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Sex-Spielzeuge aus dem 3D-Drucker – Eine Bauanleitung und die Tücken des Bioproofing

Der Markt für Erwachsenenspielzeuge bietet eine riesige Auswahl, die zuweilen überwältigend sein kann. Es kann aber nichts so persönlich sein wie ein selbstgemachtes Stück. Weil die Community es vorgeschlagen hat, bin ich in die Welt der 3D-gedruckten Sexpielzeuge und des Bioproofing abgetaucht.

Im Januar hatte ich darüber geschrieben, wie das Projekt, einen 3D-Drucker zu bauen, mich und meinen Freund näher zusammengebracht hat. Offenbar haben ein paar Leser mehr erwartet, als nur eine unschuldige, zusammenschweissende Erfahrung. Ja, ich rede von dir, Taconaut.

Und ich dachte schon ihr würdet uns eine Anleitung geben um sowas zu drucken und vielleicht sogar Cloud-tauglich zu machen.

Taconaut hat Recht, man kann seine eigenen Sextoys drucken. Es gibt sogar Wege, wie man sie nicht nur hygienisch, sondern auch komplett bioproof (ungefährlich für den Körper) machen kann. Lasst mich euch erzählen wie.

Weniger kreative Alternativen

Bevor wir zu tief in das Thema abtauchen, möchte ich noch hervorheben, dass es andere Optionen gibt, um sein eigenes Sexpielzeug herzustellen. Das Clone-A-Willy-Kit zum Beispiel kommt mit allem Nötigen, um eine Nachbildung deines liebsten Stückes zu machen. Je nach gewählten Kit kann es entweder mit Schokolade oder mit platinvernetztem Silikon in verschiedenen Farben gefüllt werden. Inklusive Vibrator.

Dieses Kit hat natürlich den Nachteil, dass man ein hilfsbereites Modell braucht und es in der Herstellung nicht ganz einfach ist. Bester Fall: Was du siehst ist was du kriegst. Schlechtester Fall: Du musst den ganzen Prozess nochmals wiederholen. Obwohl das Erstellen des Abdrucks nicht mehr als zehn Minuten dauert, braucht das Silikon etwa 24 Stunden, um zu trocknen. Eine lange Wartezeit, um herauszufinden, ob es wirklich geklappt hat.

Es gibt auch Schokoladen-Clone-A-Pussy-Kits vom selben Hersteller. Das hat jedoch keinen anderen Zweck, als gegessen zu werden. Nicht, dass daran etwas auszusetzen wäre. Aber für unsere Zwecke ist das nutzlos, weil der Schoggidrucker meines Wissens noch nicht erfunden worden ist.

Falls du nicht dein komplett eigenes Spielzeug modellieren möchtest, habe ich einige Optionen auf Thingiverse.com gefunden. Eine noch viel bessere Seite ist Sexshop3D.com, wo du alle möglichen Modelle kaufen und grossartige Tipps zu Materialien, Prozessen und Sicherheit findest. Nicht nur das, du kannst sogar deine eigenen Erfindungen verkaufen. Was ich tun werde.

Die Sicherheit geht vor

Von Hundespielzeug bis zu Küchenutensilien, als allererstes willst du sicherstellen, dass dein Objekt bioproof ist. Die Alternative wäre ungesund oder gar gefährlich: Du könntest dich, deinen Partner oder deinen Hund vergiften. Wir haben hier ein potentiell gesundheitsschädliches Material das auf menschliches Fleisch trifft. Und menschliches Fleisch ist sensibel.

Sieht zwar okay aus, ist bisher aus gesundheitlichen Gründen nur ein Proof-of-Concept

Sicherheit ist also das oberste Gebot. Einfach einen Schnuller für das Baby, ein Armband für dein Kind, irgendein kurzlebiges Kauspielzeug für deinen Hund oder ein Sexspielzeug drucken zu können wäre ziemlich cool, nicht? Zudem ist das einfach: Drucker kalibrieren, Auftrag erteilen und dann zu Bett gehen. Beim Aufstehen ist das Ding fertig gedruckt.

