Schliesse mich den Vorrednern soweit an. Ergänzend einige Möglichkeiten, wie man eine ansehliche Skalierung mit mehr oder weniger kleinen Kompromissen hinbekommt:
Aktuelle GPUs bieten die Möglichkeit, kleiner als 4k zu rendern (z.B. 1440p oder noch weniger) und das Bild dann in nativer Display-Auflösung skaliert und mit einer Art Scharfzeichnung auszugeben (also z.B. 4k).
Im Gegensatz zur herkömmlichen Skalierung (klassische Interpolationsmethoden mit Scaler im Display oder der GPU) sieht ein derart hochgerechnetes Bild sehr viel besser aus.
Bei AMD Radeon heisst das "Image Sharpening" und kostet relativ wenig zusätzliche Leistung, d.h. man behält fast den ganzen Performance-Vorteil von der kleineren Rendering-Auflösung. Dabei sieht das Bild mindestens so gut aus wie bei unskalierter Ausgabe mit kleinerer Auflösung auf einem entsprechenden Display.
Bei NVIDIA gibt es dafür DLSS und neuerdings "Freestyle Sharpening". Insbesondere DLSS ist nicht sehr effizient, man kann damit prinzipiell aber mit beidem dasselbe wie Radeon Image Sharpening erreichen, einfach mit NVIDIA's Marketing-Touch und Abhängigkeit von der Unterstützung durch das jeweilige Spiel.
Ein Monitor wie der PG27UQ ist also auch für 1440p-Rendering geeignet, während man Filme und ältere Games auf demselben Bildschirm direkt in 4k geniessen kann. Man kann sich so eventuell die eine oder andere Anschaffung sparen und das möchte man bei diesem Preis vielleicht auch.
ABER: Der PG27UQ kann die 4k@144Hz nur dann erreichen, wenn chroma subsampling zum Reduzieren der Datenmenge verwendet wird (full sampling gibt es mit HDR bis 98Hz und ohne bis 120Hz). Wegen Schärfen/Skalieren und entsprechenden Display-Datenraten (FPS-Einbusse, Latenz) plus alfälligen Subsampling-Artefakten dürfte man mit so einem Setup nicht an ein 1440p-Display mit 144Hz rankommen, es ist also sowohl mit als auch ohne image sharpening o.ä. nur bedingt für kompetitives Gamen geeignet.
Letztlich muss da jeder seine eigenen Prioritäten setzen.