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FotografieProduktvorstellung 3452

Adobe Bridge: Kostenlose Fotoverwaltung

Die Software Adobe Bridge ist gratis und ein ziemlich mächtiges Werkzeug für die Fotoverwaltung. Trotzdem ist sie recht unbekannt. Je nachdem, was du sonst für Software benutzt, kann sie sehr nützlich sein.

Wer viel fotografiert, hat viele Fotos. Und es werden immer mehr. Diese riesigen Bestände zu verwalten, ist lästig, aber leider unumgänglich. «Ich hatte doch mal dieses Foto vom Hauptbahnhof mitten in der Nacht, aber wann war das gleich? Wie finde ich das jetzt bloss wieder?» Bei solchen Fragen hilft eine Software, um Dateien sinnvoll zu benennen und mit Stichwörtern (z.B. «Bahnhof», «Nacht») zu versehen.

Dies kann auf zwei verschiedene Arten geschehen:

  1. Eine einzige Software für Verwaltung und Foto-Bearbeitung. Beispiel: Adobe Photoshop Lightroom.
  2. Verwaltung und Bearbeitung in getrennten, spezialisierten Anwendungen. Beispiel: Adobe Bridge und Photoshop.

Obwohl Bridge vom bekanntesten Bildbearbeitungs-Hersteller ist, es die Software schon lange gibt und sie gratis ist, kennen sie viele Leute nicht. Vermutlich liegt das daran, dass du sie nicht brauchst, wenn du Lightroom oder etwas Ähnliches benutzt. Und lange Zeit war sie auch nicht gratis.

Was kann die Bridge?

Bridge ist eine Dateiverwaltung für Mediendateien. Insbesondere für Fotos. Du kannst zum Beispiel die Metadaten eines Fotos übersichtlich anzeigen lassen. Dazu gehören EXIF-Aufnahmedaten, also Kameramodell, Aufnahmezeit, Einstellungen, aber auch IPTC-Daten wie Autor, Copyright und vieles mehr. Mit Ausnahme der Kamera-Einstellungen kannst du alle Metadaten bearbeiten, auch für mehrere Fotos aufs Mal. Mit Hilfe von eigenen Metadaten-Vorlagen wendest du gezielt Metadaten-Änderungen auf ganze Bestände an.

Wer will, kann es mit den Metadaten sehr weit treiben.

Zu den Verwaltungstools gehören ebenfalls die Stichwörter, auch Keywords oder Tags genannt. Du kannst Stichwörter mit einem Klick hinzufügen. Ebenso Sternebewertungen oder selbst definierte Labels wie «In Arbeit».

Übrigens werden auch Stichwörter aus Lightroom übernommen. Aber nur, wenn du in den Einstellungen von Lightroom die Option «Änderungen automatisch in XMP speichern» aktiviert hast. Lightroom speichert dann sämtliche Informationen zur Bearbeitung, darunter auch Meta-Angaben, in einer separaten Datei mit der Endung .xmp. Ansonsten werden diese Informationen nur im Lightroom-Katalog gespeichert und sind für andere Anwendungen wie die Bridge nicht zugänglich.

Was ich sehr praktisch finde: Bilder, die im RAW- oder DNG-Format vorliegen, sehe ich als Miniaturen oder auch gross in einer Vorschau. Ich muss also nicht extra Photoshop oder Lightroom starten, nur um schnell zu schauen, um welches Bild es sich hier handelt. Die Miniaturen lassen sich in der Grösse beliebig anpassen.

RAW- und DNG-Dateien anschauen: Die Ansicht «Filmstreifen» eignet sich zum Sichten eines ganzen Ordners.

Zu den nützlicheren Features gehört auch die Stapel-Umbennenung. Dateien lassen sich nach sehr genau definierten Vorlagen aussagekräftig umbenennen.

Die Stapel-Umbenennung kann die Zeit auf die Millisekunde genau in den Namen schreiben.

Ausserdem kann die Bridge Bilder direkt von der Kamera oder Speicherkarte importieren. Das ist super, weil du gratis Updates zu Bridge bekommst und so immer die aktuellsten RAW-Formate lesen kannst. Noch superer: Bridge bietet auch an, beim Import alle RAW-Dateien in DNG umzuwandeln. Das bedeutet: Wenn dein RAW-Konverter die neusten RAW-Dateien nicht lesen kann, kannst du ihn trotzdem weiterbenutzen, denn mit DNG kommt fast jede RAW-Software klar. Ausser DxO PhotoLab. Dieser eigentlich gute RAW-Konverter kann nur DNGs lesen, wenn er auch den RAW-Typ lesen kann, aus denen das DNG erstellt wurde. Dann brauchst du aber gar kein DNG.