Aber wie kriegen wir das hin in der wundervollen Welt des 3D-Druckens, fragst du dich? Glücklicherweise sind die Optionen vielfältig in der Do-It-Yourself-Welt. Hier sind die populärsten Alternativen, die je nach Projekt zur Auswahl stehen:

  • Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)
  • Silikonüberzug
  • Negativ-Form

Vielleicht bist du schon vertraut mit ABS. Es ist nicht nur das zweitbeliebteste Filament für Heim-3D-Drucker (nach PLA), sondern auch das Material, das in jedem modernen Legostein steckt. Weil es beim alltäglichen Gebrauch keine giftigen Materialien abgibt, ist es eine sichere Wahl für Alltagsgegenstände. Wenn nicht Silikon oder Gummi zum Einsatz kommt, ist ABS seit Jahrzehnten die erste Wahl für die Sexspielzeug-Industrie. Und die wissen, was sie tun. Ihr tägliches Brot ist «Plastik trifft auf Fleisch», die Industrie ist gut reguliert und unter stetigem prüfenden Blick von Kunden.

Weil ich immer noch ziemlich neu bin in der Welt des 3D-Druckens, ist das Kalibrieren noch immer ein Albtraum. Das Kalibrieren der Einstellungen für ABS ist noch viel schlimmer. Deshalb halte ich mich für dieses Projekt an mein gutes altes Polylactide (PLA).

Obwohl PLA biologisch abbaubar ist, ist es nicht auf der Liste der lebensmittelkonformen Werkstoffen der meisten Regulierungsbehörden aufgeführt. Dort findest du heraus, ob etwas mit deinen Lebensmitteln verträglich ist. Und wenn du nicht willst, dass etwas mit deinem Essen in Berührung kommt, dann willst du es definitiv nirgendwo in der Nähe deiner Lendengegend. Oder sonst irgendwo an deinem Körper.

Ehrlich gesagt habe ich nirgends irgendeine Information gefunden, die dagegen sprechen würde, es für ein Sexspielzeug zu benutzen. Aber wenn es auf dem Markt keinerlei Produkte aus PLA gibt, wird das seinen guten Grund haben. Da das Projekt für diesen Artikel nur ein Prototyp und nicht für den persönlichen Gebrauch gedacht ist, mache ich mir aber keine Sorgen. Ich rate aber davon ab, PLA zu benutzen. Wenn du wirklich dein eigenes Sexspielzeug drucken willst, dann gehe auf Nummer sicher und benutze ABS.

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Falls du etwas anderes im Sinn hast oder was Ähnliches wie das Clone-A-Willy-Kit willst, dann kannst du natürlich auch eine Negativform für Silikon mit dem 3D-Drucker produzieren. Anschliessend kannst du die Rohmaterialien des Kits für deine Negativform benützen und schon hast du einen bioproofen Abguss deines Sextoys.

Es muss betont werden, wie wichtig es ist, eine perfekt glatte Oberfläche zu haben. Der 3D-Drucker trägt das Material in Schichten auf, deshalb werden auch im perfektesten Modell kleine Lücken und Rillen sein. Kein Objekt kommt gebrauchsfertig aus dem Drucker. Du musst also sicherstellen, dass du dich beim Gebrauch weder verletzt noch vergiftest.

Sogar nach ausgiebigem Schleifen oder einem chemischen Bad, um die Oberfläche glatt zu kriegen, können einige winzige Löcher übrig bleiben. Diese sind ideale Orte für Bakterien, um sich zu verstecken und zu vermehren. Das will bei einem solch persönlichen Objekt tunlichst vermieden werden. Deshalb bestehe ich darauf, mehrere Schichten lebensmittelverträgliches Silikonspray aufzutragen oder es mit Silikongummi zu überziehen.

Forschung im Feld

Wenn es um Sexspielzeug geht, muss ich zugeben, dass ich mich nicht sehr gut auskenne. Um das zu beheben, habe ich eine halbe Stunde in meinem lokalen Sexshop verbracht. Und ich muss sagen, mir war nicht bewusst, was für eine Fülle an verschiedenen Produkten es gibt.

