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Personal E-Transporter: Was ist erlaubt, was nicht?

Personal E-Transporter sind nach den E-Bikes eine relativ neue Kategorie im Bereich der E-Mobilität. Zu den neuartigen Fahrzeugen zählen unter anderem das selbstbalancierende, ein- oder zweirädrige Airwheel, das Smart Wheel, Hoverboards, E-Scooter, E-Skateboards, E-Trottinetts, Segway-artige elektrische Stehroller oder ganz exotische Modelle wie das neue Hover Wheel.

Die Liste der innovativen, elektrisch angetriebenen Geräte erweitert sich laufend. Umso wichtiger ist es, die rechtliche Situation rund um diese Fahrzeuge zu kennen und zu wissen, wo man mit ihnen unterwegs sein darf und wo nicht. Auf dieser Seite beantworten wir dir schon einmal die wichtigsten Fragen zu diesem Thema. Falls du noch weitere Fragen hast, kannst du diese gerne ganz unten als Kommentar an uns stellen.

Darf ich mit einem Personal E-Transporter auf öffentlichen Strassen fahren?

Die grosse Mehrheit der Personal E-Transporter auf Galaxus hat keine Strassenzulassung und ist für die Verwendung auf öffentlichen Strassen (einschliesslich Trottoirs und Fussgängerzonen) nicht zugelassen. Sie dienen ausschliesslich dem Gebrauch auf privaten Wegen und Plätzen. Bei der Filterkategorie «Strassenzulassung» kannst du nach E-Transportern mit und ohne Strassenzulassung filtern, und nach denen, die derzeit daraufhin geprüft werden («in Abklärung»). Artikel «in Abklärung» dürfen bis auf weiteres nur auf abgesperrtem Privatgrund verwendet werden, sind also gleich klassifiziert wie diejenigen ohne Strassenzulassung. Allerdings wird bei diesen Artikeln aktuell eine Typengenehmigung beantragt/geprüft.

Welche Personal E-Transporter dürfen momentan legal auf öffentlichen Verkehrsflächen verwendet werden?

Nur Transporter mit Typengenehmigung und Kategorisierung gemäss VTS dürfen öffentlich benutzt werden. Aktuell führt Galaxus kein solches Modell im Sortiment, welches diese Vorgaben erfüllt. Die Scooter von Hitec haben zwar eine Strassenzulassung und sind gemäss Kategorisierung im öffentlichen Verkehr erlaubt, sie besitzen aber keine Typengenehmigung. Bei einem Unfall kann es unter Umständen deshalb zu Komplikationen mit der Versicherung kommen.

Was ist mit «öffentlichen Strassen» gemeint?

Nichtöffentlich ist eine Strasse nur dann, wenn sie ausschliesslich privatem Gebrauch dient. Wenn sie aber praktisch jedermann, selbst in beschränktem Umfang, offen steht, handelt es sich um eine öffentliche Strasse. So gilt zum Beispiel der Vorplatz einer Fabrik, der während der Betriebszeit einem unbestimmten Benutzerkreis offen steht, als öffentliche Strasse, wenn ein entgegengesetzter Wille des Berechtigten nicht durch ein signalisiertes Verbot oder durch eine Abgrenzung kenntlich gemacht wird. Auch Trottoirs, Plätze und Fussgängerzonen zählen zu öffentlichen Strassen.

Dürfen E-Transporter auf dem Trottoir gefahren werden?

Nein, weder die Artikel mit Strassenzulassung, noch jene ohne Zulassung dürfen auf dem Trottoir verwendet werden.

Wer klassifiziert und prüft die Personal E-Transporter?

Die notwendigen Tests für die Strassenzulassung nach Art. 18 Bst. b VTS werden von einer durch das Bundesamt für Strassen (ASTRA) anerkannten Schweizer Prüfstelle durchgeführt.

Entdecke unsere Personal E-Transporter

User

Gion Manetsch

77-42-65: Das sind nicht etwa meine Traummasse für die Bewerbung bei der nächsten „Bachelor“-Staffel, sondern Körperwerte während meiner Zeit als Profi-Mountainbiker. Mittlerweile hat sich meine maximale Sauerstoffaufnahme (Vo2max) von 77 gefühlt halbiert bzw. der Ruhepuls von früher 42 Schlägen/min verdoppelt und die Waage zeigt 11 kg mehr als die 65kg vor 8 Jahren. All das heisst aber nicht, dass ich zum Passivsportler geworden bin. Im Gegenteil, ich bin mittlerweile begeisterter Racketsportler, Hobbyschwimmer, Feierabend-Jogger und Skifahrer. Die Bewegung in der Natur und die Kombination aus Ausdauer, Technik und Action macht für mich das Biken aber noch immer zur schönsten Sportart überhaupt – einfach gemütlicher und mit mehr Federweg am Bike.

20 Kommentare

User stoffel.janis

Ich finde das super, dass solche Informationen auch von ihnen verteilt werden. Direkt so findet man das fast nirgends auf dem internet.
Dank!

03.05.2016
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User bene883

Finde es stark und seriös, vor fehlender Strassenzulassung zu warnen. Diese Geräte sind nicht ungefährlich, v.a. Anfänger haben damit nichts auf der Strasse verloren. Beim Motorrad-kaufen sagt dir der Verkäufer auch, ob du damit auf die Strasse oder nur ins Gelände darfst.

