In der Blüte ihres Lebens und eine der berühmtesten TV-Familien: Die Simpsons. Quelle: br.de
In der Blüte ihres Lebens und eine der berühmtesten TV-Familien: Die Simpsons. Quelle: br.de

Die besten Momente aus 30 Jahren Simpsons

Raphael Knecht
Zürich, am 17.12.2019
Sie sind Kult, gelb und wohnen in Springfield: die Simpsons feiern heute ihren 30. Geburtstag. Entweder du magst sie oder du hasst sie. Ein Blick zurück auf die besten Momente des Serienklassikers.

Als die Simpsons mit «Es weihnachtet schwer» – der Originaltitel lautet: «Simpsons Roasting on an Open Fire» – am 17. Dezember 1989 auf FOX ihre Premiere feierten, ahnte niemand, wohin die Reise gehen wird. Heute, 30 Jahre später, sind die Simpsons so bekannt wie Roger Federer und Coca-Cola. Ein Rückblick auf meine besten Momente mit Marge, Homer, Bart, Lisa, Maggie und Co.

Wer hat Mister Burns erschossen?

Der griesgrämige Atomkraftwerksbesitzer Mister Burns hüllt Springfield mittels eines riesigen Schildes in Dunkelheit, damit er von den Einwohnern noch mehr Geld für seinen Atomstrom verlangen kann. Dieses Unterfangen wird jäh gestoppt, als er auf offener Strasse von einem Unbekannten angeschossen wird. Jeder wird verdächtigt, da sich alle gegen die horrenden Strompreise wehren.

Im zweiten Teil der Doppelfolge denkt sein verliebter Assistent Smithers, er hätte auf Mister Burns geschossen, nachdem er sich in Moe’s Taverne betrunken hatte. Er wird verhaftet, dann aber wieder freigelassen. Daraufhin nimmt sich Lisa der Aufgabe an, herauszufinden, wer der Schütze war. Am Ende der Folge erinnert sich Mister Burns daran, dass er Maggie einen Lollipop stehlen wollte und sie danach aus Versehen auf ihn schoss. Oder war es doch Absicht?

Homer und Bart allein zu Haus

Marge und Lisa lassen Homer und Bart ein erstes Mal alleine zu Hause. Bereits nach wenigen Minuten schafft es Bart, sich einen Job in einem Burlesque-Club zu ergattern. Obwohl die meisten männlichen Einwohner Springfields das zwielichtige Etablissement regelmässig aufsuchen, dauert es nicht lange, bis die ganze Stadt in Aufruhr ist und den Club wieder loswerden will.

Die Situation droht zu eskalieren und Springfield im Chaos zu versinken. Als die Besitzerin des Nachtclubs vor Homers Haustüre erscheint und will, dass er Bart für seine Lügen bestraft, taucht dieser nur mit einer Tüte bekleidet auf. Nachdem sich alle in einer Simpsons-typischen Musical-Szene wieder verbünden, ist das Gröbste ausgestanden. Einer der legendärsten Momente: Als Grandpa Simpsons im Club auftaucht, Bart am Empfang sieht und gleich wieder die Fliege macht.

Homer, der Grosse

Eine der allerbesten Folgen: Homer realisiert nach und nach, dass praktisch jeder Einwohner in Springfield Mitglied einer geheimen Organisation ist. Die sektenähnliche Gesellschaft nennt sich «The Stonecutters», trifft sich regelmässig und wird von einem Typen geleitet, der sich «Number One» nennt.

Homer will Teil der Organisation werden und schafft es, dass die «Stonecutters» ihn im hohen Bogen aus ihrem Hauptquartier schmeissen, nachdem er unabsichtlich das heilige Pergament zerstört. Zufälligerweise entdecken die Sektenmitglieder, dass Homer ein Geburtsmal besitzt, dass genau so aussieht wie das Emblem der «Stonecutters», und erklären ihn kurzerhand zum Auserwählten. Nachdem er seine neu gewonnene Macht komplett missbraucht, wird er ein für alle Mal aus der Sekte verbannt.

Homer und sein Schneepflug

Es schneit und Homer ruiniert sein Auto bei einem Unfall. Er sucht sich ein neues Gefährt und kauft sich selbstverständlich gleich einen Schneepflug. Wieso ein normales Auto fahren und auf andere angewiesen sein? Die Nachbarn bekommen Wind davon und wollen, das Homer ihre Auffahrten vom Schnee befreit. Für einen Unkostenbeitrag übernimmt er diese Aufgabe.

Als er in Moe's Taverne von seinem Erfolg, dem Verdienst und seiner Auszeichnung erzählt, möchte Barney ebenfalls geehrt werden. Er klaut Homers Idee, kauft sich einen grösseren Schneepflug und drängt Homer aus dem Business. Selbst ein Werbespot hilft ihm nicht aus der Patsche. Homer stellt Barney eine Falle. Er schickt ihn zu einem entlegenen Berg, wo er von einer Lawine verschüttet und von Homer gerettet wird. Die Jungs beschliessen, fortan zusammen zu arbeiten. Dann schmilzt der Schnee.

Mein Name ist Simpson, Homer Simpson

Was nach James Bond klingt, ist auch James Bond. In dieser Folge veräppeln die Macher der Simpsons den James-Bond-Streifen «You Only Live Twice». Homer kriegt einen Traumjob bei der Globex Corporation – er wird mehr oder weniger dafür bezahlt, gar nichts zu tun. Dafür muss seine Familie aber nach Cypress Creek umziehen, wo sich Marge und die Kinder nie so richtig einleben.

Bald merkt Homer, dass sein Boss, Hank Scorpio, eigentlich ein Superschurke ist und die Weltherrschaft an sich reissen möchte. Die Folge ist voller James-Bond-Gags: Es kommt sogar ein Spezialagent vor, der James Bont heisst. Als Homer sich entscheiden muss, ob Frankreich oder Italien eine Rakete «zugeschossen» bekommt und er zuerst Italien, dann für Frankreich wählt, antwortet der Bösewicht: «Niemand wählt Italien.»

Ich liebe die Simpsons – und du?

Auch wenn viele Kritiker meinen, die Simpsons seien längst nicht mehr das, was sie einmal waren, bin ich nach wie vor ein grosser Fan der Serie. Klar, die jüngsten Folgen können nicht mehr ganz mit den Klassikern von früher mithalten, aber die Geschichte, die Seele und die Erlebnisse aus meiner Kindheit, welche ich mit den Simpsons verbinde, sterben nie aus.

Was ist mit dir? Bist du auch ein angefressener Simpsons-Anhänger? Habe ich ein Highlight vergessen? Oder kannst du mit den gelben Figuren nichts anfangen? Schreib's in die Kommentarspalte.

24 Personen gefällt dieser Artikel


Raphael Knecht
Raphael Knecht
Teamleader Editorial digitec, Zürich
Wenn ich nicht gerade haufenweise Süsses futtere, triffst du mich in irgendeiner Turnhalle an: Ich spiele und coache leidenschaftlich gerne Unihockey. An Regentagen schraube ich an meinen selbst zusammengestellten PCs, Robotern oder sonstigem Elektro-Spielzeug, wobei die Musik mein stetiger Begleiter ist. Ohne bergige Rennrad-Touren und intensive Langlauf-Sessions könnte ich nur schwer leben.

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren