John McAfee ist tot: Visionär, Exzentriker – Vergewaltiger, Mörder?
HintergrundSecurity

John McAfee ist tot: Visionär, Exzentriker – Vergewaltiger, Mörder?

Dominik Bärlocher
Zürich, am 24.06.2021
Seine Anti-Virus Software war auf jedem PC installiert. Der Mann hinter McAfee hiess John McAfee und war nicht nur Tech-Visionär, sondern Verbrecher und psychisch krank. Jetzt ist er tot.

John McAfee, Gründer der Antivirus-Software McAfee, ist tot, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Er hat sich in einer spanischen Gefängniszelle erhängt, nachdem das Spanische Gericht eine Auslieferung in die USA gutgeheissen hatte.

Doch er wäre nicht John McAfee, wenn sein Tod nicht auch ein bisschen Spektakel wäre. Denn im Oktober 2020 hat er folgenden Tweet abgesetzt:

keine Informationen über dieses Bild verfügbar

«Wisst, dass wenn ich mich erhänge, so wie Epstein, dann war ich nicht dafür verantwortlich.»

Ein letzter Publicity Stunt? Wirres Gefasel eines Paranoiden? Eine Ankündigung nach einer Drohung dunkler Mächte? Wir wissen es nicht. Was aber klar ist: John McAfee war ein Visionär, ein Security-Pionier, ein Wirrkopf, Verfolgter, Exzentriker, Drogensüchtiger, psychisch schwerkrank und generell das, was als «Larger than Life» bezeichnet werden kann.

John McAfee und seine Firma

John McAfee ist britisch-amerikanischer Doppelbürger. Geboren am 18. September 1945 hat er sich in den 1980er-Jahren ganz dem Software Development verschrieben. Zwischen 1968 und 1970 hat er für die Nasa und deren Institute for Space Studies als Programmierer gearbeitet, dann als Software Designer für Univac, dann beim Kopierergiganten Xerox als Software Design Architect, dann als Consultant für die Computer Science Corporation, Booz Allen Hamilton und schliesslich war er Consultant bei Lockheed.

Beim Flugzeughersteller ist es dann passiert: John McAfee fand seine Bestimmung. Denn es war der Ort, an dem ihm eine Version des ersten Computer-Virus mit dem Namen Brain in die Hände fiel. Es fiel ihm in die Hände, da das Virus seinen Computer infiziert hatte.

Das Brain-Virus
Das Brain-Virus
Wikimedia Commons

McAfees Interesse war geweckt. Er hat sein erstes Anti-Virus-Programm geschrieben, um Brain abzuwehren. Damit war er ein Pionier. Er war es, der das erste MS DOS Bootvirus besiegt hat.

Mit ein paar Programmzeilen hat John McAfee Geschichte geschrieben.

Und einen Markt entdeckt. Wo Viren sind, da sollten Antiviren sein. Logisch. Und damit lässt sich Geld machen, dachte sich John McAfee und gründete anno 1987 die Firma McAfee Associates, die später dann nur als McAfee berühmt-berüchtigt wurde.

McAfee, die Firma, war gut. Sie war eine der ersten Firmen, die es verstand, IT Security zu verkaufen. Denn wer will schon ein Virus? Das Wort alleine klingt schon bedrohlich. Natürlich wollten Unternehmen Schutz davor. Natürlich wollten End User keine Viren. So wurde McAfee zu einem Rockstar der frühen Computerszene.

Denn McAfee konnte diese Geschichte von der Bedrohung und dem Datenverlust und dem Geldverlust gut erzählen. In den Zeitungen, damals noch nur gedruckt, und im Fernsehen. Sein Gesicht war eines der ersten, das zweifelsohne mit IT Security in Verbindung gebracht wurde.

Im Jahr 1993 kontrollierte McAfee, die Firma, zwei Drittel des Marktes der Antivirus-Software. Das hat John McAfee dann gereicht. Im Jahre 1994 hat er all seine Anteile an der Firma verkauft.

Seit 1994 hatte John McAfee nichts mehr mit der Firma McAfee zu tun.

