd geht weiter.

«Sie müssen das nicht tun, um mich zu beeindrucken», protestiert Leia.

C3PO, der goldige Droide, pflichtet ihr mit panischer Stimme bei: «Sir! Die Wahrscheinlichkeit, lebend durch ein Asteroidenfeld zu navigieren, beträgt 3720 zu eins!»

«Erzähl mir nie, wie meine Chancen stehen», unterbricht ihn Han.

Derweil zertrümmert ein herumirrender Felsbrocken einen TIE-Sternjäger, dessen bemitleidenswerter Pilot dem herannahenden Asteroiden nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte...

Dolby Surround 5.1, 7.1 und… hä?

Damit es sich tatsächlich so anhört, als ob der Raumfrachter mitten in einem Asteroidenfeld durch dein Wohnzimmer blocht, benötigst du mindestens fünf Lautsprecher und ein Subwoofer: Drei Lautsprecher befinden sich vor dir (links, rechts und mittig über dem Bild), die anderen zwei hinter dir (auch links und rechts). Der Subwoofer liefert den Bass. Fünf Boxen und ein Subwoofer – das bedeutet 5.1. Ergänzt du zwei weitere, seitliche Lautsprecher, erhältst du ein 7.1-System.

Bildquelle: Techquickie.
Bildquelle: Techquickie.
Bildquelle: Techquickie.
Bildquelle: Techquickie.

Oben siehst du ein 5.1-System mit drei Lautsprechern vorne, zwei hinten und ein Subwoofer für den Bass. Ergänzt du zwei weitere Lautsprecher, kriegst du ein 7.1-System.

Der Ton ist kanalbezogen

Kanalbezogen – das wirst du hier noch öfters hören. Denn jeder Lautsprecher hat seinen eigenen Kanal. Wäre ich Tonmeister in Hollywood, läge es in meiner Verantwortung, dass jeder Ton im Film – von Musik und Dialog bis hin zu den Geräuschen oder sonstigen Toneffekten – dem richtigen Kanal zugewiesen wird. Das kannst du dir ruhig bildlich vorstellen: Wenn der Sternjäger in der Glotze vorne rechts halsbrecherisch auf einen Asteroiden knallt und in tausend Teile explodiert, wird die ohrenbetäubende Explosion auf denjenigen Kanal gelegt, der zum vorderen, rechten Lautsprecher führt. Klingt irgendwie logisch, oder?

Das ist natürlich erweiterbar.

Stell dir vor, wie der besagte Jäger über deine Schulter hinweg durch das Bild trudelt, ehe er abstürzt. Die Tonmischung – vereinfacht ausgedrückt – funktioniert nun in etwa so: Das jaulende Geräusch der Triebwerke wird hinten links auf voller Lautstärke wiedergegeben. Dann wird das Jaulen hinten links immer leiser, während es vorne rechts gleichzeitig immer lauter wird – der Ton geht fliessend von einem Lautsprecher in den anderen über. Dir als Zuhörer soll weisgemacht werden, dass sich das Gejaule, und damit der Sternjäger, von hinten links nach vorne rechts bewegt hat:

Von hinten links...
Von hinten links...
... nach vorne rechts.
... nach vorne rechts.

Der TIE-Fighter fliegt von hinten über deine Schulter direkt nach vorne in sein Verderben.

Hurra, wir haben Raumklang!

Dolby Atmos: Drei Schritte zur nächsten Kino-Revolution

Nur knapp kann der Falke – Solos Raumfrachter – den Trümmern ausweichen.
Nur knapp kann der Falke – Solos Raumfrachter – den Trümmern ausweichen.

… der wuchtige Zusammenprall zweier gigantischer Asteroiden bedeutet beinahe das vorzeitige Ende des Falken. Han weiss, dass nur schieres Glück die Besatzung vor den sicheren Tod bewahrt hat. Trümmerteile schlagen mit bedrohlichen Geräuschen auf die äusseren Hüllen ein.

«Oh nein», schreit C3PO panisch.

