Nothing Phone (2) im Test: Nicht das beste Smartphone, aber das coolste
Produkttest

Nothing Phone (2) im Test: Nicht das beste Smartphone, aber das coolste

Jan Johannsen
13.7.2023

Im Vergleich zum Vorgänger hat Nothing beim Phone (2) einiges verbessert. Es gibt mehr Leistung, eine längere Akkulaufzeit und die Glyph-Rückseite besteht nun aus elf LEDs.

Das Nothing Phone (2) unterscheidet sich von anderen Android-Smartphones vor allem durch sein Design und die LEDs auf der Rückseite. Dieser sogenannte Glyph hat im Vergleich zum Vorgänger mehr Elemente erhalten. Bei der Ausstattung macht Nothing zudem den Schritt aus der Mittel- in Richtung Oberklasse.

Nothing Phone (2) (256 GB, Grau, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G)
Im Showroom
495.– CHF

Nothing Phone (2)

256 GB, Grau, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G

Nothing Phone (2) (256 GB, Grau, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G)
Smartphone
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495.– CHF

Nothing Phone (2)

256 GB, Grau, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G

Kleine Anpassungen am Design

Beim Design des Phone (2) hat Nothing nur kleine Anpassungen vorgenommen. Nur wer genau hinschaut, entdeckt sie.

Geblieben ist die transparente Rückseite, deren Kanten jetzt etwas abgerundet sind. Bei den Elementen dahinter gab es kleine Verschiebungen. Am auffälligsten ist, dass sich der Glyph des Phone (2) aus elf LEDs zusammensetzt. Vorher konnten nur fünf Stück leuchten. Der Rahmen besteht weiterhin aus Aluminium, das inzwischen vollständig recycelt ist. Für mehr Symmetrie auf der Vorderseite ist das Loch für die Frontkamera in die Mitte gewandert.

Nothing sorgt für mehr Symmetrie auf der Vorderseite.
Nothing sorgt für mehr Symmetrie auf der Vorderseite.
Quelle: Jan Johannsen

Trotz weniger Änderungen setzt sich das Phone (2) mit seinem Design immer noch von anderen Smartphones ab. Bisher ist das spannend und cool. Es droht aber der Gewöhnungseffekt. Mit der Zeit braucht es stärkere Änderungen, um interessant zu bleiben.

Das OLED-Display ist mit 6,7 Zoll minimal größer als beim Vorgänger geworden. Mit einer Auflösung von 2412 × 1080 Pixeln zeigt es ein scharfes und detailreiches Bild an. Seine Farben erstrahlen mit bis zu 1000 Nits. Einer Nutzung im Sonnenschein steht also nichts im Wege. Die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz kann sich dynamisch an den Bildschirminhalt anpassen. Du kannst sie aber auch fest auf 60 oder 120 Hertz festlegen.

Egal ob monochrome oder farbige Oberfläche, das Display sieht gut aus.
Egal ob monochrome oder farbige Oberfläche, das Display sieht gut aus.
Quelle: Jan Johannsen

Nothing OS macht den Unterschied zu anderen Android-Smartphones aus

Nothing versucht sich nicht nur beim Geräte-Design von der Android-Konkurrenz abzuheben. Auch die eigene Benutzeroberfläche Nothing OS 2.0 soll ihren Teil dazu beitragen. Sie versieht Android 13 mit einigen exklusiven Funktionen und neuen Designoptionen. Nothing verspricht, das Phone (2) drei Jahre mit Android- und vier Jahre mit Sicherheitsupdates zu versorgen.

Die auffälligsten optischen Spuren hinterlässt Nothing OS auf dem Startbildschirm.
Die auffälligsten optischen Spuren hinterlässt Nothing OS auf dem Startbildschirm.
Quelle: Jan Johannsen

Zur Auswahl steht unter anderem ein monochromer Look. Er wirkt im ersten Moment reduziert und beruhigend. Leider unterwerfen sich noch nicht alle App-Logos seinem grauen Diktat. So bricht doch teilweise Farbe durch. Und spätestens, wenn du den Homescreen verlässt, kommen alle Farben zurück. Diesen Wechsel finde ich anstrengender, als permanent bunte App-Logos zu sehen.

