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FotografieNews & Trends 1432

Fotografieren in der Nacht – im Winter das beste

Wenn du ein bisschen Zeit und Energie investierst, machst du auch in der dunklen Jahreszeit eindrückliche Bilder. Mit und ohne Stativ.

Winterzeit, das heisst lange Nächte und kurze Tage. Es ist kalt und ich hocke gerne in der warmen Wohnung. Doch wenn ich es mal schaffe, mit der Kamera nach draussen zu gehen, bereue ich es nie. Ich mag es gerne bunt, und da gibt die Nacht mehr her als das graue Nachmittags-Winterlicht.

Aufnahme mit 4000 ISO, 1/125 Sekunde und Blende 2,8

Früher ein Problem, heute nicht mehr

Die Voraussetzungen fürs Fotografieren bei wenig Licht sind heute sehr viel besser als vor zehn oder zwanzig Jahren. Du kannst Dinge umsetzen, die früher gar nicht oder nur mit riesigem Aufwand möglich gewesen wären. Der Fortschritt der Technik bringt insbesondere:

Sehr lichtempfindliche Sensoren. Heutige Kameras liefern auch mit hohen ISO-Empfindlichkeiten brauchbare Bilder. Bei einer Kamera mit einem grossen Sensor (APS-C oder grösser) kannst du bedenkenlos auf 6400 ISO hochschrauben, teilweise noch höher.

Aufnahme mit 12800 ISO. Canon EOS 5D III

Dafür reichen heute Kameras mit APS-C-Sensor, die es schon sehr günstig gibt. Vollformatkameras sind natürlich noch besser.

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Besserer Autofokus. Der Autofokus einer heutigen Kamera ist viel besser als der einer alten. Auch bei wenig Licht findet die Kamera den Schärfepunkt meist selbst.

Fotografieren ohne Stativ

Mit dem heutigen Stand der Technik sind Nachtaufnahmen ohne Stativ möglich – das macht die Sache wesentlich einfacher. Du brauchst lediglich eine Kamera mit einem lichtstarken Objektiv. Das muss nicht teuer sein.

Nimm eine Taschenlampe mit. Selbst wenn du deine Kamera wirklich gut kennst, weisst du kaum in jeder Situation, welche Taste nun gedrückt werden muss und wo genau sich diese befindet. Nutze das Quick-Menü deiner Kamera, dann geht es etwas einfacher.

Aber auch in der Nacht erfordern nicht alle Situationen extrem hohe ISO-Werte. Es kommt sehr darauf an, ob Lichtquellen in der Nähe sind oder sogar direkt auf dem Bild. Hier zum Beispiel reichten schon 400 ISO für eine Aufnahme ohne Stativ – das geht dann auch mit einer Kompaktkamera.

400 ISO und 1/50 Sekunde bei Blende 2.5. Dieses Bild habe ich mit einer alten Kompaktkamera (Panasonic Lumix LX3) aufgenommen.

Wie viel ISO du im Einzelfall braucht, ist schwer vorauszusagen. Um nicht unnötig Bildqualität zu verschenken, stellst du deshalb die ISO-Empfindlichkeit auf Automatik. Die Automatik muss aber einen möglichst hohen Maximalwert haben. So hoch, wie es die Kamera bei akzeptabler Qualität noch zulässt.

Am besten schränkst du bei der ISO-Automatik auch gleich die Belichtungszeit ein. Ohne Bildstabilisator sollte der Sekundenbruchteil etwa der Brennweite entsprechen. Beispiel: Im Fall von Brennweite 50 mm liegt die Grenze bei 1/50 Sekunde. Mit Bildstabilisierung darf der Wert länger sein. Aber nur, wenn wenn du es nicht auf Menschen abgesehen hast. Sonst gibts verschwommene Gesichter.

Natürlich kannst du auch blitzen. Aber Blitzlicht von einem gewöhnlichen eingebauten Blitz wirkt sehr hart und unnatürlich. Es werden nur Motive in der Nähe beleuchtet, der Rest bleibt dunkel. Viele Leute verschliessen bei Blitzlicht die Augen halb und sehen dann komplett bescheuert aus.

