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Canon: Zwei neue Objektive und ein Jubiläum

David Lee
5.2.2026

Mit einem Fischaugen-Objektiv und einer lichtstarken 14-mm-Linse füllt Canon zwei Lücken im Objektivsortiment. Die erste Canon PowerShot feiert ausserdem ihren 30. Geburtstag.

Die neuen Objektive sind im Ultra-Weitwinkelbereich angesiedelt. Wie bei Objektiven üblich, sagt der Name bereits alles Wichtige: Das «RF 7-14mm F2.8-3.5 L Fisheye» ist ein Fischaugen-Objektiv mit einer Brennweite von 7 bis 14 Millimetern und einer Lichtstärke von f/2,8 bis f/3,5. Das L im Namen steht für «luxury» – es sind die Canon-Objektive mit den höchsten Standards bei Optik und Verarbeitungsqualität, zu erkennen am roten Ring. Laut Canon ist es in allen Belangen besser als das EF 8-15mm f/4L Fisheye USM für Spiegelreflexkameras: leichter, schärfer, lichtstärker und mit noch mehr Weitwinkel. Entsprechend hoch fällt der Preis aus: Die UVP liegt bei 1549 Franken oder 1799 Euro. Canon liefert es ab dem 26. Februar 2026.

So sieht das Fischaugenobjektiv aus.
So sieht das Fischaugenobjektiv aus.
Quelle: Canon
Es macht bei 7 mm Brennweite kreisrunde Bilder.
Es macht bei 7 mm Brennweite kreisrunde Bilder.
Quelle: Canon

Auch beim «RF 14mm F1.4L VCM» sagt der Name schon fast alles: Ein 14-mm-Festbrennweitenobjektiv mit einer sehr hohen Lichtstärke von f/1,4. Im Alltag braucht man das nicht. Doch in der Astrofotografie ist die Kombination aus Weitwinkel und viel Lichtstärke ideal. Auch dieses Objektiv bietet L-Qualität. VCM steht für «Voice Coil Motor» – dies ist Canons neuestes Autofokusmotor-System. Es arbeitet praktisch lautlos und hat genug Power, um schwere Linsen schnell zu bewegen. Ein lichtstarkes Objektiv wie dieses hat relativ schwere Linsen. Das Gewicht des Objektivs hält sich mit 578 Gramm jedoch in Grenzen. Auch hier gibt Canon als Liefertermin den 26. Februar an; die UVP liegt bei 2149 Franken oder 2499 Euro.

Das 14-mm-Objektiv sieht ähnlich aus.
Das 14-mm-Objektiv sieht ähnlich aus.
Quelle: Canon
Es eignet sich besonders für Astrofotografie.
Es eignet sich besonders für Astrofotografie.
Quelle: Canon

30 Jahre Canon PowerShot

Die PowerShot 600 war Canons erste richtige Digitalkamera. Zuvor gab es erst Filmkameras, an denen ein digitales Rückteil von Kodak angebaut wurde. Die reinen Digitalkameras feiern damit ihr 30-jähriges Jubiläum.

Der Name PowerShot steht für Kompaktkameras, und Canon bezeichnet auch die PowerShot 600 als solche. Dem würde ich widersprechen: Das Ding ist mit 16 Zentimetern grösser als die Vollformatkamera EOS R5 II. Einen Monitor hat das Gerät nicht. Die Rückseite sieht so leer aus wie bei einer Filmkamera. Ihre Auflösung beträgt 0,57 Megapixel (832 × 624 Pixel). Meine PowerShot A50 von 1999 ist im Vergleich dazu topmodern.

Zum Jubiläum bringt Canon die PowerShot G7X Mark III in einer neuen Farbvariante und mit einem Jubiläums-Logo heraus. Ich feiere das Jubiläum anders: Ich habe eine PowerShot 600 erstanden und werde, sofern sie noch funktioniert, einen separaten Beitrag dazu schreiben.

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Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere. 


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