
Die singende Saftpackung: CMF lanciert Bluetooth-Speaker S und M
Nothings Günstigmarke CMF bringt zwei neue Bluetooth-Speaker im Getränkekarton-Look: wasserdicht, mit Auracast und austauschbarer Front.
Ist es ein Milchkarton? Nein. Ist es eine Saftpackung? Nein. Es ist ein Bluetooth-Speaker. Oder besser gesagt: zwei. CMF, die preisgünstige Untermarke von Nothing, erweitert ihr Sortiment um zwei tragbare Bluetooth-Lautsprecher. Der Speaker S und der Speaker M haben die gleiche kantige Form, die an einen Getränkekarton erinnert. Seit dem 12. Oktober kannst du die beiden Speaker bestellen.
Ein Design, zwei Formate
Der Speaker S misst 13,5 × 8,5 × 4,4 Zentimeter und wiegt 334 Gramm. Er steht aufrecht, passt in einen Rucksack und hat eine Öse, an der du einen Karabiner einhängen könntest. Sein grosser Bruder misst mit 22 × 8,5 × 5,4 Zentimetern und stattlichen 602 Gramm deutlich mehr. Er hat einen festgemachten Griff und ist eher fürs heimische Regal oder den Schreibtisch gedacht.

Quelle: Nothing.tech
Beide Modelle gibt es in Weiss, Dunkelgrau, Orange und Türkis. Frontblende und Drehregler kannst du tauschen. Ein kleiner Hebel auf der Rückseite gibt die Front frei. Ausserdem hat CMF angekündigt, standardisierte Vorlagen für den 3D-Druck zu produzieren, sodass du deine selbst gestalteten Varianten anfertigen kannst. Allerdings sind diese zum Marktstart noch nicht verfügbar.
Auracast, hohe Reichweite und wasserfest
Während im Speaker S ein 45-mm-Breitbandtreiber samt zwei Passivradiatoren arbeitet, nutzt der Speaker M ein geschlossenes Zwei-Wege-System: ein 70-mm-Tieftöner mit 25 Watt sowie ein 16-mm-Hochtöner mit 10 Watt im Frequenzspektrum von 60 Hertz bis 20 Kilohertz.
Gemäss Hersteller analysiert ein Algorithmus namens Adaptive Tuning das Signal und passt Pegel und Equalizer-Preset laufend an. Ausserdem gibt es die Soundmodi Ultra Bass (für verstärkten Tiefton), Wide Soundstage (für eine Art Spatial Sound) sowie Night Mode, der die Lautstärke begrenzt und den Tiefbass reduziert. Die Equalizer-Presets kann man in der App auswählen. Neben einem Party Mode, bei dem man mehrere Speaker zusammenschliessen kann, unterstützen die Speaker auch Auracast. Steuerbar sind die Geräte über die Drehregler an der Front.
Beide Speaker unterstützen Bluetooth 6.0. In «freiem Feld» weist diese eine Sendereichweite von bis zu 100 Metern auf. Ausserdem werden NFC, Google Fast Pair und MS Swift Pair unterstützt. Die Dual-Device-Verbindung sorgt dafür, dass zwei Geräte gleichzeitig verbunden werden können.

Quelle: Nothing.tech
Bei den Codecs ist der Standard angesagt: SBC und AAC. Codecs mit höherer Bitrate gibt es nicht. Über Auracast nutzen die Boxen LC3, für geringe Latenz. Ebenfalls überstehen beide Speaker ein Wasserbad in 1,5 Meter Tiefe – bis zu 30 Minuten. IP68 ist der Standard. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 18 Stunden und aus zehn Minuten zusätzlicher Ladezeit resultiert eine zusätzliche Stunde Sound.
Der Speaker S kostet 59, der Speaker M 99 Euro und beide sind in Weiss, Dunkelgrau, Orange und Türkis erhältlich. Schweizer Preise sind aktuell noch nicht bekannt.
Seit ich herausgefunden habe, wie man bei der ISDN-Card beide Telefonkanäle für eine grössere Bandbreite aktivieren kann, bastle ich an digitalen Netzwerken herum. Seit ich sprechen kann, an analogen. Wahl-Winterthurer mit rotblauem Herzen.
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