Size matters: 3 Gründe, warum sich grosse TVs lohnen
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Size matters: 3 Gründe, warum sich grosse TVs lohnen

Luca Fontana
Zürich, am 22.09.2017
«I am Groot» sagt der kleine Holzmann. Übersetzung: Size matters. Das gilt auch im Heim-Kino. Noch nie hat es sich so sehr gelohnt, einen grossen Bildschirm ins eigene Wohnzimmer zu pflanzen, wie jetzt. Ich sage dir, wieso.

Grosse Bildschirme liegen im Trend. Gross, das ist aktuell alles ab 55 Zoll. Besonders beliebt sind die 65-Zöller. Und 75-Zoll-TVs holen mit grossen Schritten auf. Zufall? Kaum. Viele Einwände, die dich einst davon abhielten, solche «Monster» ins Wohnzimmer zu stellen, sind unterdessen obsolet. «Ich will doch keinen so grossen Klotz rumstehen haben!» könnte ein solcher Einwand sein. Aber hast du schon das Design der neuesten TV-Generation angeschaut? Geschmackssache, sicher, aber ein TV, der schick anzusehen ist, darf auch gross sein. Neidische Blicke von Freunden und Familie, wenn sie sehen, wie du deine Lieblingsserie in Kino-Format geniesst, garantiere ich dir aus Erfahrung.

Das ist natürlich noch nicht alles. Ich gebe dir drei weitere Gründe, weshalb für dich von jetzt an nichts anderes als die Königsklasse in Frage kommt: 4K Ultra-HD-Auflösung und HDR. Der dritte Grund? Lies weiter.

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Wahnwitzige Verfolgungsjagd über der Wüste von «Jakku» in Star Wars: Das Erwachen der Macht – Grosse TV-Bildschirme sorgen für grandiose Kino-Stimmung.

4K Ultra-HD: Grosse TVs brauchen grosse Auflösung – und umgekehrt

Als die ersten HD-Fernseher den Markt eroberten, war der Qualitätssprung von Standard-Definition (SD) zu Full-HD so gewaltig, dass ein noch schärferes Bild kaum vorstellbar war. Zunächst mangelte es an hochauflösenden Quellen (in der Regel gab es nur Blu-Rays), aber lange dauerte es nicht, bis sich Full-HD auch im normalen TV-Programm etablierte. Kaum geschafft, kam die nächste Neuerung: 4K Ultra-HD (UHD).

Wie so oft konnten sich die Hersteller nicht auf eine einheitliche Bezeichnung einigen. Infolgedessen schwirren seither zwei Begriffe herum: 4K und UHD. Beide bedeuten dasselbe. Deshalb habe ich bis hierhin 4K Ultra-HD geschrieben, beschränke mich im Folgenden aber auf 4K. Die Auflösung beträgt 3840×2160 Pixel, das sind über 8 Millionen Pixel ingesamt. Full-HD zum Vergleich besitzt eine Auflösung von 1920×1080 Pixel, also etwas mehr als 2 Millionen Pixel. In der Werbung (und in diesem Artikel) wird die viermal höhere Auflösung oft mit 4K gleichgesetzt, was genaugenommen nicht ganz korrekt ist. 4K entspricht nämlich einer Auflösung von 4096×2160 Pixel, also fast 9 Millionen Pixel. Ein Standard, der bisher nur im Kino Verwendung findet. Auf jeden Fall fällt der Sprung von Full-HD auf 4K sofort ins Auge.

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House of Cards ist eine der zahlreichen Netflix-Eigenproduktionen, die in Ultra-HD/4K abrufbar sind.

Aber 4K fällt erst auf grossen Geräten wirklich auf, das heisst ab 55 Zoll aufwärts. So richtig bombastisch wirds ab 65-Zoll, die derzeitige Trend-Grösse auf dem Markt. Lass die Finger von allen 65-Zöllern, die kein 4K unterstützen – das matschige Bild möchtest du dir und deinen verwöhnten Augen bestimmt nicht antun. Und spätestens, wenn du bei einem 75-Zoll-Monster mit 4K-Auflösung ganz nah ans Bild rangehst ohne einen einzigen Pixel vom anderen unterscheiden zu können, wird dir der Kiefer runterklappen. Genau wie damals, als David Copperfield die Freiheitsstatue verschwinden liess...