Der Foto-Import von Bridge: Sieht altbacken aus, kennt aber immer die neusten Raw-Profile und kann auch in DNG umwandeln.

So holst du dir die Bridge auf den Rechner

Um Adobe Bridge zu nutzen, brauchst du eine Adobe ID. Wenn du DRM-geschützte eBooks liest, die nicht von Apple oder Amazon stammen, dann hast du bereits eine solche ID. Ansonsten legst du dir eine an, indem du auf der Adobe-Website oben rechts auf «Anmelden» klickst und dich mit dem entsprechenden Link registrierst.

Sobald du angemeldet bist, lädst du dir die Software Adobe Creative Cloud gratis herunter. Diese ist eine Art Software-Center, welches deine Adobe-Programme verwaltet, insbesondere Updates anzeigt und installiert. Unter «Apps» installierst du dann die Adobe Bridge. Sie gehört zu den ganz wenigen Anwendungen, die sich auch ohne kostenpflichtiges Abo nutzen lassen.

Adobe Creative Cloud – Die App-Verwaltung, mit der du die Bridge herunterlädst.

Suchen, finden und organisieren

Den Suchdialog rufst du mit dem Kurzbefehl Ctrl-F auf. Im Dialog lässt sich sehr genau definieren, wonach du suchen willst. Du kannst aber auch einfach das Kriterium «Alle Metadaten» wählen. Sehr wichtig ist zu Beginn, dass du die Option «Nicht-indizierte Dateien einschliessen» aktivierst. Denn die Indizierung findet erst mit der Zeit statt, wenn du Bridge laufend benützt.

Wenn einmal alles indiziert ist, kannst du statt dem Suchdialog auch das Suchfeld oben rechts im Bridge-Fenster benützen. Dort steht zwar anfangs «Adobe Stock durchsuchen». Doch gräme dich nicht, denn das Drop-Down-Menü bei der Lupe bietet auch die Option «Bridge-Suche: Aktueller Ordner» an.

Suchanfragen, die du immer wieder brauchst, speicherst du am besten als Smart-Sammlung. Eine Smart-Sammlung ist nichts anderes als eine gespeicherte Suchvorgabe. Öffne dazu links den Reiter «Sammlungen» und klicke auf das Mini-Symbol mit dem Zahnrad. Wenn du mit der Maus darüber fährst, erscheint der Tooltipp «Neue Smart-Sammlung».

Oben rechts: Das Suchfeld mit der verwirrenden Beschriftung. Unten links: Smart-Sammlungen (die mit dem Zahnrad) sind im Prinzip gespeicherte Suchanfragen.

Daneben gibt es auch normale Sammlungen. Dies ist eine Alternative zur Ordnerstruktur. Sie hat den Vorteil, dass ein Foto in mehreren Sammlungen liegen kann.

Was du nicht tun solltest: Die Filter über die gesamte Fotobibliothek verwenden. Unter dem Menü «Ansicht» gibt es den Befehl «Elemente in Unterordnern anzeigen». Wenn ich das in meinem Hauptverzeichnis aktiviere, listet mir Bridge alle 30 000 Fotos auf, die ich je auf der Platte gespeichert habe. Theoretisch liessen sich diese Fotos nun gezielt nach Stichwörtern usw. filtern, aber praktisch ist das viel zu langsam. Bridge ist bei so vielen Fotos mit dem Filtern überfordert. Nutz stattdessen die Suchfunktion, die ist schnell.

Tipp: Wenn du «Elemente in Unterordnern anzeigen» wählst und dann in die Mittagspause gehst, erstellt Bridge den kompletten Index und du kannst anschliessend das Suchfeld benützen.

Und noch ein Tipp: Einen bestimmten Blendenwert wie f/5,6 kannst du zwar als Filter-Kriterium wählen (recht der Reiter «Filter»), aber nicht als Suchkriterium. Das zugehörige Suchkriterium lautet «Belichtung», hier sind Verschlusszeit und Blende zusammengefasst. Mit der Suchanfrage «Belichtung enthält f/3,2» findet Bridge dennoch entsprechende Fotos.

Wenn du einen bestimmten Blendenbereich angeben willst, musst du auf den Windows Explorer ausweichen. Ich sag es nur ungern, aber der kann das, im Gegensatz zu Adobe Bridge. Ein Beispiel: Tipp ins Suchfeld des Explorers «Blendenzahl:=>22» ein, und Windows findet alle Fotos mit einer einer geschlossenen Blende ab f/22.

