Jan Johannsen
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Buntes ePaper oder Display-Trio: Acer stellt ungewöhnliche portable Monitore vor

Acer zeigt auf der IFA zwei besondere portable Monitore: Einer ergänzt das Notebook um drei Displays, der andere nutzt buntes ePaper.

Auf seiner Pressekonferenz zur IFA 2026 hat Acer zwei neue portable Monitore vorgestellt, die nicht alltäglich sind. Der eine kombiniert stromsparendes ePaper mit Farbe. Der andere besteht aus drei Bildschirmen, die ein Notebook zum Multi-Display-Gerät machen.

Acer EP130K: ePaper in Schwarz-Weiß oder Farbe

Im 13,3 Zoll großen EP130K verbaut Acer ein mattes ePaper-Display, das mit wenig Strom auskommt. Im Schwarz-Weiß-Modus kommt es auf eine Auflösung von 3200 × 2400 Pixeln. Beim Wechsel in den Farbmodus reduziert sich die Auflösung auf 1600 × 1200 Pixel. Die Anzahl der Farben bleibt mit 4096 gering und deutlich unter den 16,7 Millionen, die bei den meisten Bildschirmen Standard sind. Die Bildwiederholrate liegt bei 60 Hertz. Mit 20 Millisekunden fällt die Reaktionszeit für ein ePaper schnell aus. Im Vergleich zu einem normalen Display ist das langsam.

Das Touch-Display hat einen Blickwinkel von 178 Grad und reagiert auf Finger und Stifte. Die Energiezufuhr erfolgt über einen der zwei USB‑C‑Anschlüsse. Zusätzlich gibt es noch einen Mini-HDMI‑Anschluss. Da ePaper nur für die Veränderung der Anzeige Strom benötigt, bleibt das letzte Bild bei Unterbrechung der Stromversorgung sichtbar.

Auf den ersten Blick überzeugt die grobkörnige Bilddarstellung nicht.
Auf den ersten Blick überzeugt die grobkörnige Bilddarstellung nicht.

Der Acer EP130K soll im ersten Quartal 2027 verfügbar sein. Einen Preis nennt der Hersteller bislang nicht.

Acer PD163Q P3: ein portabler Monitor mit drei Bildschirmen

Der Acer PD163Q P3 besteht aus drei 15,6 Zoll großen IPS-Displays mit Full-HD‑Auflösung. Bei Nutzung mit einem Notebook befinden sie sich über und neben dem Laptop-Bildschirm. Das vom Hersteller als «Triple Screen Extender» bezeichnete Gerät verfügt über einen eigenen Standfuß. Die Nutzung ist nicht nur mit Notebooks denkbar und über eine 75-mm-VESA-Halterung lässt sich das Display-Trio auch anderweitig befestigen.

Mit vier Bildschirmen alles im Blick.
Mit vier Bildschirmen alles im Blick.

Die 60-Hertz-Monitore bieten einen Blickwinkel von 170 Grad und leuchten mit 250 Nits. Die Bildübertragung erfolgt über USB‑C. Für die Stromversorgung benötigen die drei Monitore ein 45-Watt-Netzteil. Die drei Bildschirme unterstützen erweiterte und gespiegelte Anzeigemodi. Das obere Panel lässt sich im Zeltmodus drehen. So können gegenüber sitzende Personen darauf schauen.

Die gesamte Konstruktion in der Rückansicht.
Die gesamte Konstruktion in der Rückansicht.

Der Acer PD163Q P3 soll im ersten Quartal 2027 erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 349 Euro.

Drei Displays sind weniger transportabel als ein einzelner Bildschirm.
Drei Displays sind weniger transportabel als ein einzelner Bildschirm.
Titelbild: Jan Johannsen

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Als Grundschüler saß ich noch mit vielen Mitschülern bei einem Freund im Wohnzimmer, um auf der Super NES zu spielen. Inzwischen bekomme ich die neueste Technik direkt in die Hände und teste sie für euch. In den letzten Jahren bei Curved, Computer Bild und Netzwelt, nun bei Digitec und Galaxus. 


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