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7 Gründe, warum «Resident Evil 7» wieder ein waschechtes Resi ist

Nach den lauwarmen letzten beiden Teilen versucht «Resident Evil 7: Biohazard» den Neustart: Zurück zu den Wurzeln. Mehr Horror, mehr Rätsel und trotzdem viel Neues. Mit Erfolg.

«Resident Evil 1» machte keine halben Sachen. Vom kurzen Intro-Video an war die Message klar: Mach dich auch was gefasst. Das vermeintlich verlassene Spencer-Anwesen, in das man sich vor blutrünstigen Zombiehunden mit knapper Not rettete, sollte nicht der erhoffte Zufluchtsort, sondern der Anfang eines Alptraums sein.

Bis heute gilt der erste Teil mit seiner perfekten Mischung aus Horror, Rätsel und Action als Genre-Referenz, der unzählige Nachahmer fand. Leider liessen die eigenen Serien-Nachfolger in letzter Zeit etwas zu wünschen übrig. «Resident Evil 7: Biohazard» versucht es daher mit einem Neustart aus der Ego-Perspektive. Sieben Gründe, warum «Resident Evil» auch ohne Zombies rockt.

Das Anwesen

Das Spencer-Anwesen aus «Resident Evil 1» war nicht nur Dekoration sondern ein zentraler Charakter. In Teil sieben findet man sich im nicht minder ikonischen Baker-Anwesen wieder, das stark an «Texas Chainsaw Massacre» und «True Detective» erinnert. Im amerikanischen Hinterland, inmitten von Sümpfen, wandert man durch eine verlassene Plantage. Alles ist dreckig, abgewirtschaftet und unheimlich. Blutverschmierte Böden und undefinierbare Kühlschrankinhalte lassen nur erahnen, was sich hier alles abgespielt hat. Man kann den Gestank fast riechen, so eklig ist die Präsentation. Entwickler Capcom schafft es wirklich, einen Ort des Grauens zu kreieren, den man nicht so schnell vergisst.

Das Leveldesign

Schöne Dekoration ist das eine, aber das Leveldesign, sprich die verschiedenen Zimmer und Orte, die ihr besuchen werdet, zeichnen ein glaubhaftes Bild einer absolut wahnsinnigen Horror-Familie. Hier lebt das Grauen. Auch wird für genügend Abwechslung gesorgt. Ihr schleicht oder flüchtet von einem unheimlichen Ort zum nächsten. Mal watet ihr durch ein bis zum Hals mit fauligem Wasser gefülltes Kellergewölbe, danach schleicht ihr euch durch ein altes Schiffswrack. Die Levels sind sinnvoll und abwechslungsreich aufgebaut. Man weiss nie, was einen als nächstes erwartet – aber man kann es nicht abwarten, es zu entdecken.

Der Sound

Das Sounddesign ist erstklassig. Ständig vernehmt ihr unheimliche Geräusche. Überall knarrt und poltert es und ihr seid nie sicher, ob euch das Spiel einen Streich spielt oder ob euch etwas verfolgt. Türen quietschen, wenn ihr sie aufstosst und bei jedem Fusstritt, fragt ihr euch, ob ihr das wart oder die Bakers.

Die Stimmung

Der Sound, das Leveldesign und die grusligen, schlecht beleuchteten Lokalitäten lassen eine herrlich schaurige Stimmung entstehen. Alles in euch drängt euch zur Umkehr, nur weg von diesem Irrenhaus. Eure Nerven sind oft bis zum Zerreissen gespannt. Horrorspiele gibt es genügend, aber «Resident Evil 7» ist nicht nur Schock und Blut. Die Story und die Figuren lehren euch auch ohne Jumpscares das Fürchten.

Die Mischung

Ein echtes «Resident Evil» besteht aus Horror, Action und Rätsel. Auch hier glänzt Teil sieben. Auf panische Verfolgungsjagden folgen ruhige Passagen, in denen ihr Räume erkundet, Rätsel löst und der Puls wieder in nicht lebensgefährliche Bereichen sinkt. Euer Inventar ist zwar wieder begrenzt, aber das Spiel verkommt nie zum Inventar-Manager wie Teil 1. Natürlich darf auch wieder geballert werden und das neu aus der Ego-Perspektive. Munition ist rar gesät und gutes Zielen unbezahlbar.

Der Horror

«Resident Evil 7» beginnt nicht zimperlich und zeigt gleich in den ersten Spielstunden, wie der Hase läuft. Abgesägte Gliedmassen, Innereien und ganz viel Blut. «Resident Evil 7» serviert derbe Kost, wirkt aber nie aufgesetzt. Besonders wenn ihr alleine im Dunkeln spielt, stehen euch bald die Nackenhaare zu Berge. Richtig schönes Gruseln.

Das VR

Am intensivsten erlebt ihr das Spiel mit der Playstation VR. Das Spiel ist komplett mit VR-Brille spielbar. Die Umsetzung ist 1A und wirkt in keinster Weise aufgesetzt. Gegner mit Waffen anvisieren, geht sogar besser als mit dem Controller, weil ihr mit eurem Kopf zielen könnt. Schockmomente sind um einiges intensiver. Wenn plötzlich eine Hand aus dem nichts euch im Gesicht packt, rast danach das Herz. Die stetige unheimliche Beschallung wird euch aber auch etwas paranoid machen. Ihr fangt an, euch ständig umzudrehen, ob sich nicht jemand anschleicht. Jede Ecke wird zur Mutprobe.

Funktioniert auch ohne Move-Controller-Unterstützung ziemlich gut und das, obwohl man die eigenen Hände sieht, was oft verwirrend wirkt.

Die VR-Verträglichkeit war in unserem Umfeld insgesamt ziemlich gut. Optisch sieht es auf der PS4 Pro etwas besser aus. Die Steuerung ist so ausgelegt, dass ihr dort hingeht, wo ihr hinschaut. Zusätzlich könnt ihr euch mit dem Analogstick stückweise drehen.

Fazit: Zugreifen

Endlich könnt ihr wieder mit Stolz von einem neuen «Resident Evil» sprechen. Der siebte Teil wird dem Namen wieder voll gerecht. Die Umstellung von Third Person auf Ego-Perspektive klappt einwandfrei und sorgt besonders in VR für echte Schockmomente. Die Action ist gut dosiert, Waffen fühlen sich mächtig an und mit der knappen Munition sind sie ein rares Gut. Die Rätsel sind teilweise knifflig, aber meistens fair und sorgen dafür, dass man jeden Raum genau absucht. Das Spiel ist nicht perfekt. Bosskämpfe können frustrierend sein, wenn man nicht weiss, wie man sie gewinnen kann und oft geht es einfach darum, sie mit unzähligen Kugeln zu spicken. Dafür sind die Grafik und Animationen erstklassig. Endlich ist «Resident Evil» wieder ein waschechtes Horrorgame, das euch den Schweiss auf die Stirn treibt und den Puls derart hochjagt, dass eure Smartwatch glaubt ihr treibt gerade Hochleistungssport.

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Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, um mehr Leistung rauszukitzeln, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

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