«Sie wollten doch dabei sein, wenn ich mich mal irre» meint Han mürrisch zu Leia, die sich zuvor noch über seine arrogante Besserwisserei ärgerte, «jetzt ist es vielleicht soweit!»

«Ich nehm’ alles zurück», antwortet sie knapp.

Schritt 1: Der unbegrenzte Klangraum

Bei Dolby Surround geht’s darum, die richtige Tonmischung zu finden und auf einzelne Kanäle zu legen. Dolby Atmos ändert das Prinzip beinahe gänzlich.

Im Kino ist ein 7.1-Surround-System der Standard. Ich rekapituliere: 7.1 entspricht einer Tonmischung mit sieben Audio-Kanälen plus Bass. Solche Grenzen kennt Dolby Atmos nicht: Theoretisch könntest du sogar eine unbegrenzte Anzahl Tonspuren verwenden. Weil es im Kino nicht unbegrenzt viel Platz für Lautsprecher hat, ist die Mischung in der Regel auf 64 unterschiedliche Lautsprechersignale begrenzt.

Nun ja, ganz gewaltig untertrieben ausgedrückt: Immerhin.

So viele Lautsprecher ermöglichen es erst, eine Art Klangkuppel oder auch Klangraum um den Zuschauer herum aufzubauen.

Schritt 2: Der Ton von oben

Zum ersten Mal kommt dank Dolby Atmos eine völlig neue Klangdimension ins Kino: Der Ton von oben. Schockierend. Dennoch, der Gedanke, dass der Ton von der Decke runterkommt, ist, wenn du bedenkst, dass uns in der wirklichen Welt Audio-Signale aus allen Richtungen begegnen – und nicht nur von vorne, hinten, links oder rechts – revolutionär. Ganz gleich, was unser menschliches Gehör gewohnt ist – im Kino kennen wir den Ton aus der oberen Hemisphäre nicht. Und das ist aufregend.

Stell dir vor, wie das bedrohliche Knistern eines aktivierten Lichtschwerts über deinen Kopf hinwegfegt, oder Trümmerteile hartnäckig und nach deinem Leben trachtend die Aussenhülle des Raumschiffs beackern: Weil der Sound auch von oben kommt, wirst du nicht anders können, als nervös aufzublicken. Der ultimative Kick, ein völlig neues Klanggefühl – the sound of god, wie Dolby es im Marketing-Sprech gerne zum Ausdruck bringt.

Kino mit Dolby Atmos: Lautsprecher – überall Lautsprecher.
Kino mit Dolby Atmos: Lautsprecher – überall Lautsprecher.
Bildquelle: Dolby Laboratories.

Du siehst, die Anzahl an Lautsprechern ist nicht der einzige Grund, weshalb der Klangraum eines Atmos-Systems demjenigen eines Surround-Systems überlegen ist: Es ist vor allem die neue Dimension, welche den Ton von oben bringt. Gerade dann, wenn das Rascheln in den Geästen des Waldmondes Endor das halsbrecherische Hinabstürzen eines Liane schwingenden Ewoks ankündigt.

Ich höre den Ewok schon schreien: «Utiniii!!»

Schritt 3: Dynamische Audio-Objekte

Aber das Beste kommt erst noch. Neu werden nicht mehr alle Töne direkt auf einen Kanal gelegt. Stattdessen werden Dinge, die sich bewegen – wie etwa der rasende Falke, Hans Raumfrachter, oder die taumelnden TIE-Sternjäger – einem simulierten Objekt innerhalb dieser Klangkuppel zugeordnet. Dolby nennt sie auch «dynamische Audio-Objekte». Dank modernster Algorithmen ist es möglich, diese Audio-Objekte hochpräzise im Raum zu positionieren. Je nachdem, wo sich diese gerade befinden, werden die entsprechenden Lautsprecher aktiviert. Das sieht in etwa so aus:

Das Objekt «verursacht» den Ton. Es befindet sich gerade vorne rechts – die entsprechenden Lautsprecher aktivieren sich automatisch.
Das Objekt «verursacht» den Ton. Es befindet sich gerade vorne rechts – die entsprechenden Lautsprecher aktivieren sich automatisch.
Bildquelle: Techquickie.