Was mir aufgefallen ist, sind die Vibrationsmuster, die bei den meisten Vibratoren die genau gleichen acht Geschwindigkeitseinstellungen sind. Bei den Rabbit-Modellen sind die Vibrationsmuster auf den Hasen-Teil beschränkt, während der Kopf in drei verschiedenen Geschwindigkeiten rotiert.

Im hinteren Teil des Vibrators ist ein kleinerer Bullet-Vibrator untergebracht. Damit ersparen wir uns die Neuerfindung eines Vibrationsmotors.

Ein Spielzeug stach aus der Menge hervor. Ich muss zugeben, es hat sich sehr angenehm angefühlt, jedenfalls in meiner Hand. Ich rede von der Stronic-Linie von Fun Factory. Anstelle von Rotationen oder Vibrationen simuliert diese tatsächlich eine Stoss-Bewegung, und die ist ziemlich energisch. Kudos, kleines Spielzeug! Das Silikon war im Vergleich zu den anderen Vibratoren nicht besonders weich, aber die Bewegung übertrifft das, was ich von einem Sexspielzeug erwartet hatte. Ich musste das mit euch teilen.

Wieso sollte man sich bei all den Alternativen, die zurzeit angeboten werden, auf anatomische Korrektheit beschränken? Es gibt genügend Produkte da draussen, die mit eleganten, abstrakten Formen eine Welt voller Vergnügen versprechen. Es muss aber erwähnt werden, dass diese Spielzeuge auch auf der teuren Seite angesiedelt sind.

Ich habe den Shop dann verlassen, wie ich gekommen bin: Mit leeren Händen. Aber nun kann ich voller Stolz sagen, dass ich eine Idee davon habe, was momentan auf dem Markt angeboten wird.

Kommen wir zur Sache

Bevor ich mit dem 3D-Modell begonnen habe, musste ich die Limitierungen meines Druckers berücksichtigen. Er kann wegen dem fehlenden Lüfter an der Düse nicht in der Luft oder steilere Winkel als 45° drucken. Auch die Materialien und die gewünschte Funktionalität haben beim Design eine grosse Rolle gespielt. Mit all diesen Dingen im Kopf habe ich mich entschieden, den Liv 2 von Lelo als meine Hauptinspiration für dieses Projekt zu nehmen.

Nach einem langen Wochenende habe ich also ein System modelliert, das einen Bullet-Vibrator fest verbaut hat. Nicht nur das, der Bullet sollte auch mit einem Knopf aktiviert werden können, den ich in der Verschlusskappe integriert habe, damit ich das fertige Sex Toy zwischen Einsätzen nicht auseinander nehmen muss.

Nach drei Drucken des oberen Teils – was jeweils drei Stunden dauert – hatte ich endlich eine Version, die mir gefiel. Die Verschlusskappe benötigte fünf Versuche, bis der Knopf perfekt funktionierte. Glücklicherweise braucht der Verschluss nur eine Stunde pro Versuch.

Dann gings an den Feinschliff. Bei solchen Objekten kann ich nicht genug betonen, wie wichtig eine nicht-poröse Oberfläche ist. Also habe ich die wenigen Löcher mit einem UV-härtendem Plastik gefüllt. Das ist ideal für Anwendungen, die widerstandsfähig sein müssen gegen wechselnde Temperaturen, Vibrationen oder Umwelteinflüsse. Und es ist bioproof.

Sobald die Oberfläche komplett geschlossen war, habe ich die Teile abgeschmirgelt, einige Male mit Silikonspray beschichtet und das wars. Aber genug geredet, schau es dir einfach an:

Nie im Leben würde ich mich dabei filmen, wie ich das Ding abschmirgle.

Alles in allem war es ein lustiges Projekt. Das Modellieren hat mir mehr Spass gemacht als die eigentliche Produktion – aber einen funktionierenden Knopf zu haben war doch sehr cool.

