iPhone 13 Holy Trinity: Wenn die Luxusuhr nicht genug ist
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iPhone 13 Holy Trinity: Wenn die Luxusuhr nicht genug ist

Dominik Bärlocher
Zürich, am 27.01.2022

Caviar hat eine iPhone-Kollektion veröffentlicht, die klassischen Uhren nachempfunden ist. Das günstigste iPhone 13 der Serie kostet über 6000 Dollar.

Wenn ein Uhr-Enthusiast den Begriff «Holy Trinity» hört, dann steht das für drei Marken: Audemars Piguet, Vacheron Constantin und Patek Philippe. Diese drei Schweizer Uhrmacher seien legendär, da sie nicht nur hochexklusive Designs haben, sondern Standards im Uhrbau und dem Stil von Timepieces setzen.

Caviar Studio, so etwas wie eine Tuning-Garage für Smartphones, hat sich die Uhren der Holy Trinity angesehen und sich davon inspirieren lassen. Die Holy Trinity Collection wird vom iPhone-Modder als «Begleiter» für die Uhren beworben.

Günstiger als die Uhr

Die Backplate des iPhones wird durch Gold ersetzt und, weil es gerade so schön war, mit Diamanten verziert.

Das iPhone 13, inspiriert von der Audemars Piguet Royal Oak
Das iPhone 13, inspiriert von der Audemars Piguet Royal Oak
Caviar

Alle drei Holy Trinity Phones stellen einen Teil des Ziffernblatts und einige Glieder des Armbandes dar. Dabei werden die Designs der Uhrmacher übernommen.

Material, Namen und Arbeit sowie auch noch ein klein wenig Technologie kosten.

Damit sind die iPhones in ihrer günstigsten Ausführung mit 128 Gigabyte internem Speicher verhältnismässig günstig. Die Uhren selbst sind wesentlich teurer.

Besonders sticht der Preis des iPhones inspiriert von der Vacheron Constantin Overseas ins Auge. Das liegt an den aus 18 Karat Gold gefertigten Indizes und der Backplate aus Gold. Der Hintergrund des Parts, der vom Ziffernblatt inspiriert ist, besteht aus blauem Titan. Dazu werden nur sieben davon hergestellt. Das Audemars-Piguet- und das Patek-Philippe-Phone wird 99 mal verkauft.

Bilder werden dem iPhone nicht gerecht

Caviar zeigt auf der Website Bilder. Logisch. Diese sehen nach Ultrakitsch aus und haben so gar nichts mit den Feinheiten der namensgebenden Uhren gemein.

Das Caviar iPhone 13, inspiriert von…
Das Caviar iPhone 13, inspiriert von…
...der Patek Philippe Nautilus (ganz bestimmt nicht abgebildet nach Androhung rechtlicher Schritte durch den Verband der Schweizer Uhrenindustrie FH)
...der Patek Philippe Nautilus (ganz bestimmt nicht abgebildet nach Androhung rechtlicher Schritte durch den Verband der Schweizer Uhrenindustrie FH)

Mit diesem Problem setzt sich nicht nur Caviar auseinander. Auch die Bilder der Luxusuhren werden dem echten physischen Objekt nicht gerecht. Da fehlt das Lichtspiel und die Haptik. Andererseits gelingt es so einem Bild gut, die Luxusuhren etwas auf den Boden zu holen.

Wie dem auch sei, im Video sieht das alles besser aus.

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Dominik Bärlocher
Dominik Bärlocher

Senior Editor, Zürich

Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

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