Die CH-Version ist eigentlich nicht "speziell", sondern die deutsche, weil dort für ADSL Verbindungen auch über analoge Leitungen Annex B Frequenzen verwendet werden. Von daher ist die "CH"-Version prinzipiell auch für andere Länder (mit Ausnahme von Deutschland) geeignet. Das Problem ist weniger die Hardware, sondern vom Provider die richtigen Einstellungen und/oder Zugangsdaten zu erhalten, und die dafür nötigen Einstellungsmöglichkeiten auch im FritzBox Interface zu finden. In London habe ich einmal eine FritzBox für eine DSL Leitung mit fixer IP Adresse installiert, und nur dank dem geduldigen Supports des kleinen Providers die richtigen Einstellungen machen können.
Um sicher zu sein, würde ich beim Provider in Frankreich nachfragen, was für Anforderungen an das Zugriffsgerät gelten und sicherstellen, dass geeignete Einstellungen (PPPoE/LLC/VC/Mux) und falls nötig Zugangsdaten bereitgestellt werden, und diese bei der FritzBox auch so eingerichtet werden können. Zum Beispiel braucht es für nicht entbündelte ("non-degroupé") DSL Anschlüsse in Frankreich die Einstellungsmöglichkeit PPPoE/VC-Mux welche im FritzBox Interface nicht wählbar ist - das Modem synchronisiert dann zwar aber die FritzBox bekommt nie eine IP Adresse.
Im Notfall kann man die FritzBox auch über den Ethernet-Anschluss an einem z.B. vom Provider gelieferten Modem/Router betreiben.