
Snapdragon C verspricht Notebooks für 300 US-Dollar
Mit dem neuen Snapdragon C als Prozessor sollen Notebooks preiswerter werden. Qualcomm peilt 300 US-Dollar für die günstigsten Varianten an.
Angenehme Abwechslung zu den unzähligen Preiserhöhungen der vergangenen Monaten: Qualcomm hat mit Snapdragon C eine neuen Chipsatz für günstige Notebooks vorgestellt. Jetzt fehlen nur noch die Geräte, die später im Jahr vorgestellt werden sollen.
Qualcomm lässt bei den Details viel Raum für Vermutungen
Beim Snapdragon C handelt es sich wie bei seinen leistungsfähigeren X-Geschwistern um einen ARM-Chipsatz. Vom Aufbau her entspricht er Smartphone-Prozessoren und nicht den klassischen x86-Chips von Intel oder AMD. Bei der Ankündigung machte Qualcomm noch keine Angaben zu technischen Details wie der Anzahl oder Art der Rechenkerne. Das öffnet Raum für Spekulationen.
So gibt es Vermutungen, dass es sich um einen umbenannten Smartphone-Prozessor handelt, den Qualcomm auch unter dem Snapdragon-Label anbietet. Apple macht beim MacBook Neo das Gleiche und verbaut in dem Notebook mit dem A18 einen iPhone-Chip.
Der anvisierte günstige Preis legt nahe, dass eher die ältere Kryo- als die neue Oryon-Architektur zum Einsatz kommt. Ein NPU für KI-Anwendungen hat der Snapdragon C zwar, der genannte Preisrahmen lässt aber vermuten, dass die Geräte kaum mehr als acht Gigabyte Arbeitsspeicher haben werden. Damit wäre der Copilot als KI auf den Notebooks raus. Microsoft verlangt für ihn mindestens 16 Gigabyte RAM.
Die Notebooks mit einem Snapdragon C sollen für Surfen im Internet, Videostreaming und produktive Aufgaben geeignet sein. Damit dürften aber eher E-Mails und Textdokumente als umfangreiche Videobearbeitung gemeint sein. Unter anderem Acer, HP und Lenovo sollen später in diesem Jahr Laptops mit dem neuen Chipsatz vorstellen. Die IFA Anfang September oder das Qualcomm Summit im Herbst wären passende Anlässe.
Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
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