Anfangs habe ich grossmaulig behauptet, dass der Autofokus auch in der Nacht keine Probleme machen würde. Das stimmt auch, aber du musst das Fokusfeld auf eine Bildstelle richten, in der Struktur vorhanden ist. Und die Nacht bringt es halt so mit sich, dass oft grosse Bildteile einfach schwarz bleiben. Ich nutze in solchen Situationen jeweils den Single-AF, damit mir die Kamera Feedback gibt, sobald sie richtig fokussiert hat. Wenn dir schon Single-AF nichts sagt, dann lies das hier:

Kamera im Griff: So stellst du den <strong>Autofokus</strong> ein
FotografieHintergrund

Kamera im Griff: So stellst du den Autofokus ein

Fotografieren mit Stativ

Zum Fotografieren mit Stativ brauchst du neben der Kamera:

  • ein Stativ
  • einen Fernauslöser
  • Geduld

Mini-Stative sind eine simple, aber sehr nützliche Erfindung. Besonders die beweglichen Klammerstative «Joby Gorillapod». Es gibt sie mittlerweile für alle erdenklichen Gewichtsklassen und auch für Smartphones.

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Joby GripTight One GP Stand
Mit dem kleinen und flexiblen Stativ verwackelt dir kein Foto, auch bei langer Beleuchtungszeit.
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Nicht immer findet sich ein geeigneter Ort um das Mini-Stativ auf der gewünschten Höhe festzumachen. Ein grosses Stativ ist diesbezüglich flexibler.

Stative gehören zu den wenigen Produkten von digitec, die kaum veralten. Ein gutes Stativ ist auch in 10 Jahren noch gut. Ausserdem sind die Gewinde genormt, jede Kamera passt drauf. Darum würde ich beim Stativ nicht sparen. Ich habe mich jahrelang mit einem billigen Stativ herumgeärgert, bis es mir zum Glück geklaut wurde. Jetzt habe ich dieses hier. Noch wenig ausprobiert, aber der erste Eindruck ist sehr gut.

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Manfrotto Befree One (Aluminium)
Mit nur 32cm Packmass ist die kompakte Version vom Befree dein perfektes Reisestativ und kommt sogar mit Kugelkopf!
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Mit einem Stativ hast du folgende Vorteile:

  • Du kannst die ISO-Empfindlichkeit ganz herunter drehen und somit das Optimum an Bildqualität herausholen
  • Du kannst lange belichten, was aussergewöhnliche Effekte gibt (Klassiker: vorbeifahrende Lichter im Verkehr). Passanten werden nur verschwommen abgebildet und sind nicht identifizierbar. Im Extremfall veschwinden sie ganz.
  • Du musst nicht mit offener Blende fotografieren und hast daher mehr Möglichkeiten der Bildgestaltung. Mit einer geschlossenen Blende erscheint zum Beispiel Lampenlicht als strahlender Stern.
Aufnahme mit Stativ und 8 Sekunden Belichtungszeit

Ein Stativ alleine garantiert noch keine scharfen Fotos. Denn auch das beste Stativ ist nicht starr wie ein Betonklotz. Wenn du auf den Auslöser drückst, schwingt das Stativ und damit die Kamera noch eine Zeitlang etwas mit. Dem hilfst du mit einem Fernauslöser ab. Prüfe aber zuerst, welcher mit deiner Kamera kompatibel ist!

RC-6 Infrarot Fernauslöser
CHF 18.–
Canon RC-6 Infrarot Fernauslöser
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ML-L3, Infrarot-Fernsteuerung
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Nikon ML-L3, Infrarot-Fernsteuerung
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Wenn du keinen Fernauslöser dabei hast, tut es zur Not auch der Selbstauslöser. Nach einigen Sekunden sollte die Erschütterung abgeklungen sein.

Bei Spiegelreflexkameras musst du zudem die Spiegelvorauslösung aktivieren. Denn auch der Spiegel löst eine kleine Erschütterung aus, wenn er hochklappt. Mit der Spiegelvorauslösung klappt der Spiegel zwei, drei Sekunden früher hoch als die Aufnahme startet.

Bei den meisten Kameras beträgt die höchste Belichtungszeit, die du einstellen kannst, 30 Sekunden. Um länger zu belichten, brauchst du den Bulb-Modus. Dabei belichtet die Kamera, solange du den Auslöser gedrückt hältst. Logischerweise funktioniert hier der Selbstauslöser nicht, und du brauchst zwingend einen Fernauslöser. Der funktioniert wie eine Start-Stopp-Taste, beim zweiten Mal stoppt die Belichtung.

