
Hinter den Kulissen
Hilf mit, die Community zu gestalten!
von Fabian Zaugg

Unsere Community ist sehr lebendig. Aber auch schwer zu moderieren. Der Grund: Mehrere zehntausend User sind als Anonymous aktiv. Neu zeigen wir deshalb eindeutige Community-Namen.
Das Wichtigste zuerst: Es gibt zwar die Möglichkeit nicht mehr, als Anonymous in unserer Community aktiv zu sein. Das heisst aber nicht, dass wir weniger Anonymität erlauben. Denn wer künftig zum Beispiel mit dem Community-Namen Erdbeere22 aktiv ist, bleibt in der Community anonym. «Anonymous»-User waren übrigens bisher schon für uns eindeutig zu identifizieren. Denn jeder Kunde und jede Kundin hat im System einen eindeutigen Community-Namen – dieser konnte lediglich von den Usern selbst per Schieberegler deaktiviert werden. Über ihren Kommentaren und Bewertungen stand dann als Absender immer «Anonymous».
Die Vielzahl von Anonymous-Usern hat jedoch die Moderation erschwert und den Austausch in der Community komplizierter gemacht. Welcher Anonymous redet jetzt grad mit welchem anderen Anonymous? Es gibt immer wieder Diskussionen unter Beiträgen im Magazin, bei denen zuerst die Verwirrung gelöst werden muss, bevor es um die Sache geht.
Nein, Anonymous, ich meinte nicht Dich, sondern den anderen Anonymous.
Wir haben die derzeit anlaufende Umstellung auf neue Usernamen vorab mit Nutzerinnen und Nutzern getestet. Eine wichtige Erkenntnis war: Viele haben die Notwendigkeit der Änderung nicht gesehen, für sie waren die vielen Anonymous gar kein Problem. Manche haben die Befürchtung geäussert, sie verlieren etwas.
In der Diskussion haben unsere Expertinnen und Experten erklärt, was genau technisch umgestellt wird, dass vor allem keine zusätzlichen Daten gesammelt werden. Und dass jeder und jede einen Community-Namen nutzen kann, der ihm oder ihr gefällt. Wer schnell ist, kann sich zum Beispiel anonyma nennen, solange der Username noch frei ist. Wer nicht ganz so schnell ist, muss dann vielleicht auf A.nony.mus ausweichen.
Rein rational gibt es also keinen Grund zur Sorge, und trotzdem – das haben die Personen in der Testgruppe gesagt – ist es eine emotional schwierige Veränderung. Uns ist klar, dass es sich für einige so anfühlen kann, neuerdings nicht mehr anonym unterwegs zu sein. Doch dem ist nicht so.
Wir halten die Änderung für sinnvoll. Sie soll den Austausch in der Community stärken und den direkten Dialog zwischen Gleichgesinnten erleichtern. Dabei muss niemand mit Klarnamen agieren, so wie das auf News-Portalen seit einiger Zeit immer mehr in Mode kommt, teils sogar verpflichtend ist.
Die User, die den Community-Namen Anonymous verwenden, werden derzeit per E-Mail über die anstehende Änderung informiert. Sie können den ihnen vorgeschlagenen Community-Usernamen bestätigen oder sich einen neuen aussuchen. Wer nicht reagiert, bekommt ab dem 25. Mai automatisch einen eindeutigen – aber selbstverständlich anonymen – Usernamen zugewiesen. Wer aber noch als Anonymous unterwegs ist, wird am besten schon jetzt aktiv und sichert sich in den Einstellungen einen einzigartigen Community-Namen, bevor er vielleicht vergeben ist.
Was sind deine Gedanken zur Umstellung? Lass es uns und die Community in einem Kommentar wissen – egal ob als Anonymous (noch!) oder als karibik23.
Journalist seit 1997. Stationen in Franken, am Bodensee, in Obwalden und Nidwalden sowie in Zürich. Familienvater seit 2014. Experte für redaktionelle Organisation und Motivation. Thematische Schwerpunkte bei Nachhaltigkeit, Werkzeugen fürs Homeoffice, schönen Sachen im Haushalt, kreativen Spielzeugen und Sportartikeln.
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