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CHF 154.–
MikroTik CRS305-1G-4S+IN (5)

Question sur MikroTik CRS305-1G-4S+IN (5)

User rintelen

ich möchte mit zwei dieser mikrotik-switches zwei räume mit 10 GB vernetzen. im einen raum sind uralt-macpro 5,1, 10GB NAS, klein-NAS, ein paar weitere RJ45-geräte, VoIP, drucker etc. im anderen (wohn)raum sind swisscom-router, swisscom-TV, mac mini als musikserver und ein paar weitere 1GB geräte. der macpro hat eine sonnett 10GB SFP+ karte, das NAS hat RJ45 10GB, und beim mac mini setze ich ein TB3> 10 GB SFP kästchen ein. die diversen 1GB-geräte hängen jetzt an Cisco- und TP-link smart switches; diese würde ich über den ETH-zugang des MikroTik switches anschliessen.

die beiden MikroTik CRS305-1G-4S+IN bilden also quasi das 10 GB backbone. im einen raum brauche ich zwei 10 GB anschlüsse, im anderen nur einen. ich könnte also die verbindung zwischen den switches mit LWL parallel führen und die beiden SFP-ports mit LAG zu einem 20 GB backbone zusammenfassen. die distanz zwischen den beiden MikroTik ist knapp 20 meter.

jetzt endlich meine frage: *was für LWL-kabel nehme ich dafür? und was für transceiver?* (ich gehe davon aus, dass man bei der wahl des LWL-kabels relativ frei ist -- vorausgesetzt, es gibt einen SFP+ transceiver dafür. korrekt?)

23.11.2020
3 réponses
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User synthrax
 Réponse acceptée

Hier ein paar "Learnings" aus meinem Setup:
1. überleg dir, ob du nicht grad den CRS309 nehmen willst für eine Seite. Es scheinen mir doch einiges an Geräten, vielleicht kannst du so einen weiteren Switch einsparen (weniger Kabelgewirr/SteckdosenStromverbrauch). dann hast du 8+1 ports. 100/1000MBase-T SFP+ sind bei fs.com recht günstig (siehe nächsten Punkt)
2. fs.com hat eine deutlich bessere und übersichtlichere Auswahl an Transceivern und Kabeln, ausserdem sind sie z.T. markant günstiger
3. nach meiner Erfahrung funktionieren auch optische Transceiver verschiedener Hersteller gut zusammen. Ich habe Multimode genommen, Ubiquiti UF-MM-10G: 2er Set, die linken aber auch auf Generisch kompatibel 10GBASE-SR SFP+ 850nm von fs. Es gibt aber sicher Leute geben, die unbedingt Singlemode empfehlen. Ehrlich gesagt, glaube nicht, dass es einen grossen Unterschied bei deinem Setup macht, du willst ja nicht ein ganzes Haus verkabeln und ausgetauscht ist schnell (wenn das Kabel verlegen nicht allzu mühsam ist)
4. Willst du wirklich ein LAG auf 2 10G Verbiundungen machen? srsly? Brauchst du wirklich soviel Durchsatz, echt? Wegen:
5. 10G Transceiver und auch der Switch werden HEISS! so an die 60°C (ok, Spezifikation ist bis 75, aber der nächste Hitzesommer kommt bestimmt...) und dabei spielt es offenbar gar nicht so eine rolle, ob LWL oder Kupfer, bei mir zeigen die optischen Module noch eine höhere Temp als die 10GBase-T. Und das wäre dann wieder ein Grund für Punkt1: der CRS309 hat zumindest einen Kühlrost und mehr Platz, auf die sich die Wärme verteilen kann.
Hope that helps

23.11.2020
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User s-master

Nur kurz eine Frage Synthrax: Ist der CRS309 Passivgekühlt oder hat dieser einen Lüfter?

23.11.2020
User ugruetter

Gemäss MikroTik Webseite ist der CRS309 passiv gekühlt.

24.11.2020
User synthrax

der CRS309 ist passiv gekühlt, leitet aber die Wärme ab über eine heatpipe zu einem grossen Radiator am Gehäuse
der CRS305 hat einen kleinen heatspreader auf der CPU und viele Löcher im Gehäuse
an beide könnte man wohl einen Lüfter anbringen, aber dann ist es halt nicht mehr geräuschlos...

24.11.2020
Répondre
User ugruetter

Ich hatte ein ähnliches Setup mit 2x MikroTik CRS305-1G-4S+IN als Backbone , allerdings mit Kupfer (ca. 20m CAT 6a zwischen den Switches). Speziell im letzten Sommer hatte ich immer wieder RX ERRORS und ab und zu hat sich einer der Switches aufgehängt (ausschalten und wieder einschalten um das Problem zu beheben). Da sich die Probleme mit Home Office und dadurch höherer Last gehäuft haben, habe ich die Mikrotik Switches durch 2x UniFi Switch XG 6PoE ersetzt. Seither läuft das Setup ohne Probleme. Nachteil => die UNFI Switches haben einen Lüfter (nicht extrem laut, aber hörbar) und sind wesentlich teurer als die Mikrotik Switches.
Trotdem kann ich, basierend auf meinen Erfahrungen, den Mikrotik CRS305-1G-4S+IN nicht für den zuverlässigen Dauerbetrieb empfehlen.

24.11.2020
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User rintelen

ich vermute, diese kleinen switches von MikroTik sind nicht für kupfer konzipiert -- vor allem nicht für lange leitungen. auf fs.com habe ich einen artikel gefunden, der anhand der verschiedenen 10GBase-transceiver die drei optionen mit SFP+ vergleicht (LWL, DAC, RJ45/Cat7). dabei fällt auf, dass RJ45 mit Cat7 2…5 watt verbraucht, LWL und DAC aber nur 0,7 watt.
das ist für mich nachvollziehbar, denn bei einer S/FTP-verbindung muss der sender eine ziemliche kapazität treiben (je länger das kabel, desto mehr). und der empfänger muss das nutzsignal aus vielen störungen herausfiltern. auch das braucht leistung. reine glasfaser überträgt laserimpulse, da gibt es weder kapazität noch HF-einstreuungen… (das zeigt sich durchs band, wenn man tests vergleichbarer NIC liest, zb die externen kästchen für SFP>TB3 respektive RJ45>TB3 von sonnet. bei der RJ45-version klagen alle, das teil werde irre heiss. bei der SFP-version schreiben manche, es laufe viel kühler und drossle auch nie wegen überhitzung das tempo.

so gesehen, liegt es wohl nicht am MikroTik, wenn er zu heiss wird und sich aufhängt, sondern am kupferkabel. betreibt man SFP-switches mit LWL (also wofür sie gedacht sind), dann werden sie weniger heiss und machen (nehme ich mal an) auch weniger fehler. will man bei kupfer bleiben, ist wohl ein switch besser geeignet, der für 10GBASE-T gebaut ist -- und die haben praktisch alle einen ventilator, weil 10 GB halt schon eine menge daten sind für so ein kupferkabel. aber ein 4-port 10GB-switch für so wenig geld ist wohl einfach zu verlockend…
ich werde zwei kleine MikroTiks kaufen und mit LC/LC verbinden. die investition ist vertretbar -- das lehrgeld bei nichterfolg also bezahlbar.

24.11.2020
User ugruetter

Sie haben sicher recht damit dass eine 10G Kupfer Verbindung mehr Energie benötigt als eine 10G LWL Verbindung.

Auf der anderen Seite habe ich alle Vorgaben von Mikrotik eingehalten:
- 2x S+RJ10 pro Switch, SFP+ nicht nebeneinander
- 20m CAT6a (das S+RJ10) unterstützt bis zu 30m
- Umgebungstemperatur in den Räumen auch im Sommer sicher nicht über 35°C (gemäss Spezifikation maximal +70°C); gute Luftzirkulation wo die Switches aufgestellt waren; keine anderen Wärmequellen in unmittelbarer Nähe

Wenn das dann trotzdem zu Abstürzen führt, ist für mich entweder die Spezifikation von Mikrotik falsch oder die Switches sind nicht zuverlässig genug (ev.habe ich auch schlechte Exemplare erwischt)

24.11.2020
Répondre
User gnuesser

Hallo
Habe beide Modelle von den kleinen MikroTik 10GB Switches (305 & 309). Beide haben keine FANs und sind passiv gekühlt. Also «nur» die CPU der Switches ist gekühlt. Beim Kleinen hatte ich einfach einen 120mm FAN über dem ganzen Switch, hat tiptop funktioniert. (Strom kam aus einem PC 50cm daneben.)
Wie ich die Anschlüsse beim 9er kühlen kann bin ich noch am überlegen… denn:
Die Transceiver für normale RJ45 Kupfer 10Gb (habe die von MikroTik) werden wirklich richtig heiss, bereits nach wenigen Minuten und sogar ohne angeschlossenem Kabel! Hingegen LWL und DAC Verbindungen bleiben maximal lauwarm.

Das SFP+ LWL Transceiver-Paar von Ubiquiti habe ich auch, scheint mir Preis/Leistungsmässig sehr gut zu sein:
Ubiquiti UF-MM-10G: 2er Set SFP+ Modul (Transceiver)
dazu:
Lightwin LWL Duplex Patchkabel (200cm)

Meine Entscheidungsgrundlage war: Preis und Verfügbarkeit...

Einfach auf SFP+ (LC) achten, Hersteller scheint egal zu sein, da sind die MikroTik Switches nicht heikel.
«Serve the Home» hat beide Switches und einige Transceiver genauer angeschaut, evtl noch interessant?
servethehome.com/mikrotik-c...

Gruss
Thomas

24.11.2020
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