OLED-Perfektion? Der neue Sony AF9 im Test
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OLED-Perfektion? Der neue Sony AF9 im Test

Luca Fontana
Zürich, am 08.11.2018

Sonys AF9 ist seit wenigen Wochen auf dem Markt. Sein Bild überzeugt dank neuem Prozessor. Die hauseigene Soundtechnologie hat ein Upgrade bekommen. Und das Betriebssystem ist – endlich! – anständig programmiert. Nur der hohe Preis trübt das Gesamtbild.

OLED-Fernseher bieten das beste Bild, das du für Geld kriegen kannst. Und in Sachen OLED geht bei Sony immer was.

Vor einem Jahr hat der Hersteller mit dem Bravia A1 seinen ersten Fernseher mit organischen Leuchtdioden lanciert. Wenige Monate später folgte der AF8: Ein OLED-Modell mit dem gleichen Panel, aber anderem Standfuss. Laut Sony eine neue Serie – kein Nachfolger.

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Mit dem KD-AF9 – so der offizielle Produktname – kommt also der eigentliche Nachfolger des A1 auf den Markt. Als grosse Stärken führt Sony die hauseigene Soundtechnologie Acoustic Surface Audio+ und den überarbeiteten X1-Ultimate-Prozessor an. Bonuspunkte soll das neue Betriebssystem Android Oreo bringen.

KD-55AF9 (4K, OLED, 2018, 55 ")
Sony KD-55AF9 (4K, OLED, 2018, 55 ")
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KD-65AF9 (4K, OLED, 2018, 65 ")
Sony KD-65AF9 (4K, OLED, 2018, 65 ")
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Ich bin gespannt. Dass der AF9 in Punkto Bildqualität überzeugen wird, nehme ich – gemessen am Vorgänger – als gegeben. Mich interessiert aber, wie sich der AF9 im Vergleich zur grossen OLED-Konkurrenz LG schlägt. Und: Lohnt sich das Upgrade für Besitzer des Vorgängermodells?

Design - das war noch nie Sonys Schwäche

Designmässig ist Sony schon letztes Jahr aufgefallen. Der A1 ist nämlich so konzipiert, dass das Panel nicht auf seinem Standfuss «sitzt», sondern daran angelehnt ist. Ein bisschen so, wie bei einem Bilderrahmen, den du nicht aufhängst, sondern irgendwo rumstehen hast. Dem ist der japanische Hersteller treu geblieben: Auch der AF9 lehnt sich am Standfuss an.

Der AF9 stützt sich auf seinen Standfuss ab, den du hier natürlich nicht sehen kannst – was Sinn der Sache ist
Der AF9 stützt sich auf seinen Standfuss ab, den du hier natürlich nicht sehen kannst – was Sinn der Sache ist

Das mag zunächst etwas ungewohnt wirken. Aber sobald du vor deinem AF9 hockst und dir deine Lieblingsserie anschaust, wirst du von der Neigung überhaupt nichts mehr merken. Wenn du kein hohes Fernsehmöbel hast und dein TV etwas niedriger steht, kommt dir der Neigewinkel sogar ganz Recht.

So oder so: Wenn du auf den AF9 blickst, dann steht immer das Wesentliche im Mittelpunkt – das Bild. Und das ist der grosse Vorteil dieses Designs.

Der Sound: Auch eine Designentscheidung?

Traditionell eine Schwäche bei Fernsehern: Der Sound. Das liegt meist an den Lautsprechern, die irgendwo im Fernsehpanel eingebaut werden müssen, ohne dabei allzu viel Platz einzunehmen. Das schränkt ein. Denn Lautsprecher versetzen Luft in Schwingung, um den Ton zu deinem Ohr zu transportieren.

OLED-Fernseher haben es besonders schwer. Weil sie im Gegensatz zu einem LCD-Fernseher keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, können ihre Panels noch dünner gebaut werden. Das sieht zwar edel aus, lässt gewöhnlichen Lautsprechern aber noch weniger Platz, als ohnehin schon vorhanden wäre.

Das Panel ist mit 1 cm nicht dicker als mein Zeigefinger
Das Panel ist mit 1 cm nicht dicker als mein Zeigefinger

Sony hat daraus eine Tugend gemacht und das Problem schon letztes Jahr mit der hauseigenen Soundtechnologie namens «Acoustic Surface Audio» gelöst. Dort haben zwei Treiber hinter dem Fernseher das Panel selbst in Schwingung versetzt, und der Standfuss hat das System als Subwoofer ergänzt.

Der neue AF9 nutzt das gleiche Prinzip, aber statt zwei kommen drei Treiber zum Einsatz. Der Mittlere fungiert dabei als Center-Lautsprecher. Auch der Standfuss kriegt ein Upgrade: Dort sitzen jetzt zwei statt einem Subwoofer. Alles in allem besitzt der Sony-OLED also ein 3.2-Soundsystem. Und es kann sich sowas von hören lassen.

Verdammt ärgerlich – hier müsste ein «Avengers»-Ausschnitt mit Ton kommen, aber YouTube sperrt das Video
Verdammt ärgerlich – hier müsste ein «Avengers»-Ausschnitt mit Ton kommen, aber YouTube sperrt das Video
Disney

Die Szene, die ich eigens für diese Demonstration abgefilmt habe, aber von YouTube gesperrt wird, zeigt, wie Thor (Chris Hemsworth) endlich zur finalen Schlacht von «Avengers: Infinity War» eintrifft. Alan Silvestris musikalisches «Avengers»-Theme dröhnt mir um die Ohren. Gänsehaut. Auch die anderen Superhelden können ihr Glück kaum fassen, denn die Schlacht galt schon als verloren. «You guys are so screwed now», schreit Bruce Banner (Mark Ruffalo) seinen Feinden mit kindischer Freude entgegen.

Die Art und Weise, wie das System ohne Surround-Sound ein derart voluminöses Klangbild erschafft, das mein Wohnzimmer spielend ausfüllt, ist beeindruckend. Der Bass grollt bei Hemsworth tiefer Stimme («bring me Thanos!») wohlig vor sich hin. Dagegen sieht sogar LGs C8, den ich letzten Mai getestet habe, alt aus. Beim Südkoreaner ist das Klangbild deutlich dünner als hier. Ich bin überrascht: Qualitativ ersetzt «Acoustic Surface» eine Soundbar im Bereich der 600 bis etwa 700-Franken-Region locker. Zum Beispiel die von mir getestete HT-ZF9 von Sony.

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Das sage ich nicht leichtfertig. In meinen Tests schwöre ich mit einer erschreckenden Regelmässigkeit auf meine Sonos-Playbar, die ich immer noch für die beste Soundbar ihrer Preisklasse halte. Hier habe ich aber zum ersten Mal das Gefühl gehabt, dass ich auch ohne Playbar gut auskommen würde (und während der zweiwöchigen Testphase ausgekommen bin).

Höchstens beim Abspielen von Musik bevorzuge ich immer noch Sonos. Aber das ist Kritik auf verdammt hohem Niveau. In der Sonos Playbar sind nämlich neun Treiber verbaut – sechs Mitteltief- und drei Hochtöner. Aber beeindruckend ist die Technologie von Sony dennoch.

Kleiner Bonus: Besitzt du eine Soundanlage mit Surround-Sound, kannst du den Fernseher auch als Center-Lautsprecher benutzen. Möglich machen das die Center-Lautsprecher-Eingänge, die sich im Standfuss befinden.

Dedizierter Eingang, um den AF9 als Center-Lautsprecher in einer Surround-Sound-Anlage zu nutzen
Dedizierter Eingang, um den AF9 als Center-Lautsprecher in einer Surround-Sound-Anlage zu nutzen

Das Ultra-HD-Bild überzeugt restlos

Während meiner zweiwöchigen Testphase rattere ich mindestens die Hälfte meiner UHD-Blu-Rays durch. Wenn du meine Artikel hin und wieder liest, dann weisst du: Das sind nicht wenige. Geguckt habe ich alle Filme im Kino-Modus. Dort wirken die Farben wärmer und näher an der Vision der Regisseure und Kameramänner und -frauen.

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Wenig überraschend: Das hochauflösende UHD-Bild mit HDR-Farben lässt keine Wünsche offen. Die tiefen, satten Schwarzwerte sind OLED-typisch grandios. Sie ermöglichen ein Bild mit viel höheren Kontrastwerten als sonstwo.

In «The Revenant» etwa schaudert’s mir wohlig, als ein erschöpfter Trupp der Rocky Mountain Fur Company von Arikaree-Indianern überfallen wird. Der Angriff findet irgendwo in den von Raureif bedeckten Wäldern des heutigen North Dakotas statt. Es ist Morgen, die Sonne steht noch tief, und im Hintergrund steigt leichter Dunst über den reissenden Fluss auf. Das UHD-Panel mit seinen 3840×2160 Pixeln fängt die Atmosphäre perfekt ein.

Leo, der Bärentöter, in «The Revenant»
Leo, der Bärentöter, in «The Revenant»
20th Century Fox

Immer wieder merke ich: Die Detailwiedergabe ist ausgesprochen gut. Jeder Blutspritzer schmerzt nur schon vom Hinschauen, wenn die Pfeile der kriegerischen Ureinwohner ihre Opfer treffen. Und wenn Staub vom Flussufer aufwirbelt, weil glücklose Reiter von ihren Pferden geschossen werden, dann ist jedes Sandkorn erkennbar.

Wie sieht’s mit der Farbwiedergabe aus? «The Revenant» sieht natürlich aus, aber auch etwas entsättigt. Das liegt daran, dass der Regisseur grossen Wert darauf gelegt hat, den Film ausschliesslich mit natürlichem Licht und ohne nachträgliches Color Grading zu filmen. Letzteres ist ein Grund dafür, dass wir CGI in Filmen nicht mögen.

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Also schmeisse ich «Avengers: Infinity War» rein. Das ist diesbezüglich so ziemlich das Gegenteil vom Indianer-gegen-Bären-Epos.

Schöne Rot- und Orangetöne in «Avengers: Infinity War»
Schöne Rot- und Orangetöne in «Avengers: Infinity War»
Disney

Ich werde nicht enttäuscht. Die Farben in der opulenten Comic-Verfilmung während Thors Kampf gegen Thanos (Josh Brolin) sind knallig, wirken aber trotzdem nicht übersättigt – Kino-Modus sei dank. Egal wie schnell die Kamera in schnellen Action-Szenen schwenkt – das Bild zieht keine Schlieren. Das war auch schon eine grosse Stärke des Bravia A1.

Streaming: Netflix unter die Lupe genommen

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen am Fernsehen: Streamen. Wieder suche ich mir zwei Beispiele heraus, in denen ich zwei unterschiedliche Eigenschaften des Fernsehers testen will: Detailwiedergabe bei dunklen Szenen und Farbwiedergabe.

Beim Netflix-Original «Stranger Things» wird in der fiktiven Kleinstadt Hawkins der Junge Will Byers (Noah Schnapp) vermisst. Seine drei Freunde versuchen ihn zu finden – irgendwo im dunklen Wald bei strömenden Regen. Statt ihren Freund finden sie aber ein mysteriöses Mädchen.

Ausschnitt aus «Stranger Things», Netflix

Auch hier ist jeder Ast, jedes Blatt und jeder Regentropfen deutlich sichtbar – trotz totaler Dunkelheit. Dabei mache ich es dem AF9 alles andere als leicht: Draussen ist es schön, und die Sonne strahlt voll ins Wohnzimmer, wie du oben sehen kannst. Trotzdem kann ich das Bild noch gut erkennen, solange ich frontal davor sitze. Das spricht für die Helligkeit des OLED-TVs.

Der Netflix-Modus ist eigens für Netflix-Serien gedacht – und es gibt ihn nur bei Sony
Der Netflix-Modus ist eigens für Netflix-Serien gedacht – und es gibt ihn nur bei Sony

Aber es stimmt schon: Verändere ich die Sitzposition auf leicht seitlich, so wie im oberen Bild, muss ich kapitulieren. Hier wäre auf LCD-basierten Fernsehern mehr zu sehen: Diese sind nämlich grundsätzlich etwa doppelt so hell wie OLEDs, zeigen dafür deutlich weniger Details in dunklen Szenen.