Falls ich das jemals ordentlich wiederholen sollte, werde ich es direkt aus dem Drucker mit Clone-A-Willy-Silikon beschichten und gut ist.

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Du bist dran

Falls du das selbst ausprobieren willst: Ich habe den einfachsten Bullet-Vibrator verwendet, den ich bei Galaxus gefunden habe. Für den Drucker gibt es eine Fülle von Modellen. Meinen gibt es hier. Und wie zuvor erwähnt, ich empfehle das platinvernetzte Silikon von Clone A Willy für einen professionellen und sicheren Finish.

Nun weisst du's. Du kannst dein ganz eigenes Sexspielzeug in deinem gemütlichen zu Hause machen. Also lass deiner Fantasie freien Lauf und fang an zu drucken! Vergiss nicht, vor und nach jeder Benützung einen Toy Cleaner zu verwenden. Viel Spass!

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User

Mariana Hurtado

  • Grafik-Designerin
Grafik-Designerin, Pokémon-Trainerin, tech-savvy und keine Schriftstellerin. Seit 2014 bin ich in der Schweiz. Ich führe einen steten Kampf gegen schlechtes Design.

120 Kommentare

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User gneuchler

Ist bei diesem Druck die Testnote befriedigend besser als gut?

04.05.2017
User B3ll3r0ph0nt3s

Penetration Testing wurde auch nicht gemacht, ist aber zum Glück keine Software!

04.05.2017
User georgema

Kann digitec als nächstes ein Gerät erfinden welches einem die Prostata abtastet? Ich möchte nicht dass mir ein Arzt den Finger reinsteckt, ächz.... dann lieber ein raspberry-betriebener Dildo!

05.05.2017
Antworten
User A-Vic

What the .....

03.05.2017
User Konayo

Wo liegt das Problem?

04.05.2017
User retschi

I lol'd, thank you :D

05.05.2017
User Anonymous

DoubleAgent ist entweder erst 11 Jahre alt oder zu prüde, um über Dildos zu reden.

06.05.2017
User A-Vic

Weder bin ich erst 11 Jahre alt, noch bin ich zu prüde, um über Dildos zu reden. Das war einfach mein erster Gedanke - wohl auch der Gedanke vieler anderer User- , als mir ein Dildo auf einer Website wie digitec ins Auge sprang. Mein Kommentar war mehr als Lacher gemeint und keineswegs als Empörung oder gar Beleidigung gegenüber der Verfasserin gedacht. ;)

08.05.2017
Antworten
User Lomat4000

Ich (M 17) bin sehr verwirrt, so ein Bericht hier zu finden. Ich wollte doch nur ein neues Netzteil und neues Material für mein 3D-Drucker bestellen. Jetzt stellt mir aber die Frage: Hätte man den Bericht nicht voller sexuellen Wortspielen und Zweideutigkeiten packen können? Das wäre perfekt gewesen

03.05.2017
User Dominik Bärlocher

Hätten wir können. Kein Problem. Bei der redaktionellen Planung aber war uns wichtig, dass wir das Thema der Gesundheit und der Wahl des Plastiks ernst nehmen. Weil wenn sich unsere Leser einen Schaden lachen, dann laufen wir Gefahr, dass sie sich am Ende vergiften, wenn sie sich inspirieren lassen aber die ganzen Sicherheitshinweise übersehen. Lacher sind ja schon gut, aber Gesundheit ist besser. Zudem denke ich, dass der Humor hier vor allem im Kopf der Leser sein wird. Weil sind wir ehrlich, lustig ist es allemal.

04.05.2017
User B3ll3r0ph0nt3s

Kudos für diese rücksichtsvolle Planung! Aber ja lustig ist es auf jeden Fall, aber wie das mit dem Dildo schmirgeln geht hätte ich schon gern auf Video gesehen :,-D

04.05.2017
User georgema

@DominikBärlocher ich versuche mir grad vorzustellen wie ihr zusammenhockt und so einen Artikel "redaktionell plant" und ich kann nicht aufhören zu lachen, bwahahaha.