Jetzt kannst du auch bei grossen Bildschirmen nahe ran

Der Trend zu grösseren Bildschirmen kommt also nicht von ungefähr. Die hohe Auflösung bringt noch einen weiteren, diesen Trend begünstigenden Nebeneffekt mit sich: Du brauchst dich selbst bei Übergrössen nicht mehr um den Sitzabstand zu sorgen. Bei Full-HD-Bildschirmen ist der Faktor, mir dem du die Länge der Bilddiagonalen multiplizieren musst, um den optimalen Sitzabstand zu erhalten, 2,5. Bei 4K-TVs schrumpft dieser Faktor auf gerade mal 1,5. Okay, in der Hoffnung, dich noch nicht verloren zu haben, machen wir ein kleines, einfaches Zahlenbeispiel. Stell dir vor, du nennst einen hübschen 75-Zöller dein Eigen. Optimaler Sitzabstand? 190 cm (75-Zoll) * 1,5 = 2,85 m. Mit derselben Rechnung hättest du bei einem herkömmlichen Full-HD-Fernseher einen optimalen Sitzabstand von fast 5 Metern gekriegt. Ein ganz schöner Unterschied! Bei einem 4K-Fernseher kannst du also trotz grösseren Diagonalen näher ransitzen. Das wiederum bedeutet, dass dein Blickfeld beim gucken von «Mad Max: Fury Road» fast komplett vom Bildschirm ausgefüllt wird. Nun, das nenne ich Kino-Feeling pur!

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Bämbäm badääm bämbäm. Der «Guitar Guy» aus «Mad Max: Fury Road» lässt die Flammen raus: Kino-Feeling im knackscharfen Grossformat.

Was dir HDR bringt

Wenn es in der TV-Branche ein Thema gibt, das noch intensiver diskutiert wird als 4K, dann ist es «High Dynamic Range». Oder abgekürzt: HDR. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Hochkontrastbild. Wie der Name andeutet, zeichnen sich HDR-Bilder durch extrem hohe Kontraste aus, wodurch viel mehr Details erkennbar werden als bei herkömmlichen Bildern. Dazu kommt, dass HDR-Bilder mehr Farben darstellen können als bis anhin gewohnt. In Zahlen: 16.7 Millionen Farben versus 69 Milliarden (!) Farben. Aber was habe ich denn von so vielen Farben?

Das menschliche Auge ist im Stande, wesentlich mehr Helligkeitsstufen wahrzunehmen, als selbst modernste Monitore darzustellen im Stande sind. Je mehr Farben und Helligkeitsstufen ein Fernseher also abbilden kann, desto eher entspricht das Bild genau dem, was unser Auge in der Realität sieht. Farben wirken somit nicht nur kräftiger oder satter, sondern vor allem natürlicher – selbst dann, wenn du 69 Milliarden Farben (jedenfalls bewusst) nicht unterscheiden kannst.

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Guardians of the Galaxy Vol. 2 – Das farbenprächtige Helden-Abenteuer ist geradezu für HDR prädestiniert.

Du kennst den Begriff HDR vielleicht aus der Fotografie. Dein Fotoapparat nimmt dabei ganz rassig drei Bilder auf: Eines unterbelichtet, eines normalbelichtet, und das letzte Bild überbelichtet. Anschliessend werden die drei Shots zu einem einzigen vereint. Das Resultat ist ein Bild mit extrem hohen Kontrasten, was wiederum mehr Details und noch intensivere, aber natürlichere Farben ermöglicht.

Beim Fernseher funktioniert das offensichtlich etwas anders. Ein Hochkontrastbild definiert sich durch den Unterschied zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Punkt eines Bildes. Je grösser dieser Unterschied, desto breiter die Helligkeits- und Farbpalette dazwischen. Zwei Ansätze sind hier zielführend: Entweder sorge ich für eine möglichst hohe maximale Bildhelligkeit, oder aber ich bemühe mich um ein möglichst tiefes Schwarz. OLED-Panels sind vorallem für Letzteres bekannt, und brüsten sich mit einem «echten» Schwarz, das maximal 0.0005 Nit hell leuchtet (zur Erläuterung: das ist wirklich ein verdammt tiefes Schwarz). LCD-Bildschirme haben OLEDs gegenüber dafür Vorteile was die maximale Bildhelligkeit betrifft. Welche Variante besser ist, ist Geschmackssache. Wie so oft.

Mehr zum Thema HDR:

Frische Farben für deinen TV – *HDR, Dolby Vision und was du darüber wissen musst!**
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But wait, there's more: Unser Liefer- und Montage-Service

Ich hab dir noch einen dritten Grund versprochen, und hier betreibe ich ganz unverblümt Werbung in eigener Sache (jaja, ich gebs zu). Aber hey, warum sollten wir uns nicht gegenseitig helfen?