Widgets auf dem Sperrbildschirm

Die Idee der Widgets auf dem Sperrbildschirm klang für mich im ersten Moment nach einer sehr praktischen Sache. Es gibt aber zwei Einschränkungen. Derzeit gibt es nur Widgets für die Uhr, das Wetter und Schnelleinstellungen. Wobei Wetter und Uhrzeit quasi der Standard auf jedem Smartphone sind. So bleiben nur die Schnelleinstellungen als wirkliche Neuerung. Ich kann so zum Beispiel bequem die Taschenlampe ein- und ausschalten oder «Nearby Share» aktivieren. Es gibt aber auch einige Schnelleinstellungen, die eine Entsperrung des Smartphones verlangen. Sie sind damit auf dem Sperrbildschirm eher überflüssig.

Die Widgets auf dem Sperrbildschirm sind praktisch, aber nicht der Game Changer, auf den  ich gehofft hatte.
Die Widgets auf dem Sperrbildschirm sind praktisch, aber nicht der Game Changer, auf den ich gehofft hatte.
Quelle: Jan Johannsen

Mich begeistern die Widgets auf dem Sperrbildschirm weniger, als ich anfangs dachte. Praktisch sind sie trotzdem und ich bin gespannt, was sich Nothing für sie noch einfallen lässt.

Glyph: Spielen mit LEDs

Ebenfalls Teil von Nothing OS sind verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für die LEDs auf der Rückseite des Phone (2). Du kannst einen Glyph Timer stellen. Dabei verfärbt sich eine LED nach und nach dunkel und zeigt so anteilsmäßig an, wie viel Zeit noch verbleibt. Das gleiche Prinzip kommt bei Glyph Progress zum Einsatz. Die Funktion soll dir zum Beispiel den Fortschritt einer Lieferung anzeigen. Sie befindet sich derzeit noch in der Testphase und funktioniert nur mit Autos von Uber.

Musikalisch kreativere Menschen als ich freuen sich eventuell über den Glyph Composer. Fünf Soundbibliotheken mit jeweils fünf Sounds stehen derzeit bereit. Die Auswahl reicht von nachhallenden Elektroorgeltönen über Modemgeräusche bis zu verschiedenen Schlagzeugbecken. Mit ihnen kannst du eigene Ton- und Lichtfolgen basteln und sie Kontakten oder Apps zuweisen. Das geht natürlich auch mit den von Nothing vorgegebenen Tönen. Ich neige aber dazu, einen Standard-Ton zu setzen und wenigen besonders wichtigen Menschen einen eigenen Ton zuzuordnen. Zu viele verschiedene Paare aus Kontakt und Ton will ich mir gar nicht merken müssen.

Mehr Power als der schwächliche Vorgänger

Die Leistung des Phone (2) im Vergleich zum Vorgänger zu verbessern war ein leichtes für Nothing. Befindet sich im Phone (1) mit dem Snapdragon 778G+ ein Mittelklasse-Chipsatz kommt im Nachfolger der Snapdragon 8+ Gen 1 zum Einsatz. Einer der Top-Chips von 2022.

Seinen Vorgänger hängt das Phone (2) im Benchmark-Test von Geekbench 6 deutlich ab. Sogar das Xiaomi 12T Pro mit dem gleichen Chipsatz bleibt klar hinter dem Neuling von Nothing. Einzig der neuere Snapdragon 8 Gen 2 erreicht bei verschiedenen Smartphones noch bessere Werte. Im Folgenden dient das Moto Edge 40 Pro als Beispiel.

Längere Akkulaufzeit dank neuem Chipsatz

Nothing hat die Akkukapazität des Phone (2) im Vergleich zum Vorgänger geringfügig um 200 mAh auf 4700 mAh erhöht. Der Akkutest von PCMark misst eine um über anderthalb Stunden längere Laufzeit. Hier dürfte sich der geringere Stromverbrauch des Prozessors bemerkbar machen.

Beim Laden nimmt das Phone (2) bis zu 45 Watt entgegen. Ein passendes Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang. Nothing bietet es aber extra an. Damit soll das Smartphone in 55 Minuten voll geladen sein.

Design-Detail: Das Ladekabel hat etwas Transparenz bekommen.
Design-Detail: Das Ladekabel hat etwas Transparenz bekommen.
Quelle: Jan Johannsen

Kabelloses Laden ist über den Qi-Standard mit bis zu 15 Watt möglich. Hier soll eine volle Aufladung 130 Minuten dauern. Du kannst mit dem Phone (2) auch andere Gadgets kabellos aufladen. Hier liefert es dann zum Beispiel für die Nothing Ear (2) maximal fünf Watt.

Bessere Bildverarbeitung statt neuer Kameras

Das Nothing Phone (2) verfügt weiterhin über zwei Kameras mit jeweils einer Auflösung von 50 Megapixeln. Bei der Hauptkamera gibt es kleine Änderungen zum Vorgängermodell. Die Ultraweitwinkelkamera ist die gleiche wie beim Phone (1). Verbesserungen verspricht sich Nothing vor allem vom neuen Prozessor. Der Snapdragon 8+ Gen 1 soll mehr Daten erfassen können und bessere Nachbearbeitungsmöglichkeiten bieten.

Nothing ist mit zwei Kameralinsen zufrieden.
Nothing ist mit zwei Kameralinsen zufrieden.
Quelle: Jan Johannsen

Hauptkamera

Für die Hauptkamera des Phone (2) verwendet Nothing nun den Sony IMX890, der zum Beispiel auch im OnePlus Nord 3 steckt. Im Phone (1) war es der Sony IMX766. Trotz des großen Abstands bei der Zahl im Sensornamen sind die Unterschiede auf dem Papier minimal. Auflösung (50 Megapixel), Brennweite (24 mm), Sensorgröße (1/1,56 Zoll) und Pixelgröße (1 µm) sind identisch. Nur die Blende hat sich minimal von f/1,9 auf f/1,88 beim Phone (2) geändert. Durch Pixel Binning haben die Fotos standardmäßig eine Auflösung von 12,5 Megapixeln. Du kannst in den Einstellungen auch die vollen 50 Megapixel auswählen. Das geht aber nicht in jedem Modus, bzw. bei jeder Kamerafunktion.

Beim Pixel-Binning werden mehrere Pixel zu einem größeren Pixel zusammengefasst. Dadurch wird mehr Licht pro Pixel eingefangen. Das Bild rauscht in der Folge weniger. Damit sinkt aber auch die Pixelanzahl.

Mit der Detailgenauigkeit und der Farbwiedergabe der Hauptkamera bin ich sehr zufrieden. Selbst starke Kontraste bereiten keine Probleme.

Satte Farben und guter Kontrastausgleich. Mit dem Phone (2) kann man bei Sonnenschein schöne Fotos machen.
Satte Farben und guter Kontrastausgleich. Mit dem Phone (2) kann man bei Sonnenschein schöne Fotos machen.
Quelle: Jan Johannsen

Im Vergleich mit dem Nothing Phone (1) weist die Farbwiedergabe geringe Unterschiede auf. Im ersten Moment gefallen mir die Farben – und vor allem das Schwarz – beim Phone (2) besser. Mit der Zeit fange ich allerdings an zu überlegen, ob der Effekt nicht durch etwas zu viel Gelb erreicht wird. Bei der Detailgenauigkeit sehe ich keine Unterschiede zwischen den Smartphones.

Beim Phone (2) gefallen mir die Farben spontan besser.
Beim Phone (2) gefallen mir die Farben spontan besser.
Quelle: Jan Johannsen

Das Nothing Phone (2) hat keine Telekamera. Gezoomt wird digital mit der Hauptkamera. Maximal ist eine zehnfache Vergrößerung möglich. Beim Vorgänger war es eine 20-fache. Bei deren schlechter Qualität, ist die Reduzierung kein Nachteil.