Was kann der neue X1-Ultimate-Prozessor?

Nun will ich wissen, was der überarbeitete Bildprozessor von Sony drauf hat. Das ist übrigens bei jedem Fernseher eines der wichtigsten Bestandteile – das Gehirn, sozusagen.

Die Primäraufgabe von Bild-Prozessoren besteht darin, Videosignale vom Tuner oder von Video-Eingangskanälen – etwa HDMI-Ports – zu berechnen und zu verbessern. Das Live-TV-Signal ist beispielsweise meistens nur Full HD. Der AF9 hat aber eine Ultra-HD-Auflösung. Der Fernseh-Prozessor skaliert die Inhalte also hoch, unterdrückt unschönes Bildrauschen, glättet die Kanten und verstärkt die Farben. Solche Bildoptimierungsprozesse macht der Chip bei allen Quellen – auch bei UHD-HDR-Material – aber in unterschiedlichem Ausmass.

Live-TV ab Swisscom TV, 720p
Live-TV ab Swisscom TV, 720p

Der X1-Ultimate-Prozessor geht laut Sony noch weiter. So soll er mehr als doppelt so schnell rechnen können wie sein Vorgänger. Davon profitiert einerseits das neue Android-Oreo-Betriebssystem als auch die Wiedergabe von UHD-Inhalten bei 120 Hz. Leider lag mir zu Redaktionsschluss kein entsprechendes Testmaterial zur Verfügung. Zudem soll objektbasiertes Super Sampling dafür sorgen, dass selbst in nicht hochaufgelöstem Material einzelne Objekte erkannt und optimal auf UHD-Qualität hochskaliert werden.

In meinem Test kann ich keine signifikanten Unterschiede zum Vorgänger ausmachen. Das bedeutet nicht, dass der Prozessor nicht gut ist. Ganz im Gegenteil. Das spricht eher dafür, dass schon der Vorgänger – der X1-Extreme – ausgezeichnete Resultate abgeliefert hat.

Apropos: Bei einer Fussballübertragung kannst du die Qualität des Prozessors gut erkennen. Achte dich im unteren Beispiel während den Totalen auf den Ball: Zieht er Schlieren hinter sich her, wenn er rasch die Richtung wechselt? Wie gut sind die Kontrastwerte des Bildes, das kein HDR als Quelle besitzt? Entstehen bei so vielen Richtungswechseln Bildartefakte, weil der Prozessor mit der Rechnerei nicht klarkommt?

Mir fällt auf: Der Ball zieht zwar fast keine Schlieren, aber er verliert etwas an Schärfe in den Beschleunigungs- und Bremsphasen. Das kann der Alpha-9-Prozessor von LGs C8 etwas besser. Dort wirken auch die Farben natürlicher: Hier hat der Rasen einen giftgrünen Ton, der mich auf Dauer nervt – selbst im Standard-Modus. Den Brillant-Modus schalte ich gar nicht erst ein.

Obwohl – bei Nicht-HDR-Inhalten jenseits vom Fussball und beim YouTube-Gucken habe ich meistens den Brillant-Modus genutzt. Der sorgt mittels «Contrast Pixel Boost» dafür, dass die OLEDs noch besser angesprochen werden und die Grundfarben Rot, Grün und Blau etwas satter als gewohnt erscheinen. Dazu lässt es die Pixel heller leuchten. All das vermittelt ein tolles HDR-Feeling.

Ein Ausschnitt aus dem Overwatch-Cinematic «Honor and Glory» von Blizzard

Überhaupt: Ich rate dir wirklich, mit den unterschiedlichen Bild-Modis rumzuspielen und herauszufinden, welchen du für welche Art von Inhalt bevorzugst. Gerade bei YouTube-Inhalten überzeugt der Brillant-Modus: Die Farben sind schön knallig, unschöne Schlieren oder Ruckler sind ausgeblieben.

