ASUS ROG Strix XG35VQ

3440 x 1440 Pixels, 35 "
70%
Aktuell nicht lieferbar und kein Liefertermin vorhanden.
Artikel 6974423

Beschreibung

ASUS MONITOR ROG STRIX XG35VQ
Ultraweiter, gekrümmter 35"-Gaming-Monitor mit 100 Hz Refresh-Rate und FreeSync
Wie alle Komponenten der ROG-Serie richtet sich der ASUS XG35VQ an anspruchsvolle Gamer. Mit...

Spezifikationen

Die wichtigsten Spezifikationen auf einen Blick

Monitortyp
Gaming Monitor
Helligkeit
300 cd/m²
Reaktionszeit (grau zu grau)
4 ms
Bildwiederholfrequenz
100 Hz
USB Typ-C 1
Nein

Testberichte

70%

Durchschnittliche Bewertung 70%

Anzahl Testberichte 2

70%

PRAD Einzeltest

Testergebnis 3 von 5 Sternen - befriedigend i

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Ausgabe 01/2018 - Das imposante Erscheinungsbild des ASUS ROG Strix XG35VQ sowie die gewohnt hochwertige Mechanik und Verarbeitung der ASUS-ROG-Reihe können uns auch bei diesem Monitor wieder voll überzeugen.

In Sachen Performance zeigt unser Testmonitor ein ähnliches Ergebnis wie der ASUS ROG Strix XG27VQ, den wir
vor einigen Wochen getestet haben, kann insgesamt aber nicht ganz an dessen Leistung anknüpfen.

Auch hier ist das Display trotz einer 99%igen Abbildung des sRGB-Farbraums erst nach einer Kalibrierung eine Option für Hobbyfotografen, die sich aber mit einer jeweils befriedigenden Leistung der Helligkeitsverteilung und Farbreinheit arrangieren müssen. Die riesige Arbeitsfläche ist jedoch ein echter Mehrwert und macht sich durch die enorme Breite des 21:9-Panels besonders beim Videoschnitt positiv bemerkbar.

Displays im 21:9-Format eignen sich eigentlich perfekt für einen gelungenen Filmabend, da die meisten aktuellen Filme gerade in diesem Format produziert werden. An externen Zuspielern über HDMI kann der ASUS ROG Strix XG35VQ leider überhaupt nicht überzeugen, da bei Filmen grundsätzlich Balken oben und unten eingefügt werden und so das Bild grausam in die Breite gezogen wird. Um darauf reagieren zu können, fehlt im OSD eine entsprechende Option. Leider scheint einzig LG eine Lösung parat zu haben, denn der bei LG Monitoren vorhandene Cinema-Modus zeigt Videos, die im 2,35:1-Format vorliegen, bildschirmfüllend ohne schwarze Ränder und ohne Verzerrungen an. Dass auch der Signalpegel nicht stimmt und Filme nur bei 60 Hz wiedergegeben werden, ist hier fast schon nebensächlich. Ein ordentliches Filmerlebnis ist demnach nur mit sehr guten BD-Playern oder am Computer möglich, da man hier flexibler auf die Problematik reagieren kann.

Da der ASUS ROG Strix XG35VQ als Gaming Display beworben wird, sollten hier die Stärken des Monitors liegen. Doch auch hier gibt es einige Probleme, die größtenteils durch die Reaktionszeit insbesondere des CtC-Werts hervorgerufen werden. Für Farbsprünge von einer Mischfarbe zu einer anderen wird einfach zu viel Zeit benötigt, was zu einer unscharfen Darstellung bei schnellen Bewegungen führt. Die Mittel dagegen wären, ELMB zu aktivieren oder den Overdrive auf die höchste Stufe zu schalten. Letzteres ist die bessere Wahl, da bei zugeschaltetem ELMB ein starkes Stocken des Bildes zu erkennen ist. Mit der auftretenden Korona lässt sich hier besser klarkommen, aber so richtig scharf wird das bewegte Bild trotzdem nicht. Auch die hohe Verzögerung ist eher nicht der Kaufentscheidung zuträglich und wird all diejenigen vom Kauf abhalten, die schnelle Shooter mögen.

Insgesamt kann uns der ASUS ROG Strix XG35VQ nicht komplett überzeugen. Besonders von einem Gaming-Display der ASUS-ROG-Reihe hätten wir im Spielbetrieb deutlich mehr erwartet. Zurzeit ist das Display für rund 910 € im Handel zu finden, was uns anhand der gebotenen Leistung ambitioniert erscheint.
 

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Computerbase.de Einzeltest

Testergebnis ohne Note

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Ausgabe 09/2018 - Der ROG Strix XG35VQ von Asus ist imposant – vor allem aufgrund seiner Größe von 35 Zoll und des Auftretens. Das ROG-Design hat der Hersteller sehr gut auf den Monitor übertragen. Der Standfuß bietet nicht nur guten Halt und praktische Ergonomiefunktionen, auf die heute niemand mehr freiwillig verzichten möchte, sondern macht auch optisch etwas her – mit und ohne Unterbodenbeleuchtung. Gleiches gilt für die Aura-Sync-RGB-Beleuchtung, die als Ambiente-Beleuchtung etwas heller ausfallen müsste und auf die zweifellos auch verzichtet werden kann – aber wenn ohnehin alles bunt leuchtet, dann doch bitte auch der Monitor.

Auch die UWQHD-Auflösung mit 3.440 × 1.440 Pixeln im 21:9-Seitenverhältnis, die maximale Bildwiederholfrequenz von 100 Hz mit FreeSync-Unterstützung inklusive LFC und die Abdeckung des sRGB-Farbraumes zu 99 Prozent wissen zu gefallen. Die Größe und das Seitenverhältnis in Kombination mit einem gebogenen Display sind allerdings Aspekte, die subjektiv gefallen müssen, um damit spielen und arbeiten zu können. Den einzigen Aussetzer liefert sich der Monitor bei den verbauten Tasten zur Steuerung des Bildschirmmenüs. Diese fallen qualitativ deutlich ab, sitzen locker, wackeln und klappern – im Alltag zu verschmerzen, aber unnötig.
Für Spieler gut, für E-Sport-Enthusiasten zu langsam

Doch obwohl sich der XG35VQ als echter Gaming-Monitor ausgibt, ist das VA-Panel für echte Enthusiasten zu langsam, worüber auch Funktionen wie ELMB oder Overdrive nicht hinwegtäuschen können, die im Alltag ebenso wie ASCR deaktiviert bleiben sollten. Wer allerdings nicht die E-Sport-Ligen anführen möchte, sondern einfach gerne spielt und den Monitor darüber hinaus auch noch für andere Zwecke einsetzt, für den ist dieser Umstand weniger kritisch und der Asus ROG Strix XG35VQ aufgrund seiner befriedigenden Abstimmung mit leichten Abstrichen bei der Farbwiedergabe, einem ansonsten aber guten Bild und den anderen gebotenen Eigenschaften durchaus einen zweiten Blick wert.
Mit über 800 Euro kein Schnäppchen

Mit rund 65 Watt fällt die Leistungsaufnahme des 35-Zoll-Monitors durchaus gehoben aus. Gleiches gilt für den Preis, der aktuell bei rund 820 Euro liegt.
 

Preisentwicklung

Transparenz ist uns wichtig – auch bei unseren Preisen. In dieser Grafik siehst du, wie sich der Preis über die Zeit entwickelt hat. Mehr erfahren