Die Zusammenarbeit mit der Bildbearbeitung

Unter «Bearbeiten -> Voreinstellungen -> Dateitypzuordnungen» legst du fest, welche Anwendung bei einem Doppelklick auf einen bestimmten Dateityp gestartet wird. Leg dies zumindest für JPEG und deine verwendeten RAW-Formate fest.

Unabhängig davon kannst du, sofern eine aktuelle Version von Photoshop installiert ist, direkt aus Bridge das Camera Raw öffnen, ohne Photoshop komplett zu starten. Das funktioniert auch mit JPEGs. Der Befehl dazu lautet Ctrl-R oder ein Klick auf das Blenden-Symbol oder Menü «Datei -> In Camera Raw öffnen».

Das Camera-Raw-Modul von Photoshop lässt sich direkt aus Bridge ohne Photoshop öffnen.

Die Zusammenarbeit mit Photoshop ist also super. Die Zusammenarbeit mit Lightroom ist dagegen eine Katastrophe. Du kannst ein Bild nicht direkt aus der Bridge heraus in Lightroom öffnen. Wenn du das versuchst, öffnet sich stattdessen der Foto-Import von Lightroom. Das hat damit zu tun, dass Lightroom seine eigene Dateiverwaltung hat und somit jedes Bild zuerst in einen internen Katalog importiert werden muss, bevor es bearbeitet werden kann. Leider kommt der Import-Dialog auch dann, wenn das Bild bereits importiert ist.

Es gibt natürlich auch andere RAW-Konverter. Wenn diese Einzelbilder öffnen können, wie zum Beispiel Affinity Photo, dann klappt auch das Öffnen aus Bridge heraus. Allerdings liefern die wenigsten RAW-Konverter so gute Resultate wie Lightroom. Capture One ist sicher die professionellste Alternative, doch hier besteht genau das gleiche Problem wie bei Lightroom. Es öffnet nur der Datei-Import, wenn du ein Foto von der Bridge aus öffnen willst.

Fazit

Adobe Bridge ist eine hervorragende Ergänzung zu jeder Bildbearbeitungs-Software und jedem RAW-Konverter, der Einzelbilder öffnen kann. Insbesondere funktioniert Bridge super im Verbund mit dem Camera Raw von Photoshop. Als Benutzer von Lightroom oder Capture One lässt du aber besser die Finger von der Bridge, sonst verwaltest du alles doppelt.

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User

David Lee, Zürich

  • Teamleader Thor
Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

34 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen.

User jeremylingg

Sehr guter Artikel!
Wusste nicht was Bridge kann obwohl ich die Adobe CC Suite habe. Danke für den Tipp! :)

04.01.2019
User m0rph1n0

Bridge scheint ja schon seit 2013 gratis zu sein, das wusste ich noch nicht, danke für die Info.

"Ich muss also nicht extra Photoshop oder Lightroom starten, nur um schnell zu schauen, um welches Bild es sich hier handelt."
Was hält dich ab, Vorschauen im Explorer anzusehen? Falls nötig wäre eine Installation des entsprechenden Codecs keine grosse Sache.

04.01.2019
User Anonymous

Vorschauen im Explorer ist eine Möglichkeit. Aber wenn du die Bilder etwas schneller anschauen möchtest in RAW kann es je nach PC/Laptop länger dauern wenn die Datei in RAW ist. Dazu sieht man die Metadaten gleich auf einen Blick und man kann es gleich taggen.

04.01.2019
User David Lee

Stimmt schon. Bei mir ist die Situation halt etwas speziell. Ich muss auch im Büro mit RAW-Files klar kommen und kann dort fast nichts selbst installieren. Die Bridge kann ich aber installieren, weil wir das Adobe CC schon drauf haben. Ausserdem brauch ich als Kameratester immer die neusten RAW-Updates, ich bin froh wenn ich eine Software habe, die das erledigt.

04.01.2019
User JTR.ch

Du kannst keine Dateien vom Microsoft Server beziehen? A) ist der Codec für die meisten RAW Dateien beim aktuellen Windows 10 dabei. B) Bei Windows 7 etc. kannst du ihn von Microsoft Server beziehen: microsoft.com/en-us/downloa...

04.01.2019
Antworten
User Anonymous

Auch Adobe Lightroom Classic CC kann kostenlos genutzt werden. Nach Ablauf der Testversion bzw. eines Abos kann die vollständige Bilderverwaltung mit minimalen Bearbeitungsmöglichkeiten kostenlos weiter benutzt werden. Die mobilen Funktionen, das Entwicklungsmodul und das Kartenmodul werden jedoch deaktiviert.