05.05.2017
User Anonymous

@Georgema: Wenn man so deine anderen Kommentare liest, wird mir einiges klar über dich
@digitec: Ich glaube Georgema braucht mal eine Auszeit

06.05.2017
Antworten
User Swizy123

hat kassensturz das schon getestet?

03.05.2017
User Anonymous

Kann man dem Kassensturz sicher vorschlagen ^^ Auf den Beitrag freue ich mich auf jeden Fall schon :D

04.05.2017
User CysteK

xD
Kassensturtz gehört der migros...
somit denke ich eher nein.

04.05.2017
User Anonymous

@Mcck1990 "Kassensturz gehört der Migros"

Wie kommst Du darauf?

Die Migros ist aber Mehrheitsaktionär von digitec. Genau: Jenes Detailhandelsunternehmen, welches erwachsene Kunden vor Alkohol und Tabak schützt, ist Mehrheitskationär eines IT-Onlinehandels, welches auf der Startseite farbig wie ein Pfau bei allen Altersgruppen für Dildos wirbt xD

04.05.2017
User Dominik Bärlocher

Dem Kassensturz würden wir das von Mariana gedruckte Sex Toy nicht geben, denn ihr Druck sollte nicht benutzt werden. Es handelt sich beim abgebildeten Objekt um ein Proof of Concept. Ein benutzbares Modell sollte aus ABS sein, mit Silikonspray überzogen und dann noch von einem Labor getestet werden. Bevor wir den Plastik aufs Fleisch loslassen, wollen wir sicher sein, dass keiner verletzt wird.

05.05.2017
User Anonymous

@Anonymus: Migros verkauft selber Vibratoren - vondaher kein Wiederspruch in sich.

05.05.2017
Antworten
User Balrog

Galaxus hat schon seit längerem solche "Utensilien" im Angebot, daher finde ich die hier geschilderten Empörungen einzelner recht unsinnig . Klar, man hätte auch Essbesteck als Beispiel nehmen können, dennoch hat sich die Autorin anders entschieden; ist auch ihr gutes Recht!

04.05.2017
User Galaxygate.ch

Ja und eine Gabel ist wircklich nicht so praktisch als Sex Toy.

05.05.2017
User Balrog

@the_spacehiker:
Das Beispiel mit dem Essbesteck habe ich auf das Bioproofing bezogen und nicht darauf, dessen Zweck zu entfremden...aber jedem das Seine ;-)

07.05.2017
Antworten
User Anonymous

Die entscheidende Frage war:
Hat das Sextoy funktioniert? - Wie war die Erfahrung damit? - Würdest du anderen Leuten empfehlen auch sowas zu machen?

03.05.2017
User CysteK

funktioniert XD
ein stein funktioniert ja auch (hat keine batterien drin.)
Ich sehe nur eine problematik-->filament hersteller.
Mann weiss nie was die sonst noch ins pla oder abs mischen.

04.05.2017
User Dominik Bärlocher

Natürlich hat das Teil Batterien drin. Denn es vibriert ja auch. Einfach nur eine Form zu drucken wäre zu einfach gewesen. Mariana hat daher im hinteren Teil ihres Drucks einen Bullet Vibrator untergebracht, der das ganze Objekt zum Vibrieren bringt.

05.05.2017
User Misch_86

Die entscheidende Frage ist vielmehr:
Wie viele Leute lesen den Artikel gar nicht erst, bevor sie kommentieren?

Sie hat ständig darauf verwiesen, dass es sich lediglich um einen "Proof of concept" handelt und sie den verwendeten Kunststoff keinesfalls zur "Anwendung" empfiehlt.

05.05.2017
User Anonymous

Villeicht hat sie ein Kondom benutzt, dann kann man es durchwegs benutzen

05.05.2017
Antworten
User Casagrande05

:-) das beste Thema seit langem....

03.05.2017
User DaVuci

Ai ai, diese Kommentare! Kein Wunder wird uns Schweizern oft nachgesagt wir wären Idioten.

04.05.2017
User Anonymous

In jedem Land gibt es einen Haufen solcher Leute.