Doch der Mann wurde reich. Selbst wenn er scheinbar orientierungslos durch die Tech-Welt getingelt ist. Mit einem Vermögen von 100 Millionen US-Dollar hat er da und dort investiert. Einer der ersten Instant Messenger war sein Investment-Werk. Bei Zone Labs war er im Board of Directors. Kurz: Der Mann stand nicht mehr im Rampenlicht.

John McAfee und die Sicherheit

Rückblickend war es klar: John McAfee hatte psychische Probleme. Schon zu Zeiten, als er bei McAfee Associates tätig war, ging er selten ohne Schusswaffe aus dem Haus. Ein Freund berichtet, dass sich McAfee Sorgen um das Fehlen von Strassenlaternen gemacht habe. Es sei zu dunkel da draussen und man wisse ja nie.

Erste Hinweise auf die Paranoia, die sein späteres Leben diktieren sollte?

Nachdem im Jahre 2000 alle neuen Investments des John McAfee gescheitert waren, ging der Mann, damals 55-jährig, in Rente. Er kaufte sich Land im US-Bundesstaat Colorado, baute ein Anwesen darauf und öffnete ein Yoga- und Meditationszentrum. Er gibt an, dass er damals schon seit 35 Jahren Yoga praktiziert hatte.

«Ich lebe mein Leben am Rande des Abgrunds. Also muss ich doch irgendwas tun.»
John McAfee, Gringo: The Dangerous Life of John McAfee, Ish Entertainment, 2016

Das Anwesen in Colorado war abgeschieden. Es hatte Platz für 25 Personen, die John McAfee persönlich für Retreats einlud. Rundherum: Wald, so weit das Auge reicht. Seine Gäste durften gratis bei ihm Yoga praktizieren.

Das Gerücht: John McAfee und sein engster Zirkel haben in Colorado eine Sekte gegründet.

Eines von John McAfees Büchern
Eines von John McAfees Büchern
Woodland Press

Er wird von seiner Freundin Goldy Ivashkov als «erleuchtet» bezeichnet und als «Guru». Er sei ein besonderer Mensch gewesen. Seine Weisheit käme in seinen Yoga-Büchern zum Vorschein.

  1. The Secret of the Yamas: A Spiritual Guide to Yoga, John McAfee, 2001, ISBN: 978-0971156906
  2. Beyond The Siddhis: Supernatural Powers and the Sutras of Patanjali, John McAfee, 2001, ISBN: 978-0971156937
  3. The Fabric Of Self: Meditations on Vanity and Love, John McAfee, 2001, ISBN: 978-0971156920
  4. Into the Heart of Truth: The Spirit of Relational Yoga, John McAfee, 2001, ISBN: 978-0971156913

Alle diese Bücher sind zwischen April und November 2001 erschienen. John McAfee hat in acht Monaten vier Bücher konzeptioniert, geschrieben, lektoriert und auf den Markt gebracht. Ein schier unmachbares Unternehmen, wenn ein Mensch noch essen und schlafen soll.

«Später hat John die Bücher als scheisse bezeichnet», sagt Goldy Ishvakov, die John McAfee noch zu gesunden Zeiten gekannt hat und ihn später fortan als Paranoiden bezeichnet hat.

John McAfee hat die Sicherheit gesucht, war dann aber doch Opfer seiner eigenen Paranoia. Das Anwesen in Colorado hat er geschlossen, denn seine Gäste hätten ihn ausgenutzt. Finstere Machenschaften haben John McAfees Geist begleitet. Überall lauerte die Gefahr, selbst im abgeschiedenen Yoga-Center in Colorado, umringt von Wald, so weit das Auge reicht.

John McAfee und Südamerika

So ganz konnte es McAfee dann doch nicht lassen mit der Business-Welt. Er hat da und dort investiert und laut eigenen Angaben 90 Prozent seines Vermögens in der Weltwirtschaftskrise 2009 verloren. Er habe im Jahr 2009 noch vier Millionen Dollar auf dem Konto gehabt, berichtet die New York Times. Diese vier Millionen nahm John McAfee und ging nach Südamerika mit dem Ziel, natürliche Antibiotika zu entwickeln.