04.01.2019
User axelseinsche

Danke für den Tipp. Gibt es Adobe Bridge auch für den Mac zu Hause?

04.01.2019
User David Lee

Ja, meines Wissens funktioniert das genau gleich wie unter Windows.

04.01.2019
User jamosweb

Bridge funktioniert auf Mac wunderbar, nutze es schon seit vielen Jahren.

05.01.2019
Antworten
User Len0xy

Muss immer an Dave2D, oder Dave Lee denken, wenn du einen Artikel veröffentlichst :)

05.01.2019
User David Lee

Den kannte ich noch nicht. Ich hab aber schon lange aufgehört mich zu wundern, was so alles mit meinem Namen in Verbindung gebraucht wird. Das beste ist immer noch das hier: theverge.com/2013/2/18/4000...

07.01.2019
User morgulbrut

Da hat wohl einer "Name please, for scientific purpose" zu wörtlich genomme.

10.01.2019
Antworten
User eberhardwolff

Besten Dank! Kann ich die Fotos einfach aus dem "Fotos"-Programm von Apple importieren?

E. Wolff

09.01.2019
User Anonymous

Hat jemand Erfahrung im Zusammenspiel mit DxO PhotoLab und Affinity?

04.01.2019
User jorgenbergstrom

was sollte das problem sein? standard mässig wird beim editieren zwar PS geöffnet. aber man kann jederzeit zum bild in explorer springen per rechtsklick und von da aus DxO oder Affinity öffnen. Zwar einen Schritt mehr - aber gut machbar.

04.01.2019
Antworten
User d.berardone

Gutes Programm, das mit den Stichwörtern machen iPhone und meineswissens auch Android) aber mittlerweile auch schon automatisch (für mich funktioniert dies erstaunlich gut)

04.01.2019
User jonalbrecht

Leider gefällt mir das aufgezwungene Tool Adobe Creative Cloud etwa gleich gut wie Origin. Das ist einfach ein Programm welches ich nur sehr ungern auf meinem Rechner habe (wegen den etlichen Diensten, unnötiger Explorer integration etc). Aber werde mir Bridge trotzdem wohl mal genauer ansehen.

04.01.2019
User Anonymous

Dann versuch doch mal ON1, eine super Alternative zu Bridge und Lightroom. Nutze es nun seit 2 Monaten intensiv und habe seither die Tools von Adobe Creative Cloud (kaum) vermisst.

04.01.2019
Antworten
User Metti93

Tolle Zusammenfassung! Hab das Logo von Bridge immer wieder mal gesehen, aber nie grossartig nachgesehen, was es kann.
Habs mir gleich installiert.

Kennt jemand von euch evtl. eine Software oder ein Plugin, mit dem ich meine alten Familienfotos (Negative, Abzüge und uralte spröde Abzüge) automatisch bearbeiten lassen kann? Ich scheue noch den Aufwand rund 8000 Fotos selbst zu bearbeiten.

Danke :D

04.01.2019
User 2daishi2

Was meinst du denn damit, hast du schon alle 8000 Negative eingescannt...!? :o)

04.01.2019
User Metti93

Ja das hab ich. Hatte mir damals, hier einen Canon Flachbettscanner besorgt.

05.01.2019
User 2daishi2

Dann verstehe ich nicht ganz wieso diese Frage entsteht. ;D Fachwissen scheint ja vorhanden zu sein. :D Oder hast du die Digitalisierung der Negative gar nicht durch ein Profil gejagt für Korn und Staub zu entfernen, resp. schon ansehnlich zu machen? :o)
War denn deine Frage exklusiv auf Bridge bezogen? Nicht, gell. Nicht alle Software kann es, aber die meisten aktuellen Bearbeitungsprogramme haben eine Batch-Verarbeitung oder können Bearbeitungsschritte (oder auch Effekte) auf andere Bilder übertragen. Ein Photoshop Elements sollte es auch enthalten. Ein Lightroom kann es. Ein DxO macht es. Ein Luminar glaube ich inzwischen auch. Ein Affinity Photo wohl auch. Welcher der Freeware es auch kann, müsste ich raus suchen.

05.01.2019
Antworten
User Annone

Eines der besten Tools in Bridge ist in der Stapel-Umbenennung die String-Ersetzung. Diese "Suchen- und Ersetzenfunktion" gibt es in Lightroom nicht. Ausserdem fehlt in Lightroom "Aktuellen Dateinamen in XMP-Metadaten beibehalten". Oder?