06.05.2017
User georgema

Kluge Leute kümmern sich nicht darum was andere über sie sagen.

06.05.2017
Antworten
User rusher94

Vielen Dank. Du hast das gemacht was mir viele schon gesagt haben. Ich habe auch ein 3D drucker und alle so...: hast du schon dein eigenes Sextoy gedruckt? und ich neh aber ich werd schon noch. Vielen dank. Ich sag nur Science!!!!

04.05.2017
User taconaut

Ich fühle mich gebauchpinzelt :) vielen Dank für den recherchierten und gut geschriebenen Artikel!

04.05.2017
User July Sullivan

Schäm dich du hast Tausende digitec Kunden empört *lach*

05.05.2017
Antworten
User shamara.leibundgut

@ Digitec: Top, einfach nur top.

@ alle Buh-Rufer: Leute, kommt mals runter, ernsthaft. Wir leben im Jahre 2017, wo Kinder schon aufgeklährter sind, als viele Eltern meinen. Und Sex ist was normales, da kommen alle Menschen her, auch Buh-Rufer ;)

04.05.2017
User georgema

Tjo, man sollte aber eben Kinder nicht früh sexualisieren, das kommt nicht gut raus. Jeder mit etwas Weitblick kann das erkennen.

05.05.2017
User Yuppie

Ach das ist wie beim Stillen. Alle haben Angst das ein entblösster Busen die Kinder schockieren kann. Aber Kinder sexualisieren Brüste nicht, sondern Kinder sehen einfach ein Kind das trinkt, fertig. Und ich frage mich eh, wie viele Kinder digitec.ch als Inspirationsquelle dinet. Ausserdem: ist das ein Fachartikel, und kein Blick am Abend, der über die High Society berichtet und einem das Gefühl gibt, man ist zu dick, zu wenig schön etc. Get ur shit straight.

08.05.2017
Antworten
User saruckan

Schoggidrucker gibt es bereits für Confiseure.

03.05.2017
User Anonymous

Netter Artikel jedoch muss ich sagen not safe wor work :/

03.05.2017
User deroheim

Erfrischend anders dieser Artikel
Besonders belustigend sind die entrüsteten Kommentare einiger prüden Personen.
Well done

05.05.2017
User georgema

Pornographie hat ihren festen Platz, aber muss man das den Leuten unter die Nase reiben? Hat digitec noch nie was von NSFW gehört? Von mir aus können die ja ne NSFW Kategorie einführen, aber dann bitte so, dass nicht jedes Kind welche die Seite besucht gleich einen Dildo ins Gesicht geklatscht bekommt, ok?

05.05.2017
User Anonymous

Ich sehe nicht was da dran NSFW sein soll.. es ist Plastik dass Phallus (mässig) gedruckt wurde.. Wenn Du schon AT WORK auf der Seite surfst und angst hast dann solltest du arbeiten und hättest es verdient erwischt zu werden. Wenn dich Dein Arbeitgeber beauftragt hat was zu suchen kannst du nichts dafür.
Und wenn ein Kind das sieht dass wird es garantiert nicht an einen Penis denken. Schau mal den Vedia Katalog an.. da gibt es haufenweise solcher Produkte und als Kind hatte ich den gekannt ;)

08.05.2017
Antworten
User Danisumi

Alles schön und gut. Aber was gibts für die Männer? Wann kommt ein "Wie druckst du dir eine sichere Gummi Susi" Bericht raus? eMANNzipation bitte sehr ;)

04.05.2017
User georgema

Männer? Geh bitte mit der Zeit. Weisse Männer sind Teil des unterdrückenden Patriarchats und müssen geächtet werden. Ich möchte gerne als nächste dildos sehen für das gesamte LGBTQAIP+++ Spektrum.