Im Bulb-Modus musst du die Blende von Hand wählen. Er ist somit ein Spezialfall des manuellen Modus. Gibt es an deiner Kamera keinen speziellen Bulb-Modus, ist er wahrscheinlich Teil des M-Modus. Wähl also M und dreh die Belichtungszeit über 30 Sekunden.

Belichtungszeit richtig einstellen

Doch wie lange belichten? Bei Langzeitbelichtungen kannst du dich nicht blind auf die Belichtungsautomatik verlassen. Und du willst auch nicht jedes Mal 30 Sekunden warten, um zu sehen, ob die Belichtung stimmt. Abgesehen davon leerst du damit auch den Akku der Kamera ziemlich schnell. Mach stattdessen ein Testfoto mit kurzer Belichtungszeit, offener Blende und hoher ISO, und rechne dann die Zeit für tiefe ISO und gewünschter Blende um.

Das Umrechnen geht so: Wenn ein Wert sich um eine Stufe verringert, müssen die beiden anderen insgesamt um eine Stufe erhöht werden.

  • Stufen bei ISO: 100, 200, 400, 800, etc.
  • Stufen bei der Belichtung: 1/120, 1/60, 1/30, 1/15 etc.
  • Blendenstufen: 32, 22, 16, 11, 8, 5,6, 4, 2,8, 2, 1,4 (bei der Blende wird mit Wurzel 2 multipliziert, statt nur mit Faktor 2)

1/15 Sekunde und f/2 ist also gleich hell wie 1/30 Sekunde und f/1,4.

Ein realistisches Beispiel. Es ist dunkel und du machst ein Testfoto mit 1/15 Sekunde, 6400 ISO und f/2.

Es scheint von der Belichtung her OK zu sein. Du willst aber ein Foto mit 200 ISO. Dafür musst du den ISO-Wert fünfmal halbieren. Das bedeutet, die Belichtungszeit muss fünfmal verdoppelt werden. Resultat: 2 Sekunden, 200 ISO und f/2.

Nun willst du statt f/2 die Blende schliessen (auf f/22). Das sind sieben Stufen. Die Belichtungszeit muss also weitere sieben Mal verdoppelt werden. Das ergibt 256 Sekunden, also vier Minuten und 16 Sekunden. Ein Fall für den Bulb-Modus und deine Stoppuhr. Wobei es da nicht auf die Sekunde genau drauf ankommt.

In der Dunkelheit erscheinen die Bilder oft heller, als sie tatsächlich sind. Das Histogramm gibt dir normalerweise einen zuverlässigen Anhaltspunkt, ob du richtig belichtet hast - aber gerade bei Nachtaufnahmen ist auch das schwierig. Diese Fotos haben natürlicherweise viele dunkle Stellen, so dass man dem Histogramm nicht ohne weiteres ansieht, ob das Foto unterbelichtet ist oder nicht.

Meine Ratschläge für dieses Problem: Erstens, in RAW fotografieren, um am Computer die Helligkeit besser nachjustieren zu können. Und zweitens, dasselbe Bild mit verschiedenen Helligkeiten aufnehmen.

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Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

14 Kommentare

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User super

Fazit:
Jeder hat seine Vorzüge in der Wahl der Kamera/Objektive/Zubehör und der Bilder-Gestaltung, deshalb gibt es oft kein richtig oder falsch.
Einen Erfahrungsbericht mit 10 Seiten ist nicht "einfach so" zu schreiben das er allen gefällt, alle Varianten drin vorkommen und man dazu auch noch digitec-Artikel anpreisen muss.
Klar hat jeder Bericht seine Fehler, diese kann man auch noch nachträglich korrigieren... niemand ist perfekt.
Deshalb erst mal Danke an David Lee denn kein Meister ist vom Himmel gefallen...

30.01.2018
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User PetersPC78

Bei Nikon: Oder per App wie Wireless mobile utility (WMU), Helicon Remote, DSLR Remote Control, und die die im Artikel erwähnt sind. Und unter der Kamera eine Lage Moosgummi, oder Silikonfolie (von der Backmatte), um den Spiegelschlag etwas abzudämpfen wenn man ohne verzögerung fotografieren will.