Rückblickend will John McAfee die Welt wissen lassen, dass all die Interviews, die er zu Zeiten des Crashs gegeben hatte, Teil eines Plans waren. Sie seien nur Gerüchte gewesen, die Geschichten über seine Verluste. Er habe sie selbst in die Welt gesetzt.

John McAfee gab an, in Belize nach neuen Medikamenten forschen zu wollen
John McAfee gab an, in Belize nach neuen Medikamenten forschen zu wollen
Gringo: The Dangerous Life of John McAfee

In Belize suchte sich John McAfee mit dem Geld, das er vielleicht hatte, vielleicht auch nicht, die Sicherheit. Er nutzte sein Vermögen dazu, Freunde um sich zu scharen. Den Menschen, die seine Häuser gebaut haben, baute er auch Häuser, sorgte für Wasser und Strom und zahlte hohe Löhne.

John McAfee wollte sicher sein, dass er von Freunden umringt ist. Sie gaben ihm Sicherheit.

Doch nicht alle waren Freunde, aber auch keine Feinde. Einige Bewohner San Pedros, der Insel, auf der sich John McAfee niedergelassen hatte, weigern sich, mit der Presse zu sprechen. Die Gründe: John McAfee sei ein privater Mensch und wolle nichts von sich an die Öffentlichkeit dringen lassen. Jeder, der über John McAfee redet, habe nachher Probleme.

John McAfee wurde vom Sicherheitssuchenden langsam aber sicher zur Bedrohung.

John McAfee und sein Blendwerk

Aus dem Tech-Unternehmer wurde in Belize ein Investor in Fähren, Tourismus und Medizin. Im Dschungel hat er ein Labor gebaut. Aus Dschungelpflanzen sollen neue Medikamente hergestellt werden. Das war im Jahr 2009.

Bilder von ihm in Dschungellaboren gingen um die Welt. Ein Behälter mit Moos, dahinter unscharf ein lachender John McAfee, John McAfee wie er eine rote Flüssigkeit in einem Kolben begutachtet.

Alles Fake.

Das war gefärbtes Wasser und irgendwelches Grünzeug, berichtet Allison Adonizio, Chefwissenschaftlerin des Dschungel-Pharma-Unternehmens McAfees. Selbst Berichte über Antibiotika-Sprays, die Adonizio entwickelt habe und die vielversprechend seien: Alles Lüge.

Hinter den Kulissen ist sich McAfee bewusst, dass Belize ein Hot Spot für Morde ist. Er sei der einzige Weisse im Distrikt Belizes, gibt er in einem Interview an. Er hätte vielleicht vorsichtiger sein müssen. Die Leute seien arm und bewaffnet. Er, mit all seinem Geld, sei ein Ziel.

Seine Freunde berichteten, dass er Drohanrufe bekommen habe. Sein Verfolgungswahn drang an die Oberfläche. Die Lösung: John McAfee hat Sicherheitskräfte angestellt und bewaffnet. Diese waren verurteilte Verbrecher. Diese Sicherheitskräfte wurden im Laufe der Jahre zu einer Privatarmee. Dass die Mitglieder dieser Armee Verbrecher waren, teils mit Drogenproblemen, war McAfee recht. Ex-Bodyguard Tino Allen berichtet, dass John das daher gutgeheissen hat, da er sich sicher sein konnte, dass seine Armee nicht vor einem Feuergefecht davonlaufen werde. Sie hätten sich schon im Rahmen ihrer Straftaten bewiesen.

Tino Allen
Tino Allen
Brian Finke

Die Privatarmee übernahm dann die Macht in Carmelita, dem Dorf nahe des McAfee'schen Anwesens. Jeder, der abends auf den Strassen war, wusste: Das bedeutet Ärger. Denn John McAfee mochte Menschen in der Dunkelheit nicht. John McAfee habe den Carmelitanern sogar mit dem Tod gedroht. Es gab einen Moment, in dem er seiner Privatarmee ein Polizeihauptquartier in Carmelita errichtet hat. Die echte Polizei sollte gar nie Einzug haben in dem Gebäude.

