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Audio-Kompression: Wie wichtig ist das Equipment?

Dass High End besser klingt, ist klar. Doch hört man damit auch Unterschiede der Audio-Komprimierung besser? Ein Selbstversuch.

Mein Beitrag neulich zu Audio-Kompression enthielt auch ein Blindtest. Dabei konnten die Versuchspersonen nur gerade das schlechteste MP3 mit einer variablen Bitrate von 65 kbit/s problemlos identifizieren. Bereits eine VBR von 130 kbit/s konnten sie nicht mehr vom unkomprimierten Signal unterscheiden.

Audio-Kompression: Fakten, Mythen und ein Blindtest
AudioWissen

Audio-Kompression: Fakten, Mythen und ein Blindtest

Für den Test wurde ganz normale Hardware verwendet: ein PC-Audio-Ausgang und ein durchschnittlicher Kopfhörer. Dies sollte ein Alltags-Setting simulieren. Es stellt sich aber natürlich die Frage, ob man mit besserer Hardware mehr heraushört. Viele Leser waren der Meinung, dass das der Fall sei.

Ich beschliesse also, den Test mit High-End-Hardware zu wiederholen. Allerdings nur an mir selbst, ich lade nicht mehr alle Testpersonen erneut vor. Falls dir eine Probandenzahl von 1 zu wenig ist: Die Testfiles kannst du nach wie vor auch selbst herunterladen und auf deiner (hochwertigen) Hardware anhören.

High End auf meinem Schreibtisch

Chief Editor Aurel Stevens zeigt mir mal, was ein richtiger Kopfhörer ist und schleppt das Ungetüm Stax SR-303 an – mitsamt dem Verstärker Stax SRM-323II, der nötig ist, um den Kopfhörer zum Klingen zu bringen. Ich höre etwas Musik, die direkt von den Rohdaten erzeugt wird. Der elektrostatische Kopfhörer klingt fantastisch. Weil die Files von einem speziellen Audio-Player abgespielt werden, kann ich in diesem Moment aber weder die Testfiles noch mir bekannte Stücke hören.

Ein elektrostatischer Kopfhörer.

Der Kopfhörer hat einen speziellen Stecker, man braucht den Stax-Verstärker dazu.

Als nächstes schliesse ich wieder den Audio-Ausgang des Notebooks an den Stax an. Einerseits zum Vergleich und andererseits, damit ich die Testfiles überhaupt hören kann. Frust: Ich erkenne nach wie vor nur das schlechteste File. Ich merke zwar, dass die anderen nicht genau gleich klingen, kann aber nicht sagen, was besser und was schlechter ist. Die Vermutung liegt nahe, dass der Audio-Ausgang des Notebooks einfach kein gutes Signal liefert.

Der Audio-Ausgang des Smartphones bringt keine besseren Ergebnisse.

Weg mit diesem Notebook-Ausgang!

Nun kopiere ich die Testfiles auf einen USB-Stick, damit ich sie auf meiner Stereoanlage Onkyo CR-N755 hören kann. Die sollte ja wohl in der Lage sein, ein hochwertiges Signal zu liefern. Zuerst schliesse ich meinen Sennheiser-Kopfhörer an. Den Stax könnte ich ja nur indirekt anschliessen, indem ich den Stax-Verstärker an den anderen Verstärker anhänge.

Via USB-Stick gelangen die Testfiles auf die Stereoanlage. Nicht die eleganteste Lösung, aber so bekomme ich anständigen Output ohne Zusatzgerät.

Die schlechtesten Files, die sowieso immer erkannt werden, kann die Stereoanlage gar nicht abspielen. Es bleiben also die vier höherwertigeren Varianten. Bei der Klassik wirkt das eine Stück irgendwie flach und ich höre in den leisen Partien andere Hintergrundgeräusche. Dies muss das zweitschlechteste File sein (130 kbit/s VBR).

Beim Jazz kann ich nichts Eindeutiges festmachen, habe aber so ein diffuses Gefühl, dass manche Varianten sich einfach besser anhören als andere. Ich notiere mir auf dieser wackligen Grundlage eine exakte Reihenfolge.

