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Erste Intel-Gaming-Grafikkarte in Geekbench-Datenbank aufgetaucht

Martin Jud
4.8.2021

Intel wird bald seine ersten Gaming-Grafikkarten vorstellen. Nun ist ein Geekbench-Datenbankeintrag einer Intel-GPU mit 2200 MHz Taktfrequenz aufgetaucht. Es dürfte die schwächste von drei angeblich kommenden GPUs mit XE-HPG-Architektur sein.

Intels erste Gaming-Grafikkarte mit XE-HPG-Architektur ist in der Datenbank von Geekbench aufgetaucht. Vermutlich handelt es sich dabei um die Karte mit Bezeichnung DG2-128EU, zu der im Mai bereits ein Motherboard-Schema geleakt wurde. Sie verfügt über 128 Ausführungseineheiten (Execution Units), was 1024 Shader-Kernen entsprechen dürfte, und hat eine Taktrate von 2200 MHz. Weiter weist der Eintrag einen Grafikspeicher von 4,67 Gigabyte auf. Beim OpenCL-Test von Geekbench 5 erreicht die Grafikkarte 13 710 Punkte. Die erreichte Punktzahl entspricht dem, was ungefähr mit AMDs Radeon-RX-550-Serie von 2017 herauszuholen ist.

Der angegebene Grafikspeicher ist mit Vorsicht zu geniessen und vermutlich sogar falsch: Geekbench neigte bisher dazu, bei integrierten Intel-GPUs einen falschen RAM-Wert anzugeben. Ausserdem dürfte es noch keinen finalen Treiber geben, weswegen die erreichte Open-CL-Punktzahl ebenfalls nur ein grober Richtwert darstellt. Die Leistung deutet auf ein Einsteigermodell hin.

Weiter sei gesagt, dass die Tests von Geekbench allgemein keine grosse Aussagekraft haben. Was getestet wird, ist vergleichsweise bescheiden und die Tests dauern sehr kurz, wodurch wichtige Aspekte wie die Kühlung eines Geräts ausser Acht gelassen werden. Dennoch ist Geekbench beliebt, da der Benchmark für CPU und GPU auf praktisch allen Endgeräten inklusive Smartphones mit Android und iOS läuft.

Laut Gerüchten in den Weiten des Webs soll die bei Geekbench aufgetauchte Grafikkarte die schwächste von drei High-Performance-Grafikkarten sein, die noch dieses Jahr oder an der CES 2022 vorgestellt werden sollen. Ein weiteres Midrange-Modell (DG2-384EU) mit 384 EUs und 3072 Shader-Kernen und ein Highend-Modell (DG2-512EU) mit 512 EUs und 4096 Shaders sollen in den Startlöchern stehen. Die Fertigungstechnik erfolgt vermutlich in 6 oder 7 Nanometer.

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Der tägliche Kuss der Muse lässt meine Kreativität spriessen. Werde ich mal nicht geküsst, so versuche ich mich mittels Träumen neu zu inspirieren. Denn wer träumt, verschläft nie sein Leben.


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