Auf seinem Anwesen ging es in dieser Zeit wild zu. Eine Anekdote besagt, dass John McAfee einen steten Harem aus Prostituierten hatte. Dazu eine Hängematte mit einem Loch darin. Wenn eine Prostituierte mit ihrem Hinterteil über dem Loch in die Hängematte lag und sich erleichterte, dann sei John McAfee drunter gelegen.

Allison Adonizio hat kaum ein gutes Wort über John McAfee zu verlieren. Ihre schlimmsten Vorwürfe: McAfee habe sie unter Drogen gesetzt und vergewaltigt. Sie berichtet, dass in langen Tiraden davon geredet habe, dass er die Regierung Belizes übernehmen wollte. Sie wollte kündigen, denn ihre Arbeit war wertlos und sie fühlte sich von John und seiner Paranoia bedroht.

John McAfee und sein Wahn

Allison Adonizio musste vom Anwesen fliehen. John McAfee habe sie mit einer Waffe bedroht, auf seinem Anwesen verfolgt. Adonizio ist mit dem Leben davongekommen.

Anders erging es Gregory Faull. John McAfee wird anno 2012 vorgeworfen, dass er den amerikanischen Ex-Pat in Belize umgebracht habe. Nur eine der wilden Geschichten, die den späteren Verlauf des Lebens des John McAfee bestimmt haben. Faull wurde mit einer Schusswunde im Hinterkopf gefunden, berichtet die San Pedro Sun. Faull habe Mühe mit der Privatarmee McAfees gehabt. Sie habe die Bewohner bedroht. John McAfee war überzeugt, dass Faull nebst anderen Schandtaten auch McAfees Hunde vergiftet hat. Der Streit, so die Vorwürfe, sei dann ausgeartet und McAfee habe Faull dann mit einem 9mm-Geschoss hingerichtet.

John McAfee sah sich zum ersten Mal einer echten Bedrohung gegenüber. Die Polizei wollte ihn verhören, einsperren vielleicht sogar. Das war für McAfee absolut inakzeptabel.

Die Bedrohung war auf einmal real und nicht mehr nur in McAfees Kopf.

McAfee floh, selbst wenn nicht ganz sicher ist, ob McAfee zwischen der Bedrohung im Kopf und der Bedrohung im echten Leben unterscheiden konnte.

In Belize City hat er sich die Haare gefärbt, wie Bilder seiner damaligen Freundin zeigen.

Jede Menge weisses Puder sollte McAfee alt aussehen lassen.
Jede Menge weisses Puder sollte McAfee alt aussehen lassen.
Gringo: The Dangerous Life of John McAfee

Er spricht in dieser Zeit mit den Medien. Er wollte seine Seite des Mordfalles erklären. Er hat sich verkleidet, verstellt und generell so getan, als ob er nicht er selbst sei. Die Verkleidung war laut CNN-Berichten furchtbar schlecht.

Er sah sich laut Berichten der Journalisten als Mastermind in einem Spionagefilm. Als einer, der die Welt wieder und wieder an der Nase herumgeführt hat. Als einer, der Doubles auf der ganzen Welt hat, die seine Verfolger von seiner Fährte locken sollen. Die Journalisten haben mitgespielt, da sie sich nicht dem Zorn McAfees haben aussetzen wollen.

John McAfee und das Internet

Der psychisch kranke John McAfee, Mastermind seines eigenen Spionage-Thrillers, wird zum Internet-Superstar. Der Grund: Er hat ein Video gedreht, in dem er erklärt, wie er McAfee Anti-Virus von seinem Computer deinstalliert. Mit Waffen und Drogen.

Dem Internet gefällts und feuert den Paranoiden an. Er veröffentlicht Videos mit Titeln wie «The Russians are Coming! Run for your Lives!» in dem er ein Interview gibt zum Thema der russischen Staats-Hacker. Er gründet die McAfee School of Badass und stellt sich als Präsidentschaftskandidat auf.