Die Algorithmen der Dolby Atmos-Technologie errechnen übrigens in Echtzeit, welche Lautsprecher mit welcher Lautstärke aktiviert werden müssen, um das sich bewegende Objekt korrekt zu simulieren. Ganz schön ausgefuchst.

Dynamische Audio-Objekte im Klangraum

«Adventure. Excitement. A Jedi craves not these things.» – Yoda
«Adventure. Excitement. A Jedi craves not these things.» – Yoda

Zur gleichen Zeit, am anderen Ende der Galaxis, beginnt Luke Skywalker, Sohn des legendären Kriegers Anakin Skywalker, sein Jedi-Training. Auf dem rauen, unwirtlichen Sumpfplaneten Dagobah, wo er seinen X-Flügler unfreiwillig versenkt hat, unterweist ihn Yoda, der weise und mächtige Jedi-Meister vergangener Tage.

«Abenteuer. Grosse Erlebnisse, ha! Nach solchen Dingen verlangt es einen Jedi nicht», tadelt der Meister seinen Schüler.

Nichts an dessen schmächtiger Erscheinung deutet auf die immense Macht hin, die dem kleinen Wesen innewohnt. Yoda hebt seine Hand, und wie durch Geisterhand erhebt sich Lukes X-Flügler aus den Tiefen des Sumpfes...

So funktioniert Dolby Atmos

Eine fertige Atmos-Abmischung besteht zunächst mal aus einer Basis aus Hintergrundgeräuschen. Diese werden nach dem kanalbasierten Verfahren von Dolby Surround aufgebaut. In unserer Verfolgungsjagd wäre das Brummen der Maschinen des Falken ein typisches Hintergrundgeräusch – oder der Regen auf dem grässlichen Planeten Dagobah, der unermüdlich auf Yodas kleine Hütte prasselt: In beiden Beispielen umgibt dich das Geräusch, es ist immer da, irgendwie, ohne sich wirklich zu bewegen.

«Will he finish what he begins?» – Yoda

Zu den Hintergrundgeräuschen gesellen sich die dynamischen Audio-Objekte hinzu. Das sind jene Töne und Geräusche, die sich bewegen und nicht statisch an einem Ort verharren. Yodas Stimme, wenn er ausserhalb des Bildes zu Luke spricht, um sich anschliessend zu seinem Schüler zu gesellen, oder Lukes X-Flügler, der von Yoda über deinen Kopf hinweg aus dem schmutzigen Sumpfwasser gehoben wird, wären typische, dynamische Audio-Objekte.

Ohne unnötig tief in die Materie einzutauchen: Dynamische Audio-Objekte bestehen einerseits aus dem Geräusch an sich und andererseits aus Positionsdaten, auch Meta-Daten genannt. Sie bestimmen genau, wo sich das Objekt im Raum befindet. Damit das «wo» einen fixen Bezugspunkt hat – so im Sinne von «links von dir» oder «seitlich-vorne-rechts von dir» – werden die Objekte an Bewegungsvektoren geknüpft. Während du also dasitzt und gespannt verfolgst, wie Han scheinbar unmögliche Manöver vollbringt, um böse TIE-Fighter-Piloten in die Falle zu locken, bewegen sich dynamische Audio-Objekte wie in einer Kuppel um dich herum.

Das ist schon ein bisschen cool.

«For my ally is the force – and a powerful ally it is.» – Yoda
«For my ally is the force – and a powerful ally it is.» – Yoda

«Grösse bedeutet nichts», sagt Yoda mit seiner weisen, tiefen Stimme, die so gar nicht zu seinem mickrigen Körperbau passen will. «Sieh mich an. Nach meiner Grösse beurteilst du mich, tust du das?»

Luke wendet seinen Blick beschämt ab, doch Yoda lässt nicht locker.