Der zweifache Zoom nutzt die hohe Auflösung des Sensors aus, um quasi digital auf ihm zu zoomen. Das Ergebnis sieht auf dem Smartphone-Display ordentlich aus. Bei Betrachtung in voller Auflösung am Computer fallen allerdings Mängel bei der Detailgenauigkeit auf.

Der zweifache Zoom ist brauchbar.
Der zweifache Zoom ist brauchbar.
Quelle: Jan Johannsen

Der zehnfache Zoom ist eine komplett digitale Vergrößerung, bzw. ein Ausschnitt aus dem Foto und ist unbrauchbar.

Der zehnfache Zoom lohnt sich nicht.
Der zehnfache Zoom lohnt sich nicht.
Quelle: Jan Johannsen

Qualitativ sehe ich keine Unterschiede. Nur bei den Farben fallen mir welche auf. Wobei sie mir beim Phone (2) besser gefallen:

Beim zweifachen Zoom hat das Phone (2) farblich klar die Nase vorn.
Beim zweifachen Zoom hat das Phone (2) farblich klar die Nase vorn.
Quelle: Jan Johannsen

Im Portraitmodus fallen die farblichen Unterschiede noch deutlicher zugunsten des Phone (2) aus. Vor allem das schwarze T-Shirt wirkt nicht so ausgeblichen.

Auch im Portraitmodus siegt die Farbwiedergabe des Phone (2).
Auch im Portraitmodus siegt die Farbwiedergabe des Phone (2).
Quelle: Jan Johannsen

Ich fühle mich ordentlich vom Hintergrund abgegrenzt. Das Ergebnis scheint allerdings vom Standort abhängig zu sein. Auf dem folgenden Bild ist er deutlich heller und mein Kopf weniger präzise ausgeschnitten.

Es gelingt nicht immer, das Motiv perfekt auszuschneiden.
Es gelingt nicht immer, das Motiv perfekt auszuschneiden.
Quelle: Jan Johannsen

Ultraweitwinkelkamera

Die Ultraweitwinkelkamera des Phone (2) hat Nothing im Vergleich zum Phone (1) unverändert gelassen. Zum Einsatz kommt der 1/2,76 Zoll große Samsung Isocell JN1 als Sensor. Die Blende liegt bei f/2,2 und das Sichtfeld beträgt 114 Grad.

Das Ergebnis ist immer noch eine Aufnahme mit hoher Detailgenauigkeit. Verzerrungen an den Rändern rechnet die Software gut heraus. Hier fallen mir die Veränderungen bei den Farben am deutlichsten auf. Wobei mir das Gesamtbild beim Phone (2) deutlich besser gefällt.

Phone (2)
Phone (2)
Quelle: Jan Johannsen
Phone (1)
Phone (1)
Quelle: Jan Johannsen

Die Ultraweitwinkelkamera nutzt Nothing beim Phone (2) auch für den Makromodus. Dabei greift die Software aber nur auf einen Teil des Sensors zu, um näher ans Motiv zu kommen. Als Abstand beim Fotografieren werden vier Zentimeter empfohlen. Qualitativ verlocken mich die Bilder aber nicht dazu, massenhaft Makroaufnahmen anzufertigen.

Mit dem Makromodus kann man sich zum Beispiel Blüten nähern.
Mit dem Makromodus kann man sich zum Beispiel Blüten nähern.
Quelle: Jan Johannsen

Nachtmodus

Bei Dunkelheit liefert das Phone (2) brauchbare, aber keine herausragenden Fotos. Auf dem Smartphone-Display sehen sie ordentlich aus und der Nachtmodus sorgt nur für geringe Veränderungen.

Die Automatik leistet bei Dunkelheit bereits gute Arbeit.
Die Automatik leistet bei Dunkelheit bereits gute Arbeit.
Quelle: Jan Johannsen
Der Nachtmodus lohnt sich bei genauerer Betrachtung trotzdem.
Der Nachtmodus lohnt sich bei genauerer Betrachtung trotzdem.
Quelle: Jan Johannsen

Die Unterschiede bleiben auch bei Betrachtung in Originalgröße auf dem PC-Bildschirm irrelevant. Im Vergleich mit dem Phone (1) sieht es dagegen schon anders aus. Hier sind die Stärken des Phone (2) zu erkennen. Besonders beim Licht der Straßenlaterne und den Details der Stuckelemente der Häuser.

Bei genauerer Betrachtung liefert der Nachtmodus des Phone (2) das klar bessere Bild.
Bei genauerer Betrachtung liefert der Nachtmodus des Phone (2) das klar bessere Bild.
Quelle: Jan Johannsen

Selfies

Nothing hat die Frontkamera beim Phone (2) nicht nur in die Mitte der Vorderseite verschoben, sondern auch ihre Auflösung verdoppelt. Als Bildsensor kommt der Sony IMX615 zum Einsatz. Die Blende ist mit f/2,45 weniger lichtstark als bei den Kameras auf der Rückseite.

Bei Tageslicht bin ich mit den Selfies sehr zufrieden. Im Vergleich zum Phone (1) macht sich bei den Farben ebenfalls die neue Nachbearbeitung durch den Snapdragon 8+ Gen 1 positiv bemerkbar. Der neue Sensor sorgt zudem für eine etwas höhere Detailgenauigkeit.

Phone (2)
Phone (2)
Quelle: Jan Johannsen
Phone (1)
Phone (1)
Quelle: Jan Johannsen

Bei Dunkelheit bieten die Selfies mit dem Phone (2) zwar eine höhere Detailgenauigkeit als die vom Phone (1). Richtig gut sind sie aber immer noch nicht. Daran ändert auch die Zunahme bei der Helligkeit wenig. Farblich kommt ein krasser Rotstich dazu, der beim Phone (1) nicht zu sehen ist.

Phone (2)
Phone (2)
Quelle: Jan Johannsen
Phone (1)
Phone (1)
Quelle: Jan Johannsen

Wie lange begeistert das Design von Nothing noch?

Das Nothing Phone (2) ist nicht das beste, aber das coolste Smartphone. Sein Design ist einzigartig und auch in der zweiten Auflage noch ein Hingucker. Selbst wenn ich den Glyph nicht so intensiv nutze, wie ich könnte. Es macht zudem Spaß, immer wieder neue Details im Design – wie das SIM-Auswurftool und die Zeiger der Uhr – zu entdecken.

Design-Detail: Das SIM-Auswurftool ist selber ein Hingucker und sieht bestimmt nicht zufällig den Zeigern der Uhr ähnlich.
Design-Detail: Das SIM-Auswurftool ist selber ein Hingucker und sieht bestimmt nicht zufällig den Zeigern der Uhr ähnlich.
Quelle: Jan Johannsen

Die spannende Frage ist, wann es langweilig wird. Wann Nothing sein Design wieder verändern muss, um den Coolness-Faktor zu behalten?

Gegenüber dem Phone (1) hat sich das Phone (2) verbessert – was zu erwarten war. Bei der Akkuleistung etwas, bei der Bildqualität ein wenig mehr und bei der Rechenpower deutlich. Damit ist es ein sehr gutes Smartphone, das sich in die zweite Reihe der Topmodelle einsortiert. Preislich hat Nothing gegenüber dem Vorgänger um etwa 200 Euro/Franken zugelegt, ist aber noch klar von vierstellig entfernt.

Preislich gilt das allerdings auch für manche hochwertige Konkurrenzprodukte ohne LEDs auf der Rückseite. Spontan denke ich an das Galaxy S23 oder das Motorola Moto Edge 40 Pro. Sprich: Das Nothing Phone (2) lohnt sich vor allem, wenn dich sein Design anspricht und du den Glyph benutzen willst.

Nothing Phone (2) (256 GB, Grau, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G)
Smartphone
Im Showroom
495.– CHF

Nothing Phone (2)

256 GB, Grau, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G

Nothing Phone (2) (256 GB, Weiss, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G)
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256 GB, Weiss, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G

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512 GB, Grau, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G

Nothing Phone (2) (512 GB, Weiss, 6.70", Dual SIM, 50 Mpx, 5G)
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Titelfoto: Jan Johannsen

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Content Development Editor
jan.johannsen@galaxus.de

Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bildund Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus. 


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