Unser Liefer- und Montage-Service nimmt dir nämlich für ein kleines Entgeld nicht nur den mühsamen Transport sowie die Entsorgung der Verpackung ab, sondern montiert dir dein Heimkino-Monster direkt dahin, wo du es haben möchtest. Falls du schon beim blossen Anblick eines 65-Zöllers in Ehrfurcht erstarrst, gibt dir dessen voluminöse Kartonverpackung erst recht den Rest. Ich für meinen Teil war heilfroh, musste ich mir bei meinem LG 65”-OLED keine Gedanken über eine sportlich äusserst herausfordenden Treppengymnastik inklusive Wandmontage machen. Und den Abfallsack nahmen die Monteure netterweise auch gleich mit.

Der Service ist eine vergleichsweise kleine Investition, wenn man bedenkt, was der TV selbst kostet. Und eine, die sich meiner Meinung nach lohnt.

Fazit

Fassen wir zusammen: HDR-Fernseher können im Vergleich zu herkömmlichen TVs noch mehr Farben und Details dank Hochkontrastbild darstellen. Um von der Fülle an Details, die dank dieser Technologie sichtbar werden, wirklich zu profitieren, lohnt sich die Anschaffung eines grossen TVs. Auf einem kleinen Bild siehst du zwar genauso schöne Farben, aber die volle Kraft von brillanten HDR-Farben entfaltet sich erst auf einem grösseren Bildschirm. Abgesehen davon hast du von den feinen HDR-Farbverläufen, die dir den ultimativen Kick geben, nicht wirklich viel, wenn du sie auf dem kleinen Bild kaum erkennst.

Und wenn du Kino-Feeling in deiner Bude möchtest, ist alles unterhalb von 55-Zoll einfach nicht gross genug. Du hast eine kleine Wohnung? Kein Problem. Dank 4K UHD-Auflösung kannst du selbst bei 65- oder gar 75-Zöllern richtig nahe ran, ohne dass dein Sehvergnügen getrübt wird. En contraire! Wie im Kino füllt das Bild fast dein Sichtfeld aus – und bleibt dabei gestochen scharf.

Kurz gesagt: Es kommt eben doch auf die Grösse an.


Geile, grosse TVs

Eine kleine Vorauswahl mit verdammt guten Preisen findest du hier:

Der Preis-Hammer aus unserem aktuellen Prospekt

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UE75MU6170 (75", 4K, LCD, 2017)
Samsung UE75MU6170 (75", 4K, LCD, 2017)

Der TV aus dem neuen Line-Up  2017 passt dank ultraschlankem Design ins moderne Wohnzimmer und bietet spektakuläre Details sowie natürliche Farben dank 4K-Auflösung und «Pur Color».

Weitere Highlights

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KD-65A1 (65", 4K, Smart TV, OLED, 2017)
Sony KD-65A1 (65", 4K, Smart TV, OLED, 2017)
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OLED65C7V (65", 4K, OLED, 2017)
LG OLED65C7V (65", 4K, OLED, 2017)
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KD-75XE8596 (75", 4K, TRILUMINOS, LCD, 2017)
2780.–
Sony KD-75XE8596 (75", 4K, TRILUMINOS, LCD, 2017)
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KD-65XE9305 (65", 4K, TRILUMINOS, LCD, 2017)
Sony KD-65XE9305 (65", 4K, TRILUMINOS, LCD, 2017)
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OLED55C6V (55", 4K, OLED)
LG OLED55C6V (55", 4K, OLED)
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UE65MU6170 (65", 4K, Smart TV, LCD, 2017)
Samsung UE65MU6170 (65", 4K, Smart TV, LCD, 2017)

Hier gelangst du zu all unseren TVs mit mindestens (!) 55-Zoll.

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Luca Fontana
Luca Fontana
Editor, Zürich
Abenteuer in der Natur zu erleben und mit Sport an meine Grenzen zu gehen, bis der eigene Puls zum Beat wird — das ist meine Komfortzone. Zum Ausgleich geniesse ich auch die ruhigen Momente mit einem guten Buch über gefährliche Intrigen und finstere Königsmörder. Manchmal schwärme ich für Filmmusik, minutenlang. Hängt wohl mit meiner ausgeprägten Leidenschaft fürs Kino zusammen. Was ich immer schon sagen wollte: «Ich bin Groot.»

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