05.05.2017
Antworten
User pdk4u6969

...Chaturbate OhMiBod :)

03.05.2017
User Cannaprn

Hallo Mariana. Wenn du schon die Büchse der Pandora geöffnet hast, warum setzt du dich nicht mit Dominik zusammen und ihr bastellt mit einem Raspberry Pie und einem Übersetzungsgetriebe eine kleine "Fuck Machine" meine Freundin hätte bestimmt spass und ich währe endlich entlastet^^

04.05.2017
User Dominik Bärlocher

Wäre das, rein jetzt vom Basic Setup her nicht eher ein Arduino-Projekt? Weil direkt uninteressant klingt es nicht. Um Autor Warren Ellis zu zitieren: "We may have been crazed, strange and entirely too eager to find new things to have sex with".

Wenn du mir also erklären kannst, wie du dir das genau vorstellst, dann setz ich das mal auf meine Liste von "Projekten, über die es sich nachzudenken lohnen könnte". :)

04.05.2017
User Cannaprn

Bin kein Ingenieur kenne das nur aus Audiovisuellen Bildquellen;( Andruino oder rapsberry pi spielt nicht so ne rolle einfach GPIO schnittstelle und ein kraftiger motor am besten mit drosselungsregler. Samtliche zahnräder kann man mit dem 3D drucker ausdrucken. Mach dir mal ein kleines konzept, würde auch gern meine mithilfe anbieten:)

04.05.2017
User July Sullivan

Kommt ganz auf die Grösse an!

Wenn man so ein Sessel machen will in den man sich reinsetzen kann und sich gemütlich befriedigen lassen darf, dann würde ich was Richtiges empfehlen. Son 400V Asynchronmotor mit einem Frequenzumformer. So ganz nach dem Motto: "Ine muess er u wenn beidi brüeled"
Natürlich lassen sich die Einzenteile Via 3D Drucker drucken. Aber auf jeden Fall regelbar, sonst könnte es Sch(m)erzhaft werden!

05.05.2017
User georgema

In der Tat. Ich finde digitec soll (jetzt da der erste Schritt gemacht wurde) diesen Pfad auch schön zu Ende gehen: Fuck-Machines, life-like Sexdolls, erweitertes VR (mit Blasmund-Device) etc... Am besten dann immer alles auf Seite 1 promoten, bitte auch in gedruckter Form (möchte auch das mein 70 jähriger Nachbar der digitec-Werbung nur in Form von Katalogen erfährt in den Genuss kommt). Bravo digitec! So progressiv und Slutty! Lasst uns Trump zeigen dass WIR die Chefs unserer Genitalien sind!

05.05.2017
User Qwertz

Ihr könnt euch den komplizierten Teil mit dem Getriebe auch sparen und den Motor so lassen, wie er jetzt ist. Dafür könnt ihr die Steuerung mit einem Arduino mit WiFi-Modul realisieren und ihn über die Blynk-App fernsteuern.
Zudem könntet ihr gewisse Muster von Intensitäten in das Arduino-Skript integrieren, die sich entweder per App oder mithilfe eines zweiten Knopfs abrufen lassen.

05.05.2017
Antworten
User Anonymous

Die Schweiz in Aufruhr! An alle Haters: komnt mal runter. Sex ist was ganz natürliches. Zudem sollten sich alle, die sich negativ äussern, mal mit diesem Thema auseinander setzten. Jeder tut es, aber sich darüber austauschen ist ein no-go!? Frage: wo genau lebt ihr? Auf diesem Planet?! Waaaas? ;)

05.05.2017
User m.windu

Krass..abgesehen von Wettbewerben hat vermutlich selten ein Artikel für so viele Kommentare gesorgt xD. Artikel super und die angeregte Diskussion sowieso!

06.05.2017
User fabian.kresiment

Oke das ist neu

03.05.2017
User maxmustang

... und sicher sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

03.05.2017
User RugaCH

Kann der vibrieren wenn man eine Nachricht oder EMail bekommt? Da wäre Spam sicher wieder erwünscht :P

05.05.2017
User georgema

Ich glaube Google arbeitet an so einem Dildo, welchen man 24/7 trägt und welcher einen regelmässig mit "Wonne" berieselt... Lässt sich auch mit Handy verbinden, so dass wenn Schatzi anruft es dann auch an der richtigen Stelle vibriert!