Das neue Betriebssystem: Endlich taugt es was

Eins ist klar: Der X1-Ultimate-Prozessor lässt beim neuen Betriebssystem die Muskeln spielen. Dieses heisst nun Android Oreo 8.0. Per Firmware-Update soll es auch auf anderen Sony-TVs zur Verfügung stehen, aber so richtig flüssig läuft es nur mit dem X1-Ultimate.

Das Betriebssystem wirkt ordentlich und aufgeräumt. Das hätte ich vom Vorgänger definitiv nicht behaupten können. Die wichtigsten Apps wie Netflix, YouTube oder Spotify sind schnell zu finden und nach eigenen Vorlieben sortierbar.

Zudem gibt’s ein paar nette Extras: Bei Netflix sehe ich die von mir aktuell geguckten Serien, bevor ich die App öffne. Klicke ich auf das entsprechende Icon, öffnet sich die Netflix-App direkt in der entsprechenden Folge der Serie. Ähnlich ist es bei Spotify – einfach mit meinen Playlisten oder Alben. Und bei YouTube kann ich mir meine Lieblings-Abos anzeigen lassen.

Im täglichen Umgang mit den Betriebssystem ersparen solche Kleinigkeiten erstaunlich viel Zeit. Und weil die App Android-basiert ist, gibt’s einen üppig gefüllten App Store. Das macht Spass. Android Oreo 8.0 braucht sich nicht hinter LGs WebOs 4.0 oder Samsungs Tizen zu verstecken.

Update 9.11.2018, 14.43 Uhr: Offenbar sei es nicht möglich, den Kodi Media Center als App zu installieren. Es gibt zwar einen Workaround, der scheint aber nicht besonders befriedigend zu sein. Danke @Leser JiSiN für den Hinweis!

Fazit: Einer der besten, teuren Fernseher überhaupt

Sonys AF9 braucht den Vergleich zur LG-Konkurrenz überhaupt nicht zu scheuen, setzt aber auch keine neuen Massstäbe. Das Panel liefert ausgewogene Farben, die OLED-typisch den gewissen «Punch» vermitteln. Beim Bildprozessor sehe ich LG eine Nasenlänge vorne, weil mir dessen Aufarbeitung von Nicht-UHD-HDR-Inhalten besser gefällt.

Soundtechnisch macht der AF9 mit dem «Acoustic Surface» alles richtig. Der Ton kommt ausgesprochen voluminös und raumfüllend rüber – das habe ich bei einem TV so noch nie erlebt. Und es spart dir eine 700-Franken-Investition in eine Soundbar.

Besonders gut: Das Betriebssystem Android Oreo 8.0. Es ist übersichtlich strukturiert und läuft wahnsinnig flüssig. Das gefällt mir gar besser als bei LG oder Samsung. Einzig beim Preis muss ich Kritik üben: Der AF9 ist schlicht zu teuer. Denn seine direkte Konkurrenz – LGs G8 – ist bei uns zum Zeitpunkt dieses Reviews etwa 600 Franken günstiger. Der C8, der von der Bilddarstellung her absolut vergleichbar ist, kostet gar 1700 Franken weniger. Das ist viel.

Jep, Sonys AF9 reiht sich im OLED-Markt ganz oben ein und bietet ein ähnlich gutes Bild wie die Konkurrenz aus Südkorea – wenn auch zu teuer. Besitzern des Vorgängers rate ich eher dazu, mindestens ein weiteres Jahr auf ein Upgrade zu warten. Für OLED-Neueinsteiger hingegen ist der AF9 ein Fest.

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Abenteuer in der Natur zu erleben und mit Sport an meine Grenzen zu gehen, bis der eigene Puls zum Beat wird — das ist meine Komfortzone. Zum Ausgleich geniesse ich auch die ruhigen Momente mit einem guten Buch über gefährliche Intrigen und finstere Königsmörder. Manchmal schwärme ich für Filmmusik, minutenlang. Hängt wohl mit meiner ausgeprägten Leidenschaft fürs Kino zusammen. Was ich immer schon sagen wollte: «Ich bin Groot.» 


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