04.01.2019
User Anonymous

Kann Adobe Bridge auch Gesichtserkennung integriert?

05.01.2019
User ExcaliburCH

Ich arbeite mit Bridge eigentlich nur als 'Preview'-Programm, um das Bild via Bridge in Photoshop zu öffnen. Für die Verwaltung meiner Bilder nutze ich ganz einfach entsprechend benannte Verzeichnisse. Wer Bilder alle in das gleiche Verzeichnis kopiert, der macht sich bestimmt keinen Gefallen damit.

05.01.2019
User Anonymous

Scheint leider mit Netzwerk Shares nicht zu funktionieren. Ich hab es jedenfalls auf meinem MAC nicht zum Laufen gebracht, bzw. "Bridge" will umsverrecke nur die lokalen Disks verwenden :(

06.01.2019
User mova

Hat jmd. Erfahrung mit Luminar 3 und deren Produkten? Was man so auf YouTube sieht, ziemlich gut für den Preis.

07.01.2019
User johnny1983

Hab gerade die Testversion installiert.

Ist ein guter Ansatz, aber die neue Fotoverwaltung (ab Luminar 3) ist Arschlangsam wenn man auf Netzlaufwerke zugreifen muss. Auf normaler HDD und SDD ist es "noch erträglich", aber im grossen und ganzen müssen sie diesen Teil noch bearbeiten und alle Bugs beheben so wie es momentan aussieht ist das Programm eher noch im Beta Stadium. Was man auch sehr gut im Skylum Forum sieht.

Was allerdings Super ist sind die Bearbeitungsfunktionen. Für mich sind die eindeutig besser als LR. Vor allem haben mich dabei (Luminar 2018, nicht Luminar 3) die AI funktionen überrascht wie gut die Funktionieren.

Fazit:
Luminar 2018 ist momentan noch die bessere Wahl bis sie die Probleme mit der Verwaltung behoben haben.

08.01.2019
Antworten
User regenherz

Ich nutze die Bridge beruflich und privat seit Jahren - sowohl auf IOs als auch auf Windows - und möchte dieses Programm nicht mehr missen!

08.01.2019
User brunobleik

Die einzige Frage die für mich bleibt ist die, ob Adobe Bridgte auf Dauer gratis ist, oder ob das eine Fängerei ist, man zieht das Publikum an und wenn dann genüngend angebissen haben, wird es wieder kostenpflichtig, wird integriert in andere SW und man ist gefangen oder man bezahlt mit Daten etc. Ich traue da Adobe nicht, denn schliesslich ist nichts wirklich gratis auf der Welt.

08.01.2019
User johnny1983

Bridge fand ich schon immer ein sehr schwer fälliges Programm. Heutzutage hat zwar ziemlich jeder Rechner genügend Leistung, aber es sind trotzdem verschwendete Ressourcen. Die Stapelverarbeitung ist ein Unding damit wenn man mal mehrere 100 Fotos bearbeiten muss.

Ich habe mich inzwischen mit XnViewMP angefreundet, bzw. lieben gelernt. Kann mehr als Bridge und ist für sämtliche Plattformen kostenlos (ausser du verdienst Geld damit). Ausserdem ist er sehr smooth und schnell, vor allem wenn man mal so 300+ Fotos von einem Wochenende übertragen muss.

08.01.2019
User jocjue63

Hallo
Gratis/Kostenlos -> man sollte nie vergessen, dass üblicherweise eine Anmeldung beim Anbieter notwendig ist. Wir zahlen also mit unseren Daten ...

04.01.2019
User David Lee

Es ist aber leider so, dass auch bei Bezahlprogrammen meist eine Registrierung notwendig ist.

04.01.2019
User TomWoBWoB

Genau ... und dann hat man wieder so ein "Gratis Programm" auf dem Rechner, dass dann regelmässig startet um nach "Updates für Bridge" zu checken (ist ja oben auch beschrieben) ... kein Mensch weiss aber was da sonst so alles runter und vor allem hochgeladen wird.
Ausserdem wird dann auch gerne mit einer "Cloud synchronisiert" ... und manchmal ist man dann auch die Rechte an den eingenen Bildern los (wenn ich mich recht erinnere ist/war das bei Swisscom so).
Merke: gratis gibt es sicher gar nichts, vor allem nicht bei so einer Firma wie Adobe. Spätestens seit (Zwang) Umstellung auf Abo Modell (z.B. Lightroom) haben die ja auch gezeigt, dass sie den Hals nicht voll genug kriegen können!

04.01.2019
Antworten