29.01.2018
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User icarus86

Finde den Artikel sehr toll, aber die Vorschläge zu den Objektiven... naja, ein Makro-Objektiv?!
Evtl. eher ein 20mm f/1.8 von Nikon, oder ein 24mm f/1.4 von Canon/Nikon/Sigma, oder ein 35mm f/1.4, usw...
Dann sind auch andere Optionen wie Tamron 15-30/2.8, Sigma 24-35/2, Nikon 14-24/2.8 u.a.

12.02.2018
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User Anonymous

Fotografieren in der Nacht heisst zu 99% mit Stativ. Ein externer Timer ist zu empfehlen. Finger Weg von der Automatik, Bilder in der Nacht werden ausschliesslich im Programm Manuell geschossen. Die hier gezeigten Bilder sind grässlich, das geht besser. Fotografie heisst, lieber 100.- mehr ausgeben

24.01.2018
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User super

Die Bilder hier sind doch Beispiele und nicht angeschrieben als schlechtes oder gutes Beispiel...

24.01.2018
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User ipold

So ein Blödsinn, ob mit oder ohne Stativ hängt mehr von persönlicher Vorliebe ab... und vom motiv... nacht ist nunmal dunkel, und unser sehen in der nacht auch nicht glasklar und scharf... Unschärfe kann gewollt und kontrolliert sein... ein stativ schränkt extrem in der bewegungsfreiheit ein... ich fotografiere fast ausschliesslich ohne stativ und das, obwohl meine kamera über iso 2500 unbrauchbar ist...

27.01.2018
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User Refaldir

Viele Tipps in diesem Beitrag sind schlichtweg Schrott oder falsch.
- ISO-Automatik ist ein No-Go
- Lichtstarke Objektive sind nun mal etwas teurer
- Kamerabedienung sollte man ohne Taschenlampe im Griff haben.

28.01.2018
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User capuns11

Warte immernoch auf das Sony 24-105mm f4 G das seit November 2017 draussen ist. Microspot, Hawk und weitere Online Shops liefern, nur Digitec nicht... Müssen wir bis im März 2018 warten oder wie?!

23.01.2018
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User Anonymous

Stimmt, Digitec hat die sicher an Lager und liefert sie extra nicht aus.

23.01.2018
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User amigafreak

Das man bei der Kamera die Canon anpreist, statt einer bei höheren ISO-Werten rauschärmeren Nikon kann man ja noch verschmerzen. Aber warum ist dann weiter unten im Text auf einmal die Remote control der Nikon. Und man sollte auch hinweisen, dass so ein Fernauslöser zwar nett ist, aber es im Notfall auch eine App wie SnapBridge bei Nikon tut.

23.01.2018
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User schLEIMER

SnapBridge? Das Ding ist unbrauchbar. Vielleicht für einen Anfänger/Amateur ganz okay.
Wenn man etwas länger fotografiert als nur ein kleiner Schnappschuss, dann ist ein Fernauslöser zu empfehlen. WIFI oder Bluetooth zu verwenden ist ein grosser Fehler wenn man noch Akku übrig haben will. Würde ich höchstens benutze wenn wirklich gar nichts anderes geht.

24.01.2018
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User David Lee

Hallo Amigafreak, die gezeigten Produkte sind nur Beispiele. Das ist keinesfalls so zu verstehen, dass man genau dieses Gerät kaufen soll und kein anderes. Die Canon-Kamera habe ich reingenommen, um zu verdeutlichen, dass die preisliche Hürde heute nicht mehr gross ist.

24.01.2018
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User amigafreak

@[Anonymous]: Ich persönlich habe keine Probleme mit SnapBridge. Es hat bisher immer funktioniert. Den zweiten Akku hat man meist sowieso dabei wenn man längere Fotosessions eingeplant hat. Sehe das Problem nicht. Wobei ich auch selten wirkliche Akkuprobleme hatte. Auch mit aktivierter Verbindung sind mehrere hundert Aufnahmen möglich. Ja, ein eigener Fernauslöser ist sicherlich eine gute Wahl, aber eben nicht zwingend notwendig. Zumal ich das Ding für fast 40 Stutz einfach als viel zu teuer empfinde. Es ist ein billiges Stück Plastik mit einem kleinen Sender drin. Materialaufwand dürfte bei weit unter 1CHF liegen. Von demher sollte der Hinweis auf diese günstigere Lösung im Text Erwähnung finden.

24.01.2018
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