Beim Rock klingt ein File für mich unangenehm, das notiere ich mir. Ebenfalls aus einem diffusen Gefühl heraus notiere ich mir noch die vermeintlich drittschlechteste Version. Ein konkreter Anhaltspunkt fehlt mir allerdings.

Endlich High End

Einige Tage später: Ich habe vergessen, was ich mir zuvor notiert hatte und wiederhole den Test nun auch noch mit dem Stax.

In der Klassik höre ich nun beim einen File ganz deutlich, wie sich die Hintergrundgeräusche unterscheiden. Den Rest kann ich jedoch nicht eindeutig auseinanderhalten.

Jazz: In den leisen Momenten sind im einen File seltsame «Flickerflackergeräusche» zu hören. Dies muss das zweitschlechteste sein. Ich höre dies auch in einem weiteren File, aber weniger deutlich.

Rock: Ich identifiziere ein File als «flach» klingend und allgemein schlecht. Die anderen sind kaum unterscheidbar.

Fazit

Endlich gönne ich mir einen Blick auf die Lösung. Meine Tipps waren richtig. Sowohl mit meinem Sennheiser als auch mit dem Stax konnte ich das zweitschlechteste Kompression richtig identifizieren. Erstaunlicherweise hatte ich mit dem durchschnittlichen Kopfhörer die Jazz-Reihenfolge komplett richtig. Ohne allerdings sagen zu können, woran ich das festmache. Einfach so vom Gefühl her.

Mit dem elektrostatischen Super-Duper-Kopfhörer konnte ich nicht mehr Dateien richtig identifizieren. Aber dort, wo ich einen Unterschied hörte, hörte ich ihn sehr deutlich und war mir absolut sicher, dass es sich nicht um Einbildung oder ein unbestimmtes Gefühl handelt.

Ich komme zu folgendem Schluss: Der Audio-Ausgang meiner Geräte (Smartphone, Notebook) ist einfach nicht gut genug, um mittlere Kompression zu erkennen. Umgehe ich diese Quelle, höre ich den Unterschied. Dazu brauche ich nicht einmal einen extrem guten Kopfhörer, ein mittelguter reicht auch.

So umgehst du den Audio-Ausgang

Auch am Notebook bringst du ein hochwertiges Audio-Signal hin. Zur Umgehung des normalen Outputs brauchst du ein Audio-Interface. Das ist eine Soundkarte mit eigenen Ein- und Ausgängen, die meist als externes Gerät daher kommt.

Die meisten Audio-Interfaces sind für Musiker gedacht und bringen daher spezielle Treiber mit kurzen Latenzen mit. Ein klassisches Audio-Interface für Musiker:

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Eines der weltweit am häufigsten verkauften USB-Interfaces - jetzt in der neusten Version!
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Für normales Musikhören sind so kurze Latenzen gar nicht nötig, das obige Produkt wäre überqualifiziert. Es reicht auch so etwas wie das hier:

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FiiO Q1 (USB-DAC)
Portabler Kopfhörer-Verstärker und USB DAC. Inoffiziell auch als Smartphone-DAC verwendbar.
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Dieser kleine Kopfhörerverstärker ist auch ein DAC. Die Abkürzung steht für digital-to-analog converter, auf Deutsch auch D/A-Wandler. Wikipedia nennt es DAU, aber das ist für mich eher die Abkürzung für «dümmster anzunehmender User». Jedenfalls holt sich das Gerät die digitalen Daten über USB und wandelt sie selbst in analoge Audio-Signale um. Und zwar auf eine bessere Art, als es die Standard-Audioverarbeitung des Notebooks tut.

Natürlich kannst du auch einfach einen hochwertigen Audio-Player nutzen, der alles Nötige bereits mitbringt. Dieser hier beispielsweise ist sowohl Media-Player als auch USB-DAC:

X3 Mark III (Schwarz, Bluetooth)
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Audioplayer für hochauflösende Musik.
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Für TV, Spielkonsolen und andere Geräte mit einem optischen oder koaxialen Ausgang eignet sich zudem das FiiO Taishan.

