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Dieser Saugroboter hat Beine und kann selbst Treppen steigen

Der Roborock Saros Rover ist der erste Saugroboter, der mit langen Storchenbeinen selbst Treppen steigen kann – und dabei jede Stufe direkt reinigt.

Der Roborock Saros Rover ist nicht der erste Saugroboter, der Treppenstufen überwinden kann. Bereits auf der IFA in Berlin haben Hersteller wie Eufy und Dreame Modelle gezeigt, die mehrere Stockwerke reinigen können. Der Haken: Die Saugroboter selbst können gar nicht klettern. Sie benötigen einen zweiten Roboter, der sie huckepack nimmt und über das Hindernis transportiert.

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Anders der Saros Rover, den der chinesische Hersteller auf der Techmesse CES in Las Vegas vorgestellt hat. Dieser Saugroboter hat Beine, die aussehen wie eine Mischung aus Frosch- und Storchenbeinen. An deren Ende ist aber jeweils kein Fuss befestigt, sondern ein Rad.

Eingefahren dienen die Räder der normalen Fortbewegung auf dem Boden. Vor einer Treppe fährt der Rover die Beine aus und hebt so das Gehäuse an. Der Rover setzt das Gehäuse auf der Treppenstufe ab und zieht die Beine nach.

So steigt der Roboter Schritt für Schritt die Treppe hoch.
So steigt der Roboter Schritt für Schritt die Treppe hoch.
Quelle: Roborock

Halbe Minute für fünf Stufen

Der Saugroboter soll so ganz unterschiedliche Treppen bewältigen können: gerade oder gebogene, glatte Oberflächen oder gar mit Teppichbezug. Was es jeweils braucht, ist genug Platz auf jedem Absatz, um das Bein-Manöver ausführen zu können. Im Testbetrieb auf der CES habe es rund 30 bis 40 Sekunden gedauert, fünf grosse Stufen zu bewältigen, berichtet CNET.

Der Saros Rover braucht also kein Transportvehikel und kann die Treppenstufen zusätzlich auch gleich reinigen. Das schafft die Konkurrenz nicht, weil die von einem zweiten Roboter transportiert wird. Dafür sind die Modelle von Eufy und Dreame beim Klettern zu zweit deutlich schneller.

Der Rover kann auf den zwei Rollbeinen balancieren.
Der Rover kann auf den zwei Rollbeinen balancieren.
Quelle: Roborock

Beeindruckend im ersten Showcase ist, wie gut der Saugroboter auf zwei Beinen balancieren und so auch Hindernissen ausweichen kann. Steile Rampen fährt er in der Hocke und im Zickzack hinunter. Sensoren, Kameras und eine komplexe Software unterstützen die genaue Erkennung der Umgebung. Das soll auch im normalen Putzalltag helfen, Hindernisse zu erkennen – auch wenn sie sich bewegen oder sehr klein sind.

Das an der CES gezeigte Modell ist erst ein Prototyp. Wann der Saros Rover in den Handel kommt und zu welchem Preis, ist noch offen. Der Hersteller hat aber versichert, dass ein Marktstart geplant ist.

Die Beine kann der Rover einfalten und so ganz normal den Boden reinigen.
Die Beine kann der Rover einfalten und so ganz normal den Boden reinigen.
Quelle: Roborock
Titelbild: Roborock

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