John McAfee schickt sich 2016 an, Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Er ist via Guatemala auf Umwegen wieder in die USA gekommen. Für die Libertarian Party will er ins Weisse Haus einziehen.

Der Mann, der der Vergewaltigung und des Mordes verdächtigt wird, wird zum Internet-Superstar. Seine Plattform: die Sicherheit, im spezifischen die Cyber-Security. China und Russland seien den USA voraus. ISIS sei ein Problem der Informationsbeschaffung der Geheimdienste. Mit diesen Aussagen spielt McAfee gekonnt mit den Ängsten der Amerikanern. Die Russen werden nach wie vor als Bedrohung gesehen, ein Relikt aus dem kalten Krieg. Terroristen sind nach 9/11 sowieso ein Reizthema.

Er geht zeitgleich gegen eine Dokumentation mit dem Titel «Gringo: The Dangerous Life of John McAfee» vor, die ihn des Mordes und der Vergewaltigung bezichtigt. Vorwürfe, die nie vor Gericht waren, sei es aus Gründen der Flucht oder Mangels offizieller Anklage. Channel 5, ein belizianischer Fernsehsender, berichtet von Ex-McAfee-Mitarbeitern, die für die Doku gelogen hätten.

John McAfee und sein Ende

Zwischen seinen zwei Versuchen, 2016 und 2020, sich zum Präsidenten wählen zu lassen, tingelt McAfee durch die Medien. Er braucht die Aufmerksamkeit, sagen Freunde. Doch es wird klar: John McAfee geht es psychisch nicht gut.

Er wirkt zerzaust, fahrig, säuft vor laufender Kamera, versteckt sich hinter einer Sonnenbrille, redet wirres Zeug. Er spricht von Überwachung und Gegenüberwachung, beschuldigt Regierungsmänner Belizes, säuft noch mehr und spricht über Bitcoin und wie er nicht seinen eigenen Penis essen will. All das, während er immer wieder und wieder an die Waffe an seinem Gürtel greift.

John McAfee fühlt sich verfolgt. Immer noch. Schon wieder. Der Spionage-Thriller geht weiter.

Im Jahr 2020 floh er nach Spanien, denn in den USA wurde ihm die Luft zu dick. Als die USA dann weltweit nach ihm gefahndet haben, wird er in Spanien im Oktober 2020 festgenommen. Die Vorwürfe: Steuervergehen. Er habe seit 2010 keine Steuern bezahlt oder Steuerdokumente eingereicht.

keine Informationen über dieses Bild verfügbar

McAfee selbst gibt das auf Twitter frei zu. Steuern seien ohnehin illegal. Zudem habe er kein Einkommen und lebe von seinem Vermögen. Und sowieso, was hätten die Steuern ihm je gebracht?

John McAfee wurde am Morgen des 24. Juni 2021 erhängt in seiner Gefängniszelle gefunden.

Such dir Hilfe

John McAfee war psychisch krank. Er hätte sich behandeln lassen sollen, hat das aber nie getan. Stattdessen fand er seine Bestätigung in den Medien mit seinen PR-Stunts und seinen Youtube-Videos. Er sah sich überlegen, indem er nie vor Gericht stand, obwohl er des Mordes und der Vergewaltigung bezichtigt wurde. Unter anderem.

Dir muss es nicht so ergehen. Du bist nicht alleine. Wenn es dir schlecht geht, wenn du meinst, die Welt ist hinter dir her: Such dir Hilfe.

Die Nummer 147 steht dir in der Schweiz 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Zudem hat jedes Spital Massnahmen für psychische Notfälle parat. Die Nummer der Telefonseelsorge in Deutschland ist 0800 111 0 111. Twitter-Userin Tita hat mir zudem die Nummer 143, die Nummer der dargebotenen Hand, zukommen lassen.

Bitte schau zu dir.

44 Personen gefällt dieser Artikel


Dominik Bärlocher
Dominik Bärlocher

Senior Editor, Zürich

Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

Security

Folge Themen und erhalte Updates zu deinen Interessen


Diese Beiträge könnten dich auch interessieren