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Durch Interesse an IT und Schreiben bin ich schon früh (2000) im Tech-Journalismus gelandet. Mich interessiert, wie man Technik benutzen kann, ohne selbst benutzt zu werden. Meine Freizeit ver(sch)wende ich am liebsten fürs Musikmachen, wo ich mässiges Talent mit übermässiger Begeisterung kompensiere.

40 Kommentare

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User alexreusch

Ich habe dies im vorangehenden Bericht bereit mehrfach erwähnt: Als erstes muss man eine geeignete Aufnahme finden, die vom Studio und den Tontechnikern mit der richtigen Sorgfalt und Fachwissen erzeugt worden ist. Nicht jeder Song eignet isch also für so einen Vergleich.

26.01.2018
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User alexreusch

Geht dafür auch etwas recherchieren. Es gibt diverse Musik Journalisten, die Album-Kritiken verfassen. Darunter wird auch (ganz wichtig für Audio-Vergleiche) die Audio-Qualität bewertet. Diese Kritiken gibt es online wie auch in jedem einschlägigen Fachmagazin (Stereo, Stereoplay, Audio etc.). Mit etwas Erfahrung kann man aber sehr schnell selber beurteilen, ob eine Aufnahme gut oder schlecht ist. Der "Züri-West" Titel den Ihr ausgewählt habt, zählt sicher nicht zu den Top-Aufnahmen.

26.01.2018
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User alexreusch

Ich habe für mich eine Referenzliste erstellt, die Songs von sehr hoher Qualität beinhalten. Diese Songs (wichtig: immer vom gleichen Album!!!) finde ich auch bei den bekannten Streaming-Anbietern. So kann ich ein File, dass ich direkt vom Studio beziehe (DSD oder FLAC), einfach vergleichen mit den Streaming Anbietern. Auch kann ich mir einfach ein Bild über die Qualität eines Systems machen, da ich die Songs schon X-Fach mit unterschiedlichem Setup gehört habe und weiss wie Sie klingen können.

26.01.2018
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User JuniorCruz

Nicht um sonst gibt es dezidierte Soundkarten wie z.B. die Asus ASUS Xonar Essence STX II. Aber, als ich mir so eine kaufen wollte, konnten diverse Händler inkl. Digitec keine genaueren Angaben machen betreffend der Lieferzeiten. Also habe ich mir auch einen USB-Audiointerface gekauft und zwar den TASCAM UH7000! Kostet etwas über 400 Franken, aber es gibt nichts besseres. Und dann kam ich auf die Idee den Tascam UH7000 gegen ein DAC auszuwechseln mit USB-Eingang und bin jetzt überglücklich. Ich habe zwar am Schluss für den TEAC UD-501 knapp über 900 Franken bezahlt, habe aber die Audioqualität die ich mir wünsche. Und noch was an Rande: Nie wieder MP3! Aber, das High-End besser klingt war ja von Anfang an klar oder glaubt ihr im ernst, dass ein Vorverstärker z.B. von Accuphase nur so aus Spass ca. 34'000 Franken kostet? Dann fehlen noch Endverstärker und Lautsprecher. Wer will darf ein paar Tidal La Assoluta Lautsprecher für 500'000 Fr. sein Eigen nennen. Ist ja etwa das gleich wenn jemand behauptet, man fahre mit einem Smart genau so schön wie mit einem Bentley!

27.01.2018
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User timo

Bloß weiß die Zahlen beim Preisschild länger werden bekommt man nicht gleich besseren Klang! Ich habe im Bekanntenkreis einige Besitzer von Accuphase-Anlagen die jedoch selbst sagen, klangtechnisch fährt man auch mit 1/10 der Investitionen den Neupreises nicht schlechter. Grade bei der Wandlung von digital zu analog wurden schon vielfach Blindtests gemacht in denen Highendigste DACs gegen den behringer uca222 ran durften und niemand konnte zuverlässig richtig tippen.

27.01.2018
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User JuniorCruz

Das ist jetzt wohl ein Scherz oder? Das es Geräte in High-End Segment mit Fantasiepreisen gibt ist mir bekannt und so dachte ich zumindest früher auch so. Seit ich aber gesehen habe welcher Aufwand und Komponenten in diesen Geräten stecken, bin ich anderer Meinung. Falls jemand den Unterschied zwischen Behringer uca222 und z.B. Boulder 2120 DIGITAL-TO-ANALOG CONVERTER nicht hört, der sollte die Finger davon lassen. Ich vergleiche es mal mit kleinen Regallautsprechern von Proac, die sensationell klingen (Preis ca. 4000 Fr.) aber einer Wilson Alexandria für ca, 280'000 Fr. klanglich niemals das Wasser reichen können. Trotzdem noch eine kleine Kaufempfehlung von mir, der auch bei Digitec erhältlich ist: TEAC UD-501! Ein Wandler für relativ wenig Geld und viel leistet. Wenn es ein Audiointerface sein soll, dann den TASCAM UH7000. Für weniger Geld geht es eben nicht, oder doch, aber dann reden wir auch nicht mehr von High-End.

29.01.2018
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User Anonymous

JAAAA ENDLICH! STAXen bei digitec :D

Sind halt schon hammergeile "Earspeaker", auch wenn einen das Design abschrecken mag.

26.01.2018
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User David Lee

Kaufen kann man sie leider bei uns nicht. Bis jetzt wenigstens.

26.01.2018
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User JiSiN

Ich glaube nicht, dass folgende Japanische Highend-Marken bald auf der Digi seite auftachen:

- CSR (CSR Co., Ltd.)
- Esoteric (TEAC)
- Luxman
- Radius (Radius Co., Ltd.)
- Rotel
- Spec (Spec Corporation)
- STAX

26.01.2018
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User Anonymous

@David, falls ihr jemals Staxe ins Sortiment aufnehmt, hättet ihr schon mal einen Kunden auf sicher :D

26.01.2018
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User back2thebasics

Werde mir mal die Testfiles Downloaden und selbst den Test durchführen.

Das Wesentliche um so einen Test durchzuführen, sind die Rohdaten die bereitgestellt werden. Wenn das Ausgangsmaterial eh nur mittelmässige Qualität bieten, wird man auch keinen großen Unterschied wahrnehmen.

Bin gespannt

26.01.2018
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User Anonymous

Ein solcher Test ergiebt in meinen Augen nur Sinn, wenn man überhaupt gutes Equipment zur Verfügung hat. iPhone, Sony, dr.Dre, usw. und alle standard dac's+Verstärker selbst in einem hi-fi Verstärker, reichen da leider nicht aus...
Zumindest zur Zeit. Denn in Bildern ausgedrückt schauen heute 99% VHS auf einem Gameboy. Manche haben evtl. den Gameboy Color. Dafür aber kabelfrei ;) WOW

27.01.2018
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User back2thebasics

Das sollte vorhanden sein. Man muss sich ja mal was gönnen :-)
Sennheiser HD800S und Peachtree DAC/AMP

29.01.2018
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User alexreusch

Es gibt extrem viele Faktoren beim Equipment, die Einfluss auf die Qualität nehmen. Für Einsteiger kann ein externer USB DAC am Computer Wunder bewirken. Um die beste Qualität herauszuholen, muss man aber bedeutend mehr berücksichtigen.

26.01.2018
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User alexreusch

Am meisten holt man sicherlich mit folgendem Setup raus:
- Lineares Power Supply (z.B. Sbooster) oder Spannungsoptimierer (z.B. IsoTek)
- Network Audio Adapter (SOtM sMS-200 Ultra oder Sonore UltraRendu etc.)
- USB DAC (fast grenzenlose Auswahl, für jedes Budget was dabei)
- Spezialisierte Player Software (HQ-Player, Audirvana, Roon etc.)
Gute Infos dazu findet man hier:
youtube.com/channel/UCR4tuh...
Hans Beekhuyzen macht einen super Job!

26.01.2018
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User alexreusch

Wer aber jetzt ein wenig Geld in Equipment steckt, wird sich in der Regel auch nicht mehr länger mit komprimierter Musik zufrieden geben. Wenn Musik ein Hobby ist, dann ist man dafür auch bereit etwas mehr auszugeben. Spotify und iTunes sind dann kein Thema mehr. Genau darum gibt es Qobuz, Tidal, Deezer etc.

26.01.2018
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User JuniorCruz

Und bei den HQ-Audioplayer Foobar2000 nicht vergessen.

27.01.2018
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User nbernasconi

foobar2000 ist klanglich nur mittelmass. entweder jplay oder jriver, dazu fidelizer. dieses tool würde ich auf einem pc als unverzichtbar bezeichnen.

12.02.2018
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User Anonymous

Die kritischen Punkte sind immer dort wo gewandelt wird. Also Mikrofon, A/D-Wandler, D/A-Wandler und Abhöre. Der Rest ist bei einigermassen namhaften Herstellern kein Problem.
Mit einem brauchbaren Kopfhörer (200 - 300.-) & einem passablen D/A-Wandler (100.-) hört man die schlechtesten 2 eindeutig.

27.01.2018
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User Anonymous

PS: Bei den D/A-Wandlern ist zum Beispiel der FiiO Olympus2 E10K bereits gut genug dafür.
FiiO Olympus2 E10K (USB-DAC)

27.01.2018
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User artuning

Liebe Community

Eine frage:
Ich habe mit enormen zwischen PC und Lautsprecher zu kämpfen.
Nun, mit welcher Lösung wäre ich besser bedient: Eine Interne Soundkarte oder ein Audio Interface wie es in diesem Artikel aufgeführt ist?

Freundliche Grüsse

26.01.2018
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User alexreusch

Da fehlt ein Wort, oder? "enormen ..."
Generell ist ein USB-DAC immer erste Wahl. Immer. Ist jeder Soundkarte und PC-Setup überlegen. Wenn immer möglich, nimm einen DAC. Bei Windows PC's brauchst Du spezielle Treiber, um den PC-Schrott zu umgehen. Bei MAC läuft es ohne zusätzlichen Treibern.

26.01.2018
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User alexreusch

Bei der Wahl des DAC's ist es so eine Sache... Die Auswahl ist fast grenzenlos! Ich würde Dir empfehlen, eher auf Marken zu setzen, die auch in den entsprechenden Audio-Communities anzutreffen sind und weniger die Computer typischen Marken. Muss jetzt darum nicht ein Vermögen kosten. Du findest anständiges Zeug schon ab 120.-

26.01.2018
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User artuning

„enormen Störgeräuschen“ - sorry
Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort!
Doch gleichzeitig suche ich auch ein kleines Modul, welches ich auf den Tisch stellen kann, mit dem ich die Lautstärke regulieren kann. Da wäre ja ein Interface angebracht...oder nicht?

Was meinen sie zu DAC der Marke Creative Sound?
Freundliche Grüsse

27.01.2018
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User alexreusch

Es gibt mittlerweile viele DACs die die Funktion der Vorstufe komplett übernehmen können, also auch einen Regler für die Lautstärke haben. Einige davon auch für
Kopfhörer geeignet sind. Creative Audio kommt jetzt eher aus dem PC-Bereich. Da gibt es sicher bessere Marken. Ist jetzt aber nicht mein Preissegment und kenne ich mich zuwenig aus

27.01.2018
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User alexreusch

Die Frage ist, was genau damit betrieben werden muss. Nur Kopfhörer oder auch Lautsprecher? Und reden wir bei den Lautsprechern von PC-Boxen (aktiv) oder von grossen Standlautsprechern die richtig Power benötigen? Für Kopfhörer alleine reicht ein Headphone-DAC aus, ansonsten braucht es zusätzlich noch eine passende Endstufe, die den Lautsprecher antreiben kann.

27.01.2018
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User timo

Man könnte als wandler auch mal den guten ODAC erwähnen, den man hier aus der Schweiz von Head'n'Hifi - Walter bekommt. Betreibe meinen O2 + ODAC Full Desktop Mod seit ca. 4 Jahren mit meinem Sennheiser HD800 und diversen anderen Hörern und bin sehr glücklich. Besser wird (fast) nur die optik :)

27.01.2018
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User Anonymous

Der HD-800 hat einen Peak, es gibt aber Freaks welche einen Ring gebaut haben, welcher den Fehler behebt. Also fast behebt. Würd ich mir mal anschauen.

28.01.2018
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User timo

Was du beschreibt nennt sich "SuperDupont Resonator" oder auch "French Mod". Ist bereits durchgeführt, wodurch der gute in meinen Ohren dem HD800S in nichts nachsteht (außer der schickeren Farbe)

29.01.2018
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User timo

Besteht die Chance dass ihr irgendwann auch MrSpeakers-Kopfhörer ins Sortiment aufnehmt? Die Hörer sind der Wahnsinn aber in der Schweiz echt schwer zu bekommen, geschweige denn irgendwo probe zu hören.

27.01.2018
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User Anonymous

idiotest zum zweiten.

28.01.2018
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User Anonymous

Was meinen Sie genau?

28.01.2018
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User Rüeblimaa

ich muss an dieser stelle noch etwas loswerden.
lautsprecher die man auf dem kopf montiert (kopfhörer), verunmöglichen physikalische effekte auf die unser gehör für erfolgreiches hören angewiesen ist. im vergleich zum hören mit lautsprechern in einem Raum sind dies:

12.02.2018
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User Rüeblimaa

kopf-diffraktion: unsere schädelform ist massgeblich an unserem hörerlebnis beteiligt. schall beugt/bricht/reflektiert sich beim auftreffen an unserem kopf und "färbt sich". wir haben gelernt, schall mit diesem effekt zu beurteilen, kopfhörer sind von diesem effekt ausgeschlossen.
körperschall: wir nehmen schall auch über unseren körper auf, er wird dann zum hörorgan geleitet. Unumgänglich für das beurteilen von tiefen frequenzen.

12.02.2018
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User Rüeblimaa

Übersprechung: Man hört in einem lautsprechersetup die linke box auf dem rechten ohr und vice versa. es gibt verstärker/programme etc um diesen effekt für kopfhörer zu simulieren.
Tiefe Frequenzen brauchen Platz: Eine 20hz Welle ist 17m lang und wird auf Kopfhörern unbefriedigend wiedergegeben (tonhöhen in den untersten 2 oktaven sind auf kopfhörern kaum bestimmbar.)
das körperliche erlebnis generell fehlt. man spürt schall (zum beispiel in brust/bauch...)

12.02.2018
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User Rüeblimaa

generell kann man sagen, dass räumlichkeiten auf kopfhörern nicht genügend reproduzierbar sind. in einer kontrollierten Akustik mit hochwertigen Lautsprechern gehörte Musik ist holografisch ("3-dimensional"). Diese "Tiefenstaffelung" ist auf Kopfhörern nicht erfahrbar.
in diesem Setting ist der Unterschied zwischen 320mp3 und verlustfrei GROSS! Mp3 klingt flach und direkt, während man für verlustfrei die Wörter lesbar (verständlich, "referenz") und sexy verwenden könnte.

12.02.2018
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User Rüeblimaa

nichts gegen kopfhörer, aber um Klangqualität zu beurteilen bedingt es Raum und (etwas grössere) Lautsprecher. Daher finde ich luxus-kopfhörerWandlungVerstärkerSachen eine ziemliche Geldverschwendung. und diesen Artikel sowie sein Vorangegangener darum auch ziemlich sinnlos.
ich höre auf kopfhörern den unterschied zwischen 256 und 320 mp3 kaum noch, darunter aber sehr wohl (am offensichtlich in den höchsten 3 oktaven unser hörspektrums).
vielen Dank für die Aufmerksamkeit

12.02.2018
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