05.05.2017
Antworten
User Anonymous

Bei ABS müsste man doch noch beachten, dass die Struktur des gedruckten Objektes mit mikrolöchern gefüllt ist. Das bedeutet, dass sich darin Bakterien und Pilze ausbreiten können, welche man nicht wegwaschen kann. Deshalb währe ich vorsichtig bei solchen Anwendungen.

04.05.2017
User SirGJonesXIII

Stichwort: Silikon ;-)

04.05.2017
User georgema

Also bio-proofing macht ja schon sinn, aber muss man diese Thema ausgerechnet mit Dildos angehen? Wie wärs zuerst mit Küchengeräten usw.??

05.05.2017
User Anonymous

@georgema: Ja darf man.. und wieso nicht? Scheinbar bist du nur hier um deine Unstimmigkeit über eine Stück Plastik in Phallus Form zu verkünden.
Wenn Du 0815 Beiträge suchst bist du hier an der falschen stelle und vermutlich auch im Falschen Jahrhundert.

08.05.2017
Antworten
User macstanislaus

Komisch das diese Frage nicht gestellt wurde.

Gibts das stl irgendwo zum download?

Layer hight?
Infill?

Zum Punkt Material noch etwas. ABS wird als nicht "foodsafe" angeschaut. PLA hingegen schon. Wie sehr das nach einer Behandlung mit silikon noch draufankommt weiss ich aber nicht.

05.05.2017
User marhurram

Hast du die beiden letzten Absätze gelesen?

05.05.2017
Antworten
User reinhold86

PLA wird sehr wahrscheinlich nicht gebraucht weil es spröde ist und es leichter bricht.

Gesundheitlich spricht nichts gegen PLA das as komplett abbaubar ist.

06.05.2017
User Anonymous

Also ich Drucke ausschliesslich mit PLA, Figuren, Maschienenteile und so weiter.
Glaube mir, an der festigkeit scheitert es hier nicht.

09.05.2017
Antworten
User pandakin

Wie viele "Beschwerden" von "besorgten Mitmenschen" kriegt ihr so pro Minute für den Beitrag rein? :D

08.05.2017
User LiunAlv

Haa spannend gemacht. Die Frage stellt sich für mich warum kein Biofila PLATec benutzt wurde? Die Eigenschaften würden ja passen.

20.02.2018
User Berenwulf

Seit heute gilt wohl digitec.ch als NSFW. Da haben meine Mitarbeiter aber schön gekuckt als ich einen riesigen Dildo auf meinem Bildschirm hatte. Danke Digitec!

05.05.2017
User georgema

Was digitec hier macht nennt man "virtue signaling". Digitec möchte damit zeigen wie progressiv sie sind, wie modern und aufgeschlossen. Frage mich jetzt echt was Marcel Dobler zu dem Artikel meint... und da digitec ja jetzt Migros gehört, muss ich mich wundern ob ich bald auch dildo-bilder in der Migros-Zeitung oder Migros-Plakaten sehen werde???!! Das ist so progressiv und emanzipiert!!! Wow! Ächz....

05.05.2017
User Anonymous

Was machst Du während der Arbeit auf Digitec? Dann bist Du selber schuld und hast es verdient ^^ Ganz einfach.
Wieso man Marcel Dobler hier rein bringen muss verstehe ich auch nicht.. das wird ihn nicht interessieren und wer ihn persönlich kennt weiss dass er Aufgeschlossen und einen coolen Sinn für Humor hat. Und das ist Digitec galaxus und nicht Migros.. immer noch 2 VERSCHIEDENE Firmen. Heisst auch Regelungen der Beiträge sind verschieden.. aber einfach mal dumm rumschreien.. bravo!

08.05.2017
User Yuppie

Marcel Dobler ist nicht mehr in der GL. He couldnt care less

08.05.2017
Antworten
User johanneskingma

Hautverträglichkeit, Reinigung, und Handhabung des Endprodukts wurde im Beitrag ungenügend beleuchtet. Aber ist vielleicht auch nicht das forté von Digitec.

06.05.2017