ProduktvorstellungGaming

Wir bauen verrückte Mittelalter-Kriegsmaschinen in «Besiege»

Philipp Rüegg
Zürich, am 04.03.2020
Nach fünf Jahren Early-Access-Phase ist «Besiege» offiziell erschienen. Darin baust du die abstrusesten Kriegsmaschinen, die jeden Ingenieur in den Wahnsinn treiben würden. Perfekt also für zwei Oberchaoten wie Simon und mich. Ab 13 Uhr wird belagert.

Das schlichte aber stilvolle Design von «Besiege» hat mich seit dem Early Access Launch 2015 fasziniert. Genauso wie die unzähligen wahnwitzigen Kreationen, die sich Spieler ausgedacht haben. Mein Mauszeiger hat deshalb schon mehrfach über dem Kaufknopf geschwebt. Weil sich «Besiege» bis vor Kurzem aber noch in der Testphase befand, habe ich mich bisher zurückgehalten. Damit ist nun Schluss. Seit dem 18. Februar ist Version 1.0 auf Steam erhältlich. Der perfekte Zeitpunkt, das Katapult zu laden und in die Schlacht zu stürzen.

In «Besiege» geht es darum, mit einem intuitiven Bausimulator eigene Belagerungswaffen zu konstruieren. Dabei sind dir kaum Grenzen gesetzt, was ein Blick in die Moddingsszene beweist. Von einfachen Rammböcken, über Katapulte bis zu fliegenden Zerstörungsmaschinen kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. In der Einzelspielerkampagne gibt es 54 Missionen mit immer neuen Herausforderungen. Meist geht es darum, irgendein Gebäude zu zerstören oder eine bestimmte Anzahl Gegner zu vernichten. Das sorgt in Verbindung mit der komplexen Physikengine, regelmässig für äusserst unterhaltsame Momente. Mal, weil dein Konstrukt bereits nach einem Meter auseinanderfällt, mal weil dabei ein Bauteil genau in den Turm fliegt, den es niederzureissen gilt. In jedem Fall ist es ein grosser Spass.

Obendrauf gibt es einen Mehrspielermodus, wo du dich mit deinen Kumpels bekriegen kannst oder du erstellst eigene Levels im Editor. «Besiege» ist das Game für alle, die ein Flair für kreative Zerstörung haben.

«Besiege» ist erhältlich für PC.

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Philipp Rüegg
Philipp Rüegg
Senior Editor, Zürich
Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

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