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Mehr KI, mehr Funktionen: Meta stellt neues Abo-Paket für Privatpersonen vor

Debora Pape
16.9.2026

Mark Zuckerbergs Konzern legt bei kostenpflichtigen Zusatzfunktionen nach. Das neue Abo «Meta One» bündelt drei separate Abos und erweitert den Zugriff auf die Meta-KI.

Erst vor wenigen Monaten führte der Meta-Konzern kostenpflichtige Abos für WhatsApp, Instagram und Facebook für Privatpersonen ein. Diese Plus-Abos sind optional und für einen relativ schmalen Taler von je etwa drei bis fünf Euro oder Franken zu haben. Sie gewähren dir für die gewählte Plattform hauptsächlich mehr Personalisierungsmöglichkeiten und Komfortfunktionen sowie Extras wie zusätzliche Sticker.

Jetzt kündigt das Unternehmen mit «Meta One» ein neues Modell an. Es bündelt die drei Einzel-Abos und bietet dir darüber hinaus erweiterten Zugang zur hauseigenen KI und deren Funktionen. Du kannst damit Bilder und Videos generieren und bearbeiten sowie Sprach- und Soundeffekte nutzen.

Das Generieren von Inhalten ist laut Meta besonders rechenintensiv – oder anders gesagt: schweineteuer. Deswegen sind KI-Funktionen für Nutzerinnen und Nutzer ohne kostenpflichtiges Abo nur begrenzt verfügbar. «Meta One» stellt dir ein höheres Nutzungskontingent für KI-Funktionen bereit.

Zwei Stufen für private Nutzerinnen und Nutzer

«Meta One» wird es in zwei Stufen geben: Für «Meta One Core» ruft Zuckerbergs Unternehmen monatlich 7,99 US-Dollar auf. Wer mehrere Meta-Dienste nutzt und auf Personalisierung Wert legt, profitiert preislich gegenüber den separaten Abos. «Meta One Premium» wirbt mit «Erweiterte KI-Nutzung. Noch mehr Videos» und kostet 19,99 US-Dollar pro Monat.

«Meta One» bietet «mehr Möglichkeiten, dich auszudrücken» und vor allem mehr KI.
«Meta One» bietet «mehr Möglichkeiten, dich auszudrücken» und vor allem mehr KI.

Laut Meta bietet das neue Modell mehr als 50 zusätzliche Funktionen im Vergleich zur kostenlosen Nutzung der Dienste. Weitere Features, etwa für KI-Brillen, sollen folgen. Die Einzelabos sind weiterhin separat buchbar.

Für Creators und Unternehmen gibt es weitere Abostufen, für die zwischen 15 und 500 US-Dollar monatlich fällig sind. Sie bieten unter anderem ein blaues Verifizierungsabzeichen für mehr Glaubwürdigkeit, zusätzliche Verwaltungs- und Analysewerkzeuge sowie Möglichkeiten für eine höhere Sichtbarkeit von Beiträgen.

Aktuell ist das neue Abo-Modell in Europa noch nicht verfügbar. «Meta One» befindet sich laut Support noch in der Testphase und wird schrittweise ausgerollt. Es ist davon auszugehen, dass es bald auch hierzulande buchbar ist.

Welche Strategie steckt hinter den vielen Abo-Modellen?

Mit den kostenpflichtigen Abos will Meta neue Einnahmequellen erschließen. Das Unternehmen finanzierte sich lange Zeit hauptsächlich über Werbeeinnahmen. Insbesondere in Europa steht das Werbegeschäft von Meta unter regulatorischem Druck, da effiziente, also personalisierte, Werbeanzeigen mit dem EU-Datenschutzrecht kollidieren. 2025 musste Meta bereits 200 Millionen US-Dollar Buße zahlen. Durch kostenpflichtige Abos ist Meta weniger abhängig von Tracking und Werbeeinnahmen.

Auf der anderen Seite stehen die enorm hohen Kosten für KI-Dienste, die sich durch kostenpflichtige Abos abfedern lassen. Mit den Abos für Privatpersonen, Selbstständige und Unternehmen macht Meta der gesamten Nutzerbasis Angebote für zusätzliche Funktionen. Durch die verschiedenen Modelle mit breiter Preisspanne kann Meta nicht zuletzt die Zahlungsbereitschaft der Menschen testen und herausfinden, wer für welche Features Geld ausgibt.

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Fühlt sich vor dem Gaming-PC genauso zu Hause wie in der Hängematte im Garten. Mag unter anderem das römische Kaiserreich, Containerschiffe und Science-Fiction-Bücher. Spürt vor allem News aus dem IT-Bereich und Smart Things auf.


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