03.05.2016
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User rgraeflin

Seriös wäre, nur Geräte anzubieten, die für die Strasse zugelassen sind, denn bei der e-mobility will die Mehrheit nicht ins Gelände...

17.06.2016
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User kuki4

super dass ihr die kunden informiert, aber: was hat dass noch mit mobilität zu tun wenn man die geräte nur auf einer strecke nutzen darf die man genauso gut laufen könnte?

04.05.2016
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User Wowza

Ist doch eher ein Hinweis, dass man versicherungstechnisch Probleme kriegen könnte bei einem Unfall. Leute machen doch ständig semi-legale Sachen: Velos auf Trottoir fahren (ich eingeschlossen), Velofahren mit Musik auf den Ohren etc. Busse oder Versicherungs-Fail wird dann eben in Kauf genommen.

03.05.2016
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User thomleut

Nicht nur hinweis auf die fehlende Versicherung. Denn das ginge ja noch. Nein jetzt wirst du verfolgt von der Polizei und kassierst eine Anzeige ab 500.- :) coool nicht

07.05.2016
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User LukeHell

Hier gilt: "Unwissen schützt vor Strafe nicht!" Bin auch nicht begeistert von diesem System... "aber wa wotsch mache?"

08.05.2016
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User Anonymous

Velofahren mit Kopfhörern ist NICHT verboten. Genau so wenig, wie Autofahren mit Hi-Fi-Anlage. Nach dieser Logik dürften Gehörlose gar keine Fahrzeuge führen.

07.08.2016
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User lucassou

Ces e-transporter peuvent être très pratique pour se rendre au travaille pourquoi les interdir? En sachant s'en servir il n'y a pas plus de risque que un skate ou une trottinette surtout quand ces derniers roulent sur le trottoir.

12.05.2016
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User unfam0us

Des règlements de bureaucrates obèse qui se déplace avec chauffeur au travail, qu’espérer de plus de leur part.

13.05.2016
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User fabio_colbrelli

Hammer Artikel :) Hat Jemand schon Erfahrungen damit gemacht? Wie handelt die Polizei so etwas in der Schweiz? Normal Skateboarden geht auf dem Trottoir sobald ein elektrischer Antrieb dahinter ist nicht? Oder ist dies einer Geschwindigkeit geregelt?

16.06.2016
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User SquareBone

Normale Skateboards und Rollerblades sind in der Schweiz eeeeeiiiiigentlich auch nur auf Privatgrund erlaubt. Interessiert halt nur keinen, und ist auch gut so.

04.08.2016
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User rgraeflin

Die grösste Sauerei ist eher,dass solche Geräte frei verkäuflich sind,obwohl nicht zu gebrauchen.Wer hat ein Grundstück,dass den Betrieb eines solchen Geräts rechtfertigen würde - kaum einer.Die Verkäufer dieser Geräte (inkl. Galaxus) nehmen ganz bewusst in Kauf, dass ihre Kundschaft gebüsst wird.

17.06.2016
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User thomaspeter

Im Ernst ihr warnt eure Kunden vor dem Kauf eurer Produkte im Sortiment? Wow, mutig! Denn ich interpretiere das so: momentan keine dieser Geräte kaufen, fertig. Fragt sich also warum ihr diese Produkte überhaupt im Sortiment habt. Denn ich sehe immer wieder Kinder in der Öffentlichkeit mit solchen.

02.05.2016
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User k4st

Warum so viel Aufwand für etwas was nicht erlaubt ist. Es gibt einige Produkte, wie z.B. das trivanti, welches eine Zulassung hat und in der Schweiz hergestellt wird. Digitec sollte mal solche Produkte ins Sortiment aufnehmen!

19.05.2016
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User rgraeflin

Genau richtig !

17.06.2016
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User thomleut

Schlicht eine riesen sauerei all diese Verbote! Gefängniss puur. Freiheitsberaubung.
Fürs Skifahren Wald roden alle unfälle in kauf nehmen :) dafür spassgeräte die 18 kmh laufen verbieten.
Man sollte denen auf die Hände klopfen mit dem Masstab.

07.05.2016
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User rgraeflin

Nein, das Gesetz war vor den Geräten da. Die Importeure und die Verkaufsstellen haben sich einen Deut darum gekümmert, wie die Geräte legal auf die Strasse zu bekommen wären und einfach angefangen die Geräte auf den Markt zu bringen - das ist eine Sauerei.

17.06.2016
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User thomleut

Stimmt nicht ! Es gab für elektrische Einräder kein Gesetz!

17.06.2016
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User rgraeflin

Wenn man Querulant sein will, dann kann man das selbstverständlich.Für das Inverkehrbringen von Fahrzeugen,die keiner Zulassung unterliegen, und von deren Bestandteilen und Ausrüstungsgege
nständen finden die Vorschriften des Bundesgesetzes vom 12. Juni 2009
11 über die Produktesicherheit ergänzend Anwendung.1

Ein explizites Verbot ist in unserem Gesetz gar nicht nötig, da das Gerät explizit erlaubt sein muss.

17.06.2016
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