Canon EOS R5 C mit aktiver Kühlung
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Canon EOS R5 C mit aktiver Kühlung

David Lee
Zürich, am 19.01.2022

Canon stellt heute die EOS R5 C vor. Es handelt sich um eine Hybridkamera mit Schwerpunkt Video, die technisch zu einem grossen Teil auf der Canon EOS R5 basiert.

Das C im Namen steht für Cinema und damit für Canons Reihe von professionellen Camcordern. Die EOS R5 C sieht zwar eher aus wie ein Fotoapparat, die Zielgruppe sind aber Videografen.

Fotografieren kann die R5 C auch, denn sie basiert zu grossen Teilen auf der Canon EOS R5. Es steckt der gleiche Sensor drin, der 45 Megapixel Auflösung bietet. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt wie bei der R5 bei 20 Fotos pro Sekunde bei elektronischem Verschluss.

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Bei der Videofunktion ist 8K mit 12 bit RAW und aus 8K heruntergerechnetes 4K möglich. Wie bei der R5. Den wichtigsten Unterschied siehst du der Kamera sofort an: Das Gehäuse ist grösser und wird aktiv gekühlt. Dadurch sind längere Aufnahmezeiten in den höchsten Qualitätsstufen möglich. Canon gibt im Datenblatt folgende Werte an:

  • Cinema RAW Light LT: 8192×4320 1070 Mbps: 63 Minuten
  • Cinema RAW Light ST: 8192×4320: 1650 Mbps: 41 Minuten
  • Cinema RAW Light HQ: 5952×3140: 1770 Mbps: 38 Minuten
  • XF-AVC / MXF: 4096×2160: 410 Mbps: 156 Minuten
  • MP4 (HEVC): 4096×2160: 225 Mbps: 285 Minuten
  • MP4 (H.264): 4096×2160: 150 Mbps: 428 Minuten
Die R5 C hat einen SD-Slot und einen für CFexpress-Karten
Die R5 C hat einen SD-Slot und einen für CFexpress-Karten

Die Kamera hat einen Anschluss zur Timecode-Synchronisierung. Wie die R3 hat auch die R5 C einen Zubehörschuh, an den sich via Adapter XLR-Mikrofone anschliessen lassen. Der Schuh kann Zubehör mit Strom versorgen. Beispielsweise das digitale Mikrofon DM-E1D.

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An die R5 C passen alle Objektive mit RF-Bajonett und mittels Adapter auch alle mit EF-Bajonett.

Die Kamera ist voraussichtlich ab dem 22. März erhältlich. Der vom Hersteller empfohlene Verkaufspreis liegt bei 4999 Franken respektive Euro für Deutschland und Österreich.

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David Lee
David Lee

Senior Editor, Zürich

Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

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