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Zurich Game Show: Das erwartet dich an der zweiten Zürcher Game-Messe

Zum zweiten Mal findet in Oerlikon die Zurich Game Show statt. Auf doppelt so viel Fläche wollen die Organisatoren den hiesigen Gamern beweisen, dass sie nicht über die Grenze müssen, um ihr Hobby zelebrieren zu können.

Konnte man vor ein paar Jahren Game-Events noch an einer Hand abzählen, schiessen sie mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Gamezfestival, JapAniManga, Luducious, Fantasy-Basel. Letztere wird vom gleichen Team organisiert wie die Zurich Game Show, die dieses Jahr 30 000 Besucher erwartet. Medienverantwortliche Jenny Michel erklärt, warum sich die beiden Messen nicht konkurrenzieren.

Die Zurich Game Show findet erst zum zweiten Mal statt. Was hat sich zum ersten Event verändert?
Jenny Michel, Medienverantwortliche: Zum einen der Umfang: Wir sind nun fast doppelt so gross. Letztes Jahr waren es noch vier Hallen, jetzt besetzen wir alle sieben. Das liegt auch daran, dass wir nun über 200 Aussteller haben. Bei der ersten Ausführung lag der Fokus auf E-Sport. Dieses mal geht es ebenfalls hochkarätig zu wenn die Schweizer Nationalmannschaft gegen das dänische Team in «League of Legends» spielt. Aber wir veranstalten nun viel mehr Besucherturniere. E-Sport für alle ist unser Motto. Neu hinzugekommen ist auch Modellbau. Das gab's beim letzten mal noch gar nicht. Aber die Nachfrage war derart hoch, dass wir auch da nachgelegt haben.

Welche Lehren habt ihr aus der ersten Show gezogen?
Wir haben mit unserer Messe voll ins Schwarze getroffen. Das sieht man unter anderem daran, dass wir bezüglich Aussteller komplett ausgebucht sind. Gegenüber Messen in Deutschland müssen wir aber noch zulegen. Wir müssen den Ausstellern zeigen, dass wir marktfähig sind. Zürich ist als Eventort sehr beliebt, weswegen wir nur wenig Überzeugungsarbeit leisten mussten. Das Bedürfnis nach solchen Events ist gross. Die Besucher lieben es, neue Hardware und Spiele anfassen und ausprobieren zu können.

Man merkt auch, dass das Stigma der einsam im Keller zockenden Kids, die keine Freunde haben, langsam zerfällt. Jetzt sieht man hier Leute unterschiedlichsten Alters und Herkunft, die die Liebe zum Gamen zusammegeführt hat.

Was war die grösste Herausforderung?
Sicher die Grösse des Events. Wir sind zwar immer noch das gleiche eingespielte Team, aber es wurde definitiv niemandem langweilig (lacht). Wir sind gut auf die Masse vorbereitet. Wenn wir den Ansturm doch unterschätzt haben und überrannt werden, freuen wir uns trotzdem.

Auf was können sich Besucher besonders freuen?
Sicherlich das «Fortnite»-Turnier. Das Spiel ist ein Phänomen und hat sogar «League of Legends» überholt. Es ist ein Besucherturnier, an dem jeder teilnehmen darf. Die Resonanz ist riesig.

Ausserdem haben wir vier internationale Stars eingeladen. Unter anderem Bryan Dechart, der in «Detroit Become Human» eine grosse Rolle spielte oder James Faulkner, den man aus «Game of Thrones» kennt. Das verleiht der Messe ein internationales Flair. Persönlich finde ich die «Generation Future Zone» super. Die widmet sich der Gamification. Ein Thema, das immer mehr aufkommt und zeigt, wie man Games auch für Lernzwecke an Schulen einsetzen kann. Der Event ist insbesondere für Lehrer, Eltern und Kinder interessant.

Und last but not least gibt es an der Zurich Game Show 22 Spielpremieren. Das ist ein Novum und dürfte für viele ein Anreiz zum Kommen sein.

Wie sieht es bezüglich Sicherheit aus. Das ist ja leider in den letzten Jahren ein immer wichtigeres Thema geworden.
Wir haben schon immer höchsten Wert auf Sicherheitsvorkehrungen gelegt. Mit mehr Besuchern wird das Ganze einfach hochskaliert. Unser eigenes Sicherheitsteam führt Eingangskontrollen durch. Bei den Cosplayern gibt es zusätzlich eine Waffenkontrolle. Je nachdem was für Requisiten sie mitbringen, muss man dort etwas genauer hinschauen.

Mit der Fantasy Basel organisiert ihr einen sehr ähnlichen Event in der Schweiz. Konkurrenziert ihr euch da nicht selbst?
Die Fantasy ist thematisch breiter ausgerichtet. Cosplay ist dort ein integraler Bestandteil. In Zürich gibt es keine Artist Alley und das Cosplay ist auf Games beschränkt, während in Basel auch Filme und Comics als Inspirationsquelle dienen.

Die Fantasy spricht damit auf den ersten Blick mehr Leute an. Aber wer gamed heute nicht? Ob auf dem Handy, dem PC oder der Konsole, jeder hat schon mal gespielt. Das potenzielle Publikum ist definitiv enorm. Es geht hier nicht nur um die absoluten Core-Gamer. Wir begrüssen auch Gelegenheitszocker, die Snake auf dem Handy spielen. Gaming gehört zum Alltag. Ich bin überzeugt, dass in naher Zukunft beide Events gleich gross sein werden.

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Philipp Rüegg, Zürich

  • Teamleader Odin
Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

4 Kommentare

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User MrGin

Und ich freu mich riesig darauf, am Wochenede als Mitarbeiter vor Ort zu sein! War letztes Jahr schon super und wird dieses Jahr bestimmt noch besser!

13.09.2018
User Blaas38

Yes! Besucht Babos Gaming in der Halle 1, Stand 123! 1vs1 Battles auf der Super Nintendo! :D

13.09.2018
User dj_marbo

wann findet diese Messe statt?

14.09.2018
User DerSeller

wow

14.09.2018
Antworten