






Spätestens jetzt solltet ihr in die Rolle des haarlosen Profikillers schlüpfen und eure Ziele unschädlich machen. Nach dem digitalen Release über das letzte Jahr verstreut, ist nun die komplette erste «Hitman»-Staffel auch auf Disc verfügbar. Kaum ein Spiel erlaubt euch eine kreativere Spielweise. Beispiele gefällig?
In «Hitman» werded ihr angeheuert, verschiedene Personen rund um den Globus unschädlich zu machen. Dazu schmeisst ihr euch als «Agent 47» in verschiedene Outfits, die ihr zuvor unachtsamen Personen gewaltsam abgenommen habt. Wie ihr eure Ziele eliminiert, ist euch überlassen. Die zahlreichen Missionen sind gigantische Spielwiesen, in denen ihr euch kreativ austoben könnt und die zum mehrmaligen ausprobieren einladen. Ich zeig euch ein paar Beispiele, die euch hoffentlich überzeugen, dass es Zeit geworden ist, das Gewerbe zu wechseln.

Wenn ihr lieber ungestört durch die Levels spaziert, könnt ihr ja mal versuchen, einfach alle Wachen auszuschalten. Den dadurch entstehenden Menschen-Haufen könnt ihr auch gleich als Versteck verwenden.

Yoga ist gut fürs innere Gleichgewicht – zumindest bei Agent 47. Was man von der anderen Person nicht behaupten kann.

Es muss nicht immer ein ausgeklügelter Anschlag sein. Manchmal reicht etwas Timing und ein gutes Händchen.

Sind das jetzt diese Dynamit-Fischer?

Schon mal jemanden mit einem Heuballen erledigt?

Manchmal reicht auch ein bisschen Sprengstoff. Und coole Typen schauen bei Explosionen nie hin.

Erst das Essen vergiften und beim anschliessenden Toiletten-Gang den Kopf als WC-Bürste verwenden. Oder noch einfacher: eine knallige Überraschung in der Schüssel hinterlassen.

Vor dem Hitman sind alle gleich und für das passende Outfit geht es auch mal dem Nikolaus an seinen rot weissen Kragen.

Ziel erledigt? Dann nichts wie weg. Aber bitte mit Stil. Zum Beispiel als Nikolaus durch den brennenden Kamin. Kein problem für Santa 47.
Aber all diese Beispiele kratzen nur an der Oberfläche von dem was «Hitman» zu bieten hat. Die Grenze seid ihr selbst. Ihr bestimmt den Spielspass. Mit gezückter Waffe alle umnieten? Bitte sehr. Wer sich hingegen Zeit lässt und die Levels auskundschaftet, findet deutlich amüsantere Wege, Gegner zu liquidieren und darin liegt der Spass des Spiels.
Als Kind durfte ich keine Konsolen haben. Erst mit dem 486er-Familien-PC eröffnete sich mir die magische Welt der Games. Entsprechend stark überkompensiere ich heute. Nur der Mangel an Zeit und Geld hält mich davon ab, jedes Spiel auszuprobieren, das es gibt und mein Regal mit seltenen Retro-Konsolen zu schmücken.
Vom neuen iPhone bis zur Auferstehung der Mode aus den 80er-Jahren. Die Redaktion ordnet ein.
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