«Aber das solltest du nicht, denn die Macht ist mein Verbündeter, und ein mächtiger Verbündeter ist sie.»

Der grosse Vorteil gegenüber Dolby Surround

Die Überlegenheit einer Technologie alleine nützt dir nichts, wenn sie nicht benutzerfreundlich und abwärtskompatibel ist. Bei Dolby Surround muss der Tonmeister die Anzahl Kanäle genauestens berücksichtigen. Beispielsweise könnte er bei seinem 7.1-Mix wollen, dass das Zirpen, Zwitschern und Klicken der ausserirdischen Vögel, die auf dem Planeten Dagobah beheimatet sind, auf den seitlichen Lautsprechern auf Zuschauer-Höhe gespielt wird. Schaust du den Film aber mit der 7.1-Abmischung auf einem 5.1-System, wird der Ton einfach auf die hinteren beiden Lautsprecher umgeleitet: Das Sounderlebnis, wie der Tonmeister es vorsah, wird verfälscht. Ihm bleibt also nichts anderes übrig, als zwei unterschiedliche Abmischungen zu erstellen. Nur so kommst du in beiden Fällen im Genuss einer ausgewogenen Geräuschkulisse, wie der Regisseur oder der Tonmeister sie vorgesehen haben.

Ganz anders bei Atmos: Es wird nur eine einzige Abmischung benötigt – völlig egal ob fünf, sieben oder sogar 64 Lautsprecher im System vorhanden sind. Natürlich, je mehr Lautsprecher, desto besser, weil sich bewegende Objekte so präziser platzieren lassen. Aber der moderne Algorithmus errechnet selbstständig (und in Echtzeit), welcher Lautsprecher wann aktiviert werden muss.

Daran hat nicht nur der Tonmeister oder Sound-Fanatiker seine helle Freude, sondern auch du. Wieso? Ein Wort: Heimkino...

… und das wäre doch ein gutes Thema für ein nächstes Mal.

Das Ende der Verfolgungsjagd

Der Falke fliegt in die scheinbar rettende Höhle hinein.
Der Falke fliegt in die scheinbar rettende Höhle hinein.

Lichtjahre entfernt spitzt sich die Verfolgungsjagd im Asteroidenfeld zu. Ein letztes Mal fliegt Han Solo den rasenden Falken selbstmörderisch durch eine scheinbar viel zu kleine Felsspalte auf der Oberfläche eines Asteroiden.

«Das ist Selbstmord», beschwert sich C3PO.

Die TIE-Sternjäger, die den Frachter immer noch mit tödlichen Laserschüssen beharken, überschätzen ihre eigenen Manövrierfähigkeiten, und rammen sich gegenseitig in den Feuertod. Han ist seine Verfolger vorerst los.

«Das hier sieht nicht schlecht aus», meint er, und deutet auf eine unterirdische Höhle, «hier könnten wir uns verstecken.» Mit einem geschickten Manöver steuert der Schmuggler den Millenium Falken direkt hinein.

«Ich hoffe, Sie wissen, was Sie tun», murmelt Leia beunruhigt.

Han erwidert, mit mehr Sorge in der Stimme, als ihm lieb ist: «Ja, ich auch.»

Niemand ahnt auch nur im Geringsten, dass sie geradewegs in den Rachen eines gigantischen Weltraum-Wurms geflogen sind.

71 Personen gefällt dieser Artikel


Luca Fontana
Luca Fontana
Editor, Zürich
Abenteuer in der Natur zu erleben und mit Sport an meine Grenzen zu gehen, bis der eigene Puls zum Beat wird — das ist meine Komfortzone. Zum Ausgleich geniesse ich auch die ruhigen Momente mit einem guten Buch über gefährliche Intrigen und finstere Königsmörder. Manchmal schwärme ich für Filmmusik, minutenlang. Hängt wohl mit meiner ausgeprägten Leidenschaft fürs Kino zusammen. Was ich immer schon sagen wollte: «Ich bin Groot.»

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren