HTCs neue VR-Brille Vive Flow nutzt zum Steuern dein Smartphone
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HTCs neue VR-Brille Vive Flow nutzt zum Steuern dein Smartphone

Philipp Rüegg
Zürich, am 15.10.2021
Die HTC Vive Flow ist ein Standalone VR-Brille ohne Controller. Gesteuert wird sie mit dem Smartphone.

Smartphones entwickelt das Unternehmen längst nicht mehr. Mit der neusten VR-Brille nimmt HTC die Geräte aber wieder in die Hand, wenn auch nicht die eigenen. Die HTC Vive Flow ist eine kabellose All-in-one-VR-Brille für den Business-Bereich. Gesteuert wird sie mit einem Smartphone. Wobei kabellos ist nicht ganz korrekt. Denn ohne angeschlossene Power Bank, die HTC für 79 US-Dollar offeriert, hält die Brille nur wenige Minuten. Die Brille selbst wird 499 US-Dollar kosten.

Nicht für Gamer

Die Vive Flow sieht mit ihrem Fliegenaugen-Design nicht nur ungewöhnlich aus, sie zielt auch auf eine neue Zielgruppe ab. Eine tendenziell ältere Kundschaft als der typische VR-User, kann darauf Videos schauen, Meditations-Apps benutzen oder Therapiedienste wie MyndVR in Anspruch nehmen. HTC verspricht zum Launch im November 100 Apps und 150 bis Ende Jahr. Du kannst zwar auch mit deinem Android-Smartphone Apps spiegeln. iPhone-Support fehlt bis auf Weiteres. Und welche Apps dabei unterstützt werden, ist auch nicht klar. Neben der Steuerung mit dem Smartphone soll die Vive Flow später auch Hand-Tracking unterstützen. Möglich machen es zwei Kameras für das inside-out Tracking. Es müssen also keine zusätzlichen Sensoren aufgestellt werden.

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Die VR-Brille verfügt über ein 1.6K-Display auf jeder Linse. Die exakte Auflösung ist nicht bekannt. Das Sichtfeld beträgt 100 Grad und die Bildwiederholrate liegt bei 75 Hz. Die meisten vergleichbaren VR-Brillen liefern hier mehr. Angetrieben wird die Flow von einem Qualcomm XR1. Zum Vergleich: Die Oculus Quest 2 setzt auf den schnelleren XR2. 64 GB Speicher stehen zur Verfügung und das Gewicht beträgt 189 Gramm. Das ist massiv weniger als die 500 Gramm einer Quest 2. Die Vive Flow kann zusammengeklappt und so leicht transportiert werden.

Wann das Gerät bei uns verfügbar sein wird und was es kosten wird, ist noch unklar. Wir halten dich auf dem Laufenden.

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Philipp Rüegg
Philipp Rüegg

Senior Editor, Zürich

Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem privaten Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

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