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digitec plays: Wir bluten Maschinenöl in «Battletech»

Philipp Rüegg
Zürich, am 09.05.2018
Trotz häusergrossen Mechs und einem Arsenal an futuristischen Waffen wirst du im rundebasierten Strategiespiel «Battletech» massig Elektroschrott produzieren. Viel Taktik ist erforderlich, damit deine mechanischen Kampfeinheiten die Herausforderungen heil überstehen. Schau uns dabei zu, wie wir in die Schlacht stürzen.

«Battletech» basiert auf dem gleichnamigen Brettspiel, das für zahlreiche erfolgreiche Ableger in Tabletop-, Game- und Buch-Form gesorgt hat. Mein persönlicher Favorit ist «Mechwarrior 2» von Activsion aus dem Jahre 1995. Das unbeschreibliche Gefühl, riesige, stählerne Kampfmaschinen zu steuern, weckt auch der jüngste Zugang «Battletech».

Entwickelt wurde der PC-Titel von Harebrained Schemes, die bisher primär für die Cyberpunk-Spiele «Shadowrun» bekannt waren. Finanziert wurde «Battletech» unter anderem über eine Kickstarter-Kampagne. Das Spiel ist im Jahre 3025 angesiedelt. Du kommandierst ein Raumschiff, das auch als deine Zentrale dient. Von dort nimmst du Aufträge an, rüstest deine Mechs aus oder trainierst Piloten, die sogenannten Mechwarrior.

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In jede Mission kannst du maximal vier Mechs mitnehmen. Die Auswahl wird im Laufe des Spiels grösser und grösser. Es gibt kleine, mittlere und schwere Mechs. Alle mit individuellen Stärken und Schwächen. Die einen sind gute Scouts, andere teilen kräftig im Nahkampf aus, wieder andere sind besser als Artillerie aufgestellt. Die rundenbasierten Kämpfe sind extrem taktisch. Der Einstieg ist nicht ganz einfach, da dir das Spiel nur wenig erklärt. Und wie du deine Gegner ausmanövrieren kannst, ist essentiell. Es gilt, das Gelände zu beachten, den Mech nicht zu überhitzen, die richtigen Stellen am gegnerischen Mech zu treffen etc.

«Battletech» spielt sich aus der Vogelperspektive, zoomt aber bei Angriffen nah ins Geschehen rein, so dass du geniessen kannst, wie deine Langstreckenraketen einschlagen. Die taktische Vielfalt ist beeindruckend. Auch wenn ich noch längst nicht den kompletten Durchblick habe und meist mit verletzten und armlosen Mechs Missionen beende, kann ich kaum aufhören zu zocken. Neue Mechs bauen, individuell ausrüsten, neue Taktiken ausprobieren, es wird nie langweilig. Wenn du Spass an Mechs oder fordernden Strategiespielen hast, dann gib «Battletech» eine Chance.

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Philipp Rüegg
Philipp Rüegg
Senior Editor, Zürich
Als Game- und Gadget-Verrückter fühl ich mich bei digitec und Galaxus wie im Schlaraffenland – nur leider ist nichts umsonst. Wenn ich nicht gerade à la Tim Taylor an meinem PC rumschraube, oder in meinem Podcast über Games quatsche, schwinge ich mich gerne auf meinen vollgefederten Drahtesel und such mir ein paar schöne Trails. Mein kulturelles Bedürfnis stille ich mit Gerstensaft und tiefsinnigen Unterhaltungen beim Besuch der meist frustrierenden Spiele des FC Winterthur.

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