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von Siri Schubert

Fitnesstracker sind praktisch, um Alltag und Bewegung festzuhalten. Sie können allerdings ablenken. Google präsentiert deshalb mit dem Fitbit Air einen Fitnesstracker ohne Display.
Das Fitbit Air von Google ist ein textiles Trackingarmband ohne Bildschirm. So lenkt dich kein Display ab und du trägst eigentlich nur ein bequemes und schickes Accessoire. Für mehr Flexibilität bietet Google Wechselarmbänder aus Stoff oder Silikon an.
Die Idee eines Fitnesstrackers ohne Display ist nicht neu – im Gegenteil: Die ersten Fitbit-Modelle hatten noch gar keines. Nun kommt der Trend als Gegenbewegung zum «Always-on»-Lifestyle zurück, wie auch Polar mit ihrem Loop-2-Tracker oder das Whoop Band zeigen.
Google geht mit dem Fitbit Air ebenfalls diesen Weg: möglichst simpel und unaufdringlich, während der Tracker im Hintergrund präzise Gesundheitsdaten sammelt.

Für den Tragekomfort des Fitbit Air sorgt ein weiches Textilband mit leichtem Metallriemen. Für sportliche Aktivitäten wie Schwimmen eignet sich das Wechselarmband aus Silikon. Beide Bänder bietet Google in unterschiedlichen Farben an.
Das Textilband lässt sich von 130 bis 210 mm Handgelenksumfang tragen. Für die Silikonversion bietet der Hersteller zwei Grössen an: 120-175 mm (S) und 165-210 mm (L). Der Tracker ist zudem wasserdicht bis 50 Meter Tiefe.

Das Fitbit Air verbindest du mit deinem Smartphone, damit du alle Daten in der Health-App von Google einsehen kannst. Die App hat Google stark überarbeitet, dazu weiter unten ein eigener Abschnitt.
Das Armband speichert einen Tag an Workout-Daten, sieben Tage an detaillierten Bewegungsdaten und die tägliche Gesamtübersicht für 30 Tage. Zudem hält es die Herzfrequenzraten im 2-Sekunden-Rhythmus fest. Nach spätestens sieben Tagen muss der Tracker für etwa 90 Minuten an den Ladeadapter.

Folgende Sensoren und Komponenten sind im Fitbit Air verbaut:

Um die Daten des Fitbit Air auszulesen, brauchst du zwingend die «Google Health»-App. Sie ersetzt die ursprüngliche Fitbit-App. Die App «Google Fit» wird ganz eingestellt, damit alles nur noch mit einer App funktioniert. Mit Google Health hast du deine Gesundheitsdaten alle an einem Ort und kannst sie nach Wunsch mit Freunden oder deinem Arzt teilen.

Gegliedert ist sie in vier Registerkarten: Heute, Fitness, Schlaf und Gesundheit. Du kannst in der App individuell anpassen, was an welchem Ort angezeigt wird. Von Herzgesundheit und Stoffwechsel bis zu Schlaf und Zyklus. Ausserdem lässt sie sich mit zahlreichen Drittanbieter-Apps verbinden, wie Apple Health, Nike Run, Peloton und Headspace.
Praktisch: Du kannst das Fitbit Air und die Pixel Watch mit der Health-App verbinden und nahtlos zwischen ihnen hin- und herwechseln. Die Daten werden jeweils automatisch in der App synchronisiert. Nach Wunsch filterst du die Daten auch nach Fitbit Air und Pixel Watch.
Das Fitbit Air gibt es in diversen Farben ab 100 Franken oder Euro (UVP). Sobald es bei uns verfügbar ist, verlinke ich es gerne in diesem Artikel.
Google Health bekommst du gratis für iOS (16.4 oder neuer) und Android (11.0 oder neuer). Erforderlich ist allerdings ein Google-Account. Möchtest du deine Ergebnisse mit einem Gesundheitscoach teilen, musst du eine Aboversion nutzen: Google Health Premium. Die kostet dich 10 Franken im Monat oder 100 Franken im Jahr. Drei Monate gibt es beim Kauf des Fitbit Air geschenkt.
Im Abo bekommst du einen KI-Gesundheitscoach, der dir individuelle Trainingspläne und Tipps bereitstellt und mit dem du dich in natürlicher Sprache über Ergebnisse und künftige Ziele austauschen kannst.

Seit ich einen Stift halten kann, kritzel ich die Welt bunt. Dank iPad kommt auch die digitale Kunst nicht zu kurz. Daher teste ich am liebsten Tablets – für die Grafik und normale. Will ich meine Kreativität mit leichtem Gepäck ausleben, schnappe ich mir die neuesten Smartphones und knippse drauf los.
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